DE99778C - - Google Patents

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DE99778C
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/44—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
    • B23Q1/48—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs
    • B23Q1/4804—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs a single rotating pair followed perpendicularly by a single sliding pair
    • B23Q1/4809—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs a single rotating pair followed perpendicularly by a single sliding pair followed perpendicularly by a single rotating pair

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Neuerung an zur Bearbeitung von Metall bestimmten Schleif- und Polirmaschinen, bei welchen nach der bisherigen Einrichtung das Arbeitsstück auf einem Tische angeordnet ist, welcher auf einer der Polirscheibenachse parallelen Welle sitzt und um diese nach jeder Seite hin beliebig in Schwingungen versetzt werden kann, um das Arbeitsstück an der Scheibe vorüberzuführen. Da die zu schleifenden Gegenstände für gewöhnlich von Hand auf den Tischen festgehalten werden, so wird beim Umlegen der letzteren die Kraft des Arbeiters in erhöhtem Mafse in Anspruch genommen, besonders wenn das Arbeitsstück schwer ist; auf alle Fälle mufs der Arbeiter mehr Obacht geben und darf das Arbeitsstück nicht loslassen, damit dasselbe nicht vom Tische herabgleitet.
Zur Vermeidung dieser Uebelstände ist nach vorliegender Erfindung die Einrichtung getroffen, dafs der Tisch seine waagrechte Lage beständig beibehält und seine Bewegung in einer zur Polirscheibenachse rechtwinkligen Ebene empfängt, um das Arbeitsstück so an der Polirscheibe vorüberzuführen. Zu diesem Ende ist der Tisch auf zwei parallelen Armen befestigt, die gelenkig mit demselben verbunden sind und auf Tragzapfen schwingen, welche parallel der Scheibenachse liegen.
In der eine Schleif- und Polirmaschine nach vorliegender Erfindung veranschaulichenden Zeichnung ist Fig. 1 eine theilweise im Schnitt gezeichnete Vorderansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht, von rechts der Fig. 1 gesehen.
A ist die Schleifscheibe, welche von der Riemscheibe B auf der Scheibenwelle A1 ihren Antrieb erhält, und G der das Arbeitsstück tragende Tisch, der in üblicher Weise vor der Scheibenfläche angeordnet ist und auf zwei parallelen Armen sitzt, welche von den in Büchsen D1 am Ende der Maschine steckenden und der Welle A1 parallelen Tragzapfen D getragen werden. Jeder dieser Arme besteht aus einem kurzen, bei E1 an der Unterseite des Tisches durch ein Gelenk befestigten Zapfenil und einer Büchse Ji2, die an einer auf dem Tragzapfen D sitzenden Nabe E3 angebracht ist. Die die Zapfen E aufnehmenden Büchsen E'2 sind aufgeschnitten und mit Bolzen i?4 versehen, durch welche sie auf den Zapfen festgeklemmt werden, so dafs die Länge beider Arme E im Bedarfsfalle leicht eingestellt werden kann. Die Naben EB werden auf dem Ti»agzapfen D durch Kragen H bezw. H^ und Klemmschrauben H' gehalten.
Zum Verschieben des Tisches in einer zur Polirscheibenachse rechtwinkligen Ebene, d. i. in Fig. 2 nach links oder rechts, dient der Handhebel F, welcher mit der vorderen, nach Fig. 2 linken Nabe Es durch Einstecken in deren Hülse F1 verbunden ist. An der hinteren, nach Fig. 2 rechten Nabe ΕΆ wird zweckmäfsig ein Gegengewicht G angebracht, welches einstellbar an dem in der Hülse G2 dieser Nabe steckenden herabhängenden Hebel G1 befestigt ist und dazu dient, den Tisch in seiner mittleren Lage zu halten, so lange derselbe vom Arbeiter nicht verschoben wird, und ferner den Zweck hat, in gewissem Mafse dem Bestreben Widerstand zu leisten, mit welchem die Schleifscheibe den Tisch in der Umdrehungsrichtung fortdrängt. Durch Schwingen des Hebels F wird demnach
die Hülse E3 gedreht und damit der Tisch entweder nach links oder rechts (Fig. 2). bewegt.
Selbstverständlich braucht der Tisch nicht ganz genau waagrecht zu liegen, da eine geringfügige Schräglage der Arbeitsleistung keinen Eintrag thun würde, und deshalb braucht auch für gewöhnlich nicht gerade besondere Sorgfalt auf die genau übereinstimmende Längeneinstellung der Arme gelegt zu werden.
Um den Tisch im Bedarfsfalle feststellen zu können, ist der Kragen H mit einem Bolzen H'2 versehen, der in eine Aussparung im Angufs i?5 der einen Nabe E3 eintritt; der Bolzen wird durch eine Feder H 4 beeinflufst, kann aber ausgeschaltet werden, indem man ihn am Knopf H3 zurückzieht und etwas dreht, so dafs sein seitlich vorspringender Stift h gegen die Vorderfläche des Kragens H zu liegen kommt, wo ihn der Schlitz hl aufnimmt.
Der Kragen H5 ist mit einem Bolzen H6 versehen, der in der Aussparung E1 des Angusses E6 der anderen Nabe E3 liegt und dazu dient, die Bewegung des Tisches zu begrenzen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Arbeitstisch für Werkzeugmaschinen, insbesondere für Schleif- und Polirmaschinen, gekennzeichnet durch eine in der zur Polirscheibenachse rechtwinkligen Ebene schwingbare und im senkrechten Sinne verstellbare Tischplatte (C), die mit dem Maschinengestell durch drehbar befestigte Arme (EE3) gelenkig verbunden ist und durch je eine Vorrichtung festgestellt bezw. in ihrer Bewegung begrenzt werden kann. Eine Ausführungsform der Einrichtung zum Feststellen des Tisches nach ' Anspruch 1, bei welcher ein unter Einflufs einer Feder '(H*) stehender, mit einem rechtwinklig abstehenden Stifte (h) versehener Bolzen (H2) des einen die achsiale Verschiebung der Nabe (E3) auf dem Tragzapfen (D) verhindernden Kragens (H) in eine Aussparung des Angusses (E5) der Nabe (E3) eintritt und zwecks Ausschaltung zurückgezogen und so viel gedreht wird, dafs der Stift (h) sich in einen Schlitz (h1) des Kragens legt.
    Eine Ausführungsform der Einrichtung zum Begrenzen der Bewegung des Tisches nach Anspruch 1, bei welcher ein Bolzen (H6) des Kragens (H^) in eine Aussparung (E1) des Angusses (E6) der Nabe (E3) hineinragt und hierdurch die Schwingbewegung des letzteren begrenzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031675B (de) * 1953-01-09 1958-06-04 Willy Sauter Aufspanntisch fuer Werkzeug-, insbesondere fuer -schleifmaschinen zum Bearbeiten vonSpanbrechernuten an Werkzeugen, z. B. Drehstaehlen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031675B (de) * 1953-01-09 1958-06-04 Willy Sauter Aufspanntisch fuer Werkzeug-, insbesondere fuer -schleifmaschinen zum Bearbeiten vonSpanbrechernuten an Werkzeugen, z. B. Drehstaehlen

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