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1VIaschine zum Rissen von Sohlen Bei .den üblichen I Maschinen zum
Rissen von Sohlen, soweit sie nicht von Hand angetrieben werden, wird die Sohle
schrittweise vorgeschoben und ortsfest gehalten, während das oder die Rißmesser
ihre Arbeit # ausführen: Es hat sich gezeigt,. daß. eine größere Leistungsfähigkeit
der Maschine und auch eine leichtere Führung der Sohle erreicht -wird;.. wenn ein:
möglichst ununterbrochener Vorschub stattfindet. Dies wird gemäß der vorliegenden
Erfindung dadurch ermöglicht, daß. die -Sohle während der Vorwärtsbewegung der hin
und her gehenden Messer durch einen mit. dem letzteren zusammenwirkenden Stoffdrücker
einen zusätzlichen Vorschub erhält. Die Rissung der Sohle wird bewirkt; während
die Sohle durch die Hauptvorschubvorrichtung gegen die rückwärts gehenden Riß,messer
vorgeschoben wird.
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Abb. r ist eine Seitenansicht einer Ausführungsform der Maschine unter
Weglässung gewisser.Teile.
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Abb. a ist eine Vorderansicht irn Schnitt des Schiebers des Rißmessers
und benachbarter Teile.
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Abb.3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. a.
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Abb. 4., ist ein senkrechter Schnitt der Antriebskupplung. _ Abb.
5 ist ein Schnitt- des Maschinenkopfes. Abb. 6 erläutert das Rissen einer- für-.-Rah:-menschühwerk
bestimmten Brandsohle.
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Abb..7 ist ein gegen die Rückseite der Maschine gesehenes Schaubild
des Maschinenkopfes. :. -Abo. ä ist .ein Schaubild eines Teiles der das Rißmesser
waagerecht gegen..die Sohle und hinweg von der letzteren bewegenden Vorrichtung.
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Abb.9 ist eine Hinteransicht, des oberen Teiles- des Maschinenkopfes.
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Abb. i,o ist ein Schaubild der Front und einer Seite _ des Maschinenkopfes.
-Abb. i i zeigt in auseinandergezogener Lage die Messer, den Stoffdrücker und angrenzende
Teile.
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Abb. 12 ist ein Schnitt der Linie 12-1a :der Abb. g. - -Abb. 13 ist
ein senkrechter Schnitt des Stoffdrückers und der Verbindung des letzteren reit
dem Schieber des fflmess[ers.
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Abb. 1q. ist eine Einzeldarstellung des Tisches, der Kantenlehre,
des Stoffdrückers und der die Sohle' vorschiebenden, Teile.
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Abb. x 5 und 16 sind Einzelansichten eines zum Vorschieben einer gewöhnlichen.
Brandsohle für " Rahmenschuhwerk dienenden Gliedes.
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Abb. 17 ist - ein senkrechter - Schnitt des Schiebers des "lantenrnessors
und benachbarter Teile." . -"
Die dargestellte Maschine besitzt
einen hin und her; bewegbaren Auflagerösch 40; ,ein eine Vierfachbewegung ausführendes
iUoxschubglied 42, ein Kantenmesser 44 und ;ein Rißmesser 46 (Ab'b.2 und 6). Die
heilen Messer werden gemeinsam hin und her bewegt und schneiden während- ihres Rückganges
in die Sohle ein. Der Vorschub der Sohle erfolgt durch Zusammenwirkung -des Gliedes
42 mit dem Tisch 40. Während ,des Schneidhubes oder Rückganges der Messer gleitet
ein Stoffdrücker 48 auf der Sohle. Während der Vorwärtsbewegung der Messer bewirkt
der Stoffdrucker den Vorschub -der an einer Kantenlehre 5o (Abb. 14) anliegenden
Sohle. Die erwähnten Maschinenteijre sind an einem Kopf 52 (Abb.7) angeordnet und
werden durch -eine Welle 54 (Abb:. -5) mittels Exzenter 56 und Kurbelzapfen--58
zur Einwirkung gebracht. Im nachstehenden sind die von dem Glied 42 und dem Tisch
40 abgeleiteten 'Vorschubb@ewegungen .als »auptvorschub« und die von dem Stoffdrücker
bewirkte Vorschubbewegnng :als - »Nebenvo,rschub« bezeichnet. Einige der wirksamen
Teile der Maschine sind .auswechselbar, damit die Maschine zur Bearbeitung von Söhlen
für Rahmenschuhwerk oder gewendetes Schuhwerk benutzt werden kann. Wenn für Rahmenschuhwerk
bestimmte Sohlen bearbeitet werden, so :kann die Maschine -mit einem zum Abschrägen
der =Kante der unge-:rißten @Sohleri$,äehe Messger ausg0-.rüstet sein. Die in :der
Abb: r, :r, _,7, -9 -und r o dargestellte Maschine dient zu der ']3i-earb,eitxng
von Rahmenbrandsohlen. und :besitzt kein Kantenabschmägxnesser.
