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Verfahren und Maschine zur Herstellung von Schuhen.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk und eine zum
Ausüben des Verfahrens dienende Maschine. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Schuhwerk das für die Befestigung von Louis-oder Stöckelabsätzen vorbereitet werden soll.
Louis- oder Stöockelabsätze gehen an dem oberen Teil der Brustfläche in eine Lippe über, die eine abgesetzte oder dünne Kante aufweist, damit an der Stossfuge zwischen dieser Kante und dem Gelenkteil der Sohle keine Erhöhungen entstehen. Das Fersenende der Sohle wird vor dem Aufbringen des Absatzes so geschnitten, dass es in die becherartige Befestigungsfläche des Absatzes hineinpasst. Ausserdem werden an der Brnstlinie der Sohle an beiden Seiten der letzteren Schultern geschaffen, mit denen die Brust- ecken des aufzubringenden Absatzes zusammentreffen.
Das Herstellen der Schultern und die Wahl der Lage derselben in bezug auf die Sohle erheiseht die Dienste besonders erfahrener und geschickter
Arbeiter und dennoch mussten überdies Nachbearbeitungen vorgenommen werden. um eine vollständige glatte Brustkante des Absatzes und der Sohle zu schaffen. Gemäss der Erfindung soll das Vorbereiten der Sohle und des Absatzes für das Befestigen des letzteren vereinfacht und erleichtert werden, so dass dieses Vorbereiten durch mindergeübte Arbeiter bewerkstelligt werden kann.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin. dass an den Enden der abgesetzten Kante der Brustlippe des Absatzes Schultern geschaffen werden, die mit Bezug auf den Absatz unter spitzem "Winkel zu der abgesetzten Brustkante verlaufen. Dementsprechend werden die oberen Brusteeken des Absatzes abgestumpft, so dass Schultern geschaffen werden, gegen welche die Schultern der Sohle sich legen. Die den Absatzsehultern entsprechenden Schultern der Sohle sind vorzugsweise unterschnitten.
Die zum Ausüben des Verfahrens dargestellte Maschine ist so ausgebildet, dass der zu befestigende Absatz eine Schablone bildet, welche die Lage der herzustellenden Schultern der Sohle bestimmt.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht. Fig. l ist ein Schaubild des Fersenteiles eines für das Aufbringen des Holzabsatzes vorbereiteten Schuhes. Fig. 2 ist eine Seitenansicht des rückwärtigen Teiles eines gemäss der Erfindung fertiggemachten Schuhes. Fig. 3 ist ein Sehaubild eines gemäss der Erfindung vorbereiteten Holzabsatzes. Fig. 4 ist ein Grundriss des rückwärtigen Teiles einer teilweise gefrästen Sohle. Fig. 5 ist ein Schaubild des Fersensitzes eines Schuhes, dessen Sohlenferse vollständig gefräst ist. Fig. 6 ist eine Seitenansicht der Maschine unter Weglassung gewisser Teile. Fig. 7 ist ein Grundriss der Maschine unter Weglassung gewisser Teile. Fig. 8 ist eine Vorderansicht, gewisse Teile sind im Schnitt dargestellt.
Fig. 9 ist eine Einzelansicht im Schnitt. Fig. 10 ist ein Schaubild des rückwärtigen Teiles eines Schuhes, dessen Sohle der Bearbeitung unter-
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Sohlenabschrägmesser und des Antriebes der Absatzfräsvorrichtung. Fia'. 13 ist eine Vorderansicht teilweise im Schnitt, der Lehre und der Absatzeinspannvorrielhtuns. Fig. 14 zeigt im Schnitt gewisse Teile der Fig. 13.
