DE368387C - Maschine zum Schleifen von Schneidwerkzeugen, insonderheit Rasiermesserklingen - Google Patents

Maschine zum Schleifen von Schneidwerkzeugen, insonderheit Rasiermesserklingen

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DE368387C
DE368387C DEM70405D DEM0070405D DE368387C DE 368387 C DE368387 C DE 368387C DE M70405 D DEM70405 D DE M70405D DE M0070405 D DEM0070405 D DE M0070405D DE 368387 C DE368387 C DE 368387C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/36Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
    • B24B3/48Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of razor blades or razors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Maschine zum Schleifen von Schneidwerkzeugen, insonderheit Rasiermesserklingen. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Schleifen von Schneidwerkzeugen, namentlich Rasiermesserklingen, mittels zweier oder mehrerer umlaufender Schleifwalzen. . Derartige Maschinen sind @an sich bekannt, und zwar auch solche, bei denen die Schleifwalzen während der Verschiebung der Rasierklinge in Richtung der Schneide eine dazu lotrechte Bewegung.ausführen. Das Hauptmerkmal der Erfindung besteht gegenüber dem Bekannten darin, d:aß die Schwenkbewegung der Schleifwalzen, einander entgegengesetzt gerichtet ist. Dadurch wird die Gratbildung-an der Schneide wesentlich eingeschränkt und somit ein Schliff erzielt, der einer Nachbearbeitung auf der Streichschale o. dgl. kaum bedarf. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung des gemeinsamen Antriebes für den Werkstückschlitten und die Schleifwalzen.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i eine Ansicht der Maschine von vorn, Abb. 2 eine Seitenansicht und -Abb. 3 eine Ansicht von oben.
  • Auf dem Maschinengestell i ist ein Bett 2 angegossen, welches einem Schlitten 3 als Führung dient. Dieser Schlitten 3 erhält seine Hil- und Herbewegung von einer Antriebsscheibe io durch Vermittlung der Spindel ii, Schnecke i2 und Schneckenrad 13, an dem." die am Schlitten 3 angreifende Kurbelstange i¢ angelenkt ist. Der Antrieb der Scheibe io kann von Hand oder durch Kraftübextragung erfolgen. Auf dem Schlitten 3 sind Augenlager d. vorgesehen, in denen Arme 5 und 6 drehbar angelenkt sind. Diese Arme 5 und 6 sind an ihrem freien Ende mit gelenkigen Gliedern versehen, die beliebig einstellbar und mittels Klemmschrauben 7, 9 in ihrer Lage feststellbar sind. In den Spalt des Endgliedes des Armes 5 wird die Klinge eines Rasiermessers 8 eingesetzt und darin init-els der Schrauben 7 festgehalten. Die Schneidwerkzeuge können so in eine beliebige Stellung zu den Schleifwalzen gebracht werden. Die Hin- und Herbewegung des Schlittens 3 wird auf die Arme 5 und 6 und das eingespannte Messer übertragen.
  • Von der Antriebsscheibe io werden gleichzeitig auch die Schleifwalzen angetrieben, und zwar auf folgende Weise: Auf der Spindel i i sitzen Kegelräder 15 und 16, welche mit je einem Kegelrad 17 bzw. 18 in Eingriff stehen. Auf dem Lagerbolzen 21 des Kegelrades 17 ist eine Schnurscheibe 19 und auf dem Lagerbolzen 22 des Kegelrades 18 eine Schnurscheibe 20 vorgesehen. Auf jedem Lagerbolzen 21, 22 sitzt ferner lose ein Arm 23, an den ein gabelförmiger Arm 24 angelenkt ist. Diese gegabelten Arme 24 tragen die -Schleifwalzen25 aus Terpentinstein und deren Antriebsscheiben 26 und sind mit je einem Ansatz 27 versehen, in denen verdrelibar Kopfschrauben 28 sitzen. Die Köpfe dieser Schrauben 28 liegen auf einer Kurvenscheibe.29 auf und übertragen die von Scheibe 29 erhaltene Auf- und Abbewegung auf die Arme 24 und die Schleifwalzen 25. Die Kurvenscheibe 29 erhält ihren Antrieb durch eine Schnur von der Triebscheibe i9 aus. Da die Antriebsscheiben 26 ständig ihre Entfernung von den Triebscheiben i9 und 2o ändern, sind die Schnüre 3o elastisch ausgebildet.
  • Auf Spindel i I ist ferner eine Nockenscheibe 31 aufgekeilt, auf der eine mit dein Arm 5- verbundene Stange 32 .aufliegt. Eine Stange 33 verbindet die Arme 5 und 6.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Ist das Messer 8 eingespannt, so wird das Gelenkglied des Armes 5 durch Schwenken um den Bolzen 9 so eingestellt, daß das Messer 8 mit seiner Schneide im Bereiche der Schleifwalzen 25 liegt. Durch Verdrehung der Schrauben 28 wird die Bewegungshöhe der Schleifwalzen 25 genau einges,°ellt. Hierauf wird die Maschine durch die Antriebsscheibe io in Bewegung gesetzt. Dabei erfolgt die bereits beschriebene Bewegung des Schlittens 3 und der gesamten Einspannvorrichtung, wodurch das Messer 8 zwischen den Schleifwalzen 25 langsam hin und her bewegt wird. Während dieser Bewegung drückt die Nockenscheibe 31 die am Arm 5 befestigte S:#ange 32 auf- und abwärts. Diese Bewegung wird durch die Stange 32 auf den Arm 5 und so ,auf das Messer 8, und durch Stange 33 auf Arm 6 übertragen. Gleichzeitig werden die schnell umlaufenden Schleifwalzen 25 durch die Kurvenscheibe 29 ständig im Radius ihrer Tragarme 24 gehoben. und gesenkt. Infolge der Einstellungsmöglichkeit des Hubes der Schleif"valzen 25 durch die Schrauben 28 kann jeder gewünschte Hohlschliff am Schneidwerkzeug erzielt werden. Der Arm 6 ist für das Schleifen von Klingen von Riasierapparaten vorgesehen. In diesem Falle wird ein Klingenhalter bekannter Ausführung für zwei und mehr Klingen in den Arm 6 eingespannt. Nachdem die untere Schneide geschliffen ist, wird der Klingenhalter gewendet und die andere Schneide mit den Schleifwalzen in Berührung gebracht.

