DE694978C - Maschine zum Abschneiden der Zwickfalten von aufgezwickten Schuhschaeften - Google Patents

Maschine zum Abschneiden der Zwickfalten von aufgezwickten Schuhschaeften

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DE694978C
DE694978C DE1938U0014480 DEU0014480D DE694978C DE 694978 C DE694978 C DE 694978C DE 1938U0014480 DE1938U0014480 DE 1938U0014480 DE U0014480 D DEU0014480 D DE U0014480D DE 694978 C DE694978 C DE 694978C
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DE
Germany
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knife
stop
grinding wheel
shoe
machine
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Expired
Application number
DE1938U0014480
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English (en)
Inventor
Vernon Henry Meyer
Robert Nathaniel Sandberg
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United Shoe Machinery Corp
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United Shoe Machinery Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D49/00Machines for pounding

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Maschine zum Abschneiden der Zwickfalten von aufgezwickten Schuhschäften Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Abschneiden der Zwickfalten, die bei aufgezwickten Schuhen, insbesondere im Spitzenteil, auftreten. Es ist bekannt, für diese Arbeit tellerförmige Messer vorzusehen .und das zu bearbeitende Werkstück in .der Maschine durch Seitenanschläge und Gesinen Spitzenanschlag zu führen.
  • Gemäß der Erfindung ist der Spitzenanschlag mit einer Lippe versehen, die auf dem Zwickanschlag des Schuhschaftes aufliegt und nach der Sichneide des Messers hin und über diese hinaus -in Richtung nach, der Dmehachse des Messers beweglich angeordnet ist. Der Spitzenanschlag führt den Schuh und stellt ihn bezüglich des Messers ein, bis der Schuh so weit in die Maschine eingeschoben ist, daß er :auch von den Seitenanschlägen. geführt wird. Diese besondere Ausbildung des Spitzenanschlages und die sich dabei ergebende vorteilhafte Führung des Werkstükkes hat zur Folge, daß der Schuh sicher in der Maschine geführt wird und somit ein glatter Schnitt entsteht.
  • Die Bewegungsbahn des Spitzenanschlages gegenüber dem Messer ist einstellbar, um wahlweise einen Flä.chschnitt oder einen Bogenschnitt ,auszuführen, was davon. abhängig ist, .ob ein Schuh mit einem ebenen oder mehr gebogenen Boden beschnitten werden soll'.
  • Die Einstellung der Bewegungshahn Lies Spitzenanschlages, der auf einem Arm angeordnet ist, erfolgt zweckmäßig durch entsprechende Verstellung des Trägersi des Armes, wobei er die Schuhspitze nach dem Erfassen der Seitenanschläge in einer der Einstellung entsprechenden Bahn nach der Direha.chse des Messers hin weiterführt.
  • Wenn das Messer einen Bogenschnitt aus: führen soll, so bewegt sich der Spitzenanschlag -längs einer Bahn, die den .durch die Messerschneide gebildeten Kreis durchschneidet.
  • Es ist bekannt, bei Beschneidmaschine!n der angegebenen Art, die mit einem Tellermesser versehen sind, für das Tellermess ier eine drehbare Messerschleifscheibe vorzusehen. Gemäß der Erfindung sitzt nunmehr der Träger der Schleifscheibe auf einem Drehbolzen, dessen Achse die um die Riemenscheibe laufende Schleife des Antriebsriemens für das Messer durchkreuzt, um die Schleifscheibe so bezüglich des Messers einstellen zu können, d,aß der Randteil des seinen Arbeitsplatz nicht verlassenden Messers wahlweise flach oder gewölbt geschliffenwird.