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Der Tisch 40 :und .das ,Vorschubglied 4z schwingen gemeinsam in einer
senkrechten :Ebene um eine waagerechte Achse, ;die .unter dem Tisch liegt. Während
-der Vöcrwärtsbewegurig des Tisches 40 .und des Gliedes 42 wird die Sohle svon .diesen
eGliedexn erfaßt, wobei ähr die T3auptvorschubbewegung- .erteilt wird. Wenn die
Sohle :durch -die Zusammenwirkung des Tisches 40 und ides -Glvedes .42 vorgeschoben
wird, so. schneiden .die sich entgegengesetzt zu der Vorschubrichtung -bewegenden
.Messer in die Sohle ein. Der auf der :Sohle gleitende .Stoffdrücker 'bestimmt die
Tiefe der von .den Messern =her- . gestellten Einschnitte. Das Varschubglied 42
a und :die Messer bewegen .sich gleichzeitig s in entgegengesetzten Richtungen.
Wähnend -der Vorwärtsbewegung oder wirkungslosen Bewegung :der Messer =und =der
Zunückbewecgung des Gliedes .42 erteilt tder Stoffdrücker der Sohle eine zusätzliche
Vorschubbewegung, wobei die Sohle mit -den Messern ,vorgerückt wird, so Aaß während
der ,wirkungslosen tBewegung der Messer keine relative Bewegung zwischen den letzteren
und der Sohle stattfindet.
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.er Tisch 40 und das Vorschubglied 42 "4 an einem schwingenden Träger
6o (Abb.7) und die Messer 44, 46 zusammen -mit dein Stoffdrücker 48 an einem zweiten
schwingenden Träger 62 (Abb. 5) angeordnet. Die Träger 6o, 62 sind derart miteinander
verbunden, =daß- sie gleichzeitig in entgegengesetzten f@irlituxgen geschwungen
werden. Die beiden Träger 6o; 62 sind an dem Kopf 52 angebracht und werden durch
den auf der Hauptwelle 54 sitzenden Exzenter 56 bewegt. Die Aufundabbewegung des
Vorsohubgjledes 4?, wird von dem Kurbelzapfen 5;8 abgeleitet: Der Kopf 52 wird von
einer 'höhlen Säule 64 getragen; deren Flansch 66 durch: Schrauben 68 mit dem Teile
7o des 'Kopfes 52 --verbünden ist.
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Die Hauptwelle 54 dreht sich in Lagern 72 des Kopfes 52 und trägt
eine Riemen-;sdhezb.e- 74, die .durch Einen nicht dargestellten Riemen von einer
Kraftquelle getrieben wird. Die ltemenscheibe 74 kann sich auf der Nabe eines an
der Welle 64 befestigten Kupplungsgliedes 76 (Abb.4) drehen. An den gegenüberliegenden
Seiten der Riemenscheibe 74 sind Kupplungsflächen ausgebildet, die mit dem Kupplungsglied
76 und einem zweiten Kupplungsglied 78 zusammenwirken. Das i$upplungsgLed -78 :dreht
sich auf der Welle 54 .und kann längsweise .auf -der :letzteren verschoben werden.