Der der Bearbeitung zu unterziehende Schuh ist in der dargestellten Ausführungsform ein durchgenähter Schuh, dessen abgesetzte Sohlenferse entsprechend der becherartigen Befestigungsfläche eines Louis-oder Stöckelabsatzes gestaltet ist. Die Seiten : J6 des Absatzes sind mit Zelluloid, Leder oder Stoff überzogen und der Überzug ist über die an den Lauffleck anliegende Fläche. 38, über die
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geht in eine Lippe 42 über, die von den Seiten des Absatzes aus gesehen keilartig ist. Der vordere Teil der Lippe 42 bildet eine dünne Kante 44, die der Gestalt der Fläche des Gelenkteiles 46 der Sohle 48
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als Bezug für die Absatzbrust eines Louis- oder Stöckelabsatzes.
Der Lippenteil42 des Absatzes muss so vorbereitet werden, dass er dicht an den Mittelteil der Sohle anpasst, damit der Brustbezug 50 glatt über die Kante 44 in den Gelenkteil der Sohle übergeht. Die geringste Unregelmässigkeit würde an der durch das Bezugszeiehen 52 angedeuteten Stelle eine Wulst schaffen, die das gute Aussehen des fertiggemachten Schuhes beeinträchtigt.
Der Absatz 34 wird durch die Maschine so bearbeitet, dass seine Brustecken 54, Fig. 3, zwischen den Kanten 56 und 44 und 58 abgestumpft werden. Hiedurch werden Schultern 60 geschaffen, die an entsprechenden Schultern 62 der Sohle in dem fertiggemachten Schuh anliegen. An der Sohle sind in der Höhenrichtung der letzteren unterschnittene Schultern 64 ausgebildet, die sieh von dem abgesetzten Fersenteil 3C nach rückwärts gegen die Brustlinie 66 erstrecken und zur Aufnahme der Enden der Absatzbrust dienen. Der gemäss der Erfindung vorbereitete Fersenteil der Sohle ist in der Breitenrichtung von gleichförmiger Dicke und weist steil abgeschrägte Kanten 70 auf.
Die in der Fig. 1 dargestellte Sohle 48 ist eine sogenannte "kurze Sohle" deren Ende 74 keiner Fräsung bedarf. Die in der Fig. 5 dargestellte Sohle ist vorher und vor dem Anbringen an den Schuh durch eine besondere Maschine beschnitten worden (76, 78), so dass hinter den Linien 82 (Fig. 4) eine Zunge 80 vorhanden ist. Die durch Abstumpfen der Brustecken geschaffene Ebene der Schultern 62 steht bei 92 schräg zur Linie 66. Die Schultern ragen sowohl gegen das Hinterende als auch gegen die Seiten 36 des Absatzes und sind vorwärts zu der Befestigungsfläche des Absatzes geneigt.
Die Schultern 60 werden durch im wesentlichen ebene Flächen gebildet, die durch die Linien 86, 88 angede. itet sind. Diese Linien schneiden sich an den Brustecken bei 90. Die Linie 86 ist von dem Punkt 90 gegen die Mittelebene des Absatzes und die Linie 88 von dem Punkt 90 gegen die Befestigungsfläche des Absatzes gerichtet. Auf diese Weise werden an den Brusteeken 64 des Absatzes Abstumpfungen geschaffen.
Die Schultern 62 beginnen an im wesentlichen mit der Brustlinie 66 zusammenfallenden Punkten 92 und sind bei 64 unterschnitten. Die Schultern 62 werden durch im wesentlichen ebene Flächen gebildet,
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Tretfläche der Sohle hinter der Brustlinie 66 und der seitlichen Kante der Sohle. Die Schultern 60 legen sich genau gegen die Schultern 62, und die Kante 44 des Absatzes liegt an dem Mittelteil 46 der Sohle an. Durch die beschriebene Ausbildung der Sohle und des Absatzes werden äusserst dichte Stossfugen zwischen diesen beiden Teilen geschaffen, wodurch dem fertiggemachten Schuh ein besonders gefälliges Aussehen verliehen wird.