  • Die Schleifscheibe ist bei den bekannten Maschinen längs ihrer Drehachse mit Bezug auf das Messer bewegbar, und bei der Maschine gemäß der Erfindung wird bei der Bewegung der Schleifscheibe nach dem Messer hin die die Scheibe drehende Antriebskupplung durch Federn eingerückt und beider Bewegung der Scheibe in umgekehrter Richtung wieder ausgerückt. Es erfolgt also eine vollkommen selbsttätige Ein- und Ausschaltung der Schleifscheibe. Dies wird dadurch erreicht, d,aß der die Schleifscheibe mit ihrer Welle hebende und senkende Handhebel beim Hochheben der Schleifscheibe kurz vor ihrer Berührung mit dem Messer gegen den nachgiebigen Anschlag schlägt, so daß beim Bewegen der Schleifscheibe in Eingriff mit dem Messer der Widerstand des nachgiebigen Anschlages überwunden werden muß und somit ein hartes Anschlagen der Schleifscheibe gegen das Messer verhindert wird, was eine Beschädigung des Messers und der Scheibe zur Folge haben könnte.
  • Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig. i ist eine Vorderansicht des Hauptteiles der Maschine.
  • Fig.2 ist eine Seitenansicht des Hauptteiles der Maschine.
  • Fig.3 ist ein Grundriß der Hauptarbeitswerkzeuge der Maschine.
  • Fig. 4 ist eine der Fig. 3 entsprechende Abbildung bei einer anderen Einstellung der Maschinenteile.
  • Fig. 5 ist eine Seitenansicht der in Fig.4 dargestellten Maschinenteile.
  • - Fig. 6 ist eine Rückansicht der Maschine, gesehen in der Richtung des, Pfeiles A der Fig. 3. Fig. 7 ist eine Schnittansicht nach Linie VII-VII der Fig.3.
  • Fig.8 ist eine Schnittansicht nach Linie VIII-VIII der Fig.3.
  • Fig.9 ist eine Ansicht eines Teiles der Maschine, gesehen in der Richtung des Pfeiles F der Fig. i.
  • Die Maschine hat ein tellerförmiges Messer io (Fig.7), das auf einer Scheibe 13 auf einer senkrechten Drehwelle i i durch eine Klemmscheibe 14 und Klemmutter 16 festgeklemmt ist. Die Scheibe 13 hat einen Ringflansch i 5, .über welchen das Messer i o eingesetzt wird. Die Schneide i 2 des Messers liegt in- einer Ebene, und der Randteil des Messers längs der Schneide ist vorzugsweie mit radial gerichteten Vertiefungen versehen, die die Schneide etwas wellenartig gestalten (Fig.3 und 4).
  • Dias Messer wird zum Beschneiden ides Werkstückes dauernd angetrieben, und zum Schleifen des Messers wird seine Drehrichtung umgekehrt. Die Welle i i sitzt in Kugellagern 17 (Fig. 7.) des Maschinenkopfes i8 und trägt-eine Riemenscheibe i 9, die durch einen Riemen 2o angetrieben wird. Der Riemen 2o treibt auch eine Schleifscheibe 2i. Der Riemen 20 läuft um eine Riemenscheibe 22, durch die die Schleifscheibe angetrieben wird, und über Leitrollen 23 (Fig. i und 2) und eine Riemenscheibe 24 auf einer Treibwelle 25.
  • Die Welle 25 ist in einem Träger (Fig. i) eingesetzt, der durch Schrauben 27 an dem Maschinengestell 18 befestigt ist. Die Schrauben greifen in Nuten 28 ein, so daß der Träger 26 zum Verstellen der Riemenspannung verstellt werden kann. Die Welle 25 trägt ebenfalls zwei Riemenscheiben 29 und 3o und eine Leerscheibe 31, die zwischen den Riemenscheiben 29 und 3o sitzt. Ein Riemen 32, der von einer nicht dargestellten Riemenscheibe .aus angetrieben wird, treibt die Welle 25 vorwärts oder rückwärts an. Eine Riemengabel 33, 34 ist auf einer Stange 35 befestigt, die in dem Trager 26 in Axialrichtung beweglich ist. Die beiden Gabelteile 33, 34 sind so .angeordnet, daß der eine Gabelteil eine Schleife des Riemens 32 auf die Leerscheibe 31 schiebt, während der andere Gabelteil die andere Schleife des Riemens 32 ,auf die Riemenscheibe 29 schiebt, und zwar wenn die Stange 35 nach links der Fig. i geschoben wird. Bei Verschiebung der Stange 35 nach rechts der Fig. i wird entsprechend die eine Schleife des Riemens 32 auf die Riemenscheibe 3o geschoben und gleichzeitig die ,andere Schleife des Riemens 32 auf die Leerscheibe 31.
