DE179113C - - Google Patents

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DE179113C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H1/00Propulsive elements directly acting on water
    • B63H1/30Propulsive elements directly acting on water of non-rotary type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
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    • B63H1/30Propulsive elements directly acting on water of non-rotary type
    • B63H1/32Flaps, pistons, or the like, reciprocating in propulsive direction

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 179113 -KLASSE 65/. GRUPPE
gelenkig befestigten Platten besteht.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1905 ab.
Es sind Ruderpropeller bekannt, deren Ruderblätter aus zwei an der Ruderstange gelenkig befestigten Platten bestehen, die sich bei Bewegung des Propellers in der Fahrtrichtung zusammenlegen, beim Arbeitsgange dagegen, also beim Bewegen des Propellers entgegen der Fahrtrichtung, aufklappen. Es ist ferner bekannt, bei solchen Ruderpropellern Riegel anzuwenden, die den
ίο Ruderblättern als Anschlag dienen und die durch ein Zugorgan vom Innern des Fahrzeuges aus so bewegt werden können, daß sie den Ruderblättern im einen Falle ein Zusammenklappen nur nach vorn, im anderen Falle nur nach hinten gestatten, um die Fahrtrichtung umkehren zu können oder das Fahrzeug zum Stillstand zu bringen. Die Erfindung kennzeichnet sich, abweichend von den bekannten Einrichtungen, dadurch, daß die zur Bewegung der als Anschläge für die Ruderblätter dienenden Riegel vom Bootsinnern aus mittels in der hohlen Ruderstange untergebrachter Zugorgane gedreht werden. Durch diese Anordnung wird ein Schutz dieser Bauteile gegen äußere Einflüsse bewirkt.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι stellt einen Querschnitt durch ein mit der Erfindung ausgerüstetes Boot dar;
die Fig. 2, 3, 4 und 5 zeigen Konstruktionseinzelheiten in größerem Maßstabe.
Der Ruderpropeller besteht aus zwei in Gelenken α des Schaftes b umlegbaren Klappen c, die aus durch Querrippen versteiftem Holz oder Metallblech oder aber aus mit Segeltuch straff bespannten Bügeln bestehen. Die Arbeitsstellung der das Riemenblatt bildenden beiden Klappen c wird durch die Widerlagsfläche d des Schaftes b geboten, wie in Fig. 5 angedeutet. Beim Überführen der vorbeschriebenen Riemen zur Angriffsstelle klappt das zweiteilige Blatt in den Gelenken a selbsttätig um und nimmt die in Fig. 1 auf der rechten Seite gezeigte Stellung ein, so daß der während dieser für die Fortbewegung des Bootes nicht wirksamen Periode in Betracht kommende Kraftaufwand auf ein geringes Maß beschränkt wird. Durch die in Fig. 5 mit dem Buchstaben e bezeichnete zugeschärfte Gestaltung des Schaftes b wird der Widerstand herabgesetzt.
Der Schaft b (vergl. Fig. 1 und 2) geht in eine senkrecht zu ihm verlaufende Welle f über, die in der Bootswand in einem Lager g ruht und in das Innere des Bootes führt. Die Welle/ trägt den mit der Handkurbel h versehenen Hebel i. Die Hebellänge kann nach Wunsch oder Bedarf durch Höher- oder Tiefereinstellen der Griffstange h verändert werden. Die Anordnung des Hebels kann auch derart getroffen sein, daß das Hin- und Herbewegen durch den Fuß des Ruderers erfolgt, wobei eine entsprechende Sitz- oder Satteleinrichtung im Boote vorgesehen wird.
Zum wirksamen Stoppen des Fahrzeuges im Wasser sind die das Riemenblatt bildenden Klappen c in der Spreizstellung feststellbar. Die zu diesem Zweck benutzte Einrichtung bestellt aus den beiden Riegeln k, die am Schaft b drehbar sind und in der in Fig. 2 . gezeigten Stellung das Zusammenklappen des Blattes verhindern. Die Bewegung der beiden Riegel k erfolgt vom Boote aus mit Hilfe einer in dem Hohlschaft b angeordneten Zugstangen- oder Zugschnureinrichtung. Eine beliebige Federanordnung kann dabei die Riegel in die Ausgangsstellung achsial zum Schafte zurückführen. Das Einstellen der Riegel k kann auch durch die Zugstangen- und Kurbeleinrichtung gemäß Fig. ι und 2 erfolgen, wobei die im Innern des Bootes durch die Welle f ragende Kurbel / beliebig von Hand oder Fuß gedreht wird. Die in die: Spitzen nl auslaufenden Riemenschäfte b erleichtern das Abstoßen des aufgelaufenen Bootes bezw. sichern die Antriebsvorrichtung vor Beschädigungen.

Claims (1)

  1. - . Patent-Anspruch:
    Ruderpropeller für Wasserfahrzeuge, dessen Ruderblatt aus zwei an der Ruderstange gelenkig befestigten Platten besteht, die sich beim Rückgange des Ruders gegeneinander legen, bei seinem Arbeitsgange dagegen aufklappen und ! durch drehbare Riegel in der aufgeklappten Lage gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Bootsinnern aus durch Kurbeln zu bewegenden Zugorgane in der hohlen Ruderstange untergebracht sind, zum Zwecke, diese Bauteile vor Beschädigungen zu schützen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117434B (de) * 1959-03-06 1961-11-16 Paul Mueller Handbetriebene Antriebsvorrichtung fuer Schwimmgeraete

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1117434B (de) * 1959-03-06 1961-11-16 Paul Mueller Handbetriebene Antriebsvorrichtung fuer Schwimmgeraete

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