DEM0022073MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 23. Februar 1954 Bekanntgeniacht am 13. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
KLASSE 38e GRUPPE INTERNAT. KLASSE B 27 g —
M 22073 Ib/38e
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stemmfräser, der insbesondere zur Holzbearbeitung bestimmt
ist. Derartige Stemmfräser weisen eine vordere und eine hintere Seihneidkante auf und
werden, von. der zugehörigen Sternmaschine mit einer etwa elliptischen Bewegung angetrieben, so
daß aus dem zu bearbeitendien Material Schlitze von verhältnismäßig großer Breite, auch solche mit
Profil, z. B. Schwalbensdhwan-zprofil, ausgestemmt
ίο werden können.
Die bekannten Stemmfräser dieser Art sind in
verschiedener Hinsicht nachteilig. Eine bekannte Ausführung eines solchen Werkzeuges ist messerartig,
nach Art eines Sägeblattes, ausgebildet, so
daß es sieh zum Ausstemmen von breiten Schlitzen
nicht eignet. Ein anderes bekanntes Stemmwerkzeug ist so ausgebildet, daß dleir mit seiner Hilfe
ausgestemmte Schlitz an seiner Grundfläche stark
gewölbt verläuft, was in vielen Fällen als Mangel empfunden wird. Diese Arbeitsweise des bekannten
Werkzeuges ist dadurch bedingt, daß der Abstand zwischen der vorderen und der hinterem SchneidL
kante nur einen kleinen Bruchteil der Längsachse der Ellipse (Querhub) beträgt, wobei die verschiedenen
Schneidkanten des Werkzeuges nur auf einem sehir kleinen Teil ihrer Bewegung gleichzeitig
spanabhebend wirken.
Im Gegensatz dazu ist das Stemmwerkzeug gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß die beiden
Schneidkanten in der Mittelstellung auf einer
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M 22073 Ib/38e
Waageredriten, liegen und; der Schneidenabstandi im
Verhältnis zum Querhub so. gewählt ist, daß die beiden langgestreckte Ellipsen beschreibenden
'Schneiden· zunächst gleichzeitig getrennte Mulden
ausheben, welche bei zunehmender . Frästiefe ineinander übergehen, und sich überlappen, so daß
deren Grundfläche praktisch scharfkantig am die Schmalseiten des; Schlitzes angrenzen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an
ίο Hand der Zeichnung beschrieben. In dler Zeichnung
zeigt
Fig. ι eine sdhematische Darstellung des an
der Sternmaschine vorgesehenen Schwinghebels, welcher den an ihm befestigten' Stemmfräser in
eine elliptische Bewegung versetzt,
Fig. 2 eine schematisehe Darstellung des, Arbeitsvorganges beim Ausstemmen eines Schlitzes in
einem Werkstück, insbesondere in einem Holzkörper:,
Fig. 3 Beispiele, von Querschniittsformen von
Schlitzen, die mit dem erfindungsgemäßen Werkzeug hergestellt werden- können,
Fig. 4 bis, 6 verschiedene ..Ansichten eines gemäß der Erfindung aus einerruP Stück hergestellten
Stemmfräsers, '-Γ *■:>.
Fig. 7 bis 9 verschiedene Anisichiten eines gemäß
der Erfindung hergestellten S'temrnfräsers, an
dessen Sdhaft das , Messer auswechselbar befestigt ist.
Nach Fig. 1 ist 1 der an der Sternmaschine in
an sich bekannter Art vorgesehene Schwinghebel, welcher mit: einer Längsbewegung1 und einer
Schwingbewegung so angetrieben wird, daß der an ihm angeschraubte Stemmfräser 2 eine elliptische
Bewegung mit einer Hubzahl von beispielsweise 3000/min ausführt.
In Fig. 2 ist in etwas1 vergrößertem Maßstabe
der Arbeitsvorgang' veranschaulicht, bei welchem der in dieser Weise angetriebene, gemäß dler Er-
40. findung ausgebildete Stemmfräser mit langsamem Vorschub in einem aus Holz, Kunststoff od:. dgl.
bestehenden: Werkstück 3 einen Schlitz 4 ausstemmt. Das Ausstemmen geht in der Weise vor
sich, daß die hintere Schneide 2! sowie die vordere
Schneide 2" des Fräsers elliptische Bewegungen ausführen, wobei die von der hinteren Schneide 2!