-in der
Nabe .des JKupplungsgliedes 78 ;ist eine-Ti ng--förmige Nut
:8o vorgesehen, in .die BlöekeE8z der Arme eines :B,'üg-els Q84 eintreten. :Dieser
Bügel .ist -an Aam .oberen Ende :eireg Einrück'h.ebels ausgebildet, der ,um einen
:in reine Konsole 88 des Mäschinenkopfes .eingesetzten Bolzen 8.6 bewegbar :ist.
Der Bügel ;8:4. ist durch Stangen t92, -94 -und Druckfeder -96 nachgiebig ;mit reinem
Trethebel .tgo verbun-,den. .Zugfeder -:Lo.o löst die Kupplung. -Abb. 5 und 7 erläutern
:die tGestalt -:des aus -einem Gußstück bestehenden Trägers °6o -des Tisches 40
.und Aes Vorschubgliedes 42. U4ter :dem Tisch 40 'befindet -sichceiR;Kopf ;i
o2
(Abt. 7) des Trägers .6o, ,während -. an dem Körper, des- letzteren '.eine
MFuffie oder Nabe 1o4. ausgebildet ist. Die- Nabe io4 ist .an einer -SS. eliwingwelle
:io6 befestigt, =die sich oberhalb der Antriebswelle :54 -befindet -und gleichlaufend
zu dieser .ist. .Die die Nähe 104 überragenden Enden .<der ;Schwingwelle io6
=drehen sich in Lagern o8 .des Maschinenkopfes 5z.
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.Die 'Verbindung zwischen -ziem Träger 6o und dem Exzenter 56 ist
derart; . daß de Länge der Vors-chubbawegung öhne =Unterbrechung des Arbeitsganges
gier-- fMasdhine verändert werden - tkann. - Ein tEnde eines
Lenkstückes
.i i z (Abb. i und .i o) :ist mit Augen, 114 (Abb. 5) des Trägers 6o verzapft, wähien,d
das andere Ende des Lenkstüdkes mit einem Block 11:6 verbunden ist, der .sidh in
einer geschlitzten Kurbel 118 verschieben kann. Die Kurbel z 1:8 ist .drehbar an
einer Achse 11.9 angel}xacht, deren Enden an Konsolen 12o des Maschinenkopfes 52
'befestigt sind. Zwei firme 122 der Kurbel 11.8 sind durch einen Bügel 124 mit dem
Exzenter 56 verbunden. Eine .auf das Lenkstück 112 einwirkende Tersionsfeder 12:6
sucht .den Block 116 in der geschlitzten Kurbel i.1:8 nach oben zu .bewegen. Der
Block 116 :kann in .der Kurbel 118 unter Überwindung der Spannung der Feder iz6
-durch eine senk-.echte Stange .i 28 lierabbewegt werden. rD:ie Stange 128 kann
sich in Öffnungen des Kopfes 52 und .des Flansches 66 .der Säule 6.4 verschieben
und #trägt .einen verstellbaren Anschlag 13o. Durch Zusammentreffen des Anschlages
s3o mit fier :Unterfläche des Flansches 66 wird ,die Aufwärtsbewegung des Blockes
11.6 in der Kurbel 1#18 begrenzt und das Höchstmaß :der @Vo.rschublänge bestimmt.
Das Mindestmaß :der :Vorschüblänge wird durch=einen -Stellring 132 der Stange
128 bestimmt. Der .Ring 132 trifft .mit .dem Teil 7:0 des Kopfes 52 zusammen
und begrenzt :die Aufwärtsbewegung des Blockes -i-16 mit :Bezug .auf die - Kurbel
-118. Der Ring 432 kann .derart auf der Stange #i--,-8 verstellt werden, daß .die
von der Kurbel abgeleitete @Vorschubbewegung auf Null ,leerabgesetzt .werden kann.
