DEF0000691MA - Verfahren zur Herstellung farbiger lebender Bilder - Google Patents
Verfahren zur Herstellung farbiger lebender BilderInfo
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Description
Uaxxy Sdwavd 0 # ο t ·, 30 Queen's Grove, St.John*a Woo«» !London H.W. 8
"Terfahrem »mr »©»stellung farbiger lebendov Btldo»"
Die verschiedenen Terfahren sur Herstellung farbiger lebendes1 Bilder können 4n awei Öruppen eingestellt werden, nSmlicb 1·) in
solche des "additiven* Iype und 2·) in solehe des substraktiven
Obgleien die additiven Syeteme eine bemerkenswert enge Jnnllherung der Wiedergabe an natürliche» Aassehen ermöglichen, ist kein» der*
selben frei von gru&dsiitgl&ohen Beengungen, die Ihre wirteohaftlie ohe Anwendung verhindern, noch sind sie richtungweisend für die
Uüglichkelt grandlegender Verbesserungen der bekannten Verfahren»
Die substralEtivem Verfahren? insbesondere die nach dem Mehrsohioht* system,wurden, da sie den 2weig der betreffenden Seohnik darstellten,
der die grösstea Hoffnung auf zukünftige Intwioklungen und Terbesserungen gab» schliesslich von der Kinoindustrie übernimmen,
Hehrere dieser Verfahren arbeiten sur«elt einigermasson sufriedenstellend« Iedooh blieb bisher die Art der Herstellung der er«*
forderlichen Parbtrennunge-Begative verwickelt und insbesondere der /^SSkvorgang kompliziert und teuer« Ba die jetzigen Teav
fahren für ParfeklnomatGgrapni· nicht so einfach wie die Schwar«- Weiss-Terfahren sind, sind sie in den fällen, in welchen Zeit
und Herstellungskosten ausschlaggebend sind, wie für Wochenschauen, nicht geeignet·
Pie Erfindung betrifft ein neues Terfahren au» erheblichen Vereinfaohung der Parbfilmerseugung, und »war von der Herstellung
der notwendigen farbtrennunge-fiegative an bis sum eo der Positive· Buroh die Erfindung werden die besten Merkmale der additiv
und der substraktiven Prinsipien der farbigen Wiedergabe ohne deren OzuBulängliohkeiien miteinander vereinigt»
AUgwvitt geengt ljevteht &i# ftefinduag m einem Terfateen nur l»#uguag farbiger
Isfewate Bilder, feel welchem verschiedene Einzelbilder oder feld®» eines IesatlTfil»®© mit iswsi übereinander befindlichen
SBiUleionBeebiohtexi dar eh verschiedene farbfilter in eolcher Weiee exponiert werden« daee eine Drei-Farbea-Zerlegung hervorgebracht
wird, wfcranf die beiden Mtm von negativen Bildern entwickelt, verschieden gefärbt und gleichseitig auf zwei^erjsehiedea eeasibilisierte Eomleioneeehiohten einee PoaitiYfilaee ^fSruey werden, die dann
entwickelt und entsprechend gefärbt werden, wodurch bedu^e^ektlon zwei der Eoaponental-Farben eubetraktiv und die dritte Koaponente infolge additiven Sffektee erhalten werden.
