DE9999C - Vorrichtung zum Aufziehen der Kegel - Google Patents

Vorrichtung zum Aufziehen der Kegel

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DE9999C
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Germany
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cones
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DENDAT9999D
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G. P. LITZKENDORF in Glauchau
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D5/00Accessories for bowling-alleys or table alleys
    • A63D5/08Arrangements for setting-up or taking away pins
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    • A63D2005/083Threaded pins

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Description

1880.
Klasse 77.
G. PAUL LITZKENDORF in GLAUCHAU. Vorrichtung zum Aufziehen der Kegel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom II. Januar 1880 ab.
Der Kegelaufzug, Fig. 4 und 5, besteht aus einem Rohre S, in welches nach unten vier Arme A eingezogen sind.
Diese vier Arme tragen den Kranz B, und dieser dient dazu, die gegebene Anzahl Kegel (hier fünf) in einer bestimmten Lage zu erhalten.
Die Kegel K hängen compasmäfsig bei ZJn dem Kranze, so dafs dadurch eine Ausweichung nach jeder Seite möglich ist.
Das mittlere Universalgelenk, Fig. 5, wird an beiden Seiten des Kranzes B durch umgelegte Lappen J getragen, und die übrigen vier Kegel werden, wie aus Fig. 1 bezw. Fig. 4 ersichtlich, ebenfalls durch nach unten gebogene Lappen J1 getragen.
Der Schwerpunkt der Kegel liegt über dem Aufhängepunkte, da eine Bleikugel an dem Kopfende derselben, Fig. 1 und 2, angebracht ist. Jeder einmal gefallene Kegel bleibt daher fast in horizontaler Lage liegen.
Eine Kugel U ist daher nur im Stande, den Kegel einmal berühren zu können, wodurch bei Anbringung des Apparates auf Billards und anderen Kegelspielen ein correcteres Spiel erzielt wird.
Um nun die Kegel in ihrer stehenden Lage erhalten zu können, dienen eine Anzahl Borsten /, Fig. i, welche zwischen mehreren sie durchschneidenden Stiften g die nöthige Reibung verursachen.
Nach einer weiteren Construction, Fig. 2, dient zur Aufrechterhaltung der Kegel eine kleine Bleikugel r, welche auf der gröfseren Kugel des Kegels aufsitzt, und dadurch, nur die nöthige Reibung verursacht.
In Fig. 3 ist um die Drehaxe des Kegels ein Quecksilberbassin angebracht. Sobald der Kegel in verticaler Lage steht, steht das Niveau des Quecksilbers parallel mit der Grundfläche des Bassins. Hierdurch wird, da der Schwerpunkt des Kegels, Fig. 3, unter der Drehaxe liegt, noch kein Umfallen ermöglicht. Sobald jedoch der Kegel berührt bezw. geneigt wird, drängt sich das Quecksilber auf die betreffende Seite, und bewirkt eine Umlegung desselben.
Ebensowohl kann man die Kegel K, Fig. 1, statt durch Borsten, mit Magneten oder Federn, welche an den darüberstehenden Armen y sich befinden, in ihrer verticalen Lage bis zur Berührung mit der Kugel halten.
Die in Fig. 1 angegebenen Stifte g werden über den Bürsten von den Armen y getragen, und es sind diese Arme y wiederum an den Hauptgestellarmen A befestigt.
Die Stifte g, Fig. 1, sind in kleine Lederstücke e eingesteckt, die durch umgelegte Blechränder gehalten werden. Die Bleche sind an den Armen y angelöthet.
Je ein Faden ζ geht nun vom Kegelkopf aus
1. durch die eingesetzten Borsten,
2. durch ein Oehr im betreffenden Lederscheibchen e bis hinauf an- den Befestigungspunkt, den Arm T, Fig. 4.
Dieses Armkreuz T ist an einer Hülse H befestigt, welche sich auf dem Rohre S auf- und niederbewegen läfst. ■ '
Sollen nun die Kegel durch den Apparat aufgestellt werden, so schiebt man mit der Hand oder auf irgend eine Weise die Hülse H auf dem Rohre S in die Höhe; dadurch ziehen die Faden ζ die Kegel K, Fig. 4 bezw. Fig. 1, unter die betreffenden Stifte g, oder, Fig. 2, unter die Bleikugeln, durch welche die Fäden ebenfalls hindurchgezogen sind. Läfst man jetzt die Hülse H los, so fällt sie wieder herunter, während die Kegel in ihrer neuen Lage bleiben.
Hat nun ein Ball oder eine Kugel z. B. drei Kegel getroffen, so legen sich die Kegel nach der betreffenden Seite um, und bleiben liegen, bis sie durch das Armkreuz T wieder gehoben werden.
Die betreffenden Kegel legen sich dabei stets soweit um, dafs der zurückkehrende Ball stets darunter hinweglaufen kann.
Das Rohr S ist in einem weiteren Rohre .S1, welches an die Decke des Zimmers angeschraubt ist, verschieb- und verstellbar, wodurch ein schnelles Einstellen des Kegelaufzuges ermöglicht wird.
In Fig. 3 sind noch einige Borsten 0 am unteren Theil des Kegels befestigt, welche sich auf die Grundplatte aufstemmen, und ein gewisses Schwanken des Kegels verhüten.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Die ganze Construction des vorliegenden combinirten Kegelaufzuges, und zwar: Die Anwendung von Universalgelenken Z, um ein leichtes sicheres Stehen und Fallen der Kegel zu ermöglichen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT9999D Vorrichtung zum Aufziehen der Kegel Active DE9999C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3100672A (en) * 1957-02-26 1963-08-13 Aluminum Co Of America Cable accessories

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3100672A (en) * 1957-02-26 1963-08-13 Aluminum Co Of America Cable accessories

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