DEF0003351MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 23. November 1949 Bekanntgemacht am 7. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bei bekannten Projektionsgeräten werden die Lichtstrahlen direkt von einer nicht oder nur in
einer Richtung verschiebbaren Lichtquelle bzw. einem hinter dieser angeordneten Hohlspiegel zum
abzubildenden Objekt und weiter zur Projektionsoptik geführt.
Wird hierbei eine punktförmige bzw. eine Bogenlampe verwendet, so muß dabei die sehr hohe Temperatur
dieser Lichtquelle in Kauf genommen werden. Dies macht besonders für die Mikroprojektion
die Anwendung zusätzlicher, komplizierter Kühlvorrichtungen erforderlich.
Insoweit in Projektionsgeräten Glühfadenlampen als Lichtquelle verwendet werden, sind diese fest
angeordnet worden. Es sind auch schon Projektionsgeräte bekanntgeworden, bei denen die
Strahlen einer festen Lichtquelle mittels eines Kondensors gesammelt und über eine Linse und einen
Umlenkspiegel zu dem abzubildenden Objekt geleitet werden. Die Verwendung, einer großen
Sammellinse vor dem Umlenkspiegel erhöht jedoch den Bauaufwand erheblich. Infolge des konstanten
Abstandes zwischen der Lichtquelle und der Linse sowie des nur beschränkt beweglichen Reflektors
besteht auch bei diesen Geräten nicht die Möglichkeit einer optimalen Ausnutzung der Lichtquelle.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß bei einem in einem kofferartigen Gehäuse angeordneten
Projektionsgerät zur Abbildung ein von einem sphärischen Spiegel gebildeter Lichtkegel
verwendet wird, dessen Winkelgröße und Richtung mittels einer in allen Raumrichtungen verstellbaren
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Lichtquelle einstellbar ist und mittels eines ebenfalls in allen Raumrichtungen verstellbaren Um-
lenkspiegels durch den Objekttisch in die Projektionsoptik
geleitet wird:.
;. 5 Vorteilhaft sind bei dem erfindungsgemäßen Projektionsgerät das Stativ für die Optik sowie
die sonstigen Hilfsmittel für die mikroskopische Projektion an einer als Gehäuseabschluß ausgebildeten
Abdeckplatte angeordnet und alle für die
to Stromversorgung der Lichtquelle erforderlichen elektrischen Einrichtungen und Schaltmittel im
Gehäuse zusammengefaßt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch das
Gehäuse mit der Abdeckplatte und einem angesetzten Umlenkspiegel in Gebrauchsstellung,
Fig. 2 den gleichen Schnitt, jedoch die Abdeckplatte in der Transportstellung;
Fig. 3 zeigt eine Ansicht von oben, und zwar teils unter Fortlassung der Abdeckplatte und teils
gemäß Schnitt A-B in Fig. 1.
Ein Gehäuse 10 von etwa rechteckigem Grundriß
besteht vorteilhaft aus Sperrholz, ist auf seiner Außenseite lackiert oder mit einem Schutzüberzug
aus Kunstleder od. dgl. versehen und durch die Anordnung eines Handgriffes 11 nach
Art eines kleinen Koffers ausgebildet. Durch eine Trennwand 12 sind zwei Räume 13 und 14 abgeteilt,
von denen der Raum 13 alle elektrischen Schaltmittel, gegebenenfalls einen Transformator T
usw., aufnimmt.
Der Raum 14 dient zum Einbau der Lichtquelle 15 und eines Teiles der optischen Einrichtung, bestehend
aus· dem sphärischen Spiegel· 16 und dem
Umlenkspiegel 17 sowie den Verstellvorrichtungen hierfür. Diese bestehen -zweckmäßig aus einer
Haltevorrichtung für die Lichtquelle 1.5 und einem
Haltearm 18 für den Umlenkspiegel 17, die so ausgebildet
sind, daß sowohl die Lichtquelle als auch der Umlenkspiegel in der Höhe sowie in der
Seiten- bzw. Tiefenrichtung verstellt werden können. Die Verstellmöglichkeiten sind durch die
Pfeile x, y, ζ angedeutet. Mittels an sich bekannter Arretierungsmittel, wie Klemmschrauben, Klemmhebel
od. dgl.-, ist die jeweils gewählte Einstellung fixierbar. Zur Isolierung des Raumes 14 gegen die
Wärmestrahlung der Lichtquelle 15 ist dieser mit Aluminiumfolie 19 ausgekleidet.