Zur Durohfahruag dee Verfahrene kann ein Zweieohlcht-Monopaek- oder ein Hpaek-Fila verwendet werden, der eine orthoehroaatleohe und eine
panchromatische Pulsion besitzt» Srfinduagsgemäss werden alle lot*
farbenwerte in der Hbliehea gleiehmässlgen Dicht© auf der panohroaatl« Bohen Ssmleion verzeichnet, dagegen die ^ün^un4^^au^Werte auf der
orthochromatieohen Emulsion, und zwar in , Siohte in Bezug auf die ungeraden und geraden Einzelbilder oder Felder über die
garn» Filmlangee
Belm ^e einee Bolchen Zwei-Lagen Monopaek- oder Bipackfilme auf einen entsprechenden doppelt belegten PoeitivfÜb ergeben sieh
zwei Sitae abwechselnder Einzelbilder, nämlleh die Eotwerte der einen
Schicht in tberlegerung über den artiawerten der ungeraden Linzelbilder
und in Überlagerung über den SLauwexten der geraden Sinzelbilder oder Felder* Weiter
sehlägt das Verfahren die Verwendung BUbetraktiver Iethoden für das färben de* Positive durch Ilawandluag
der aufeinanderfolgenden OrOn- und Blau-Werte der einen Schicht in eine organgerote Serie von Bildern und der Rot-Werte der anderen
Schicht in eine Serie von blau-grünen Bildern, entweder durch Farbbelzung, chemisches SSnenl farbige Bntwieklung oder auf irgend eine
andere geeignete Weise vor·
Zn Übereinstimmung mit der allgemeinen Theorie, naeh welcher dieses Verfahren arbeiten soll, werden die tiefen Schatten und Sehwarss/W
Schirm in der gleichen Weise, wie bei substraktiven Methoden erzeugt, näalieh durch die Absorption des Lichtes mittele der Kombination der reduzierten Silberablagerungen in den Flächen, die in den
beiden Blldsätzea das Sehwarc darstellen, d.Jw lot und Grun und Bot
und Blau* wogegen andererseits Weise durch dem freien Iiiohtdiirehgwf
infolge des gänzlichen oder teilwelsen JNbXwugi von Iiederschlilgen
reduzierten Silber» in jenen fliehen erzeugt wird, die in den beiden BildsEtzen dais ?®iss darstellen.
reduzierten Silber» in jenen fliehen erzeugt wird, die in den beiden BildsEtzen dais ?®iss darstellen.
beruhend
Gemäss der dem Yerfahren zugrundeliegend en Iheorie9 m£ der
geringen Yaxiation des SilberniederBOhlagee in einem Binzellsild und Schieht gegenüber jjenem im nächsten Einzelbild und Schicht» wird den.
durchtretenden Ideht abwechselnd zwischen den beiden Sätzen van Mneelbildern oder Feldern eine differenzierte Färbung gegeben und dies
ergibt bei der Projektion den nötigen additiven Effekt zur Erzielung natürlicher farben auf dem Schirm*
Ib gibt verschiedene Wege» auf welchen ein Gesaat-Iono- oder Bipaek-Iegativfllm zu
genanntem Zweek hergestellt werden kann, ohne das
grundlegende Prinzip der Bffinduag zu verlassen* $edo@h wird die
nachfolgend beschriebene Methode zur Erreichung der besten Srgebniese bevorzugt«
grundlegende Prinzip der Bffinduag zu verlassen* $edo@h wird die
nachfolgend beschriebene Methode zur Erreichung der besten Srgebniese bevorzugt«
Das gesamte fflonopacknegativ wird durch Aufbringen einer gelb gefärbten» orthochromatischen ImulsiOttg die ©in® einen farbstoff liefernde
Substanz (Par bet of fbildner) geeigneter jEypp wag Art« ζ. B.p-Eitrophenylacetonitril enthält, auf einen Zelluloidträger selÜ^^ Auf diese blau und grün empfindliche
Emulsionsschicht wird dann durch Überziehen oder in sonst geeignet« Art eine Schicht ©Ina® entsprechenden minnsw-^grünen und blauen Farbstoffes, in der Pachteehnik als
Sotfilter bekannt, aufgebracht. Meser Rotfilterfarbstoff kann in
einer £öeuag mit Crelatine oder sonstigen lichtdurchlässigen Material
verwendet werden β
Schliesslich wird der film mit einer rotempfindliohen Saulsion überzogen, die einen Parbstoffbildner geeigneter Art und Gattung, z.B.
Acetoacet-2, 5 -^ichlor^anilid enthält.