Die dargestellte Maschine ist mit drei Hauptgruppen von Werkzeugen ausgebildet, u. zw. sind diese Werkzeuge an einem unteren Kopf 102 und an einem mittleren Kopf 104 und an einem oberen Kopf 106 angebracht. Der untere Kopf 102 trägt die Vorrichtungen zum Halten des Schuhes und bildet den Träger des mittleren Kopfes 104 und des oberen Kopfes 106. Der mittlere Kopf 104 trägt die Vorrichtung zum Beschneiden der Sohle und an dem oberen Kopf 106 sind Messer zum Abstumpfen der Brustecken des Absatzes und Lehren angebracht, welche die Lagen der Schultern 62 bestimmen.
Der untere Kopf 102 trägt eine waagrechte Konsole 108, die eine T-förmige, waagrechte Führung 110
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in dessen Bohrung 118 ein Ständer 120 eingefügt ist. In den Schlitz 122 des Ständers 120 ist ein Stift 124 eingesetzt. An dem oberen Ende des Ständers 120 ist eine mit Gewinde 126 versehene Öffnung angebracht, in die der Stiel 128 einer den Schuh stützenden Platte 130 (Fig. 6 und 9) eingeschraubt und durch Gegenmutter 132 gesichert ist. Die Platte 130 ist an dem Ständer 120 befestigt. In der Gewindeöffnung 126 ist eine Feder 134 untergebracht, deren Enden an dem Stift 124 und an dem unteren Ende des Stieles 126 anliegen, so dass der Ständer 120 gewöhnlich in der in der Fig. 6 dargestellten Hochlage gehalten wird.
Wenn die Sohle des Schuhes beschnitten wird, so nimmt der Ständer 120 die in der Fig. 9 dargestellte Tieflage ein. Ein Arm 138 (Fig. 6 und 9) ist um einen Stift 140 drehbar, der in die waagrechte
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ragt auch durch einen Schlitz 144 des Werkstüekträgers 116 hindurch und liegt an dem unteren Ende 146 des Ständers 120 an. Das vordere Ende des Armes 138 wird gewöhnlich durch eine kräftige Feder 148
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Klaue 152 bewegbar, die mit Bezug auf den Arm 138 durch eine Feder 154 beeinflusst wird. Die Klaue fällt in eine Verzahnung 156 des unteren Endes des Werkstückträgers 116 ein und hält den Werkstückträger während dem Beschneiden der Sohle von Verschiebungen ab.
Der rückwärtige Teil 158 des Armes 138 ist durch ein Lenkstück 160 mit dem Ende eines freibeweglichen Hebels 162 verbunden. An das andere Ende des Hebels 162 ist ein Kolben 164 angelenkt. Der mittlere Teil des Hebels 162 ist mit einer Stange 168 verbunden. die durch einen Trethebel172 (Fig. 6) bewegt werden kann.
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(Fig. 6 und 8) angedeutet ist. In diesen Lagern dreht sich die Antriebswelle 176, auf der eine Kurvenscheibe 178 sitzt. Die Kurvenscheibe 78 weist Kurvennuten 180, 182 auf, von denen die Bewegungen der Abschrägmesser 184 und der zum Abschultern der Sohle dienenden Messer 186 abgeleitet werden.
An dem mittleren Kopf 101 sind Konsolen 188 (Fis-. 7) angebracht. Jedes Konsolenpaar weist eine Führung 190 auf, die gleichlaufend zu der Vorderseite der Maschine ist. In den Fühlungen 790 sind
Schieber 192 bewegbar.