  • Zum Einstellen und Führen des Spitze@nendes des in die Maschine eingeschobenen, gezwickten Schuhes vor und bei dem Beschneiden des aufgezwickten Schuhschaftes dienen ein Spitzenanschlag 36, zwei Seitenanschläge 37 und ein sich auf die Brandsohle aufsetzender Anschlag. Der Spitzenanschlag 36 ist in Ruhelage oder Anfangslage unter und etwas vor dem Messer ,an der Arbeitsstelle .eingestellt (Abb. 3) und wird durch den Spitzenteil des Schuhes in die in Fig.4 dargestellte Lage zurückbewegt. Der Spitzenanschlag 36 sitzt auf einem Arm, der um einen Dvehbolzen 39 schwingt, und hat leine Lippe 40 (Fig. 5), die über den Randteil 41 des Schianschaftes greift, der mittels Klebstofs- an dem Spitzenerde auf die Brandsohle 42 aufgezwickt worden. ist und dessen Zwickfalten (Fig.3) auf der Maschine beschnitten werden. Eine Feder 43 (Fig. 3) hält den Spitzenanschlag 36 in Anfangslage, .die durch eine Stellschraube 68 bestimmt wird. Obwohl der Spitzenanschlag 36 sich längs einer Kreisbahn bewegt, verläuft doch seine Bewegung im wesentlichen nach der Direhachse des tellerförmigen Messersi bin. Der Spitzenanschlag ist in seiner Anfangslage gut sichtbar, so .daß der Arbeiter- den Spitzenteil ,des Schuhes vor Beginn des Schneidvorganges richtig' einstellen kann. In .dieser Anfangslage steht der Spitzenanschlag zwischen den beiden Stitenainschlägen-37.
  • Die beiden Seitenanschläge 37 sind in jeder Hinsicht einander gleich, jedoch bewegt sich der eine Anschlag 37 nach rechts, wenn der andere sich nach links bewegt. Jeder Anschlag 37 besteht aus einer Rolle mit einem Flansch 140 (Fig. 5) an ihrem Oberende. Zwischen .der Oberfläche des Flansches und der Schneide des Messers zo besteht nur ein geringer Abstand. Die Flanschen 140 der beiden Seitenanschläge 37 greifen über den aufgezwickten Schaftrandteil41 und stellen :das Werkstück in senkrechter Richtung genau bezüglich des Messers ein. Die Unterflächen der Flanschen 14o,. die mit dein Werkstück in Eingriff treten, sind vorzugsweise in Anpassung an die konvexe Form des Schuhbodens abgeschrägt. Die beiden Seitenanschläge und der Spitzenanschlag bilden somit eine DTeipunktauflage für den Schuh, während .dieser aus der ü1 Fig.3 dargestellten Anfangslage in die in Fig.4 dargestellte Endlage bewegt wird. Die Seitenanschläge 37 sind auf von Armen 44 (Fig. 5) getragenen Bolzen 43 frei drehbar. Die Arme 44 sind auf senkrechten Wellen 45 befestigt, die in einem an dem Maschinengestell 18 befestigten Trägergelagert sind. Die Unterendender Wellen 45 sind miteinander .verbunden, so daß beide Wellen und damit auch die Seitenanschläge sich gleichzeitig und gleichmäßig bewegen, wodurch der Spitzenteil des Schuhes seitlich geführt wird. Zu diesem Zwecke tragen beide Wellen 45 Hebel 47 (Fig. 3), die durch einen Lenker 48 und Drehbolzen 49 miteinander verbunden sind. Die Wellen 45 sind bezüglich der Drehachse des Messers so angeordnet, daß die Seitenanschläge 37 sich ungefähr längs der Messerschneide