DE823568C - Schleifvorrichtung mit einem endlosen Band aus Schleiftuch - Google Patents

Schleifvorrichtung mit einem endlosen Band aus Schleiftuch

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DE823568C
DE823568C DEP11293D DEP0011293D DE823568C DE 823568 C DE823568 C DE 823568C DE P11293 D DEP11293 D DE P11293D DE P0011293 D DEP0011293 D DE P0011293D DE 823568 C DE823568 C DE 823568C
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Germany
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pulley
lever
drive shaft
drive
carrier
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Expired
Application number
DEP11293D
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English (en)
Inventor
John Ivar Carlsson
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B21/00Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Schleifvorrichtung mit einem endlosen Band aus Schleiftuch Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schleifvorrichtung mit einem endlosen Band aus Schleiftuch, das über eine .=Xntriebsscheil).e und --ine Leit- oder Spannrolle läuft. Diese Schleifvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsscheibe auf dein Ende einer in festen Lagern gelagerten :Antriebswelle angebracht ist, welches \\'elletiende solche Lage hat, daß der ganze an der Antriebsscheibe anliegende Schleifhandteil von allen Seiten her frei zugänglich ist, und zwar auch in radiale- Richtung gegen dicAntriƒbsscheibe, wodurch das Schleifband in seiner Gesaintlie@it zum Schleifen von, Artikeln benutzt werden kann, und @@-citer dadurch gekennzeichnet, daß die Spannrolle VON einem z«-ecks Streckung des Schleifbandes durch eine äußere Last betätigten Hebel getragen ist, der an einem l?nde eines Trägers schwenkbar gc,I@igci-t ist, wclch.er seinerseits an seinem anderen 1?ii(le iii cler @'ertikalelrenr° schwenkbar gelagert und in gewiinchter Neigung zur Horizontalebene feststelll)ar ist, wobei dieser Träger und dieser Hebel d@;rart in bezug auf die Antrichssch.eibe angeordnet sind, daß das Schleifband bei aufwärts gerichtetem Träger im ganzen seitlich desselben angeordnet ist, in der axialen Richtung der AntriebsN"elle gesehen.
  • Das Lager des erwähnten Trägers kann seitwärts des Lagers der erwähnten Antrieibswelle angeordnet werden, in der axialen Richtung der Antriebswelle gesehen.
  • Der erwä Tinte Träger kann durch einen getrennten Trägerarm getragen werden, wobei dieser Trägerarm seilwärts des die Antriebswellenlager tragenden Gestelles angeordnet ist, in der axialen Richtung der Antriebswelle gesehen.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist so ausgebildet, daß sie sich zum Schleifen inslresondei@ von '@fetallge;;enständen eignet, wobei konvexe, konkave und ebene Flächen geschliffen werden können. Das zu schleifende Werkstück wird vorzugsweise mit den Händen gehalten. Man kann dabei entweder das Werkstück an die Antriebsscheibe oder die Spannrolle mit dem darüberlaufenden Schleiftuch drücken oder auch da.s Werkstück an die zwischen den ;beiden Scheiben laufenden Schleifbandtrume halten, die sich dabei leicht der Form des Werkstückes anschmiegen können.
  • Die Erfindung ist im folgenden näher unter Hinweis auf in den Zeichnungen dargestellte Ausfiihrungs-1>eispiele beschrieben.
  • Fig. i und 2 zeigen eine mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung ausgerüstete Schleifmaschine in Seitenansicht bzw. Draufsicht; Fig. 3 bis 5 zeigen eine abgeänderte Ausführung der Schleifvorrichtung; Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel. Der Tisch 21 der Maschine ruht auf einem Fuß 22 und trägt einen Elektromotor i, auf dessen Welle eine Antriebsscheibe 3 hefe,stigt ist. Diese Scheibe kann eben sein, ist aber vorzugsweise mit konvexem oder gegebenenfalls konkavem Umriß ausz;2lüldet. Der Form der Antriebsscheibe schmiegt sich ein endloses Band 18 an, das mit einem Belag aus Schmirgel oder einem anderen Schleif- oder Poliermittel versehen ist. Das Band läuft ferner über eine Spannrolle 5, die drehbar auf einem Zapfen 20 gelagert ist, .der an einem Arm eines doppelarmigen Hebels g angeordnet ist, auf dessen anderem Arm ein vorzugsweise einstellbares Ge-\vicht 1o angeordnet ist. Der Hebel g ist am oberen Teil eines Trägerarms 6 schwenkbar gelagert, der an seinem unteren Ende auf einem waagerechten Zapfen eines Lagers 7 schwenkbar gelagert ist. Der Träger kann an seinem Drehzapfen beispielsweise mit Hilfe einer Klemmschraube in gewünschter Neigung zur Horizontalebene festgestellt werden.