Das .untere Ende der Stange #i28 ist .mit einem bei 13:6 an einer Konsole 138 drehbaren
-Hebel ;i34 verbunden. iDer Hebel a34 :ist durch: eine Trethebelstange i4o mit :einem
Trethebel 142-(Abb. #i) verbunden.
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EDer Tisch 40 .ist an einem rechteckigen Schieber 146 (Abb. i) angebracht,
:der sich in :einer Führung 148 (Abb. 5) ddes =Kopfes -7,02 .des Trägers 6o- auf
und ab=bewegenkann. :Die vordere Wandung der .Führung 148 wird durch eine Platte
i5o gebildet; die durch Schrauben i52 an :dem -Kopf io2 angebracht ist.. Die Oberfläche
:des Tisches 40 ,ist zylndrisch ausgebildet, -und zwar -fällt-der Krümmunpmittelpunkt
.dieser Fläche -mit -dem Schwingungsmittelpunkt des Tisches zusammeu:.
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Nenn _die Maschine im Ruhezustande ist, so .wird der Tisch 4o .in
gesenkter =Lage .gehalten, uni das :Einführen der -Sohle in .die Maschine zuzulassen.
Die Maschine .besitzt .Vorrichtungen zum Anheben.und -Senken des Tisches :und .eine
:Vorrichtung, die den Tisch in angehobener .Rage sperrt. .Das obere @Gelenkglied
16o eines Knickgelenkes ist .mit dem 'Gabelende "eines Armes 166 verzapft, oder
aus einem Stück mit dem Schieber =i46 des Tisches 4ö besteht. Das untere -Gelenkglied
:r62 ist drehbar mit einem exzentrischen Fortsatz 168 eines Bolzens 17o eines Armes
1,7-2 ,der Platte 150- verbunden. Der Bolzen i7-o kann durch einen geriffelten Kopf
171 gedreht -werden, wobei der exzentrische Förtsatz 168 .die Hochlage des Tisches
40 mit Bezug auf .das Vorschubglied 42 vorherbestimmt. Diese Einstellung .wird durch
eine Gradeinteilung 173 und einen Weisestrich 174 des Eortsatzes kenntlich gemacht.
Das obere Ende des Gelenkgliedes -162 ist zu einem das Gelenkglied 16o umfassenden
Bügel. ausgebildet. Das obere Gelenkglied i6o ist bei 188 .über den Gelenkbiolzen
164 des e,2i:ckgelenkes hinaus verlängert (Abb. i ) und.durch -eine Trethebelstange
176 -mit dem bereits erwähnten Trethebel 9o verbunden. Die Trethebelstange 176 .ragt
durch ein Auge 178 eines festen Armes 18o des Trethebels 9o hindurch. Auf
das untere Ende der TrethebeIstange 176 .sind Muttern 182 aufgeschraubt. Eine die
Trethebelstange umgebende Druckfeder 184 stützt sich gegen die obere Mutter i-82
und das Auge 178. Die Spannung der Feder r;94 ist so bemessen, daß: sie gewöhnlich
die Aufwärtsbewegung des Trethebels 9o nicht nachgebend auf .die Trethebelstange
-i7-6 überträgt, bis der Tisch 40 seine Hochlage erreicht, worauf die Feder -r84
bei fortgesetztem Herabdrücken des Trethebels 9o -nachgibt. Eine Zugfeder r86 ist
einerseits mit der Trethebelstangg 176 und andererseits mit dem Kopf 52 verbunden
und -sucht die Trethebelstange 176 anzuheben und das Knickgelenk 16o, 162 zu knicken.
