DEP0011293DA - Schleifvorrichtung mit einem endlosen Band aus Schleiftuch - Google Patents
Schleifvorrichtung mit einem endlosen Band aus SchleiftuchInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung besiäit sich auf eine Schleifvorrichtung mit einem endlosen Bend aus Schleiftuch, das über eine Antriebsscheibe und eine Lelt- oder
Spannrolle läuft« Biese Giehle if vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass di© Antriebescheibe auf dem Ende
einer in festen Lagern gelagerten Antriebswelle angebracht ist, welches Fiellenende eine solche Lage hat,
dass der ganze an der Antriebsscheibe anliegende Schleifbandteil von allen Seiten her frei zugänglich
ist, und zwar auch in radialer Richtung gegen die Antriebsscheibe , wodurch das Schleifband in seiner Gesamtheit zum Schleifen von Artikeln benutzt werden kann,
und weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Spannrolle von einem, zwecks Streckung si®© Schleifbandes durch
eine äussere Last betätigen Hebel getragen ist, der an einem Ende eines Trägers schwenkbar gelagert ist,
welcher seinerseits an seinem anderen En de in der Vertikalebene schwenkbar gelagert und in gewünschter Sei-
gung zur Hoxizomtaiebenie feststellbar Ist8 wobei dieser
Träger und dieser Heb el dernrt in Bezug auf die Antriebsscheibe angeordnet sind, dass das Scfcleifband bei aufwärt ε eje rieht et em Träger lsi
ganzen seitlich desselben angeordnet 1st, in der axialen Blchtung der Antriebswelle
gesehen.
Das Lager des erwähnten Trägere kann seitwärts des Legsrs der erwähnten Antriebewelle angeordnet werden, in der axialen Richtung der
Antriebswelle gesehen.
Der ermähnte Träger kenn durch einen getrennten !Träge rar® getrogen werden, wobei dieser Srägerara
seitwärts dee die Antriebsweilenleger tragenden Gesteließ angeordnet ist, in der axialen Richtung der Antriebswelle
gesehen.
Me Vorrichtung gemäß der Brfindung ist sc ausgebildet , dees sie sich zum Schleifen insbesondere von
Metallgegenstitnden eignet, wobei konvexe, konkave und ebene Flächen geschliffen werden können. Das zu schleifende
ferkstück wird vorzugsweise asit den Händen gehalten. Man kann dabei entweder das Werkstück an die Antriebsscheibe
oder die Spannrolle mit dem darüber laufenden Schleif tuch drücken oder auch das «-©rkstück an
'''.'-Iie sviischen den beiden Scheiben laufenden Schleifbandtrumoe halten, die sich dabei leicht der Poraa des Werkstückes
anschoiiegen kdnnen.
Bie Exfiiidttiig ist im folgenden näher unter Hinweis staf in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiele beeehrIebene
Pige 1 und 2 zeigen eine mit einer Vorrichtung gernäö der Erfindung ausgerüstete Schleifmsschine
in eiten&nsieht bzw. Draufsicht.
.Fig« 5 bis 5 zeigen eine abgeänderte Ausführung der Schleifvorrichtung*
Mg« 6 geigt ein weiteres AusfiihrungsbeiBpiel·
Der Sieeh 21 der Iascteise ruht auf einem Fuß 22 und trägt einen Elektromotor 1, auf dessen Welle
eine Antriebsscheibe 3 befestigt ist. Diese Scheibe kann eben sein, ist aber vorzugsweise mit konvexem
oder gegebenenfalls konkavem Dmriss ausgebildet. Per Form der Antriebsscheibe schmiegt sich ein
endloses Band 18 an, das mit einem Belag aus Schmirgel oder einem anderen Schleif- oder Poliermittel
versehen ist. Das Band läuft ferner über eine Spannrolle 5t die drehbar auf einem Zapfen 20 gelagert
X ist, der an einem Arm eines doppelarmigen Hebele angeordnet ist, anf dessen anderem Arm ein vorzugsweise einstellbares Gewicht
10 angeordnet ist. Der Hebel 9 ist am oberen !Eeil eines Trägerarme 6
schwenkbar gelagert, der an seinem unteren Ende auf einem waagerechten Zapfen eines Xagers 7 schwenkbar
gelagert 1st· Der !träger kann an seinem Drehzapfen
"beispielsweise mit Hilft einer Kleomsefaraube in gewünschter Seigung zur Horizontalebene
festgestellt werden.