bewegen. Die Abweichung der Bewegungsbahnen der Seitenanschläge von der Messerschneide siald so gering, daß dadurch die Wirkung der Seitenanschläge, nämlich den zu beschneidenden Teil des Schuhes genau bezüglich des Messers einzustellen und in dieser Lage zu halten, nicht gestört wird. Eine die Unterenden der Wellen 43 miteinander verbindende Feder 5o schwingt die Seitenanschlag e aufeinander zu und verhindert ebenfalls eine einseitige Verschiebung der Seitenanschläge .durch. die Schneidwirkung des Messers. Der kleinste Abstand zwischen den beiden Seitenaaischlägen wird durch eine Stange 51 (Fig. i) bestimmt, die durch .die Feder 5o gesteckt äst und deren beiden Enden gegen die Wellen 43 anstoßen. Bei .der ,Herstellung von Schuhen der erwähnten Art ereignet es sich bisweilen, daß die Brandsohle etwas über die Vorderkante des Leistens herausragt und gegebenenfalls beim Zwicken die Brandsohle -etwas durch den geigen die Kanten der Brandsohle ausgeübten Zwickdruck aufgebogen wird. Diamit beim Beschneiden eines solchen Schuhes das Messer nicht in den aufgebogenen Teil der Brandsolde einschneidet und dabei ein Stück der Brandsohle ausschneidet, ist ein sich auf die Brandsohle aufsetzender Anschlag 38 vorgesehen, der den aufgebogenen Teil der Brandsohle flach gegen den Leistenboden andrückt.
  • Der Brandsoblenanschlag 38 (Fig. 3 und 4) greift hinter dem Zwickeinschlag des Schuhes an der Brandsohle an. Seine Anfangslage ist in Fig. 3 mit gestrichelten Linien .dargestellt. Der Anschlag 38 schwingt um einen waagerechten Drehbolzen 52 und ebenfalls umeinen senkrechten Drehbolzen 53 (Fig.8). Der Drehbolzen 52 verbindet den Anschlag mit einem Trägerblock 54, und der Drehbolzen 5 3 verbindet den Trägerblock 54 mit dem bereits erwähnten Träger 46. Eine von :einer Stellschraube 57 getragene Feder 56 schwingt den Anschlag 58 unter die Ebene der Flanschen 140 der Seitenanschläge 37 (Fig. i) herab. Die Abwärtsbewegung des Brandsohlenanschlages wird durch einen Ansatz 58 (Fig. 8) des Blockes 54 begrenzt. Die Stellsthraub.e 57 begrenzt .die Aufwärtsbewegung des Brandsohlenanschlages 38. Beim Einschieben des Schuhes gegen den Spitzenanschlag 36 wird die Brandsohle iri Eingriff mit dem Anschlag 38 gebracht, wobei dieser gegen den Druck der Feder 56 hochgeschoben wird. Falls die Brandsohle etwas aufgebogen ist, wird sie dabei ausgefiacht. Durch die pendelnde Aufhängung des Brandsohlenanschlages 38 wird dieser bei der Vorwärtsbewegung des Schuhes mitgenommen. Nach der Beschneidung des Schuhes wird der Brandsohlenanschlag 38 in seine in Fig.3 mit gestrichelten Linien dargestellte Anfangslage durch eine Feder 59 (Fig.8) zurückgeschwungen, die mit einem Ende bei 6o an dem Träger 46 und mit ihrem anderen Ende bei 61 an dem Drehblock 54 befestigt ist. Die Schwingbewegung des Brandsohlenanschlages in Ausgangslage wird durch Anschlagen des Drehblockes 54 ,gegen eine in dem Träger 46 eingeschraubte Stellschraube 62 (Fig. 3) begrenzt.