geschnittenen Späne jeweils' von links nach rechts geräumt und dann von der vorderen. Kante 2" in
der angedeuteten Weise erfaßt und nach, oben herausbefÖTdleirt werden:
Wiiird der Fräser, wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 bis 9, mit 'parallelen
Schneiden 2' und 2" ausgebildet, so erhält der ausgestemmte Schlitz eine Redhteekform nach
Fig. 3 c. Jedoch ist auch eine an sich bekannte Ausbildung möglich, bei welcher die vordere bzw.
hintere Schneide 2' bzw. 2" des Fräsers, wie beispielsweise bei dler Ausführung nach Fig. 4
bis 6, gegeneinander einen Winkel bilden, so daß der Querschnitt des ausgestemmten Schlitzes die
Form eines Trapezes nach Fig. 3 a erhält. Durch
entsprechende Gestaltung der beiden Fräsersdhneiden lassen sich' auch andere Querschnittsformen herstellen, wie sie beispielsweise in Fig. 3 b
und 3 d veranschaulicht wurden. .
Die Kanten- der auf diese Weise ausgestemmten
Schlitze sind, auch an den Schmalseiten der Grundfläche, praktisch scharfkantig. Es sei bemerkt, daß
bei der Darstellung nach Fig. 2 aus zeichnerischen Gründen die elliptische Bewegung etwas übertrieben
dargestellt wurde und: die Kanten in, Wirklichkeit scharfkantiger sind, als- es nach der Zeichnung
dien Anschein hat.
Bei der Ausführung nadh Fig. 4 bis 6 ist der
eigentliche Fräser mit dem nach oben verbreiterten Schaft aus einem Stück gearbeitet.
Bei der Ausführung nach Fig. 7 bis 9 ist hingegen
an dem Sdhaft 5 der Fräskopf 6 auswechselbar befestigt, zweckmäßig in: der dargestellten
Weise durch eine Schraube 7 mit versenktem Schraubenkopf festgeschraubt. Diese Ausführung
eines Stemmfräsers mit auswedhselbarem Fräserkopf eignet sidh besonders für größere und tiefere
Stemmdödher, wobei außerdem dler Vorteil erzielt
ist, daß ein und: derselbe Schaft für verschieden starke Messerköpfe verwendet werden kann.
In Fig. 7 sind zweckmäßige Werte für die zur Anwendung kommendem Schnittwinkel angegeben.
Insbesondere hat es sidh für den Auswurf der Späne als' zweckmäßig erwiesen, wie in Fig. 7
angegeben, den Messer- bzw. Sdhaftrücken gegen die Mittellinie um etwa 30 geneigt auszubilden'.
Wie insbesondere Fig. 2 erkennen läßt, wird man zweckmäßig den Abstand zwischen der hinteren,
und der vorderem Schneide nicht größer als drei Viertel der langen- Elllipsenadhse wählen, damit die
vordere Schneide jeweils genügend in die von der hinteren Schneide beschriebene Ellipse eingreift.
Claims (6)
1. Für eine Stenimas'dhine, insbesondere zur
Holzbearbeitung bestimmtes und mit einer etwa elliptischen Bewegung angetriebenes' Schnittwerkzeug
mit einen- vorderen und einer hinteren Schneidkante zum Ausstemmen vom breiten
Schlitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schneidkanten im der Mittelstellung des
Werkzeuges auf einer Waagerechten' liegen und der Sdhneidenabstand im Verhältnis zum Querhub
so gewählt ist, daß die beiden langgestreckte Ellipsen beschreibenden Schneiden
zunächst gleichzeitig getrennte: Mulden ausheben, welche bei zunehmender Frästiefe
ineinander übergehen und sich überlappen, so daß deren Grundflächen praktisch scharfkantig
an die Schmalseiten des- Schlitzes angrenzen.
2. Stemm werkzeug nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß sein Rücken gegen die Mittellinie geneigt (zweckmäßig Um etwa
3°)-ist. ■ ■
3. Stemmwerkzeug nadh Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffswinkel der hinteren Schneidkamtie etwa 6o°
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M 22073 IbI3H
und der Angriffswinkel dler vorderen Schneidkante
etwa 135° beträgt.
4. Stemm werkzeug nach einem der Ansprüche
ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft an dem zur Befestigung dienenden
Ende in der Materialstärke verkleinert und in
Richtung der spanabhebenden: Bewegung verbreitert ist.
5. Stemm werkzeug nach einem der Ansprüche
ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere und die hintere Sohneidkante in an
sich bekannter Weise gegeneinander einen Winkel bilden.
6. Stemm werkzeug nach einem der Ansprüche ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schneidkopf (6) an. dem Schaft (5) ■ auswechselbar befestigt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften!:' Deutsche Patentschrift Nr. 144 310;
schweizerische Patentschriften Nr. 237 664, 060, 281 214.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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