DE977669C - Verfahren und Vorrichtung zur Blechpruefung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Blechpruefung

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DE977669C
DE977669C DEM9945A DEM0009945A DE977669C DE 977669 C DE977669 C DE 977669C DE M9945 A DEM9945 A DE M9945A DE M0009945 A DEM0009945 A DE M0009945A DE 977669 C DE977669 C DE 977669C
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DEM9945A
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Harald Dipl-Ing Solmitz
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Mohr und Federhaff AG
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Mohr und Federhaff AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/28Investigating ductility, e.g. suitability of sheet metal for deep-drawing or spinning

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Pathology (AREA)
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Blechprüfung Bei der bekannten Tiefungsprüfung nach DIN 50ion wird ein Stempel mit kugeligem Kopf in die zwischen Matrize und Blechhalterring eingespannte Probe gedrückt. Die Tiefe der bis zum Eintritt des ersten Anrisses erreichten Ausbeulung dient als Kennzeichen der Güte des Bleches. Die Probe wird während des Prüfvorganges beobachtet und im Augenblick des Aufreißens der Ausbeulung der Wert der Tiefung auf einem Anzeigegerät abgelesen. Die Aufgabe der Erfindung ist es, den für die Angabe der Tiefung maßgebenden subjektiven Begriff des Probenanrisses durch einen objektiven Wert zu ersetzen.
  • Das Verfahren nach der Erfindung zur Lösung dieser Aufgabe besteht im wesentlichen darin, daß die Belastungsumkehr des Ziehdruckes, sichtbar z. B. durch die Umkehr des Zeigers des Belastungsmessers, als maßgebender Augenblick für die Tiefungsangabe festgelegt ist.
  • Zur Ausführung des Verfahrens wird nach der Erfindung ein Blechprüfer mit hydraulischem Antrieb verwendet. An diesem Gerät kann die Belastungsumkehr an der Umkehr des Zeigers des Ziehkraftmeßgerätes gut beobachtet werden. Dazu wird ein Blechprüfer mit eingeschliffenem Kolben verwendet, wobei die Kraftanzeige durch ein Feder- oder ein Pendelmanometer erfolgt. Damit dabei nur ein Gerät zu beobachten ist, nämlich das Lastanzeigegerät, erhält der Tiefungsanzeiger eine Ausklinkvorrichtung, die im Augenblick der Umkehr des Kraftanzeigers betätigt wird und den Tiefungsanzeiger stillsetzt. Erfindungsgemäß wird die Stillsetzung des Tiefenmessers in der Weise selbsttätig vorgenommen, indem z. 13. zxviscllen dem Lastanzeiger und dem Schleppzeiger des Ziehkraftmeßgerätes ein Kontakt angeordnet ist, der beim gemeinsamen Aufwärtsfahren geschlossen ist und sich beim Rückgang des Lastanzeigers öffnet, womit unter Zwischenschalten von geeigneten Relais ein Elektromagnet eine Auslösestaste betätigt, die den Tiefenmesser stillsetzt und ein gleicher das Ablaßventil öffnet zur Einleitung des Kolbenrückganges.
  • Die Ausführung ist auch so vorgesehen, daß die Fühlstange des Tiefenanzeigers mit dem Kolben fest verbunden ist und der Tiefungsmesser einen Schleppzeiger besitzt. Im Augenblick der Belastungsumkehr wird dann nur das Ablaßventil geöffnet, wodurch der Kolben nach unten läuft und der Schleppzeiger des Tiefungsmessers die erreichte Tiefe anzeigt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens schematisch dargestellt; es zeigt Abb. I die Vorrichtung in Verbindung mit einem Tiefungsmesser mit Auslösetaster und Abb. 2 eine solche in Verbindung mit einem Tiefungsmesser mit einem Schleppzeiger.
  • In einem Zylinder I bewegt sich ein Kolben 2, dessen Stempel 3 die zwischen dem Blechhalter 4 und der Matrize 5 eingespannte Probe 6 beim Arbeitshub ausbeult. An den Zylinder r ist eine Pumpe 19 angeschlossen. Die Prüfkraft wird am Manometer 7 angezeigt, das mit einem Hauptzeiger 8 und einem Schleppzeiger g ausgerüstet ist.
  • Beim Abwärtsfahren liegen die Zeiger aneinander und schließen den Kontakt IO. Bei der Belastungsumkehr wird nun der Kontakt geöffnet, wodurch der Elektromagnet II stromlos wird und die Kontakte I2 durch die Feder 13 geschlossen werden.
  • Die Kontakte schließen den Stromkreis, in dem der Magnet 14 liegt. Dieser zieht die Klinke 15 zurück, womit der Hebel I6 abwärts fällt und der Ausleger des Kolbens I7 den Tiefungsanzeiger nicht mehr mitnimmt. Der durch Reibung in seiner Lage festgehaltene Tiefungsanzeiger IS bleibt damit im Augenblick der Belastungsumkehr stehen, wodurch der zur Belastungsumkehr gehörende Tiefungswert tatsächlich und augenblicklich festgelegt ist. Der Rückgang des Kolbens 2 wird durch Öffnen des Ventils-20 mittels Elektromagnet 21 eingeleitet.
  • Bei Verwendung eines Tiefenmessers als Schleppzeiger ist sein Fühlstift 23 mit dem Kolben starr verbunden und mit einem Schleppzeiger 22 ausgerüstet. Im Augenblick der Belastungsumkehr wird das Ablaß ventil 20 geöffnet, wodurch der Kolben absinkt und die Tiefungsanzeige am Schleppzeiger 22 abgelesen werden kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Blechprüfung, bei dem ein Stempel.mit kugeligem Kopf in die zwischen Matrize und Blechhalterring eingespannte Probe gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungsumkehr des Ziehdruckes, sichtbar z. 13. durch die Umkehr des Zeigers des Belastungsmessers, als maßgebender Augenblick für die Tiefungsangabe festgtelegt ist.
  2. 2. Vorrichtung zur Atisführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein hydraulischer Biechprüfer mit eingeschliffenem Kolben verwendet wird und die Umkehr des Zeigers des Feder- oder Pendelmanometers den Augenblick der Tiefungsangabe kennzeichnet.
  3. 2. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Augenblick der Lastumkehr der Tiefungsanzeiger von Hand durch Betätigen einer Auslösetaste (I5) stillgesetzt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Augenblick der Lastumkehr der Tiefungsanzeiger selbsttätig stillgesetzt wird, indem zwischen dem Lastanzeiger und dem Schleppzeiger des Ziehkraftmeßgerätes ein Kontakt (Io) angeordnet ist, der beim gemeinsamen Aufwärtsfahren geschlossen ist, beim Rückgang des Lastanzeigers jedoch geöffnet wird, womit unter Zwischenschalten geeigneter Relais ein Elektromagnet (I4) eine Auslösetaste (IS) betätigt, die den Tiefungsanzeiger stillsetzt.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Augenblick der Lastumkehr der Tiefungsanzeiger stillgesetzt und das Ablaßventil geöffnet wird.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Öffnen des Kontakts (Io) unter Zwischenschalten geeigneter Relais ein Elektromagnet (21) das Ablaßventil (20) betätigt, wodurch der Kolben zurückläuft und der Schleppzeiger des Tiefungsanzeigers den Höchstwert festhält.
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