DE98446C - - Google Patents
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- DE98446C DE98446C DENDAT98446D DE98446DA DE98446C DE 98446 C DE98446 C DE 98446C DE NDAT98446 D DENDAT98446 D DE NDAT98446D DE 98446D A DE98446D A DE 98446DA DE 98446 C DE98446 C DE 98446C
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 13: Dampfkessel.
Wasserstandsanzeiger.
Durch die neue Anordnung wird eine Verbesserung des in der englischen Patentschrift
Nr. 6141 von Jahre 1890 beschriebenen Wasserstandszeigers
bezweckt.
Wasserstandszeiger mit selbstschliefsenden Ventilen und Nebenrohr haben den Uebelstand,
dafs, wenn man bei leerem Glasrohr den Wasserhahn zuerst öffnet, beide Ventile auf
den Sitz geworfen werden und das Glasrohr vom Kessel absperren, so dafs, um zu einer
zuverlässigen Angabe des Wasserstandes zu gelangen, nach der eingangs angeführten Patentschrift
ein .Nebenkanal anzuordnen ist, der durch die Ventile nicht geschlossen wird und
daher in kürzerer oder längerer Zeit trotz der Absperrung durch die Ventile im Glasrohre
den Kesseldruck herstellt, worauf die Ventile auf ihre Auflager zurückfallen und der richtige
Wasserstand sich im Glasrohre herstellt. Verstopft sich aber der Nebenkanal zum Theil
oder vollständig, so bleibt die Angabe des Wasserstandes auf längere Zeit bezw. dauernd
unzuverlässig. Auch bleibt bei Anwendung des Nebenkanales ein gewisses Mafs von Dampfausströmung
beim Bruch des Glases bestehen.
Die vorliegende Anordnung verhindert gänzlich, dafs die Ventilkugeln zur unrechten Zeit
sich auf ihre Sitze legen. Das Mittel, mit welchem dieses Ziel erreicht wird, besteht nicht
in-einer zusätzlichen Construction, als welche z. B der erwähnte Nebenkanal zu gelten hat,
sondern lediglich in einer Verlegung der Sitzfläche der unteren Ventilkugel und des Auflagers
für diese Kugel im Ruhezustande.
Wie aus dem in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiele ersichtlich, ist die untere
Ventilkugel E nicht wie sonst in der Kammer B2,
sondern auf einem Lager is1 innerhalb einer Kammer B1 angeordnet, welche mit dem Nebenrohr
D durch dessen unteres Ende, mit dem Wasserhahn F durch die Bohrung Bx , mit
dem Ablafshahn B* durch eine abwärts gerichtete
Bohrung und mit dem eigentlichen Wasserstandsglas C durch die nach dem Räume B2 führende Bohrung B3 in Verbindung
steht und zum Einbringen der Kugeln E mit einer verschliefsbaren seitlichen Oeffnung I
(Fig. 3) versehen ist. Die Bohrung B3 dient als Ventilsitz für die Kugel E, deren Lager E1
so tief angeordnet ist, dafs die Oberkante der Kugel unterhalb des Wasserdurchgangsweges
liegt, so dafs beim Oeffnen des Wasserhahnes nach dem Auswechseln eines Glases die Kugel E1
nicht auf ihren Sitz gehoben wird. Dies würde einen ungestümen Uebertritt des Wassers in
das Nebenrohr D und dadurch die Ueberführung der oberen Kugel von der Mündung
des Nebenrohres auf ihren Sitz zur Folge haben, wie dies leicht geschieht, wenn die untere
Kugel in dem Räume -B angeordnet ist, weil sie dort nothwendig in der Höhe der Durchgangsöffnung
gelagert werden mufs. Die obere Kugel G liegt wie gewöhnlich im Ruhezustande
auf der oberen Mündung des Nebenrohres D und schliefst bei einem Bruch des Glases C
den Durchgang A1.
Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungsform des Wasserstandszeigers zeigt den einzigen Unterschied
, dafs der Ablafshahn Z?4 anstatt in der Achse des Nebenrohres unterhalb der unteren
Kugel E in der Achse des Wasserstandsrohres angeordnet ist, aber nach wie vor lediglich
mit dem Räume B1 in Verbindung steht. Platzt die Glasröhre C, so wird durch den
Ueberdruck im Dampfwege A und im Wasserwege B sowohl die Kugel G als auch die
Kugel E auf ihren Sitz gehoben und dadurch die Oeffnungen A1 und S3 verschlossen. Diese
Lage der Kugeln ist durch Punktirung angedeutet. Nachdem der Hahn F im Wasserwege
und der Hahn F1 im Dampfwege geschlossen worden sind, kann man den Ablafshahn Bi
öffnen, so dafs beide Wege sich entleeren und zugleich von Druck befreit werden, worauf die
Kugeln von ihren Sitzen herabfallen und der Wasserstandszeiger nach dem Einsetzen des
neuen Glases durch Oeffnen der Absperrhähne wieder mit dem Kessel in wirksame Verbindung
gebracht werden kann. Befinden sich dann die Kugeln bereits in ihrer unteren Lage,
so kann man nach Belieben den Wasserhahn F oder den Dampfhahn F1 öffnen, ohne dafs eine
der Kugeln auf ihren Sitz in die Höhe gehoben wird. Da der Ablafshahn Bi, wenn
sich die Kugel E auf ihrem gabelförmigen Lager E1 befindet, aufser mit dem Wasserhahn
auch durch die Bohrung S3 mit. dem
Wasserstandsglas C in offener Verbindung steht
(Fig. 2), so kann durch Oeffnen derselben stets ein vollständig freier und ununterbrochener
Durchflufs durch die Dampf- und Wasserwege bewirkt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Wasserstandszeiger mit selbstschliefsenden Ventilen und Nebenrohr, dadurch gekennzeichnet, dafs das untere Kugelventil (E) nicht in der Kammer (B2) unter der Glasröhre, sondern in einer Kammer (B1) unter1 dem Nebenrohre angeordnet ist, welche aufser mit letzterem auch mit dem Wasserhahn (F) und durch eine von der Kugel zu verschliefsende Oeffnung (B3) mit dem Raum unter dem Glasrohr in Verbindung steht, während zugleich der Ablafshahn (Bi) nur an dieser Kammer (B1) angeschlossen ist, zu dem Zweck, auch der unteren Kugel eine Ruhelage unterhalb des Durchgangsweges zu geben, so dafs nach dem Einsetzen eines neuen Glases durch das Oeffnen des Wasserhahns die Kugeln nicht auf ihre Sitze gehoben werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98446C true DE98446C (de) |
Family
ID=369415
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT98446D Active DE98446C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE98446C (de) |
-
0
- DE DENDAT98446D patent/DE98446C/de active Active
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