  • Beim Betrieb der Maschine setzt der Arbeiter-zunächst den Schuh mit dem Spitzenteil nach vorn in die Maschine ein, wie in Fig.3 mit gestrichelten Linien dargestellt ist, wobei der Mittelteil 'der Brandsohle gegen den Anschlag 38 angelegt und dieser etwas hochgeschoben wird. Sodann schiebt der Arbeiter den Schuh in Eingriff mit ;dem Spitzenanschlag 36 und unter den Flansch 40 dieses Anschlages. Diese Einstellung ist in Fig.3 mit ausgezogenen Linien dargestellt. Der Brandsohlenanschlag 38 bleibt dabei in Eingriff mit der Brandsohle. Der Flansch 4o des Spitzenanschlages, der nun ,auf dem aufgezwickten Schaftrandtei14i des Schuhes angreift, stellt den Schuhboden unterhalb der Schnittebene des Messers io und ebenfalls in der Ebene der Flanschen i4o der Seitenanschläge ein. Beim weiteren Vorschieben des Schuhes nach der Dmehachse des Messers io hin greifen dann die Flanschen 140 der Seitenführungen auf dem aufgezwickten Schaftrandteil an und verhindern, daß der Schuhboden auf beiden Seiten des Spitzenteiles über die Schnittebene des Messers hinausgehoben wird. Der sich weiter einwärts bewegende Schuh schiebt dann .die beiden Seitenanschläge 37 auseinander (Fig. 4), deren Flanschen ein Beschneiden der über die Schnittebene- nach oben hinausragenden. Zwickfalten an der Schuhspitze nicht verhindern. Die Schnittebene ist in Fig. 4 mit der Linie 64 angedeutet. Der Werkstückstoff :oberhalb dieser Ebene wird durch .das Messer abgetrennt, und zwar in Form eines Abfallstreifens, 63 (Fig.4 und 5).
  • In vielen Fällen wird der Schnitt längs einer Ebene ausgeführt, insbesondere wenn der Vorderteil des Schuhbodens ziemlich flach ist. Bei der Beschneidung von gewölbten Schuhböden wird der Schnitt in Anpassung an die Schuhbodengestalt in einem Bogen oder schräg ausgeführt. Zit diesem Zwecke kann der Spitzenanschlag 36 so eingestellt werden, daß er sich in einer Ebene bewegt, die die Schnittebene des Messers innerhalb des durch die Messerschneide gebildeten Kreises durchschneidet, so .daß der Flansch 40 des Spitzenanschlages 36 in die Aushöhlung des tellerförmigen Messers :einrückt. Beim Flachschneiden ist der Drehbolzen 39 (Fig. 3) des Spitzenanschlagträgers parallel zur Drehachse des Messers eingestellt. Zum Ausführen eines Bogenschnittes wird der Drehbolzen 39 unter einem Winkel zur Drehachse des Messers eingestellt, und zwar so, daß das Oberende des Drehbolzens 39 nach vorn der Maschine geneigt ist. Bei dieser Einstellung des: Drehbolzens bewegt sich der Spitzenanschlag 36 bei seiner Bewegung nach der Drehachse, des Messers hin etwas nach oben, wobei der Flansch 40 in die Aushöhlung des Messers hineinbewegt wird und somit den Schuh 'an derselben Richtung führt. Die Flanschen 140 -der Seitenanschläge 36 bleiben' jedoch dabei auf ihrer Höhe eingestellt, so daß das. Messer auf keinen Fall in den Schuhboden einschneiden, kann, da nämlich, wie bereits erwähnt, die Flanschen 140 der beiden Seitenanschläge das Werkstück in unmittelbarer Nähe der Schnittstelle des Messers einstellen. Bei dieser Einstellung der Maschinenteile wird der in die Maschine eingeschobene Schuh Umeine Querachse gekippt, die ungefähr die beiden F1a.nschen 140 der Seitenanschläge 37 miteinander verbindet.
  • Zum Einstellen der Bewegungsbahn des Spitzenanschlages 36 ist dieser auf einem verstellbaren Träger 65 (Fig. 1, 3 und 9) durch den Drehbolzen 39 befestigt. Der Träger 65 ist an dem Träger 46 durch eine Klemmschraube 66 und durch einen Drehbolzen 67 befestigt. Nach Lösung der Klemmschraube 66 kann der Träger 65 um den Drehbolzen 67 verstellt werden, wobei die Achse des Bolzens 39 in gewünschter Weise eingestellt wird. Der Kopf des Drehbolzens 67 ist-.exzentrisch, so daß der Spitzenanschlag 36 in seiner Anfangslage senkreht eingestellt werden kann, und zwar wird der Spitzenanschlag so engestellt, daß die Oberfläche seines Kopfes in unmittelbarer Nähe der Schneidkante des Messers eingestellt ist, aber diese nicht berührt.