Burefe Schwenken des Trägerarms 6 wird die Spannrolle 5 so bewegt, dass das Bend 18 eine gewünsch
te Beigung nach links oder nach rechts erhält, wodurch ein bequemes Schleifen von Gegenstanden verschiedener Art ermöglicht wird. Per SrUgerarm 6
ist vorzugsweise aus dem lisch 21 bzw. dem Lager 7 herausgebogen,
so dass er für gewisse Werkstücke nicht hindernd Im Wege ist. Die Vorrichtung kann durch geeignete gegenseitige Verstellung der
Srehpunite des Trägerarmes 6 gegenüber den Lageretellen für die Scheibem 3 und 5 so eingestellt werden, dass das
Schleifband 18 eine waegerechte oder nahezu waagerecht !.©ge einnehmen kann. Sit 11 ist ein gegebenenfalls
vorhandener Anschlag für den Arm 9 und mit.12 ein Anschlag bezeichnet* der die Abwärtsschwenkung des
Trägerarmee begrenzt, g
Wie aus der ^©ichirang deutlich hervorgeht, sind der Srilgerara 6 und der Hebel 9 derart in Beeug auf
die Antriebescheibe 3 angeordnet, dass dee Schleifband 18 bei aufwärtsgerichtetem SrUgerarm 6 im ganzen
seitlich des letsterea angeordnet ist, in der axialen Richtung der Antriebswelle gesehen,
Bine SchleifmaBChine der beschriebenen Art ergibt den Vorteil, dass Tereclaiedene Scfaleifarten
eusgeführt werden können, wie Sohleifen τon schalenförmigen oder konkaven Flächen, z.B. Ton Löffeln,
Schleifen von konvexen Gegenständen, E.B. Handgriffen, Oeeen, gebogenen Kohren οdgl. sowie Schleifen mm
von kantigen Flächen, Feceitenfl&cfaen und ebenen fläche». Infolge der Vielseitigkeit der Maschine
können viele Gegenstände, die bisher durch seitrauhendes Pfeilen, Absehebes um? andere Hendarbrit bearbeitet
wurden, auf fertiges Zustand geschliffen werden.
Beim Ausführuagsbeispiel gemäB Fig. 1 und 2 ist an der anderen Seite de8 Elektromotors auf dessen
Welle eine zweite Antriebseoheibe 2 angebracht. Diese ist sylindriseh und Uber sie läuft ein endloses
Band 17, das mit Hilfe einer Spannrolle 4 gespannt wird, die drehbar auf 0imm Zapten gel ©gert ist, der
auf einer in der Zeichnung nicht dargestellten Kutter in einer auf dem Tisch 21 mit Hilfe eines Fußes
IH ruhenden Führung 16 sitzt, wobei diese Mutter mit Eilfe einer mit einer nicht dargestellten Schraube
verbundenen Kurbel 19 verschoben werden kann. Das obere Trvisa'de β Bandes 17, das ungefähr waagerecht
liegt, läuft über eine Stütze 13, die auf einem mm Tisch 21 angebrechten Fuß gehoben und gesenkt
werden kenn und mit einem auswechselbaren Oberteil Terseheia ist, dessen dem Bend EugeKehrte Seite im.
