DE98069C - - Google Patents

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DE98069C
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DENDAT98069D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters
    • F23Q9/02Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zweck der Erfindung' ist, das Anzünden und Löschen von beliebigen Lichtquellen, im besonderen Gaslaternen, zu vorbestimmten Stunden mechanisch zu besorgen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen aus einem Uhrwerke, das entsprechend angeordnet ist, um einen Unterbrecher (Hahn oder Commutator) zur vorbestimmten Zeit zu bethä'tigen, um die Lichtquelle in oder aufser Thätigkeit zu setzen.
Die beiliegende Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Erfindung dar.
Fig. ι ist eine Vorderansicht des Uhrwerkes.
Fig. 2 zeigt eine Entwickelung jenes Uhrwerkes in einer durch die Achsen 1, 2, 3,4, 5, 6? 7, 8, g, 10 und 11 gehenden Ebene.
Die Fig. 3, 4 und 5 stellen einzelne Bestandtheile des Apparates in zwei verschiedenen Mafsstäben dar.
In allen Figuren bezeichnen gleiche Buchstaben die gleichen Bestandtheile.
Das Uhrwerk ist zwischen den Platten / und H und zwischen der Platte H und den Stegen H1, H^ und Hs angeordnet (Fig. 2). Eine in einem Federhaus / angeordnete Triebfeder ist mit einem Ende am besagten Federhaus, mit dem anderen an der Welle 5 befestigt, auf welcher ein Rad J1 festsitzt. Die Verzahnung des Federhauses J bethätigt ein gewöhnliches Uhrwerk, bestehend aus den Getrieben 6, 7, 8 und 9 und einer Hemmung 10, 11. Die Welle des Getriebes 7 trägt ein Zahnrad M und einen Minutenzeiger m. Das Zahnrad M (Fig. 5) bethätigt das Stundenrad U, dessen röhrenförmige Achse den Stundenzeiger u trägt, welcher im vorliegenden Beispiel eine Umdrehung in 24 Stunden macht. Dieser Theil des Mechanismus ist also zur Zeitmessung bestimmt und geht constant.
Das Rad J1, das auf der Welle 5 des Federhauses / festsitzt, bethätigt einen Regulator, welcher aus den Getrieben 4. 3, 2 und dem Flügelregler 1 besteht. Die Welle des Getriebes 4 trägt das Rad N, welches dazu bestimmt ist, den Hebel F durch Vermittelung eines Mechanismus zu bethätigen, der zwischen der Platte H und dem Boden des Gehäuses angeordnet ist. Der Flügelregler 1 wird durch eine in Fig. 5 dargestellte Vorrichtung abwechselnd aufgefangen oder, sich selbst überlassen. Diese Vorrichtung liegt zwischen der Platte / und dem Zifferblatt K.
Die Triebfeder kann mit einer beliebigen Aufziehvorrichtung versehen sein. Im dargestellten Beispiel ist zu diesem Zwecke eine Welle j angeordnet, deren Rad j1 ein auf der Achse 5 festgekeiltes Rad J1 bethätigt. Das Rad J1 dient gleichzeitig zum Antriebe des auf der Welle 4 sitzenden Rades ή1. Um nun die Rückwärtsdrehung desselben beim Aufziehen zu gestatten, ist dieses Rad η1 (Fig. 1 und 3) mittelst einer entsprechenden Schaltvorrichtung mit der Welle 4 verbunden. Zur Bethätigung des Unterbrechers ist ein Hebel O angeordnet, der unter Einwirkung einer Feder P steht und mit einer Spindel Q. verbunden ist, welche den Hebel F eines beliebigen Unterbrechers stellt.
Der Hebel O ist in ο drehbar und mit der in ρ drehbaren Feder P derart verbunden, dafs letztere den Hebel ο stets in die eine oder andere seiner äufsersten Stellungen zurückführt. In Fig. 3 ist eine dieser Stellungen mit vollen Strichen und die andere punktirt eingezeichnet. Der Hebel O hat eine Kante o\ gegen welche Stifte η des Rades N treffen, um >den Hebel O von der in Fig. 3 mit vollen Strichen eingezeichneten in die punktirt eingezeichnete. Lage zu bringen. Durch- Anschlag der Stifte w an die Nase o2 wird der Hebel O von der punktirt eingezeichneten in die mit vollen Strichen angegebene Lage zurückgedreht.
In der letzteren drückt die Spindel Q das freie Ende des Hebels F des Unterbrechers nach unten, was z. B. das Eröffnen eines durch f bethätigten Gasventils zur Folge haben kann.
In der in Fig. 3 punktirt eingezeichneten Lage des Hebels O hebt derselbe das freie Ende des Hebels F, was das Schliefsen des Gasventils bedingen kann.
Das Abstellen des den Unterbrecher beeinflussenden Mechanismus wird durch eine Falle R bewirkt, die mit Reibung in einem Schlitze der Platte / drehbar angeordnet ist und sich senkrecht zur Ebene derselben bewegt. Die Falle R hat einen Haken r (Fig. 5), der in den Bereich des Flügelregulators 1 gebracht werden kann, um den Mechanismus abzustellen; dieses erfolgt unter der Einwirkung des Hebels O vermittelst eines Riegels S, der auf der Platte / gleitend angeordnet und durch eine Oeffnung r: der Falle jR geführt ist. Der Zahn s des Riegels S bringt die Falle R jedesmal, wenn er durch die Oeffnung r1 hindurchgeht, in diejenige Lage, in welcher dieselbe den Flügelregulator abstellt, wie dies in Fig. 5 punktirt eingezeichnet ist.
