DEC0010871MA - - Google Patents

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DEC0010871MA
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methoxy
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 5. März 1955 Bekanntgiemacht am 14. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Pyron-(4) hat man bislang nur durch Abspalten der Carboxylgruppen aus den Pyroncarbonsäuren in schlechten Ausbeuten erhalten können.
Es wurde nun gefunden, daß man Pyron-(4) vorteilhafter herstellen kann, wenn man funktioneile Derivate des i-Methoxy-penten-(i)-in-(3)-al-(5), die durch Umsetzung von i-Methoxy-buten-(i)-in-(3) mit Ameisensäure- bzw. Orthoameisensäureestern erhalten worden sind, mit etwa molaren Mengen Wasser, gegebenenfalls in Gegenwart von Katalysatoren, bei Temperaturen von wenigstens 65°, umsetzt. Als Ausgangsstoffe für die nicht zum Gegenstand der Erfindung gehörende Herstellung der funktionellen Derivate des i-Methoxy-penten-(i)-in-(3)-äl-(5) verwendet man das i-Methoxybuten-(i)-in-(3), das man in Form seinerGrignardverbindung mit Ameisensäure- oder Orthoameisensäureestern umsetzt. Als Ameisensäure- oder Orthoameisensäureester eignen sich insbesondere die Methyl- und Äthylester. Man kann jedoch auch Ester anderer Alkohole, wie der Propyl- oder Butylalkohole, sowie gegebenenfalls auch mehrwertiger Alkohole, beispielsweise der Glykole, verwenden. Für den Ringschluß zu Pyron-(4) eignen sich beispielsweise das i-Methoxy-penten-(i)-in-(3)-al-(5)-dimethylacetal, das i-Methoxy-penten-(i)-in-(3)-al-(5)-diäthylacetal, das i-Methoxypenten-(i)-in-(3)-al-(5)-äthylbutylacetal, das i-Me-
609 530/494
C 10871 IVb/12q
thoxy - penten - (ι) - in - (3) - al - (5) - methyläthylacetal oder das i-Methoxy-penten-(i)-in-(3)-al-(s)-glykolacetal. .
Die funktioneilen Derivate des i-Methoxypenten-(i)-in-(3)-al-(5) werden zweckmäßig in Verdünnungsmitteln gelöst, die mit Wasser mischbar sind oder doch Wasser in ausreichenden Mengen zu lösen vermögen. Geeignete Verdünnungsmittel sind insbesondere die niedrigen aliphatischen Alkohole, z. B. Äthylalkohol, ferner auch Dioxan oder Tetrahydrofuran. Führt man diesen Lösungen etwa die molare Menge Wasser zu und hält sie bei Temperaturen von mindestens 65°, so vollzieht sich in kurzer Zeit und in glatter Reaktion der Pyronringschluß. Die Umsetzung wird durch die Gegenwart von Katalysatoren, insbesondere durch die Gegenwart von Schwefelsäure, Phosphorsäure oder Bortrifluorid und vor allem Quecksilberverbindungen, wie Quecksilbersulfat, wesentlich beschleunigt. Die Katalysatoren werden im allgemeinen in Mengen von etwa 1 Gewichtsprozent, bezogen auf das funktionelle Derivat des i-Methoxypenten-(i)-in-(3)-al-(5), eingesetzt.
Das Umsetzungsgemisch wird zweckmäßig durch Destillation aufgearbeitet. Man erhält Pyron-(/j.) in ausgezeichneter Reinheit und in Ausbeuten von 9O und mehr % der Theorie. Das Pyran-(4) ist ein vielseitig Verwendbares Zwischenprodukt, insbesondere für Arzneimittelsynthesen.
Beispiel
10 Gewichtsteile i-Methoxy-penten-(i)-in-(3)-al-(S)-diäthylacetal werden in 20 Gewichtsteilen Methylalkohol gelöst. Dieser Lösung fügt man 1 Gewichtsteil Wasser sowie 0,1 Gewichtsteil Quecksilbersulfat zu und hält 1 Stunde unter Rühren bei einer Temperatur von 65°. Nach Beendigung der" Umsetzung wird das Reaktionsgemisch mit Soda neutralisiert, filtriert und destilliert. Man erhält 4,8 Gewichtsteile Pyron-(4) vom Schmelzpunkt 31,5° = 92% der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verfahren zur Herstellung von Pyron-(4), dadurch gekennzeichnet, daß man funktionelle Derivate des i-Methoxy-penten-(i)-in-(3)-al-(5), die durch Umsetzung von 1-Methoxy-buten-(i)-dn-(3) mit Ameisensäure- bzw. Orthoameisensäureestern erhalten worden sind, mit etwa molaren Mengen Wasser, gegebenenfalls in Gegenwart von Katalysatoren, bei Temperaturen von wenigstens 65 °, umsetzt.
    © 609 530/494 6.56

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