Claims (2)

  1. PATENT-AN SPRÜCHE: i. Maschine zum Schleifen von Schneidwerkzeugen, in Sonderheit Rasiermesserklingen, mittels zweier umlaufender Schleifwalzen, die während der Verschiebung der Klinge in Schneidenrichtun@g eine dazu lotrechte Hin- und Herbewegung erfahren, dadurch gekennzeichnet, .daß, die Bewegungsrichtung der beiden Walzen (25) die entgegengesetzte ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von einer gemeinsamen Antriebsspindel (i i) aus, einerseits mittels Schnecken- und Kurbelgetriebes (12-1d.) der die Messerhalter (5, 6, 7) schwingbartragendeWerkstückschlitten (3) in langsame und gleichzeitig die Halterarme selbst durch Kurvengetriebe (31, 33) in schnelle Hin- und Herbewegung versetzt werden, anderseits der Antrieb (i5-2o) für die elastischen Treiborgane (3o) zur Drehung der Schleifwalzen in ihren Gelenkträgern (23, 2q.), die vereint deren gleichzeitige Schwingung bzw. Einstellung in senkrechter und wagerechter Richtung gestatC_en, ferner der Antrieb für die senkrechte Schwingbewegung in entgegengesetzter Richtung bewirkende Kurvenscheibe (29), auf der die Walzenträger mit verstellbaren Ansätzen (27, 28) aufruhen, erfolg.
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