3>ie erforderliche geringe Yariierung des Silbemiederschlagea in einem Slnzelbild und Schioht gegenüber jenem im nächsten Slnselbild
und Schicht zwecks Erzielung des gewünschten additiven Effektes kann man dadurch erreicht/ dass der Film durah eine Haschine hindurohge-
fahrt wird, die auf äm Selluloiötr>r eine duan« Seiaieht geeigneter liaus«*aBafllterfarbea
auf dit ungeraden Sinaelbilder dee Tilae aufspritzt, aufstreicht oder in sonstiger Welee ablagert. Bekannte
Beiepiele solcher IlnusbiUumterfarbstoffe sind SartruixL9 Hapid-Filtergelb»
ARf die benachbarten gerat«. Einzelbilder dee Filee wird ©in fbersug tob mmw«örte*ilterferbst© fSt wie E©t-»Bengalf !noda»!*®
aufgebracht« Wahlweise kann man am der Kamera eine geeignete Einrichtung mit rotierender Scheibe befestigen»
welche die notwendigen Filter enthält und auf dies® Weise dl© Eerstellung des gesamt®»
Keno- oder Sipaoks vereinfacht^
Ss 1st klar* dass ttonopaOknegative, die in dersaufresonriebenen Welse hergestellt Sind9
durch die Srägersohieht hindurch exponiert werden sässea, ^edoeh kann man durch Uaikehrung der Ordnung und to-Ordnung
der beiden Schichten derart» dass die din Sotseaslbilieator enthaltende Itanlslba auaachst am SrIger und die Biau-grun-ÄUlsion von
diesem am weitesten entfernt liegt» die Isponierung a&eh in der ftb*»
liehen Weise Bit mx Idnse gerichteter Bamlslon durchfahren«
lach der Exposition wird das HegatiT in einem geeignete» Schwarm-Weissentwickler
entwickelt, dann fixiert und gründlich gewaschene Hierauf wird das IegatlT in einer entsprechenden Heilhlösung far
Farbkupplung durch Wieöerentwioklung gebleicht«. Biese SLelshlösung kann aus einem Semiseh von 50 g Kaliumferrieyanld· Ig g Kaliumbromid
und SOTiel Wasser bestehen» dass sich 1 liter Lösung ergibt»
Sas IegatiT wirä in dieserliSsung voll ständig ausgebleicht, dann gründlich gewaschen und in einem entsprechenden Parbkuppluagsent*·
wickler wieder entwickelt» der wie folgt susaaraengesetet sein kann®
M^t^l*p-phen^l@ndlaMinn^drochlo» rid ..... ... 0,5 g
Sas Srgebnis 1st nun ein farbiges Hegativ, von welchen alle rotfarbigen AufSielchnungen
in der obersten Schicht in eine Serie von grunlich-gelben Bildern, die blaagrüafarbigea Aufseichnungen de»
unteren Schicht in eine Serie von ararblgea Slldern umgewandelt sind«
BeXbetTtjretaeAlioli kaaa mm verschiedene PartbSXdt»!* islalen* m
irgead * eine entsprechende Parbkejaahination far Jede der swel Schieatea tea Fildern ssu erzielen» welche die blea-gruaea bsw. rotfarbigea
Ai^fseicimimgea der et eilen«
Weeheelwilee kann man anstelle der Terwendnag von Sarbbildaera la der Emulsion die beiden Schichten in farben dar oh Parbstoff-Ilaleruag
£txungv ehSnieehe ftemg oft«* dmrem Irgend «ta enditire» der f eehnik
bekannt ee ferfahrea umwaadeXa# lauptsiweok der taandltmg der beiden in den swel ^uleioasscMehteiyä^e STegatiree vorhandenen BlldereStse
besteht darin, dae ßtS^^fte» Poeitivee auf einen einzigen Vorgang au reduzieren und auf diese Welee eine vollkommene Deoknng
der beiden Slider zu eiohera, sowie die HeratelluagBzeit erhebHca eu kltraen·
Sie bevorsagt« Arbelteweiee zur Zurichtung dee PoeitlvfiXm* let feigendet euer et wird eine Schiebt orthoehromatieoher Emulsion, die
ela© einen ##g@ orange-rot« farbstoff WLXdiaft· Smbetansf mim z.B.
eine entepreohende Kombination von o-Ghloroaeetoaeeta^Lnllift «ad p-lit3SOphesylae@t@altril im ferhiltaie bsw* 3/3 esthält auf den
Zelluloldträger aufgebracht und dann eine gelb gefärbt·, blau empfindliche Emmlalon9 enthaltend einen blau-grUaen # ParbBtoffbiXdner,
wie s.S. 2·4 »Diehlorp^l-ÄaphtoX als überzug auf die untere Sohioht dee FoeitftvfUrne aufgebracht.