Wenn der Trethebel zwecks Anhebens des Tisches herabgedrückt wird, -so wird das
Knickgelenk gestreckt, und der Teil 188 (Abb. i) des oberen -Gelenkgliedes 16o trifft
mit dem Bügel 175, des unteren Knickgelenkgliedes zusammen und verhindert--Hinausbewegen
des Kniegelenkbolzens 164 über die Totlage. Das -gestreckte Knickgelenk kann dann
:nicht durch den Druck des Tisches geknickt werden, so daß! der Tisch selbsttätig
in seiner Hochlage gesperrt -wird. Das Knickgelenk kann jedoch nach dem -Freigeben
des Trethebels 9o durchdie auf die Trethebelstange 176 einwirkende Zugfeder 186
geknickt werden. An der unteren -Fläche des Vorschübgliedes 42 sind rippenartige
Zähne 19o (Abb.15 und 16) angebracht, -die in die von dem Vorseliubglied 42 und
-dem Tisch 4o erfaßte Sohle einbeißen und Schlüpfen -der Sohle während des Vorschubes
verhindern: Die Zähne igo sind so zu der' Kantenlehre 5o geneigt, daß sie die Vorgeschobene
Sohle gegen die Kantenführung zu -drängen suchen.
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Das Vorschubglied 42 senkt-sich zunächst
auf die Sohle
und schiebt -die letztere dann gegen -die Messer vor. - Das-- Vörschubglied wird
hierauf von der vorgeschobenen Sohle angehoben und- schließlich in Vorbereitung
des nächsten Vorschulschrittes in seine Ausgangslage zurückgeführt.., Das Vorschulglied
ist an einem Schieber 19,6 (Alb. io) ange--bracht, der sich in einer senkrechten
-Führung des Kopfes rot des Trägers.6o auf und ab bewegen kann. Die vordere- -Seite
dieser Führung des Schiehers 196 wird-durch eine abnehxnbäre Platte 198 des Kopfes
rot gebildet. An dem Stiel Zoo des Vorschubgliedes _' ist eine schwalhenschwanzförmige
Zunge 2o2 ausgebildet, die in eine entspriec'hend: gestaltete Führung (eines, -seitlichen
Fortsatzes 204 des oberen Endes des Schiebers 196 hineinpaßt. Der Fortsatz 204 ist
gespalten und kann durch eine Schraube 2o.6 angezogen werden, um den Schieber 196
in der beabsichtigten Lage festzuklemmen.
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Das Vorschulglied wird nachgiebig auf die Sohle gesenkt, so daß. es
sich der jeweiligen Dicke der Sohle anpassen kann, Die Aufwärtsbewegung des Vorschubgledes
findet jedoch zwangläufig statt und wird von dem auf der Hauptwelle 54 sitzenden
Kurbelzapfen 58 abgeleitet. Der Zapfen 58 ist -, durch einen Lenker zo8 mit einem
Block 2io (Alb. io) verbunden, der um .einen in einen Bügel 212 einer Stange 214
eingesetzten Zapfen bewegbar ist. Die Stange 214 ragt durch eine Bohrung des Schiebers
196 hindurch und auf ihr -den letzteren überragenden Ende ist - eine geriffelte
Mutter 216 aufgeschraubt.. Zwischen der Mutter 216 und dem Schieber 196 befindet
sich eine Druckfeder 218, die die unter dem Einfluß des Kurbelzapfens stattfindende
Abwärtsbewegung des Schiebers i96 nachgiebig auf das Vorschulglied überträgt.
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Der Träger 62 der Messer schwingt-um eine senkrechte Achse, so daß,
die M(es@er sich in einer waagerechten Bahn bewegen. Der Träger 62 besteht aus einer
Nabe 222 und aus zwei Armen 224 und 226 (Alb. 5). Die Nabe 222 schwingt auf
einem senkrechten Bolzen 228 des Maschinenkopfes 52. Das untere -.Ende der Nabe
222 liegt auf dem Maschinenkopf auf, und das -bbere Nabenende trifft mit einem.
Stellring -z30 dos Zapfens 228 zusammen. Der Arm - Q224 ist durch ein - Kugelgelenk
- 232 'mit .;dem Träger 6o des Tisches 40 verbunden. - Durch diese Verbindung wird
die Schwingbewegung -des Trägers 6o auf den Träger 6--'. übertragen, so daß die
Träger 6o, 62 gemeinsam um gleiche Strecken, jedoch in entgegengesetzten Richtungen-
geschwungen: werden. An dem Arm 226 des Trägers .62 -ist ein senkrecht bewegbarer,
das Kantenmesser 44 tragender Schieber '234 (Abb:9) :äugebracht. An dem Arm 226
ist auch ein waagerecht verschiebbarer Träger 236 angebracht, in dem sich der Schieber
238 des Riß#messers 46 senkrecht bewegen kann.
