DE920993C - Automatische Messeinrichtung fuer Vorlasthaertepruefer - Google Patents

Automatische Messeinrichtung fuer Vorlasthaertepruefer

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DE920993C
DE920993C DEP44323A DEP0044323A DE920993C DE 920993 C DE920993 C DE 920993C DE P44323 A DEP44323 A DE P44323A DE P0044323 A DEP0044323 A DE P0044323A DE 920993 C DE920993 C DE 920993C
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Expired
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DEP44323A
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English (en)
Inventor
Otto Dipl-Ing Dettinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Georg Reicherter O H G
PRUEFMASCHINEN
Original Assignee
Georg Reicherter O H G
PRUEFMASCHINEN
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/42Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid
    • G01N3/44Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid the indentors being put under a minor load and a subsequent major load, i.e. Rockwell system

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Description

  • Automatische Meßeinrichtung für Vorlasthärteprüfer Die Vorlasthärteprüfung, bei der die bei Steigerung des Prüfdruckes von Vorlast auf Gesamtlast und anschließender Wiederentlastung auf Vorlast erzielte Vergrößerung der Eindringtiefe des Eindringkörpers mit einer Meßuhr gemessen und an dieser als Härtewert abgelesen wird, wird vorzugsweise und in größtem Umfange dann angewendet, wenn gehärtete oder vergütete Stücke zu prüfen sind. In der Mengenfertigung sollte diese Prüfung aus Gründen der Wirtschaftlichkeit in Automaten durchgeführt werden, was auch mit Rücksicht auf Schonung des Prüfenden, Ausschaltung seiner körperlichen und geistigen Ermüdbarkeit und damit verbundene Erhöhung der Sicherheit der Prüfung dringend geboten ist. Es hat deshalb an Ansätzen und Vorschlägen zur Automatisierung der Vorlasthärteprüfung schon bisher nicht gefehlt.
  • Die meisten der bisher bekanntgewordenen Vorlasthärteprüfer sind dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfspindel während der Prüfung stillsteht oder doch nur bis zur Erreichung der Vorlast nach oben geht, während die Hauptlast unter Vermittlung von Hebeln von oben auf den Prüfstempel abgesetzt wird. Hierher gehört eine Maschine mit hydraulisch belastetem Prüfstempel, bei der die Prüfspindel und damit der Prüfling während des ganzen Prüfvorganges stillstehen, der Prüfstempel aber bewegt wird, und zwar mittels eines die Hydraulik der Maschine steuernden Handhebels. Bei dieser Maschine ist die Meßuhr mit dem Prüfstempel fest verbunden, ihr Fühlstift aber steht dauernd in Berührung mit einem am Maschinenständer angelenkten Hebel, der während des Aufbringens der Vorlast die Bewegung von Prüfstempel und Meßuhr mitmacht, vor dem Aufbringen der Hauptlast hydraulisch festgeklemmt wird, bis zur vollzogenen Wiederentlastung auf Vorlast festgeklemmt bleibt und erst kurz vor dem Abheben des Prüfstempels vom Prüfling wieder freigegeben wird. Damit ist eine automatische Nulleinstellung der Meßuhr verwirklich. Die dazu verwendeten offenbarten Hilfsmittel reichen aber, da der Meßuhrzeiger kurz vor dem Abheben des Prüfstempels vom Prüfling wieder auf Null geht, nicht aus, den Härtewert an der Meßuhr bis zur nächsten Prüfung festzuhalten.
  • Darin liegt eine Unvollkommenheit, die die Meßeinrichtung nach der Erfindung nicht aufweist, da bei ihr der Härtewert bis zur nächsten Prüfung festgehalten wird, so daß genügend Zeit zur Verfügung steht, ihn bequem und sicher abzulesen. Dieselbe Unvollkommenheit haftet einer anderen bekannten Maschine an, bei der alle zur Durchführung der Prüfung erforderlichen Bewegungsvorgänge mit Ausnahme des Anhaltens des Meßuhrzeigers in der Nullstellung direkt von der Auf- und Abwärtsbewegung der Spindel abgeleitet werden. Der Meßuhrzeiger bleibt bei ihr nur ganz kurze Zeit in der den Härtewert anzeigenden Stellung stehen.
