DE285227C - - Google Patents

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DE285227C
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wing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings
    • B64C3/38Adjustment of complete wings or parts thereof
    • B64C3/42Adjusting about chordwise axes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Support Devices For Sliding Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Januar 1911 ab.
Die Erfindung besteht in einer besonderen Ausbildung der bekannten Flugzeuge, welche an Scharnieren angelenkte verstellbare Tragflächenteile besitzen. Durch die geeignete Anordnung der Drehachse und die besondere Umrißform der Flächen gemäß der Erfindung soll eine günstige Stabilisierung erzielt werden. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und es ist:
Fig. ι eine Draufsicht auf eine vollständige Flugmaschine, bei welcher die Bekleidung verschiedener Rahmen entfernt ist,
■ Fig. 2 eine hintere Ansicht einer vollständigen Maschine mit entfernter Bekleidung verschiedener Rahmen.
Die verstellbaren Flügel D bestehen aus geeigneten Rahmen, welche mit Aluminium oder einem anderen leichten, die erforderliche Festigkeit besitzenden Material bedeckt sind. Der Rahmen für die innen gelegene Tragfläche C besteht aus einer mittleren, sich in der Längsrichtung des Propellerrahmens erstreckenden Stange 196, von dem Vorderende der mittleren Stange divergierenden Seitenstangen 197, 198 und aus der einwärts gebogenen hinteren Stange 201, welche in der Mitte an dem hinteren Ende der mittleren Stange und mit ihren Enden an den hinteren Enden der Seitenstangen befestigt ist. Die Rahmen der außen gelegenen Flügel bestehen aus den inneren Seitenstangen 230, 231 und divergierenden äußeren Seitenstangen 224, 225, deren hintere Enden nach rückwärts gebogen sind, um mit den nach auswärts gebogenen inneren Stangen zusammenzustoßen. Diese äußeren Flügelrahmen sind in bekannter Weise mittels Scharniere an den die äußere Umgrenzung der inneren Flügelrahmen bildenden Stangen 197, 231, 198, 230 befestigt. Hierdurch können die äußeren Flügel mit Bezug auf die innere Tragfläche jeden beliebigen Winkel bilden und sogar, wie in punktierten Linien angedeutet ist, zurückgeklappt werden, bis sie auf der inneren Tragfläche ruhen. Letztere selbst ist starr mit dem Propellerrahmen verbunden.
Die in ihrer Vereinigung neuen Merkmale ' bestehen nun darin, daß die innere Tragfläche an ihrem vorderen Ende verjüngt ist in der Weise, daß die geraden Seitenstangen, soweit sie die Scharniere tragen, stark nach hinten divergieren. Die innere Tragfläche erhält annähernd die Form eines mit der Spitze nach vorn liegenden Herzens. Die äußeren Flügel sind vorn ebenfalls verjüngt, die äußeren Seitenstangen 224, 225 divergieren von der vorderen Spitze aus und sind dann einwärts gebogen, um mit den auswärts gebogenen inneren Seitenstangen 230, 231 zusammenzutreffen, so daß die Flügel etwas hinter ihrer Mitte am breitesten sind. Die äußeren Flügel sollen dabei etwas länger als die inneren Flügel sein, um, wie dies in punktierten Linien angedeutet worden ist, im zusammengeklappten Zustande sich über die inneren Flügel hinauszuerstrecken.
Die äußeren Flügel bilden im allgemeinen mit den inneren Flügeln einen nach oben gerichteten Winkel von etwa 20° und werden in dieser Lage mittels eines mit seinen Enden an den Außenenden der Stangen 242, 243 der
äußeren Flügelrahmen befestigten Seiles 269 gehalten. In der Mitte dieses Seiles direkt über der mittleren Stange 196 ist das Anhebeseil 270 befestigt, welches nach hinten über eine geeignete Stütze nach einem innerhalb des Bereiches des in dem Korb H befindlichen Führers liegenden Punkte führt.
Es erhellt, daß infolge Anziehens und Nachlassens des Anhebeseiles 270 die Winkel, welche die Flügel mit der inneren Tragfläche bilden, beliebig verändert werden können.
Um, wenn die äußeren Flügel zurückgeklappt sind, dieselben auszubreiten, sind die in der Fig. 2 veranschaulichten Seile 265, 266 vorgesehen, welche in bekannter Weise über einen mit den Flügeln verbundenen Winderahmen geführt sind. Dieser wird durch die außen mit Gabeln versehenen und durch Spanndrähte verbundenen Stangen 258,259,260 gebildet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Flugmaschine mit an der Tragfläche mittels Scharniere drehbar angeordneten Flügeln, dadurch gekennzeichnet, daß die vorn spitz zulaufenden und nach hinten sich verbreiternden Flügel (D) mit ihren inneren Längskanten an den nach hinten zu auseinanderlaufenden Seiten einer dreieckigen festen Tragfläche (C) angelenkt sind, so daß die Tragfläche der Flugmaschine sowohl im zurückgeklappten als auch im ausgebreiteten Zustand der Flügel im wesentlichen die Gestalt eines mit der Spitze nach vorn liegenden Dreiecks bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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