Die Schieber 192 an jeder Seite der Maschine sind gleicher Bauart, so dass die Beschreibung eines der Schieber zum Verständnis der Erfindung ausreicht. An jedem Schieber 192 ist ein Schultermesser 186 und ein Abschrägmesser 184 und eine in die Furche zwischen dem Oberleder und der Sohle eintretende Platte 166 angebracht. An der unteren Seite jedes Schiebers ist ein Bund 194 ausgebildet, an dem ein herabragender Stift 196 (Fig. 8) befestigt ist. An das untere Ende des Stiftes 196 ist bei 198 das äussere Ende eines Lenkstüekes 200 drehbar. Das andere Ende der beiden Lenksticke ist bei 202 mit dem Kolben 164 verbunden, der in einem Lager 204 des unteren Kopfes 702 der Maschine senkrechte Bewegungen ausführen kann.
Das untere Ende des Kolbens 164 ist mit dem Hebel 16, ?' verbunden und die Bauart ist derart, dass durch Abwärtsbewegung des Koloens 1M die Schieber 192 in den Führungen 79C gegeneinander bewegt werden.
An dem unteren Ende des Kolbens 164 ist ein Fortsatz 206 (Fig. 6) ansgebildet, an dessen Haken 208 das Ende einer Feder 210 angehängt ist. Das andere Ende der Feder : Z10 ist mit dem unteren Kopf/02 verbunden. Die Feder. 370 sucht den Kolben 164 in der Hochlage zon halten, wobei die Schieber 192 in den Führungen 190 auseinander bewegt sind.
Ein Stoff drüeker 272 liegt an dem Fersenteil der Sohle zwischen den Abschrägmessern 184 (Fie ;. 10) an und hält die Sohle während der Bearbeitung von Verschiebungen ab. Der Stoffdrüeker 212 ist bei 214 (Fig. 6) an dem oberen Kopf 706 angelenkt. Der mittlere Teil 218 eines Armes 216 ist mit einer Stange 220
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an der Stange 220 angebrachtes Spannschloss 228 kann der Druck des Stoffdrückers auf die Sohle geregelt werden.
Die Platten 166 sind an den vorderen inneren Ecken der Schieber 192 angeordnet, u. zw. suchen die Platten 166 die Sohle in der für das Beschneiden erforderliche Lage zu halten. Die Platten 166 sind kräftig genug um den Druck des Werkstückträgers 120 Widerstand zu bieten. An den Platten sind dünne fingerartige Teile 230 (Fig. 12) angebracht, die zwischen das Oberleder und die Sohle an den Seiten des Fersensitzes des Schuhes eintreten. An den oberen Flächen der Platten 166 sind Führungen 232 für
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der Längsrichtung der Platten 166 verlaufen. Die Abschrägmesser 184 bewegen sich in den Führungen 232 den Teilen 230 entlang und auf den flachen Teilen 236 (Fig. 8,10, 12). Die Schieber 192 sind mit den
Platten 166 durch zungenartige Teile 240 und Bolzen 242 verbunden.
An dem vorderen Teil jedes Schiebers 192 ist eine waagrechte Führung 246 (Fig. 7) angebracht. in der ein Schieber 248 hin und her bewegbar ist. An jedem Schieber 248 ist eine herabragende Stange 249 (Fig. 8) befestigt, die durch eine Mutter 252 in der Längsrichtung des Schiebers 192 in den Schlitz 2. je verstellt werden kann. Die Mutter 252 ist auf den oberen Teil 254 der Stange 249 aufgeschraubt.
Der untere Teil jeder Stange 249 ragt durch den gegabelten Teil 256 eines Armes 258 hindurch.
Der muffenartige Teil 260 des Armes 158 kann sich auf einer kurzen Welle 196 drehen. An jeder Muffe 260 ist ein Arm 262 angeordnet, dessen Ende durch ein Lenkstück 264 mit einem Kreuzkopf 266 verzapft ist. Der Kreuzkopf 266 ist an einem in einer Führung 270 des Maschinengestelles verschiebbaren Teil 268 angebracht, der eine Rolle 272 trägt. Die Rolle 272 tritt in die Kurvennut 190 der Kurvenscheibe 178 ein.