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Das Kantenmesser besitzt eine waagerechte Schneidklinge 24o zum Schlitzen
der Sohle und eine senkrechte. Schneidklinge 242 zum Beschneiden des -von der Klinge
24o hergestellten Lippenteiles Ir (Alb. 6). Das Messer 44 ist durch eine KIemmplatte
244 verstellbar an dem Schieber 234 angebracht. Der rechteckige Stiel dies: Messers
44 lüegt auf einer waagerechten Leiste 246 (Alb.. 17) dies Schiebers 234
zwischen der Klemmplatte 2q.4 -und den inneren Enden zweier Stellschrauben 248 an.
Das untere Ende der Klemmplatte- 244 ist bei 25o ausgespart, so da.B Schulterflächen
entstehen, von denen eine mit der vorderen Seite- des -Messerteiles in Berührung
steh, während die andere Fläche auf dem Messerstiel aufliegt. Das obere Endre der
Klemmplatte 244 liegt an der geneigten Fläche eines Fortsatzes - 252 des Schiebers
234 an., Eine Schraube 2.54 ragt-,durch eine Öffnung der Klemmplatte hindurch- :und
ist in den Messerschieber hineingeschraubt.
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Der Schieber 234, besitzt "eine..Schwalbenschwanzverbindung 256 (Alb.
12) mit dem Arm 226 des Trägers 62. Das untere Ende einer senkrecht verstellbaren
Stange 258 greift in eine Kerbe 264 eines Ansatzes -26o :-des Schiebers 234--ein.
Der :obere Teil der Stange 258 -ragt durch eine- Gewindemuffe 266 -(Alb.
5.); - hindurch, deren. oberes Ende zu einem geriffelten Kopf 268 ausgebildet ist.
Die Muffe -266- ist in ein Auge 270 .einer Konsole 2,y2 der Nabe des Trägers
62 hineingeschraubt. Oberhalb des Kopfes 268 sind Muttern 274,- 276
auf die :Stange 268 aufgeschraubt. Die untere Mutter 274. -=stützt sich gegen den
~Kopf 268 und die- obere Mutter 276 trägt ei-i#e-I2tieb;els:chraube 27ß. Die Mutter
274 bestimmt- -in- Zusammenwirkung mit .dem Kopf -268 die Tieflage des Kantenmessers
mit -Bezug auf den Tisch, wenn sich -keine Sohle in der Maschine. befindet. - Zwischen
den,.S.chieber _6o und." der Gewindemuffe 266 befindet sich eine die Stange ?58
umgebende.Druckfeder 28o, deren Spannung durch den geriffelten Kopf 268 geregelt
werden kann. - Eine Gradeinteilung 286 -(A:bE 5) eines Fingers 2:8-4- der Konsole
27z macht in Zusanuuenwirkuhg mit der .oberen Flätche des Kopfes 268 die Einstellung
der: Messer mit Bezug auf . den :Tisch kenntlich.' Die Muffe 266 kann durch eine'-Schraube
288 (Alb. 7, 9 und i i) in eingestellter--Lage gesichert werden. Däs untere Ende
der Stange 258 ,5t- in: einen Stellbbock 29o hineinge- ; schraubt; -Eine Schraube
Z292 (Alb. 5) :sichert
die Stange 258_ dem Block 29o gegenüber in
eingestellter Lage. Der Block 29o kann. mit Bezug auf den Schieber 26o senkrecht
eingestellt werden. Eine Schraubte 294 (Abt. 5 und 17) ragt durch einen senkrechten
Schlitz 296 des Blockes 290 hindurch und ist in dem Schieber 26o eingeschraubt.