  • Eine Stellschraube 68 auf .dem Spitzenanschlag bestimmt durch Anschlagen gegen den Träger 65 die Anfangslage des Spitzenanschlages.
  • Die zum Schleifen des Messers dienende Scheibe 2i (Fig. 7) ist unterhalb des Messers io und hinter diesem angeordnet und steht gewöhnlich außer Eingrifft .mit dem Messer. Weiterhin ist die Scheibe 21 gewöhnlich ausgeschaltet. Durch Anheben der Scheibe jedoch wird ihr Antrieb eingeschaltet. Zum Anheben der Scheibe dient ein Handhebel 69. der um einen DTehbol'zen 70 schwingt. Der Hebel trägt einen Drehblock 7 i, der in eine Ringnut in einen Kragen 72 eingreift. Der Kragen 72 ist ,auf -dem Unterendeeiner Welle 73 befestigt, auf deren Oberende .die Schleifscheibe 2 i befestigt ist. Die Welle sitzt in Lagern 74, 75 und trägt eine Kupplung, die aus der bereits erwähnten, dauernd angetriebenen Riemenscheibe 22 und .einer unterhalb der Riemenscheibe angeordneten Muffe 76 besteht.
  • Die Scheibe 2 i ist gegen einen Flansch 77 der Welle 73 durch eine Klemmscheibe 78 tun.d Mutter 79 festgeklemmt. Wenn die Scheibe 21 ausgeschaltet ist (Fig. 7), sitzt der Flansch 77 auf dem oberen Lager 75 der Welle 73 auf und wirkt somit als eine Bremse, die die Welle 73 und Somit Scheibe 2 i anhält. In dieser Lage steht die Muffe 76 nicht in Kupplungseingriffi mit :der Riemenscheibe 22, die auf einem von einer festen Muffle 55 getragenen Kugellager 8o sitzt. Beim Hochheben der Welle 73 und Scheibe 21 ;durch den Handhebel 69 wird somit die Bremse 75, 77 gelöst, und ebenfalls wird die Muffe 76 in Kupplungseingriff mit der Riemenscheibe 22 belegt. Zu diesem Zwecke ist das Lager 74 muffenartig und in einem mit dem Lager 75 fest verbundenen Träger 81 autf und ab beweglich. Die Muffle 74 hat einen Ringflansch, an dem drei Federn 82 (Fig. 7) angreifen, die die Muffe 76 in Kupplungseingriff mit der Riemenscheibe 22 hochschieben, sobald die Welle 73 durch den Hebel 69 hoch-P a# hobeii wird. Die Lagermuffe 74 wird durch eine in den. Träger 8 1 reingesetzte Schraube 83 an einer Drehung verhindert. Die Muffe 76 ist mit der Welle 73 durch einen Keil 84 verbunden. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist wie folgt: Angenommen, Messer i o und Riemenscheibe 22'drehen sich, und die Schleifscheibe 2 1 ist ausgeschaltet (Fig. 7). Durch die Hochschaltung des Hebels 69 wird die Welle 73 samt der Schleifscheibie 2 1 hochgeschoben, so daß die Federn 82 die Muffen 74 und 76 hochschieben können, wobei die Muffe, 76 mit der dauernd getriebenen Riemnenscheibe 22 gekuppelt wird und die Welle 73 und die Schleifscheibe 2 i dreht. Die Schleifscheibe 2 i Ad eingeschaltet und beginnt sich zu drehen, ehe diese in Eingriff mit dem Messer tritt.