wesentlichen eben ist» Zur lesohia© gehören vorzugsweise mehrere derartige Oberteile aus Eols8
Filz oder härteren und weicheren Stoffen,- die nach der auszuführenden Schleiferheit gegene inander
ausgetauscht werden können*
Die Vorrichtung geaää der Erfindung kann vorteilhaft in Kombination mit vorhandenen Schleifmaschinen
verwendet oder neben einer anderen vorhandenen Maschine, aufgestellt wer A en·* In Flge J bis 5
ist ein Beispiel einer Torriehtaag gemäß der Erfindung dargestellt, die in Kombination mit einer vorhandenen
Maschine verwendet wird. Mit 30 ist eine Antriebswelle beispielsweise eines Slektroaoterg 1
bezeichnet, auf der die Antriebsscheibe 3 angebracht ist. Auf einem beispielsweise m einer Tragfläche 31 befestigten StIader 32 ist auf einem Zapfen
33 der •Irsgerara 6 schwenkbar gelagert. Dieser Arm kann in gewünschter leigungslage festgestellt
werden. An den Arm 6 ist in gleicher leise ein weiterer Arm 34 angeschlossen, an dem der
Sebel 9 schwenkbar gelagert ist. Mit 35 ist eine verhältnisaäBig schwache Feder bezeichnet, die teilweise dem
Gewicht 10 entgegenwirkt« Diese Feder dient jsur
BL210849
Dämpfung von Stöße«, falls das Band 18 reissen sollte und das Qewicht 10 nach unten geschwenkt wird. Die
Fige 4 und 5 zeigen, dass die Arme 6 und 3 4 in
Eiclitung τοπ der Vertikalebene durch den Ständer weg liere usge la ©gen. sind« Iueh bei diesem Aueführungebeispiel
ist das Gelenk 33 des frägerarae im wesentlichen In der gleichen Höhe wie die Antriebsscheibe
angeordnet unä der Arm 6 verlauft nahezu perallel oder in einem spitzen Winkel zxxm Band 18«
Beim Auefflkrttngebeisplel gemäß Fig. 6 let um den Lagerzapfen 20 der Spannrolle 5 ein Zusatzarm
schwenkbar gelagert, en dessen äußerem, freien finde eine Scheibe 38 gelagert 1st, über die die Terl&n»
gerung 18' des Bandes 18+ lauft. Auf dem Arm 37 ist ferner eine Umlenkrolle 39 für das Band gelagert,
so dase dessen äussere Trumrae 18* nahe aneinander laufen. Mit Hilfe der Scheibe 38 kann das Schleifband in
Höhlungen des Werkstückes eingeführt werden, so das ε deren Wände und Bö* d® η geschliffen werden
können. Der Arm 37 ist vorzugsweise in gewünschtem Winkel gegenüber dem Hebel 9 einstellbar*
Claims (3)
1. Schleifvorrichtung alt einem endlosen Bsnd aus Schleiftuch, das über eine Antriebsscheibe und
eine Leit- oder Spasnrelle Iinft8 dadurch gekennzeichnet 8 dass die Aatrietossefeeib© (3) von allen Seiten
her frei zugänglich auf dea End© einer in festen
und
Legern gelagerten Antriebswelle engehracht ist,/dass die Spannrolle (5) von einem, durch eine ausser©
Le.et betätigten Eebel (9) getragen ist, der an einem Ende eines Trägers (6 bzw. 6, 34) schwenkbar gelagert
ist, welcher seinerseits an seinem anderen Ende in der Vertikalebene schwenkbar gelagert unfl in gewünschter
Beigung zur Eorlzontalebeiie feststellbar ist, wobei dieser Träger (6 bzw. 6, 34) und dieser Bebel
(9) derart in Bezug auf die Antriebsscheibe (5) Mgeordnet sind, dass die zwischen der Antriebsscheibe (3)
und der Spannrolle (5) liegenden Teile des Schleifbesides (18) bei tmgefähr lotrechter Lege des Trägere
(6,34) im ganzen seitlich des letzteren angeordnet sind, in der axialen Sichtung der Antriebewelle gesehen.
2. Schleifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gefeemieeichset,, dass der erwähnte Träger (6,34) durch
einen getrennten Träger arm (JI2) getragen ist, welcher seitwärts des die Antriebswellenlager tragenden Gestelles
(20,21) angeordnet ist, in der axialen Richtung der Antriebswelle gesehen^
3. Scihleifirorriciituag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Spannrolle (5) tragende
Bebel (9) alt einem Zus&tsihebel (37) schwenkbar verbunden
1st, an dessen !Lade eine zusätzliche Rolle (38) drehbar gelagert ist, über welche das Schleifband
geführt 1st, und dass der Zusetahebel (37) eine Umlenkrolle
(39) trägt, mit deren Hilfe die über die erwähnte zuätzliche Holle (3δ) laufenden Sehleifbandt na ame (18») verhältnismäßig nahe aneinander geführt
werden*
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