Wenn die Kurvenscheibe 178 gedreht wird, und wenn der Kreuzkopf 266 vorgerückt und zurück- bewegt wird, so werden die die Messer tragenden Schieber 248 auf dem Schieber 192 seitlich bewegt. An den Schiebern 248 sind Ansätze 274 angebracht, u. zw. weist jeder Ansatz eine zylindrische Aussparung 276 (Fig. 8) auf. Die Achse dieser Aussparung ist gleichlaufend zu der Bewegungsrichtung der Schieber 248. Der Messerträger 278 besitzt einen zylindrischen Stiel 280, der in die Aussparung 276 des Ansatzes 274 eintritt und durch einen Bolzen 282 in der Aussparung gehalten wird. Der Messer-
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Nut eingefügt und durch eine Schraube 292 in der letzteren befestigt.
Jede der Schneidkanten 296 (Fig. 11) der Messer 186 zum Abschultern der Sohle nimmt dieselbe Neigung zu der Befestigungsfläche der Sohle in der Querrichtung der letzteren ein, wie die Schneidkante des dazugehörigen Absehrägmessers 14, so dass eine Schulter bei 91 durch einen glatten Schnitt geschaffen wird (Fig. 1 und 5). Die Messer zum Abschultern und die Abschrägmesser sind so angeordnet,
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Handhebel 334 gesteuert (Fig. 8).
Der hintere Teil (Fig. 6'des Oberleders liegt an einer Lehre 38 : 2 an, die eine konkave Vorder-
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ausgebildet, der in eine Aussparung 406 (Fig. 7) einer Platte 408 eintritt. Ein kurvenförmig ausgeschnittener Teil 410 der Platte 408 dient zur Aufnahme des rückwärtigen Endes des Absatzes.
An dem vorderen Ende des oberen Kopfes 106 ist eine Brustlehre 412 angebracht, an der die Brust des Absatzes anliegt. Die Lehre 412 ist in einer Führung 416 (Fig. 7) einstellbar. Die anfängliche Einstellung der Lehre wird durch eine Schraube 418 bewerkstelligt (Fig. 6), die in einen Teil der Lehre 412 hineingesehraubt ist. Die Schraube 418 ist in einem Ansatz 422 des Kopfes 106 drehbar.
In FÜhrungen 426 des Kopfes 106 sind Schieber 430 bewegbar. Jeder Schieber 4 trägt ein Klemmglied 432, welche mit dem dazugehörigen Schieber durch Schrauben verbunden ist. Die inneren Enden der Klemmglieder- sind heraufgeneigt und bilden gegeneinander einen Winkel von ungefähr 75@. Die Klemmglieder sind mit Gummi (436 od. dgl.) überzogen (Fig. 8).
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bilden die Lenkstücke 44 ein gestrecktes Kniegelenk und wenn die Schieber ss sich in der Innenlage befinden, so bilden die Lenkstüeke 442 ein geknicktes Kniegelenk (Fig. 7).
Die untere Fläche der Platte 408 (Fig. 6) und die obere Fläehe des Gliedes 446 weisen Ver-
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Aufnahme, der an einer bei 466 in dem mittleren Kopf 104 gelagerten Schwingwelle 464 befestigt ist.
Die Klemmglieder 432 bewegen sich mit der Lehre oder dem Anschlag- ? 6. An dem Bloek 454 ist ein Zahnrad 452 angebracht, welches die Klemmlieder 432 bewegt, so dass die letzteren den Absatz in der Breitenriehtung einstellen, ehe der Absatz in der Längsrichtung in die Maschine eingestellt wird. Wenn der Absatz im wesentlichen die erforderliche seitliehe Lage für das Fräsen in der Absatzklemme eh- nimmt, so trifft die Lehre oder der Anschlag 408 mit dem Absatz zusammen und bewegt den letzteren in die erforderliche längsweise Lage.