  • Durch Schwenken des Trägerarms 6 wird die Spannrolle 5 so bewegt, daß das Band 18 eine g..-wünschte Neigung nach links oder nach rechts erhält, wodurch ein 'bequemes Schleifen von Gegenständen verschiedener Art ermöglicht wird. Der Trägerarm 6 ist vorzugsweise aus dem Tisch 21 bzw. dem Lager 7 herausgebogen, so daß er für gewisse Werkstucke nicht hindernd im Wege ist. Die Vorrichtung kann durch geeignete gegenseitige Verstellung der Drehpunkte 'des Trägerarms 6 gegenüber den Lagerstellen für die Scheiben 3 und 5 so eingestellt werden, daß das Schleifband 18 eine waagerechte oder nahezu waagerechte Lage einnehmen kann. Mit i i ist ein gegebenenfalls vorlianclencr Anschlag für den Arm g und mit 12 ein _lnschlag bezeichnet, der die Abwärtsschwenkung des Trägerarms begrenzt.
  • Wie aus der Zeichnung deutlich hervorgeht, sind der Trägerarm 6 und der Hebel g derart in bezug auf die Antriebsscheibe 3 angeordnet, daß das Schleifband 18 beiaufwärts gerichtetemTrägerarm 6 im ganzen seitlich des letzteren angeordnet ist, in der axialen Richtung der Antriebswelle gesehen.
  • Eine Schleifmaschine der beschriebenen Art ergibt den Vorteil, daß verschiedene Schleifarten ausgeführt werden können, wie Schleifen von schalenförmigen oder konkaven Flächen, z. B. von Löffeln, Schleifen von konvexen Gegenständen, z. 13. Handgriffen, Ösen, gebogenen Rohren o. dgl., sowie Schleifen von kantigen Flächen, Facettenflächen und ebenen Flächen. Infolge d.er X'ielseitigkeit der Maschine können viele Gegenstände, die b,ishcr durch zeitraubendes Feilen, Alischahen und ancl2i-e Handarbeit bearlieitet wurden, auf fertigen Zustand geschliffen werden.
  • Beim Ausführungsbeispiel nenüil3 Fig. 1 und 2 ist an der anderen Seite des Iaektromotors auf dess-:n Welle eine zweite Antriebsscheibe 2 angebracht. Diese ist zylindrisch, und über sie läuft ein endloses Band 17, das finit Hilfe -einer Spannrolle :1 gespannt wird, .die drehbar auf ein:ni Zapfen gela.g.ci-t ist, der auf einer in der Zeichnung nicht dargestellten )futter in einer auf dem Tisch 21 mit Hilfe eines Fußes 15 Führung 16 sitzt, wobei diese Mutter mit Hilfe cii,r mit einer nicht dargestellten Schraube verbundenen Kurbel 1g verschoben werden kann. Das ollere T rum des Bandes 17, das ungefähr waagerecht liegt, läuft über eine Stütze 13, die auf einem ain Tisch 21 angebrachten Fuß gehoben und gesenkt werden kann und mit einem auswechselbaren Oberteil 14 v.--rsehen ist, dessen dem Hand zugekehrte Seit@° im wesentlichen eben ist. Zur :\laschine gehören vorzugsweise mehrere derartige Oberteile aus Holz, Filz oder härteren und weicheren Stoffen, die nach der auszuführenden Schleifarbeit gegeneinander ausgetauscht werden kt3nnen.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann vorteilhaft in Kombination mit vorhandenen Schleifmaschinen verwendet oder lieh-en einer anderen vorhandenen Maschine aufgestellt werden. 