DE98002C - - Google Patents

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DE98002C
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Germany
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boat
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B7/00—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
    • B63B7/06—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels having parts of non-rigid material
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B7/00—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
    • B63B2007/003—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels with foldable members

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Wrappers (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65: Schiffbau.
L. HÖHNKE in BROMBERG. Zusammenklappbares Boot.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1897 ab.
Im D. R. P. Nr. 79707 wurde ein zusammenlegbares Boot geschützt, dessen aus mehreren Theilen bestehende Seitenwände durch Gelenke einerseits mit einander zu einem geschlossenen Ring, andererseits mit den Längskanten des in der Mitte getheilten Bodens verbunden sind. Letzterer kann in der Mitte nach innen geklappt werden, wobei die Seitenwände dem sich zusammenlegenden Boden folgen.
Diese Anordnung hat jedoch den Nachtheil, dafs im zusammengeklappten Zustande das Boot nur in Bezug auf seine Breitenausdehnung, nicht aber in Bezug auf seine Längenausdehnung gekürzt werden konnte und infolge dessen beim Transport wenig handlic'h war. Erfinder hat diesem Uebelstande dadurch abzuhelfen gesucht, dafs er, um eine Verminderung der Bootslänge herbeizuführen, djeKaffen-, Seitenwände und Kaffenböden mittelst Scharniere mit den entsprechenden mittleren Theilen des Bootes verbindet, so dafs beim Zusammenlegen die KafFentheile gegen letztere geklappt und an denselben befestigt werden können.
Auf beiliegender Zeichnung ist diese Anordnung zur Darstellung gebracht und soll in Nachstehendem in Bezug auf Construction und Wirkungsweise näher erläutert werden. Das Boot ist auf der Zeichnung in
Fig. ι im Grundrifs, <
Fig. 2 theils in der Seitenansicht, theils in Ansicht von innen,
Fig. 3 im Querschnitt dargestellt.
Fig. 4 zeigt das Boot in Vorderansicht,
Fig. 5 den Querschnitt des zusammengeklappten und
Fig. 6 das ganze zusammengeklappte Boot.
Wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich, besteht das Boot aus einem durch Laufschienen L zusammengehaltenen Spantengestell, an welchem der Boden A,- die beiden Seitentheile B und die Kaffentheile C befestigt sind.
Jedes Spant S hat auf dem Boden A zwei Scharniere α (Fig. 1 und 3). Die Seitentheile B sind mit den Kaffentheilen C ebenfalls durch Scharniere b verbunden (Fig. 2), während die Enden D der Kaffentheile C durch je einen von oben durch vier über einander greifende Oesen ο gehenden, mit Rudergabeln versehenen Bolzen c (Fig. 2 und 4) zusammengehalten werden.
An den Spanten S sind auf dem Boden noch aufserdem je zwei kurze, eiserne Streifen'.? angebracht, welche über ,den Scharnieren a in die Spanten der Seitentheile eingehakt werden und hierdurch dem Boot eine grofse Steifigkeit verleihen (Fig.' 3 und 5).
Die Rudersitzbänke R (Fig. 2 .und 3) sind zwischen den Kaffen- und Seitenwänden des Bootes in irgend einer geeigneten Weise befestigt, derart, dafs sie leicht eingesetzt und herausgenommen werden können und auch aufserdem zur Versteifung des Bootes beitragen.
Das ganze Gestell des Bootes nebst Boden ist mit einem wasserdichten Stoff überzogen. Dieser Ueberzug Z (Fig. 2) ist an den einer eventuellen Reibung ausgesetzten Stellen doppelt
und gepolstert und ist auch unter dem Bordrand mit einer tragbaren Füllung (Kork, Haare, Luft etc.) versehen, welche selbst bei einem Leckwerden des benannten Bootes ein Sinken desselben verhindert.
Der Ueberzug besitzt an dem oberen Rande Lappen /, welche j mit Oeffnungen versehen, an den auf der inneren Seite des Bootsgestelles angebrachten Knöpfen k leicht angehakt werden können. Aufserdem läuft an der oberen Innenseite des Ueberzuges in Schlaufen eine Schnurleine, welche an den mit Rudergabeln versehenen Bolzen c festgelegt ist, wodurch eine sichere Befestigung des Ueberzuges mit dem Bootsgestell bewirkt wird, jedoch so, dafs dieser Ueberzug sehr leicht vom Gestell abnehmbar ist.
Das Zusammenklappen des beschriebenen Bootes erfolgt in der Weise, dafs nach Abnahme des Ueberzuges und Herausnahme der Bänke die Steifen s aus den Seitenspanten ausgehakt werden. Hierauf werden die Kaffenböden d auf E und E auf Boden A (Fig. i.) geklappt. Die Endbolzen c werden aus den an den Enden D der Kaffentheile angeordneten Oesen herausgezogen, die Kaffentheile C um die Scharniere b nach innen an die Seitenwände gedreht (Fig. i), an diesen befestigt, worauf die Seitenwände auf dem Boden A zusammengelegt werden (Fig. 5 und 6).
Behufs Fertigstellung für den Gebrauch ist es erforderlich, die Seitenwände des Bootes hochzuheben, die Kaffentheile herauszudrehen und an den, Spitzen durch Einstecken der Bolzen c zu sichern. Es werden dann die Kaffenböden eingeklappt und die Versteifungen eingehakt. Nachdem der Ueberzug nunmehr über das Boot gezogen und befestigt ist, werden die Rudersitzbänke und die Rudergabeln eingesetzt, und das Boot ist gebrauchsfähig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein zusammenklappbares Boot, dadurch gekennzeichnet, dafs zwecks Verminderung der Bootslänge die an den Enden mit auslösbaren Bolzen verbundenen Kaffentheile der Seitenwände und des Bodens nach innen geklappt und letztere gegen einander geklappt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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