' Die optische Einrichtung des Gehäuses 10 wird
■ ' ergänzt durch die Projektionsoptik, bestehend aus , dem Linsensystem 21 und dem total reflektierenden
Prisma 22. Die Projektionsoptik ist mittels eines Stativs 20 an der Abdeckplatte 23 des Gehäuses 10
bei 24 fest angeschlossen. Die Abdeckplatte 23 erfüllt
hiernach erfindüngsgemäß folgende Aufgaben: Halterung und Lagensicherung der Projektionsoptik sowie den Abschluß des Gehäuses, insbesondere
des Raumes 14, zum Schutz der optischen Einrichtung in der Transportstellung und zur Abschirmung
der Lichtquelle 15 in der Gebrauchsstellung. Die Abdeckplatte 23-weist in der Hauptachse
der Pröjektionsoptik 21, 22 eine Durchbrechung
25 auf, die zum Durchtritt des Lichtstrahles in der Gebrauchsstellung dient, wie dieses
in Fig. ι in strichpunktierter Linie wiedergegeben ist.
Die Begrenzung der Durchbrechung 25 ist als Auflager für den Träger 26 des zu projizierenden
Objektes ausgebildet und kann durch Masken 27 entsprechend abgedeckt sein.
Ferner sind am Gehäuse 10 Haltearme 40 in
Haltelaschen 41 angeordnet, die auch aus den Haltelaschen 41 ganz herausgezogen werden
können. Die Haltearme 40 tragen einen Umlenkspiegel 42, der um eine Achse 43 drehbar angeordnet
ist. Auf diese Weise ist es möglich, den Hauptstrahl auf eine Fläche 44 zu richten, auf der dann
das projizierte Bild gegebenenfalls in seinen natürlichen Farben erscheint. Bei Nichtgebrauch
können die Haltearme 40 im Gehäuse 10 und der Haltespiegel 42 in einem abgeteilten Fach45 untergebracht
werden.
Der Spiegel 42 ermöglicht es auch, den starken Lichtstrahl des Projektionsgerätes z. B. als Beleuchtungseinrichtung
für Mikroskope zu verwenden, indem der Lichtstrahl auf das unter dem Mikroskop liegende Objekt oder den vorhandenen
Beleuchtungsspiegel gelenkt wird. Weiterhin ermöglicht die Anordnung des Spiegels 42 die Verwendung
des Erfindungsgegenstandes als Zeichengerät, indem der projizierte Lichtkegel auf eine
Zeichenebene geleitet wird, auf der dann die Abbildung des auf dem Objektträger 26 liegenden
Präparates od. dgl. in seinen natürlichen Farben erscheint. Eine Vergrößerung des Bildes ist durch
Verschieben der Haltearme 40 in den als Führungen dienenden Haltelaschen 41 möglich, dadurch wird das Abzeichnen von Präparaten sehr
erleichtert und dabei die naturgetreue Genauigkeit ebenfalls gefördert, zumal das erfindungsgemäße
Gerät bei diesen Arbeiten auf Grund der geringen Erwärmung im Dauergebrauch verwendet werden
kann. Polarisationsfilter können ebenfalls verwendet werden.
Für den Transport befindet sich die Abdeckplatte 23 in der in Fig. 2 wiedergegebenen Stellung,
sie zeigt dann eine völlig glatte Oberfläche und kann durch an sich bekannte Klemmverschlüsse
od. dgl. gesichert werden. Für die Umstellung des Gerätes in die Gebrauchsstellung genügt es, die Abdeckplatte
23 abzuheben, sie um i8o° zu wenden und wieder aufzusetzen. Das Gerät ist dann nach
Einschaltung der Lichtquelle 15, gegebenenfalls nach einer Korrektur der Stellung der Lichtquelle
15 und des Umlenkspiegels 17, gebrauchsfertig.