111 Fig.3 bis 5 ist ein Beispiel einer Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, die in Kombination mit .2in°r vorhandenen iVIasclline verwandet wird. Mit 30 ist eine Antriebswelle, beispielsweise eines Elektromotors i bezeichnet, auf cler die -Xntriebssclieib2 3 angebracht ist. Auf einem beispielsweise an einer Tragfläche 31 befestigten Ständer 32 ist auf eirein Zapfen 33 der Trägerarm 6 scliw:nl;liar gelagert. Dieser Arm kann in gewünschter Neigungslage festgestellt werden. An den :arm 6 ist in gleicher Weise ein weiterer Arm 34 aiinescliloss,en, an dem der Hebel g schwenkbar gelagert ist. Mit 35 ist eine verhältnismäßig schwache Feder Bezeichnet. die teilweise dem Gewicht 10 ent,;egenwirkt. Diese Feder dient zur Dämpfung von Stößen, falls das Band 18 reißen sollte und das Gewicht 1o nach unter geschwenkt wird. Die hin. und 5 zeigen, daß die Arme 6 und 34 in Richtung von der Vertikalebene durch den Ständer 32 weg herausgebog-en sind. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Gelenk 33 des Trägerarms im wesentlichen in d2igleichen Höhe wie dieAntriebsscheibe 3 angeordn-t, und der Arm 6 verläuft nahezu parallel oder in einem spitzen Winkel zum Band 18.
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig.6 ist iiiii den Lagerzapfen 20 der Spannrolle 5 ein Ziisatziarin 37 schwenkbar ,gelagert, an dessen äußerem, freiem Ende eine Scheibe 38 gt 1;!."i,rt ist, über die die Verlängerung 18' des Bandes 18 läuft. Auf dein Arm 37 ist ferner eine Unilenkrolle 39 für das Band gelagert, so daß dessen äußere Trume 18' nahe aneinander laufen. Mit Hilfe der Scheibe 38 kann das Schleifband in Höhlungen des Werkstückes eingeführt werden, so d@aß deren Wände und Böden geschliffen werden können. Der Arm 37 ist vorzugsweise in gewünschtem Winkel gegenüber dem Hebel 9 einstellbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSI'Rl'CHE: i. Sclileifvorriclittttig finit einem endlosen Band aus Schleiftuch, das über eine Antriebsscheibe und eine Leit- oder Spannrolle läuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsscheibe (3) von allen Seiten her frei zugänglich auf dem Ende einer in festen Lagern gelagerten Antriebswelle angebracht ist und daß die Spannrolle(5) von einem durch eine äußere Last betätigten Hebel (9) getragen ist, der an einem Ende eines Trägers (6'bzw. 6, 34) schwenkbar gelagert ist, welcher seinerseits an seinem anderen Ende in der Vertikalebene schwenkbar gelagert und in .gewünschter Neigung zur Horizontalebene feststellbar ist, wobei dieser Träger (6 bzw. #. 6,, 34) und dieser Hebel (9) derart in bezug auf die Antriebsselieiiae (3) angeordnet sind, daß die zwischen der Antriebsscheibe (3) und der Spannrolle (5) liegenden Teile des Schleifbandes (18) bei ungefähr lotrechter Lage des Trägers (6, 34) im ganzen seitlich des letzteren angeordnet sind, in der axialen Richtung der Antriebswelle gesehen.
  2. 2. Schleifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erwähnte Träger (6, 34) durch einen getrennten Trägerarm (32) getragen ist, welcher seitwärts des die Antriebswellenlager tragenden Gestelles (20, 21) angeordnet ist, in der axialen Richtung der An= triebswelle gesehen.
  3. 3. Schleifvorrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß der die Spannrolle (5) tragende Hebel (9) ,mit einem Zusatzhebel (37) schwenkbar verbunden isst, an dessen Ende eine zusätzliche Rolle (38) drehbar gelagert ist, über welche das Schleifband geführt ist, und daß der Zusatzhebel (37) eine Umlenkrolle (39) trägt, mit deren Hilfe die über die erwähnte zusätzliche Rolle (38) laufenden Schleifbandtrume (18') verhältnismäßig nahe aneinander geführt werden.
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