  • Gegenüber allen bisher vorgeschlagenen Lösungen des Problems ergibt die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Lösung eine äußerst einfache und gedrängte Bauart. Besonders leicht läßt sich mit dieser Bauart auch die Prüfung großer und sperriger Werkstücke bewerkstelligen, die zur Durchführung der Härteprüfung nicht gehoben oder gesenkt werden können, an die vielmehr der Härteprüfer mittels irgendeines der an sich bekannten Druckgeber angedrückt werden muß. Dabei wird dann in kinematischer Umkehr der unten beschriebenen Arbeitsweise der Maschinenkörper gegen den ruhenden Prüfling bewegt.
  • In den Abb. I bis 6 ist die den Gegenstand der Erfindung bildende Meßeinrichtung in verschiedenen Arbeitsstellungen beispielsweise und schematisch dargestellt. In diesen Abbildungen bedeutet I den Körper der Maschine, in den die Meßeinrichtung eingebaut ist. In diesem Körper ist gleitend geführt eine Meßbüchse 2, in der der Prüfstempel 3 und ein Schieber 4 gleitend geführt sind. An letzteren ist mittels eines Zapfens oder mittels Schneide und Pfanne oder sonst in geeigneter Weise der Meßuhrhebel 5 angelenkt, der mit einer im Prüfstempel befestigten Schneide oder Spitze 6 dauernd in Berührung ist. Außer dieser Schneide ist mit dem Prüfstempel der Meßuhrhalter 7 fest verbunden, in dem die Meßuhr 8 befestigt ist. An dem Meßuhrhalter 7 ist ein Hebel g drehbar gelagert, der mit seinem einen Arm mit einem am Maschinenkörper angebrachten Anschlag 10 zeitweilig zur Berührung kommt. Mit seinem anderen Arm steht der Hebel 9 dauernd in Berührung mit einem Keil II, der auf dem Meßuhrhebel 5 gleitet und unter der Wirkung einer Feder 12 steht, die zwischen ihm und dem Meßuhrhebel eingeschaltet ist, die aber auch zwischen dem Keil und irgendeinem anderen Teil der Meßeinrichtung, z. B. dem Prüfstempel, eingeschaltet sein könnte.
  • Die Wand der Meßbüchse 2 weist außer dem Durchbruch für den Meßuhrhalter und den Meßuhrhebel einen weiteren Durchbruch für ein Druckglied I3 auf, das die Aufgabe hat, den Schieber 4 unmittelbar vor dem Aufbringen der Hauptlast mit der Meßbüchse 2 durch Reibungsschluß zu verbinden. Solange diese Verbindung besteht und solange der Keil II ausgefahren ist, überträgt der Meßuhrhebel die Eindringung des am Prüfstempel befestigten Eindringkörpers 2I in entsprechender Vergrößerung auf die Meßuhr. Gelöst wird diese Verbindung erst dann, wenn nach der Wiederentlastung auf Vorlast der Keil II zwischen Meßuhrhalter und Meßuhrhebel eingeschoben ist. Nach dem Lösen dieser Verbindung kann die dadurch frei gewordene : Feder 14 über den Schieber 4 wieder auf den Meßuhrhebel drücken und den Härtewert auch dann noch festhalten, wenn der Prüfstempel mit seinem Bund 15 wieder im Maschinenkörper aufsitzt. Der Härtewert bleibt also bis zur nächsten Prüfung stehen. Das automatische Herstellen und Lösen der Verbindung zwischen Meßbüchse 2 und Schieber 4 wird durch eine Blattfeder I6 bewirkt, die mit ihrem einen Ende an der Meßbüchse eingespannt ist und deren freies Ende je nach der augenblicklichen Stellung der Meßbüchse im Maschinenkörper entweder auf das Druckglied 13 drückt oder auf das zweckmäßigerweise keilförmig gestaltete Ende eines Klotzes I7, der bei der Bewegung der Meßbüchse in dieser durch einen am Maschinenkörper angebrachten Anschlag 22 verschoben wird.