Durch die dargestellten Ausführungsformen ist der Erfindungsgegenstand weder auf die wiedergegebene
Projektionsoptik noch auf sonstige optische Einzelheiten beschränkt. Diese richten
sich vielmehr nach der erwünschten Leistungsfähigkeit des Gerätes und nach dessen Abmessungen.
Ebenso werden die elektrischen Schaltmittel diesen Voraussetzungen angepaßt. Die Lage
der elektrischen Anschlußbuchsen 28, des Schalters
29 sowie der Feststellschraube 30 für den Umlenk-
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spiegel 17 werden ebenfalls zweckentsprechend gewählt.
Gemäß der Neuerung ist es möglich, mit einem Gerät einfacher Bauart hohe Projektionsleistungen
zu erzielen. Hierzu genügt eine verhältnismäßig kleine Lichtquelle, die auch für Beleuchtungszwecke
und für die Herstellung von Zeichnungen genügt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß alle optischen
Einrichtungen für den Transport unverändert bleiben können. Objektträger und sonstiges
Projektionsmaterial können in den Räumen 13 und 14 untergebracht werden. Ferner ermöglicht
die horizontale Projektionsebene um die Durchbrechung 25 auch das Projizieren von Flüssigkeiten.
Trotz dieser hohen Leistungsfähigkeit ist das Gerät einfach bedienbar, es kann wegen der
geringen Abmessungen und der äußeren, kofferartigen Ausgestaltung des Gehäuses auf Vortragsreisen u. dgl. leicht mitgeführt werden. Auch bei
langem Gebrauch erfolgt keine Erwärmung der Gehäusewandungen. Durch die erfindungsgemäße
Ausgestaltung des Projektionsgerätes besteht weiterhin die Möglichkeit, eine Wärmeisolierung
der zur Abbildung verwendeten Lichtstrahlen vorzunehmen. Das Gerät eignet sich deshalb ganz besonders
zur Projektion von stark wärmeempfindlichem Anschauungsmaterial, wie z. B. Präparate
und auch lebende Objekte.
Die allseitige Verstellbarkeit von Lichtquelle 15 und Umlenkspiegel 17 gestattet darüber hinaus eine
Anpassung des Gerätes an Lichtquellen verschiedener Form.
Die Möglichkeit, verschiedene Lichtquellen zu verwenden, ist aber . gerade bei kleinen transportablen
Geräten von besonderer Bedeutung, da das Mitführen von Ersatzlampen einen erheblichen
Platz beanspruchen würde.
Claims (3)
1. In einem kofferartigen Gehäuse angeordnetes
Projektionsgerät, insbesondere für die Mikroprojektion, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Abbildung ein von einem sphärischen Spiegel (16) gebildeter Lichtkegel verwendet
wird, dessen Winkelgröße und Richtung mittels einer in allen Raumrichtungen verstellbaren
Lichtquelle (15) einstellbar ist und mittels eines ebenfalls in allen Raumrichtungen verstellbaren
Umlenkspiegels (17) durch den Objekttisch in die Projektionsoptik geleitet wird.
2. Projektionsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stativ (20) für
die Optik (21, 22) sowie die sonstigen Hilfsmittel für die mikroskopische Projektion an
einer als Gehäuseabschluß ausgebildeten Abdeckplatte (23) angeordnet sind.
3. Projektionsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle für die Stromversorgung
der Lichtquelle (15) erforderlichen elektrischen Einrichtungen und Schaltmittel im
Gehäuse (10) zusammengefaßt sind.
Angezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 1 545 674;
Deutsche Patentschriften Nr. 365389, 370991,
718642;
französische Patentschriften Nr. 652 984, 788419.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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