DE98567C - - Google Patents

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DE98567C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/12Zithers, e.g. autoharps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Die nachstehend beschriebene und durch Zeichnung veranschaulichte Erfindung betrifft eine Vorrichtung an mechanischen Saiteninstrumenten, bei welchen die Töne durch ein laufendes Streichband hervorgebracht werden.
    Diese Vorrichtung dient dazu, die Saiten mit dem Streichband in verschiedenartige Berührung zu bringen, so dafs die Saiten je nach Erfordernifs schwach oder stark zum Erklingen gebracht werden und dieses Erklingen durch mehr oder weniger starken Tastenanschlag geregelt werden kann.
    Zwischen den Saiten s ist ein endloses, durch einen geeigneten Antrieb bewegtes, mit Kolophoniumüberzug versehenes Streichband B angeordnet. Dieses ständig umlaufende Streichband wird nun mittelst einer Klaviatur an die anzustreichenden Saiten gedruckt. Jede Taste T der Klaviatur ist mit einem Glied g gelenkig verbunden, das mit einem Arm b versehen ist.
    Der Arm b jeder einzelnen Taste steht mit einer schrägen Fläche h in Zusammenwirkung, und zwar derart, dafs der Arm b mit Glied g eine seitliche Schwingung macht, sobald die Taste T zum Anschlag gelangt.
    Vermöge der seitlichen Bewegung des Armes b wird das Streichband aus seiner Bahn und gegen die betreffende Saite gedrückt (s. Fig. 3), so dafs ein Anstreichen der letzteren erfolgt.
    Je nachdem die Taste T mehr oder weniger tief niedergedrückt wird, um so verschieden stark wird die Wirkung des Armes b und der schrägen Fläche h auf das Streichband B\ es erfolgt demnach .auch ein verschieden starkes Anstreichen der betreffenden Saite.
    Die schrägen Flächen h sind in der Zeichnung als feststehend angeordnet, jedoch ist nicht ausgeschlossen, dafs statt des Armes b die Flächenstücke h beweglich sein können.
    Um die Taste in ihre Anfangsruhelage zurück zu bringen, kann an deren Ende eine Zugfeder f oder ein Gewicht angeordnet sein, aufserdem ist zur Regelung der Hubbewegung des Armes b und damit der Stellung des letzteren zur schrägen Fläche h das in geeigneter Weise geführte Glied g aus zwei zu einander verschieb- und feststellbaren Theilen gebildet.
    Die Lage des Tastenwerkes in Bezug auf die Anordnung der Saiten, sowie auch die Art der Führung und des Antriebes des Streichbandes kann je nach der Gestalt, welche dem Instrument gegeben werden soll, sehr ' verschieden gewählt werden. Hiernach richtet sich alsdann auch die Anordnung der einzelnen Theile der Vorrichtung zum Anlegen des Streichbandes.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Vorrichtung an mechanischen Saiteninstrumenten zum Anlegen des umlaufenden Streichbandes, an die Saiten, dadurch gekennzeichnet , dafs die auf das Streichband (B) wirkenden Arme (b) der in den Tasten (T) gelagerten gelenkigen Stofsstangen (g) auf schrägen Flächen (h) gleitend geführt werden, zu dem Zweck, das umlaufende Streichband (B) mehr oder weniger stark gegen die anzustreichende Saite drücken zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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