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Der Stellblock 29o trägt eine waagerecht verschiebbare Sperrstange
3oo (Abb.5 und ii), durch die der Schieber 26o mit dem Schieber des Rißmessers verbunden
werden kann, damit beide sich zusammen in der Bahn verschieben. Der Block 290 trägt
auch den Stoffdrücker 48. Die rechteckig ausgebildete Stange 300 (Abt. i i) findet
in einer entsprechend gestalteten Nut 3o2 des Blockes 29o Aufnahme und wird durch
die Schraube 294 in der Nut gehalten. Die Dicke des Hauptteiles der Stange 3oo entspricht
der Tiefe der Nut 3o2;. so daß@ die vordere Fläche der Stange 3oo bündig mit der
vorderen Fläche des Blockes 29o ist. Das reche, über' den Block 29o hinausragende
Ende de: Stange 300 ist zu einem Anschlag 304 ausgebildet, der mit der Kante
des Blockes 29o zusammentrifft.
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An dem Stoffdrücker 48 (Abt. i i) sind unten Teile 3o8 ausgebildet,
die mit der Sohle zu beiden Seiten des Zwischenstoffes (Abb. 14) in Berührung treten.
Der Teil 192 (Abt. 15) des Vorschubgliedes 42 tritt in einen Ausschnitt 310 zwischen
den Teilen 308 des Stoffdrückers ein. Der Stiel des Stoffdrückers besteht aus einer
Platte, die sich zwischen dem Block 290 und einem durch Schrauben 314 an dem Block
29o befestigten Deckel 312 befindet.
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Das von dem Schieber 238 getragene Rißmesser 46 besitzt eine Schneidkante
326 (Abt. 6) zur Bildung der Lippe c und kann um einen mit dem Ende seiner Schneidkante
zusammenfallenden Punkt verstellt werden. Der Stiel des Rißmessers 46 ist in einer
Nut eines Messerblockes 328 untergebracht (Abt. 2 und 3) und wird durch Schrauben
330 in seiner Lage gehalten. Der Messerblock 328 ist .an dem Schieber 238
durch eine Schraube 332 befestigt, die durch einen bogenförmigen Schlitz 334 des
Schiebers hindurchragt und in den Messerblock Hineingeschraubt ist. Eine Führung
336 ist konzentrisch zum Endpunkt der Schneide 326. Der Schieber des .Rißmessers
besitzt :eine Schwalbenschwanzverbindung 340 (Abt. 7, 11, 12) mit dem Träger
236. Das untere Ende einer den Schieber 238 mit Bunden 36o, Kerbe 378 und
Nase 376 haltenden Stange 342 (Abb.2 und 3) ist in den oberen Teil des letzteren
hineingeschraubt und kann durch eine Schraube 345 gegen Drehung gesichert werden.
Der obere Teil .der-.Stange 342 'ragt durch ein Auge 346 Reiher Konsole 348 des
Trägers 236 hindurch. In dem Auge 346 ist eine Schraubmuffe 344 mit geriffeltem
Kopf 350 eingesetzt. Über dem Kopf 35o befinden sich auf die Stange 342 aufgeschraubte
Muttern 352, 354 mit Klemmschrauben 356. Bei gelockerter Schraube 3 5 6 kann die
Mutter 3 52 auf der Stange 342 gedreht werden, wobei das Rißmesser und die mit demselben
verbundenen Teile angehoben oder gesenkt werden. Eine die Stange 342 umgebende Druckfeder
358 stützt sich einerseits gegen die Muffe 344 und andererseits gegen einen Bund
36o der Stange 342. Durch Drehung des geriffelten Kopfes 35o kann die Spannung der
Feder 358 verändert werden, und die Muffe 344 kann durch eine Schraube 362 in ihrer
jeweiligen Lage gesperrt werden.
