DE98134C - - Google Patents
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- DE98134C DE98134C DENDAT98134D DE98134DA DE98134C DE 98134 C DE98134 C DE 98134C DE NDAT98134 D DENDAT98134 D DE NDAT98134D DE 98134D A DE98134D A DE 98134DA DE 98134 C DE98134 C DE 98134C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M1/00—Rider propulsion of wheeled vehicles
- B62M1/12—Rider propulsion of wheeled vehicles operated by both hand and foot power
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Fahrrädern zum Aufspeichern von
überschüssiger Kraft, welche im gegebenen Augenblick freigegeben werden kann, um
z. B. das Befahren von Steigungen zu erleichtern. Das Aufspeichern der Kraft erfolgt
in dem Augenblick, in welchem der Radfahrer sein Maximum an Kraft entfaltet und dabei
einen nach oben gerichteten entsprechenden Zug auf die Lenkstange ausübt, und die aufgespeicherte
Kraft wird wieder freigegeben, sobald der auf die Tretkurbeln ausgeübte Druck infolge Ermüdung des Radfahrers nachzulassen
beginnt oder wenn der Radfahrer seine Beine ,weniger anstrengen will.
Die Vorrichtung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dafs die Lenkstange des Fahrrades
beweglich angeordnet ist und mit einer geeigneten Feder in Verbindung steht, so dafs
diese angespannt wird, sobald der Radfahrer auf die Lenkstange einen beträchtlichen Zug
ausübt. Sobald der auf die Lenkstange ausgeübte Zug nachläfst, wird die von der Feder
aufgespeicherte Kraft mittest einer geeigneten Uebertragungsvorrichtung auf die Kurbelwelle
übertragen und so zur Fortbewegung des Fahrrades nutzbar gemacht.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein mit einer derartigen Vorrichtung versehenes Fahrrad
in Fig. ι in Seitenansicht dargestellt. Fig. 2 zeigt in gröfserem Mafsstabe die Lenkstange in
Seitenansicht. Fig. 3 ist ein verticaler Längsschnitt
und Fig. 4 ein verticaler Querschnitt durch das Kurbellager.
Die Lenkstange G ist mittelst des Armes Ä
um den Bolzen α drehbar, der an dem Arm B der Vorderradgabel angebracht ist. In der
Mitte der Lenkstange ist ein Drahtseil C befestigt, welches in das Rohr D des Rahmens
hineingeführt ist, über eine Rolle P läuft und an dem einen Ende einer Kette E (Fig. 3 und 4)
befestigt ist, die über die Verzahnung f einer Scheibe F gelegt ist. Diese Scheibe ist lose
auf der Kurbelwelle g drehbar und ist an der Seite mit einer Klinke H versehen, welche in
ein auf der Kurbelwelle befestigtes Schaltrad / eingreift. Die Scheibe ist ferner mit zwei seitlichen
Nuthen k versehen, an deren Enden zwei Drahtseile L befestigt sind, die mit ihren
anderen Enden an einer Traverse M angreifen. Letztere ist an dem Ende der im Sattelstützenrohr
O angeordneten Feder N befestigt. Die in die Verzahnung^/ der Scheibe Feingreifende
Kette E ist ebenfalls an der Traverse M befestigt.
So lange der Radfahrer auf die Lenkstange keinen aufsergewöhnlichen Zug ausübt, wird
diese durch den Widerstand der Feder N in ihrer untersten, in Fig. 2 dargestellten Stellung
erhalten. Gewünschtenfalls kann auch eine besondere Sperrvorrichtung hierfür verwendet
werden. . Wenn der Radfahrer beim Befahren einer Steigung den auf die Tretkurbeln ausgeübten
Druck verstärken mufs, wird auf die Lenkstange ein starker Zug ausgeübt, wobei diese aus ihrer unteren Stellung erhoben, wird.
Hierbei wird die Feder N mittelst der Seile C und L angespannt, indem die Scheibe F sich
lose auf der Welle g dreht, und verbleibt in der gespannten Stellung so lange, wie der
Radfahrer den verstärkten Zug auf die Lenkstange ausübt. Sobald aber dieser Zug auf
die Lenkstange aufhört oder sich vermindert, geht die Feder JV in ihre Normalstellung
zurück, wobei mittelst der Kette E die Scheibei7
so in Umdrehung versetzt wird, dafs die von der Feder aufgespeicherte Kraft mittelst der
Schaltklinke H an die Kurbelwelle g abgegeben und so zur Vorwärtsbewegung des Fahrrades
nutzbar gemacht wird.
Anstatt die Feder JV, wie auf der Zeichnung dargestellt, auf Zug anzuspannen, kann ihre
Anspannung auch ebensogut auf Druck erfolgen. Ebenso können noch verschiedene Constructionseinzelheiten geändert werden, ohne
an dem Wesen der Erfindung etwas zu ändern.
Es kann auch eine Sperrvorrichtung angewendet werden, um die Feder in ihrer gespannten
Stellung festzustellen und die aufgespeicherte Kraft im gewünschten Augenblick freigeben zu können. Ebenso können anstatt
einer einzigen Feder mehrere angewendet werden, welche nach einander in Wirkung treten
und durch Sperrvorrichtungen in ihrer gespannten Stellung festgestellt werden. Diese
Einrichtung hat den Vortheil, dafs eine gröfsere Kraft aufgespeichert werden kann, als
mittelst einer einzigen Feder möglich ist.
Die Handgriffe der Lenkstange können in geeigneter Weise auch so eingerichtet werden,
dafs sie sich verlängern lassen, um den wirksamen Hebelarm vergröfsern zu können.
Claims (2)
1. Eine Vorrichtung zum Aufspeichern von Kraft bei Fahrrädern, dadurch gekennzeichnet,
dafs die Lenkstange drehbar angeordnet und so mit einer oder mehreren Federn verbunden ist, dafs diese beim
Drehen der Lenkstange nach oben angespannt werden, . um beim Freigeben der Lenkstange die aufgespeicherte Kraft mittelst
einer Schaltvorrichtung auf die Kurbelwelle zu übertragen.
2. Eine Ausführungsform der unter i. gekennzeichneten
Vorrichtung, bei welcher an der anzuspannenden Feder eine Kette (E) befestigt
ist, die über eine lose auf der Kurbelwelle sitzende Scheibe (F) geführt ist, die
bei ihrer Rückwärtsdrehung mit einer Schaltklinke (H) in ein auf der Kurbelwelle
befestigtes Schaltrad (I) eingreift und so die aufgespeicherte Kraft der Feder auf
die Kurbelwelle überträgt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98134C true DE98134C (de) |
Family
ID=369127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT98134D Active DE98134C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE98134C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005087576A1 (en) * | 2004-03-09 | 2005-09-22 | Dabbaj Rad H | Drive mechanism and vehicle |
-
0
- DE DENDAT98134D patent/DE98134C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005087576A1 (en) * | 2004-03-09 | 2005-09-22 | Dabbaj Rad H | Drive mechanism and vehicle |
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