  • Um ein plötzliches Anschlagen der Schleifscheibe 21 gegen das Messer i o zu verhindern, ist ein nachgiebig gelagerter Anschlag vorgesehen. Dieser Anschlag besteht aus, einer Schraube 85 (Fig. 7), die auf dem freien Ende einer Bandfeder 86 befestigt ist. Dias andere Ende der Bandfeder (Fig.2) istdurch Schrauben 87 an dem Maschinengestell 18 befestigt. Wenn der Handhebel' 69 ,gegen die Schraube 85 anschlägt, ist die Schleifscheibe 21 gerade im Begriff, mit dem Messer in Eingriff zu treten. Zum. Anlegender Schleifscheibe 2.1 gegen das Messer muß somit der Widerstand der Feder 86 überwundenwerden.
  • Da. Messer und Schleifscheibe 2 i sich mit hoher Geschwindigkeit drehen, erfbrdert das Abschleifen des Messers nur .einige Sekunden. Beim. Abwärtsschwingen des Handhebels 69 wird durch das Gewicht der. Welle 73 und der Schleifscheibe 21 ,die Muffe 74 abwärts geschoben, wobei die Federn 82 'zusammengedrückt werden und die Muffe 76 außer Kupplungseingriff mit der Riemenscheibe 22 bewegt und somit die Schleifscheibe 2 i ausgeschaltet wird.
  • Zum Abrichten der Schleifscheibe 2 i dient ein Stift 88 (Fig. 2 und 7), der in einem Hebel 89 festgeklemmt ist. Der Hebel 89 schwingt um einen in dem -Träger 8 i eingesetzten Drehbolzen 9o. Eine die Hebel 89 und 69 verbindende Feder 92 hält das Hinterende des Hebels 89 gegen einen festen Anschlag 91 (Fig.7). In der Normallage des Hebels 89 ist der Abrichtestift 88 nicht über ,der Schleifscheibe 21 eingestellt. Zum l#inschal--ten dieser Vorrichtung bewegt der Arbeiter zunächst den Stift samt schier Trägervorrichtung in die in den Zeichnluigendargestellte Lage und hebt durch Hochschahung des Hebels 69 die Schleifscheibe 21 an, wobei die Kupplung 22, 76 eingerückt wird und die Schleifscheibe sich zu drehen beginnt, ehe diese mit dem Abrichtestift 88 in Eingriff tritt. Der Stift kann durch Schwingung des Hebels 89 um den Drehbolzen go hin und her geschwungen werden.
  • In Fig. 6 stellt die Linie B die DxehaChse des Messers dar und die Linie C die Drehachse der Schleifscheibe 21. Diese Achsen stehen m einem Winkel von ungefähr i bis 2° zueinander. Folglich ist die Berührungsfläche der Schleifscheibe 21 mit dem Messer io auf das SegmentDi (Fig.3) begrenzt.. Bei der Parallellage der Drehach-se der Scbleifsicheibe 21 mit der Drehachse des Messers io (Fig. 7) wird das Messer vollkommen flachabgeschliffen. Dier Flachschlig ist vollkommen ausreichend beim Bewegen des Messersi in einer Schnittebene: Wenn jedoch . der Schnitt in einem Bogen ausgeführt werden soll, wird der Randteil ,des Messers vorzugsweise nicht flach geschliffen, sondern etwas ausgehöhlt; um den zum Entfernen des Schneidabfalles nötigen Zwischenraum zu erhalten. Die Messerschleifvorriichtung ist zum Ausführen derartiger verschiedener Schliffe kippbar angeordnet. Zu diesem Zwecke sitzt der Träger 81 auf einem Direhbolzen 93 - (Fig. 2 und 6), dessen Achse die um die Riemenscheibe 22 laufende Schleife des Riemens, durchkreuzt. Dier Bolzen ist durch ein Loch in dem Maschinengestell i 8 (Fig. 6) gesteckt und in den Träger 81 eingeschraubt. Der Träger 8 i ist weiterhin durch eine Klemmschraube 94 mit dem Maschinengestell verbunden. Wenn Bolzen 93 und Schrauben 94 gelöst werden, kann der Träger um den Bolzen 93 zum Einstellen der Schleifvorrichtung in der gewünschten Kipplage verstellt werden. Da, die Kippverstellung der Schleifvorrichtung um eineAchse stattfindet, die die um die Riemenscheibe 22 verlaufende Schleife des Riemens 2o durchschneidet, wird bei dieser Verstellung nicht die Treibverbindung der Schleifvorrichtung unterbunden.