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Der- Schieber 238 des Rißmessers ist durch die Sperrstange
3oo mit dem Schieber 234 des Kantenmessers verbunden. An der Vorderfläche des Schiebers
238 ist eine Knagge 364 und eine Wulst- 343 ausgebildet.: Die Knagge 364 und Wulst
343 sind: so weit voneinander entfernt, daß-eine zur Aufnahme des Endes der Stange
3oo dienende, rechteckige Nut 366 geschaffen wird. Wenn die Stange 3oo nach rechts
verschoben wird, so ragt sie in die Nut 366 hinein und stellt eine Verbindung zwischen
den Schiebern des Rißmessers und des Kantenmessers her.
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Damit- der Schieber des Rißmessers und der Stoffdrücker 48 so miteinander
verbunden werden können, daß: beide Teile gemeinsam nachgeben, ist an dem Schieber
238 ein Glied 368 angebracht. Das Glied 368 kann mit Bezug auf den Schieber 238
senkrecht eingestellt werden und besteht aus einer Platte, die in eine. senkrechte
Führung 370 eintritt. Die Führung 370 ist an der inneren Fläche einer Deckplatte
37z ausgebildet, die durch Schrauben 373 an dem Schieber z38 befestigt ist. Eine
waagerechte Zunge 374 des Verbindungsgliedes 368 tritt in die Nut 32o zwischen Vorsprüngen
322 des Stoffdi ückers 48 ein (Abt. 13).
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Der Träger 236 des Schiebers 238 des Rißmessers ist in einer waagerechten
Führung 38o des Armes 226 des Trägers 62
bewegbar. Der Träger 236 ist derart
mit dem Trethebel 9o verbunden, daß, das Rißmesser bei angehobener Lage des letzteren
zurückgezogen ist. Wenn der Trethebel zwecks Anhebens des Tisches herabgedrückt
wird, so bewegt sich das Rißmesser in waagerechter Richtung gegen das Kantenmesser.
In einer Lagerbüchse 386 ist !ein waagerechter Bolzen 384 (Abt:. 8) mit Kopf 397
(Abb.9) untergebracht, der in der letzteren leingeschraubt ist. hie Büchse 386 ist
in ein Auge
388 der Näbe des Trägers 72 hineingeschraubt.
Das vordere Ende der Büchse 386 bildet einen Anschlag, der mit einem.: Bund 39o
des Bolzens 384 zusammenwirkt und die Bewegung des Rißmessers gegen das Kantenmesser
begrenzt. Die Büchse 386 kann durch einen geriffelten. Kopf 39- -gedreht werden.-
Eine Stellschraube 39T: sichert die Büchse 386 in eingestellter Lage-Die Kantenlehre
50 nimmt an der I3inundherbewegung . 'des Rißmessers und des Kantenmessers
teil und bewegt sich gemeinsam mit dem Tisch auf und ab. Die Einstellung der Kantenlehre
zwecks Bestimmens der- Breite des abgesetzten Sohlienrandes durch einen Handgriff
kann in beliebiger Weise bewerkstelligt werden.
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. Wenn: sich die Mascb zne -Ün Ruhezustanadje befindet, so nimmt der
Tisch seine gesenkte Lage ein, und das Rißmesser ist zurückgezogen. Die Sohle wird
auf den. Tisch aufgebracht, so daß: die Sohlenkante an der Kantenlehre 5o anliegt.
Durch Herabdrücken :des Trethebels 9o wird der Tisch 4o angehoben und das Rißmesser
gegen das Kantenmesser bewegt, worauf die Maschine durch Einrücken der Kupplung
angelassen wird. Die Messer dringen ummittelbar zu Begiiiin des Vorschubes in .d2e
Sohle ein. Der Ar-
beiter kanm die Geschwindigkeit des Vor schubes nach Belieben
regeln und die Breite der abgesetzten Sohlenkante vorberbestim.-men. Wenn die Bearbeitung
der Sohle vollendet ist, so gibt der Arbeiter den Trethebel 9ö frei, wobei der Tisch
gesenkt wird. Die Messer werden gleichzeitig aus der Solfe herausbewegt, die Kupplung
der Maschine wird ausgerückt, und die bearbeitete Sohle kann dann aus der Maschine
herausgenominen werden.