Der beschriebene Segatlvfila wird dann la der üblichen Scawarsfelee^tdureh Kontakt oder optisch auf diesen beeoaderea PositivflXm
, worauf leteterer la wesentlichen der glelohen Behandlung unterworfen wird, die für den BegatlvfiXa erXftatert wurde*
Se let sv. erwähnen, dme» die obigen Angaben nur dm Zwecke der Erläuterung dienen und daes, gleichgültig, ob ein gesamter Benopaek-
oder ein Bipaekfi^ffedi© Zerlegung g«a*ffl»»#Ji «ftwr ein doppele* belegter film sum $imäm& des Poeltivs verwendet wird, stets die
gleiche grundlegende Methode zur Aaweaduag gelang^ und dass deshalb die Parbbilder des Hegatlvs oder ütijf poeitlvea »«feleW in ^eder der
komponeatalea zwei Schlohten durch jedwede Sönung, Ätauag,Parbeatwiekluag oder ameh durch beliebige btkanate^tobtapplungsverfaarea
erzeugt werden keaaeaf ohne dass dadurch im/mmm Terfahr m JMgrtaa-
deliegende Prtaelp Verlane®» werde, eodaee also aiii eolehe* ag^ewsg«& ml Ziuiveleiit· in den EeJmen der lrftetnnf fall@m0
Bas Itelsett gleichgültig welehe Zixrielitaiethodea für die Sypett von negativem oder poeitivea Baterial angewendet «erden» wirft
in einer Scliient deeeeleen die blattgrünfareige Aafzeiebnang dee Begative differentielle Silberniedersenlage in alternierenden
Einzelbildern dee Positive enthalten and in der anderen Sksliieht taloaltt» ate »otigrtlg. Aafseichnang, «i. το» MgrtlT ge-/OMtep
iett einen gleiehoaealgen Niederschlag in allen JSinsel* Dildern aufweieen.
Claims (1)
- Barry Ämrd Soote®Ter£ahrea snr SersUeXteg farbiger lebeader SSlder«*1* Terfitoea zum Herstellea rem, farbiges lebeadea Bilderat iatoea gekeau2eiehaet r dass die liaaellsilder eines »ei übereiaaader-Hegeade «ad für Törsdoiedeae Spelctralgelbiete ©i^pfiailiehe- EeoI«! sleaswhiehfcea eathalteadea Iegatirtilms abwechselad dureh farbfilter» derea Abeerptieasgebiete dea epektraLea Eorof iadlioh«» IceitgeMetea der Scliielitea des Hegatiffilme eatsprecheat belichtet wirä^uad msat ia der Weiseg dass die ©las Schicht ia dea auf elaaader felgeadea Eiaselhildem abweehselsd alt etMx«» kerer uad geriagerer IateasitEt belichtet wird. Der film wird dsaa eatwiekelt» differenziell gefärbt uad auf eiaea IOsltiT·» film salt met für rasehiaOeae 0p#ralgebiete ej©fiadliehea amalsioassehichtea Iopiert9 der daaa eatsricOcelt and farbig ge~ staltet wird«Z Terfahrea aaeh Aasprach If dadurch gafeeaaselehaet f dass eia© der »hereiaaaaerliegeadea Ssalsloassehiehtea des SegstiTfilaa ret empfindlich uad die aadere Bmzlsiaaeechieht orthechrossa— tisch ist, and ahwechselaäe Elaaelhilder durch Maasgrüa- uad MaTOShlaafilter s^oaiert werdea®3% Terfahrea aaeh Aaeprash 1 oder 29 Sadureh gekeaazeiehaets dass die Sarhf!lter» dareh welch© hindurch die Eürals±am&& des le« gatiTfilms ©spead ert werdea^ yoa diesem getragea werdea®ο Terfahrea aaeh eiaem der Aaepruehe 1 aad % dadurch gekeaaseieh« aetf dass die lärbaag der Bilder la dea beldea Emolsioasschlchtea des HegatiT^ oder S^efttlTfilne durch $arbMl^* erfQlgtr die dea Bamlsioaea einverleibt slad®5# Terfaitrea m,ch Anspruch Z9 3 ote" 4® öadurch geke2i2iselcliaetf. dass im PositiTfiln to einer Sehicirt der Emulsion eine Serie blau-grüaer Bilder gleietoässlgei? Äcftte erseagt weites» wel«» die die yptfarfcigesi Aofirelotannteea te Seeattve wiedergeben» in der siate?e» Sekie&t dagegen eine Serie von ©raage^rates Biiaem ateeeiiselnder Meiatefl die die fclau- «ad gritsifarfelgesi.
Family
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