  • Ztun gemeinsamen Verstellen sämtlicher Anschläge der Maschine bezüglich der Drehachse des Messers, insbesondere wenn .das Messer durch das Schleifen kleiner wird, ist der sämtliche Anschläge tragende Träger 46 auf einer Schiene 95 (Fig. 2, 3, 7 und 9) angeordnet, die in einer schrägen Führung des Maschinengestells durch eine Kletnrnschraube 96 befestigt ist. Die Klemmschraube 96 ist durch eine Nut 97 der Schiene gesteckt. Durch Verstellung der Schiene werden die Anschläge parallel zu dem schrägen Randteil des Messers an der Arbeitsstelle verstellt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPR ÜCi1L i. Maschine zum Abschneiden der Zwickfalten von aufgezwickten Schuhschäften mit einem tellerförmigen Messer, gleichmäßig beweglichen Seitenanschlägen und einem Spitzenanschlag, dadurch gekennzeichnet, daß der Spitzenanschlag mit einer Lippe (40) versehen ist, die auf dem Zwickeinschlag des Schubschaftes aufliegt und nach der Schneide des Messers (i o) hin und über diese hinweg in Richtung nach der Drehachse (i i) des Messers beweglich angeordnet ist, wobei der Spitzenanschlag (36) den Schuh führt und bezüglich des Messers einstellt, bis dieser so weit in die Maschine eingeschoben ist, daß er ,auch von den Seitenanschlägen (140) geführt wird.
  2. 2.- Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsbahn des Spitzenanschlages (4o) gegenüber dem Messer (io) einstellbar ist zum wahlweisen Ausführen eines Flachschnittes oder eines Bogenschnittes.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Bewegungsbahn des Spitzenanschlages (36), der auf einem Arm ange-or dnet ist, durch entsprechende Verstellung (66) des Trägers (65) des Armes erfolgt, wobei er die Schuhspitze nach dem Anfassen der Seitenanschläge (38) in einer der Einstellung entsprechenden. Bahn nach der - Direh.achse .des Messers (i o) hin weiterführt.
  4. 4. Maschine nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausführen eines Bogenschnittes der Spitzenanschlag (4o) sich längs einer Bahn bewegt, die den durch die Messerschneide (12) gebildeten Kreis durchschneidet.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i mit einer drehbaren Messerschleifscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (81) der Schleifscheibe (2i) auf einem Drehbolzen (93) sitzt, dessen Achse die um die Riemenscheibe (22) laufende Schleife des Antriebsriemens (20) für das Messer durchkreuzt, um die Schleifscheibe (2i) so bezüglich des Messers einstellen zu können, daß der Randteil des seinezi Arbeitsplatz nicht verlassenden Messers w ahlweise flach oder gewölbt geschliffen wird.
  6. 6. Maschine nach Ansprüchen i und 5, in der die Schleifscheibe längs ihrer Drehachse beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Bewegung der Schleifscheibe (2i) nach dem Messer (io) hin die .die Scheibe drehende Antriebskupplung (22, 76) durch Federn (82) eingerückt und bei Bewegung der Scheibe in umgekehrter Richtung wieder ausgerückt wird.
  7. 7. Maschine nach Ansprüchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schleifscheibe (2i) samt ihrer Welle (73) hebende und senkende Handhebel (69) beim Hochheben *der Schleifscheibe kurz vor ihrer Berührung mit dem Messer gegen einen nachgiebigen Anschlag (85, 86) schlägt, so daß zum Bewegen der Schleifscheibe in Eingriff mit dem Messer der Widerstand des nachgiebigen Anschlages überwunden werden muß und somit .ein hartes Anschlagen der Schleifscheibe gegen das Messer verhindertwird.
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