Durch das Festklemmen des Absatzes in der beschriebenen Weise wird auch die Lehre :, selbst- tätig so eingestellt, dass die Sohle des Schuhes die richtige längsweise Lage in der Maschine einnimmt. damit die Schultern entsprechend der Grösse der Sohle an den beabsichtigten Stellen ausgeschnitten werden.
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welle'464 sitzt. Eine Trethebelstange 480 ist mit einem Hebel 478 verbunden. Ein Arm 482 des Hebels 478 trägt eine Feder 484, welche den Arm 482 gewöhnlich in seiner Tieflage hält. Durch Bewegung des Armes 482 im Sinne des Uhrzeigers wird der Arm 468 in demselben Sinne (Fig. 14) gedreht, wobei der Block 454 gegen die Vorderseite der Maschine bewegt wird.
Wenn der Trethebel 480 herabgedrüekt
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Durch Freigeben der Trethebelstange 480 bewirkt die Feder 484 durch Vermittlung des Armes 468 Bewegung des Blockes 454 gegen die Front der Maschine, wobei die Platte 408 und das Glied 446 ebenfalls vorwärtsbewegt werden. Im Falle die Platten 408 mit dem Absatz zusammentreffen, ehe die Klemmglieder mit dem Absatz in Berührung treten, so setzt der Block 454 seine Bewegung fort, wobei das Zahnrad 452 sich an den Zähnen 450 abwälzt. Das Glied 408 wird hiedurch vorwärtsbewegt, bis die Klemmglieder mit den Seiten des Absatzes zusammentreffen, worauf die Vorwärtsbewegung des Blockes aufhört. Der Absatz wird in der Arbeitslage, durch die Trethebelfeder 484 gehalten.
Die Sperrvorriehtung der Lehre 38 ; Z besteht aus einer Sehaltseheibe 490, in die eine Klinke 492 einfällt. Die Klinke 492 ist an einer exzentrischen Muffe 494 angebracht, die von dem Klinkenstift 472 getragen wird. Eine Feder 496 (Fig. 14) sucht die Klinke 492 gegen die Schaltscheibe 490 zu halten.
An der exzentrischen Muffe 494 ist ein seitlicher Arm 498 und ein Arm 500 angebracht. Der Arm 500 ist durch eine Feder 502 mit dem Arm 482 verbunden. Die Anordnung ist derart, dass der Arm 498 während der Bearbeitung des Schuhes im wesentlichen in senkrechter Lage gehalten wird (Fig. 14).
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den Knaggen 474 der Nabe 436 zusammentreffen. Ein Auge 504 des Hebels 478 trifft mit einem seitlichen Teil 506 der Klinke 492 zusammen und schwingt die Klinke nach rechts, um die letztere aus der
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zusammentreffen. Wenn die Trethebelstange 480 gesenkt wird, so bewegt sich das Auge 504 nach links (Fig. 14) und hebt die Klinke 492 aus der Schaltscheibe 490 heraus.
Durch fortgesetztes Herabdrücken der Trethebelstange trifft die Knagge 476 mit den Knaggen 474 zusammen, wobei der Arm 468 nach links (Fig. 14) geschwungen wird, hiebei wird die den Block 454 tragende Schwingwelle 464 in der Maschine zurückbewegt. Die Lehre nimmt an dieser Bewegung teil und die den Absatz festklemmenden Glieder werden geöffnet. Der Absatz kann dann aus der Maschine herausgenommen werden. Nachdem ein neuer Absatz eingeführt worden ist, gibt der Arbeiter den Trethebel frei, wobei die Feder 484 den Hebel 478 nach rechts bewegt. Während dieser Bewegung trifft das Auge 504 mit dem Arm 498 zusammen, wobei die Klinke 492 in die Schaltscheibe 490 einfällt und den Arm 408 nach rechts schwingt (Fig. 4).
Der Arm 468 wird durch Zusammentreffen mit dem Auge 504 nach rechts bewegt, so dass die Klinke 492 jederzeit ohne Spiel mit der Schaltscheibe in Eingriff gehalten wird.