Die Verstellung des Riegels S wird nun entweder im einen oder im anderen Sinne durch einen Arm O1 bewirkt, der auf der Welle O befestigt ist und auf die Stifte s1 und s2 des Hebels S wirkt. Es folgt hieraus, dafs jedesmal, wenn der Hebel O, wie oben beschrieben, von der einen zur anderen seiner äufsersten Lagen überspringt, der Arm O1 die Falle R in' diejenige Lage zurückführt, in welcher dieselbe das Räderwerk 4, 3, 2, 1 abstellt.
Die entgegengesetzte Verstellung der Falle R, d. h. die Inbetriebsetzung des besagten Räderwerkes, wird durch eine Feder T (Fig. 5) bewirkt, die zwischen dem Stundenrad U un'd der Platte / angeordnet und an der letzteren derart befestigt ist, dafs sie senkrecht zur Ebene des Rades U schwingt, wobei jene Feder das Rad U gegen das Zifferblatt K prefst.
Das Rad U ist auf einer festen Achse ul drehbar und wird durch ein Zahnrad M der Welle 7 angetrieben, und zwar, um die richtige Drehungsrichtung zu erhalten, vermittelst eines in der Zeichnung nicht sichtbaren Zwischenrades. Zwischen dem Rad U und dem Zifferblatt K sind zwei Scheiben V und W angeordnet, deren concentrische, röhrenförmige Wellen einestheils einen Zeiger ν und anderentheils einen Zeiger n> tragen; der Zeiger ν soll auf diejenige Stunde eingestellt werden, zu welcher das Anzünden des Brenners, und der Zeiger w auf diejenige Stunde, zu welcher das Löschen desselben erfolgen soll. Die Scheiben V und W sind mit Reibung am Zifferblatt befestigt und bleiben deshalb auf derjenigen Stunde stehen, auf welche man sie eingestellt hat. Diese Scheiben haben je einen Zahn v1 oder m1, gegen welchen zur vorbestimmten Stunde ein Ansatz u'1 des Rades U anschlägt. Letzteres wird dann durch den Zahn v1 oder w1 gehoben und dann wieder sich selbst überlassen. Die Hebung des Rades U wird auf die Feder T übertragen, deren Stift t dann den Flügelregler 1 so lange festhält, bis der Ansatz w2 des Rades U den Zahn vl der Scheibe V oder den Zahn wl der Scheibe W verläfst.
Der Zahn r2 der Falle R wird gleichzeitig mit der Feder T gehoben und führt den Haken r aufser Bereich des Flügelreglers 1. Angesichts des langsamen Ganges des Rades U würde die Bewegung der Falle R nicht immer genau zu der festgesetzten Zeit stattfinden, und der Stift t bezweckt es, den Mechanismus nach der Zurückziehung der Falle R aufzuhalten, bis die vorbestimmte Zeit eintrifft, welche durch das Losschnappen des Zahnes u2 von den Zähnen vl oder wl genau bestimmt ist. Sobald dieses Losschnappen stattfindet, kann der Mechanismus dann in Thätigkeit treten, um die Verstellung des Hebels O durch einen der Stifte η des Rades N zu bewirken, bis der Sprung des Hebels O von seiner mittleren in seine äufserste Lage die Verstellung des Riegels S durch den Arm O1 bedingt und das Abstellen des Flügelregulators, wie oben beschrieben, bewirkt.
Der Apparat wirkt wie folgt:
Nachdem die Triebfeder aufgezogen worden, bedingt dieselbe den continuirlichen Gang des Uhrwerkes, so dafs die Zeiger ν und w die Stunden und Minuten auf dem Zifferblatt K markiren.
Im Augenblicke, wo der Zeiger u entweder über den Zeiger ν oder über den Zeiger w gelangt, trifft der Zahn u'2 den Vorsprung v1 oder w1, wobei Feder T, durch das Rad U gehoben, ihren Stift t in den Bereich des Flügelreglers 1 bringt. Gleichzeitig hebt das Rad U den Zahn r2 und zieht den Haken r der Falle jR von dem Flügelregler 1 ab; hierbei hält aber der Stift t den letzteren fest, bis der Zahn w2 vom Vorsprunge vl oder wl los-
schnappt. Der durch das Rad J1 angetriebene Mechanismus tritt dann in Thätigkeit, bewirkt einen Sprung des Hebels O und verstellt hierdurch den Hebel F des Unterbrechers in dem einen oder anderen Sinne: Im Augenblicke, wo der Hebel O am Ende seines Hubes anlangt, stöfst sein Arm O1 gegen einen der Stifte s1 oder s2 und 'verstellt hierdurch den Riegel S in dem einen oder anderen Sinne, was in beiden Fällen die Falle R in diejenige Lage bringt, in welcher ihr Haken r den Flügelregler abstellt.
Der durch das Rad J1 bethätigte Mechanismus ist dann wieder abgestellt, bis der Zeiger u wieder dem einen oder anderen der Zeiger ν oder n> begegnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Durch ein Uhrwerk beeinflufste, selbsttätige Zünd- und Löschvorrichtung für Gas- und andere Lichtquellen, gekennzeichnet durch die Combination eines Federmotors J, einestheils mit einem die Zeit markirenden Uhrwerke und anderenteils mit einem durch das Stundenrad U des letzteren abwechselnd in oder aufser Thätigkeit gesetzten Triebwerke 4, 3, 2 und 1, dessen mit Stiften η versehenes Rad N jeweilig die eine oder andere Kante o1 oder o2 eines ankerförmigen Hebels O bethätigt, um den die Unterbrechervorrichtung bethätigenden Hebel F abwechselnd in die eine oder andere Richtung zu verstellen, wobei eine Feder P die sprungweise Verstellung des Hebels F bedingt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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