  • Das Zusammenwirken der aufgeführten Teile sowie der Vorlastfeder 19 und der Hauptlastfeder 20 beim Meßvorgang ist aus den Abb. I bis 6, die die Meßeinrichtung in den aufeinanderfolgenden Stellungen eines Arbeitsspiels zeigen, zu ersehen.
  • Abb. I zeigt die Meßeinrichtung in der Ausgangsstellung. Die Meßbüchse 2 wird durch die Feder 23 auf ihren Ruhesitz im Maschinenkörper I gedrückt.
  • Der Prüfstempel 3 wird durch die Vorlastfeder 19 auf seinen Ruhesitz im Maschinenkörper I gedrückt.
  • Das von der Kraft der Blattfeder I6 entlastete Druckglied kann auf den Schieber 4 noch nicht drücken, so daß dieser infolge der Kraft der Feder I4 den Meßuhrhebel 5 iiber den Keil II gegen den Meßuhrhalter 7 drückt. Die Meßuhr zeigt noch den Wert der vorhergehenden Prüfung an.
  • Gemäß Abb. 2 hat der auf der Prüfspindel ruhende Prüfling 25 die Meßbüchse 2 und den Prüfstempel 3 angehoben. Die von der Vorlastfeder 19 herrührende Vorlast ist auf dem Prüfstempel aufgebracht. Der eine Arm des Hebels 9 ist mit dem Anschlag 10 zur Berührung gekommen. Infolgedessen wurde der Keil I I ausgefahren. Infolgedessen konnte der noch nicht festgeklemmte Schieber 4 den Meßuhrhebel 5 bis zur unmittelbaren Berührung gegen den Meßuhrhalter 7 drücken und damit die Meßuhr auf Null stellen. Der Anschlag 22 hat angefangen, den Klotz I7 unter der Blattfeder I6 herauszuziehen.
  • Abb. 3 zeigt die Meßeinrichtung unmittelbar vor dem Aufbringen der Hauptlast. Der Anschlag 22 hat den Klotz I7 unter der Blattfeder I6 so weit herausgezogen, daß letztere das Druckglied I3 gegen den Schieber 4 drücken und damit dessen Verbindung mit der Meßbüchse 2 herstellen kann.
  • Der Meßuhrzeiger steht noch auf Null.
  • Gemäß Abb. 4 ist die von der Hauptlastfeder herrührende Hauptlast auf dem Prüfstempel 3 aufgebracht. Infolgedessen ist der am Prüfstempel 3 befestigte Eindringkörper 21 in den Prüfling 25 erheblich mehr eingedrungen, als dies unter der Wirkung der Vorlast schon der Fall war. Die daraus sich ergebende Relativbewegung zwischen Meßbüchse und Prüfstempel, vergrößert um den Betrag geringfügigster, im Prüfstempel auftretender elastischer Formänderungen, hat sich über den Meßuhrhebel 5 in entsprechender Vergrößerung auf den Meßuhrzeiger übertragen. Letzterer steht jetzt ein wenig unter dem Härtewert, der demnächst angezeigt werden wird.
  • Gemäß Abb. 5 ist die Prüfspindel 24 mit dem Prüfling 25 wieder etwas zurückgegangen. Die Kraft der Hauptlastfeder 20 wirkt daher nicht mehr auf den Prüfstempel 3, sondern auf einen entsprechenden, im Maschinenkörper vorgesehenen Anschlag. Auf den Prüfstempel 3 wirkt nur noch die Vorlast. Der Meßuhrzeiger weist auf den Härtewert.