Die Vorrichtung zum Fräsen oder Beschneiden des Absatzes zwecks Herstellens der Schultern 60
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ausgebildet, die gleichlaufend zu den Führungen 246 der Sehultermesqer 186 sind. In jeder Fiihrung 510 ist ein Messerschieber 51. verschiebbar, dessen vorderes Ende 514 eines der zum Abschultern des Absatzes dienenden Messers 187 trägt. Das Messer 187 wird in ähnlicher Weise wie die Messer 186 durch eine Klemmplatte 516 und eine Schraube 518 mit Bezug auf den dazugehörigen Schieber gesichert.
Die Schneidkante des Messers 187 liegt von der Front der Maschine aus gesehen, in einer senk-
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ragenden Ebene. Die Schneidkante des Messers 187 bildet mit der Fläche einer den Absatz stützenden Platte 522 denjenigen Winkel, unter dem das Messer zwecks Herstellens der Schulter 60 in den Absatz einschneiden soll.
An der den Absatz stützenden Platte 522 ist eine Schulter 525, u. zw. bewegt sich das Messer 187 dieser Schulter entlang, wodurch Zurückfedern des Messers vermieden wird.
Jeder Schieber 512 wird durch eine Stange 526 (Fig. 7) hin und her bewegt, die durch den Schieber 512 hindurchragt und an dem letzteren festgeklemmt wird, wenn der Schieber 512 mit Bezug auf die Schieber 248 in der erforderlichen Weise eingestellt worden ist.
Der untere Teil der Stange 526 wird von dem Gahelende 528 eines Armes 5. 30 umfasst, der bei
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wird in die geöffneten Klemmvorrichtungen so eingeführt, dass die Befestigungsfläche des Absatzes an der Platte 522 anliegt und dass die Brust des Absatzes mit der Lehre oder dem Anschlag . in Berührung tritt. Die Trethebelstange 480 wird dann freigegeben, worauf sich die Klemmglieder 432 einwärts gegen die Seiten des Absatzes bewegen und eine mit dem hinteren Ende des Absatzes in Berührung tretende Lehrenplatte 408 wird vorwärtsbewegt, um den Absatz in der Maschine einzustellen.
Nachdem der Schuh mit nach oben weisender Sohle in die Maschine eingeführt worden ist, drückt der Arbeiter
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die Sohle hinein, bis diese Bewegung der Platten durch Zusammentreffen mit der Naht 68 beendet wird.
Während der Bearbeitung der Sohle wird der Trethebel herabgedrüekt gehalten und die Sohle wird durch die Platten 166 im wesentlichen flach gehalten.
Wenn der Schuh die beschriebene Lage einnimmt, so drückt der Arbeiter den Handhebel jim herab, wobei die die Maschine nach einmaliger Umdrehung zum Stillstand bringende Kupplung 232 eingerückt wird. Die Kurvenscheibe 178 führt dann eine Umdrehung aus, während der die Sohlenabschrägmesser 184, die Sehultermesser 186 und die den Absatz abschulternden : Messer 187 zur Einwirkung gebracht werden. Nachdem die Sohle und der Absatz bearbeitet worden sind, kommt die Maschine selbsttätig zum Stillstand.
Wenn. der Trethebel 172 freigegeben wird, so bewegen sich die Schieber. M2 selbsttätig auseinander
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träger 112 entriegelt und in eine Lage bewegt, in der der Schuh bequem abgenommen werden kann. Durch Herabdrücken der Trethebelstange 290 werden die den Absatz festklemmenden Glieder- geöffnet.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Schuhen mit Louis- oder Stöckelabsätzen. deren Absatzfront in eine Federkante ausläuft, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Federkante (44) des Absatzes abgeflaehte Schultern gebildet werden, die sich unter spitzem Winkel zur Federkante (44) nach
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die untersehnitten sind.