DE98490C - - Google Patents

Info

Publication number
DE98490C
DE98490C DENDAT98490D DE98490DA DE98490C DE 98490 C DE98490 C DE 98490C DE NDAT98490 D DENDAT98490 D DE NDAT98490D DE 98490D A DE98490D A DE 98490DA DE 98490 C DE98490 C DE 98490C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
knife
machine
cylinders
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT98490D
Other languages
English (en)
Publication of DE98490C publication Critical patent/DE98490C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/36Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
    • B24B3/48Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of razor blades or razors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
C. FRIEDR. ERN in WALD b. SOLINGEN. Messerschleifmaschine.
Farentirt im Deutschen Reiche vom 3. Juni 1896 ab.
Bei der unter Nr. 67757 geschützten Messerschleifmaschine macht sich der Uebelstand geltend, dafs infolge der gewählten Antriebe für die Schleifcylinder letztere sich nicht genügend ausnutzen lassen, dafs z. B. sehr hohle Rasirmesser auf Steinen von einem Durchmesser von weniger als 50 mm nicht geschliffen werden können, dafs weiterhin der Abschliff nicht genau bestimmbar ist, weil die Schleifcylinder durch Federdruck gegen einander gehalten werden, und endlich auch die Lagerung des Messerhalters in einem Kugelscharnier eine sichere Einstellung der Messerklinge beim Schleifen erschwert. . :
Diesen Uebelstä'nden wird unter Beibehaltung der das Kennzeichen der unter Nr. 67757 geschützten Messerschleifmaschine bildenden, gegen einander rotirenden Schleifsteine bezw. Schleifcylinder in zweckmäfsiger Weise dadurch abgeholfen, dafs die Antriebe der Schleifcylinder verlegt sind, d. h. dafs nunmehr die -den Doppelschliff bewirkenden Schleifcylinder von entgegengesetzten Enden angetrieben werden, und dafs Sorge dafür getragen ist, die Schleifcylinder zwangläufig einander zu nähern oder von einander zu entfernen, so dafs die Stärke des Abschliffes genau bestimmbar ist, wodurch ein maschineller Abschliff überhaupt erst ermöglicht wird. Endlich ist aber noch der bisher in einem Kugellager bewegbare Messerhalter, welcher die Erzielung eines gleichmäfsig zweiseitigen Abschliffes sehr in Frage stellte, in Fortfall gebracht und durch einen zwangläufig bewegten und in der Höhe einstellbaren .Messerhalter ersetzt, so dafs eine vollkommene Einstellung der Messerklinge während ihres Abschliffes gesichert ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine nach vorstehenden Grundzügen abgeänderte Messerschleifmaschine der durch Patent Nr. 67757 §e~ kennzeichneten Art durch
Fig. ι in Seitenansicht und
Fig. 2 in Vorderansicht dargestellt, während
Fig. 3 den Antrieb- und die Lagerung der Schleifcylinder in Oberansicht veranschaulicht.
Wie ersichtlich ist, werden die Schleifcylinder A A von Achsen α gehalten, die auf ihren abgekehrten Enden Antriebsscheiben b b tragen, so dafs die Annäherung der Schleifcylinder A bis zu ihrer fast völligen Ausnutzung ermöglicht ist, da nicht mehr wie nach Patent Nr. 67757 die an gleichen Enden angeordneten Antriebsscheiben eine solche Annäherung verhindern. Die Lager a1 der Schleifcylinderachsen sind von Hängeböcken c c getragen; diese sind im Kopf des Maschmengestells zwangläufig geführt und mittelst des Handrädchens d, auf dessen hinterer Seite eine Scalenscheibe d1 angeordnet ist, mit Hülfe geeigneter Mechanismen, welche als bekannt hier nicht näher beschrieben werden, einstellbar, so dafs mit Hülfe des Handrädchens d die Stellung der Schleifcylinder A A zu einander genau bewirkt und während der Schleifarbeit auch die Stärke des maschinellen Doppelschliffes auf das Feinste bestimmt werden kann. Unterhalb der gegen einander
rotirenden Schleifcylinder A A ist ein Sapport B für den Klingenhalter angeordnet, welcher zwangläufig und maschinell in Richtung der Schleifcylinder hin- und herbewegt wird und in Höhe zu letzteren genau einstellbar ist. Die Länge der Hubbewegung dieses Supports B läfst sich genau je nach Art der zu bearbeitenden Messerklingen regeln. Die hierzu dienenden Einrichtungen bedürfen ebensowenig wie diejenigen zur Ein- und Abstellung der Maschinen bestimmten einer näheren Beschreibung, weil sie in der Maschinentechnik als allgemein bekannt vorauszusetzen sind.
Ein Vergleich der aus Patentschrift Nr. 67757 bekannt gewordenen Messerschleifmaschine mit der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden gleichartigen Maschine ergiebt ohne Weiteres, dafs durch Verlegung . der Antriebsscheiben für die Schleifcylinder an die entgegengesetzten Achsenenderi die eingangs gerügten Mängel behoben und die Bedienung der Maschine wesentlich vereinfacht und somit auch die Leistungsfähigkeit derselben ganz bedeutend erhöht ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Abänderung der unter Nr. 67757 §e~ schützten Messerschleifmaschine zum gleichzeitigen Schleifen beider Messerseiten mittelst horizontal gelagerter, gegen einander rotirender Schleifcylinder, gekennzeichnet durch die Verlegung der Antriebe für die Schleifcylinder an die entgegengesetzten Enden der gleichlaufend gelagerten Antriebsachsen, welche von verschiebbaren Hängeböcken gehalten sind, so dafs eine fast völlige Ausnutzung der Schleifcylinder und die Anordnung eines zwangläufig geführten, in der Höhe einstellbaren und maschinell bewegten Supportes für den Klingenhalter unterhalb der letzteren ermöglicht ist, zum Zweck, unter genauer Bestimmung der Stärke des Abschliffes einen gleichmäfsigen Doppelschliff maschinell zu bewirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT98490D Active DE98490C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE98490C true DE98490C (de)

Family

ID=369454

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT98490D Active DE98490C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE98490C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE98490C (de)
DE700529C (de) Maschine zum Schleifen der Zapfen gekroepfter Wellen
DE254727C (de)
DE256511C (de)
DE222948C (de)
DE97841C (de)
DE843650C (de) Verfahren zum Abziehen einer fuer Verzahnungsmaschinen bestimmten Schleifscheibe und Vorrichtung zur Ausfuehrung dieses Verfahrens
DE255230C (de)
DE194647C (de)
AT116337B (de) Schleifvorrichtung für umlaufende Messer mit exzentrischer Schneide.
DE288623C (de)
DE225267C (de)
DE226191C (de)
DE256431C (de)
DE74558C (de) Schleifmaschine für Messer
DE214329C (de)
DE251427C (de)
DE885362C (de) Maschine zum Planschleifen flaechiger Werkstuecke
DE603227C (de) Verfahren zum Schleifen von sichelfoermigen Messern bei Strangzigarettenmaschinen
AT380195B (de) Vorrichtung zum schaerfen des umfanges einer schneidscheibe
DE682005C (de) Schleifmaschine zum beiderseitigen Schleifen von Messerklingen
DE368387C (de) Maschine zum Schleifen von Schneidwerkzeugen, insonderheit Rasiermesserklingen
DE635822C (de) Maschine zum Schlitzen von Pappe o. dgl.
DE108416C (de)
DE304810C (de)