  • Gemäß Abb. 6 ist die Prüfspindel mit dem Prüfling weiter zurückgegangen. Infolge dieser Bewegung, der der Prüfstempel 3 und die Meßbüchse 2 folgen mußten, hat sich der im Meßuhrhalter 7 drehbar gelagerte Hebel g vom Anschlag Io wieder abgesetzt, so daß der Keil II von der Feder 12 zwischen Meßuhrhalter und Meßuhrhebel geschoben wurde. Der Schieber 4 ist mit der Meßbüchse 2 immer noch gekuppelt. Der Prüfstempel und die Meßbüchse sind in ihrer Ausgangsstellung, in der sie im Maschinenkörper aufsitzen, noch nicht ganz angekommen. Ehe sie dort ankommen, wird das Druckglied I3 vom Druck der Blattfeder I6 entlastet, der Schieber 4 also wieder frei. Nachdem auf diese Weise die Verbindung zwischen Meßbüchse 2 und Schieber 4 gelöst wurde, setzt sich der Prüfstempel 3 im Maschinenkörper I wieder ab.
  • Danach setzt sich auch die Meßbüchse 2 im Maschinenkörper I wieder ab, wobei sie sich schützend vor den Eindringkörper schiebt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Automatische Meßeinrichtung für Vorlasthärteprüfer, bei denen die Prüfung infolge einer Relativbewegung zwischen Prüfling und Maschinenkörper zustande kommt, gekennzeichnet durch eine im Maschinenkörper (I) geführte, mit Federdruck auf den Prüfling sich aufsetzende Meßbüchse (2), in der außer dem in bekannter Weise den Meßuhrhalter (7) samt Meßuhr (8) tragenden Prüfstempel (3) ein mit dem Meßuhrhebel (5) gelenkig verbundener, unter dem Einfluß einer Druckfeder (I4) stehender Schieber (4) geführt ist, der in der Meßbüchse mittels einer an ihr angebrachten und durch ihre Bewegung gesteuerten Klemmvorrichtung so lange festgeklemmt wird, daß er beim Aufbringen der Vorlast den Meßuhrhebel, der mit einer am Prüfstempel befestigten Schneide (6) dauernd in Berührung ist, von der Klemmung frei, gegen den Meßuhrhalter drückt und so die Meßuhr auf Null stellt, und der, während des Wirkens der Gesamtlast festgeklemmt, den Drehpunkt für den Meßuhrhebel bildet und nach Wegnehmen der Hauptlast, von der Klemmung wieder befreit, den Meßuhrhebel, auf dem ein durch die Bewegung des Prüfstempels gesteuerter Keil (II) hin und her geht, über diesen Keil gegen den Meßuhrhalter drückt und so den Härtewert bis zur nächsten Prüfung festhält.
  2. 2. Automatische Meßeinrichtung für Vorlasthärteprüfer nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen am Meßuhrhalter (7) drehbar gelagerten, den Keil (1I) steuernden Hebel (9) und durch eine an dem Keil angreifende, mit ihrem anderen Ende zweckmäßigerweise an dem Meßuhrhebel (5) angeschlossene Feder (in).
  3. 3. Automatische Meßeinrichtung für Vorlasthärteprüfer nach Anspruch I, gekennzeichnet durch ein die Wand der Meßbüchse (2) durchdringendes Druckglied (I3), das von einer an der Meßbüchse befestigten Blattfeder (I6) gegen den in der Meßbüchse geführten Schieber (4) gedrückt wird und letzteren in der Meßbüchse festklemmt, sobald nach dem Aufbringen der Vorlast ein ebenfalls an der Meßbüchse angeordneter keilförmiger Klotz (I7), der bei der Bewegung der Meßbüchse in dieser durch einen am Maschinenkörper (i) angebrachten Anschlag (22) verschoben wird, unter der Blattfeder herausgezogen wird.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 644 868.
DEP44323A 1949-05-31 1949-05-31 Automatische Messeinrichtung fuer Vorlasthaertepruefer Expired DE920993C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2707873A1 (de) * 1976-03-01 1977-09-08 Alfred Ernst Haertepruefer nach rockwell
DE2707939A1 (de) * 1976-03-01 1978-01-19 Alfred Ernst Haertepruefer

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE644868C (de) * 1933-07-11 1937-05-14 Guillery R Haertepruefmaschine nach Art der Rockwell-Haertepruefer

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