DE815555C - Haertepruefer zur Bestimmung der Haertezahl aus der aufgewendeten Belastung - Google Patents

Haertepruefer zur Bestimmung der Haertezahl aus der aufgewendeten Belastung

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DE815555C
DE815555C DEW1326A DEW0001326A DE815555C DE 815555 C DE815555 C DE 815555C DE W1326 A DEW1326 A DE W1326A DE W0001326 A DEW0001326 A DE W0001326A DE 815555 C DE815555 C DE 815555C
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DE
Germany
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hardness
depth
hardness tester
diamond
load
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Expired
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DEW1326A
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English (en)
Inventor
Werner Schultze
Otto Dipl-Ing Wolpert
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OTTO WOLPERT WERKE GmbH
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OTTO WOLPERT WERKE GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/42Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Pathology (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Härteprüfer zur Bestimmung der Härtezahl aus der aufgewendeten Belastung Es ist unter anderem ein Härteprüfer bekannt, der sowohl die Eindringtiefe anzeigt als auch die zur Erzielung der Eindringtiefe aufgewendete Belastung als Härtemaßstab wählt. Um die Meßfehler durch die Deformation der an der Tiefenmessung beteiligten Übertragungsteile unter der Einwirkung der Belastung zu vermeiden, wird bei dem bekannten Gerät ein Ausgleichsstück verwendet, dessen Deformation in umgekehrter Richtung auf das Tiefenmeßgerät einwirkt, so daß sich die Deformation des den Eindringkörper tragenden Druckstifts kompensieren sol. Um diese kompensierende Wirkung auf das Tiefenmeßgerät zu übertragen, besitzt der bekannte Härteprüfer komplizierte Eiiirichtungen mit Hebeln, Schneiden und Federn. die zu E elllmessungen der an sich sehr kleinen, im Bereich von Hundertstel und Tauseiidstel Millimetern liegenden Eindringtiefe führen.
  • Der bekannte Härteprüfer arbeitet ferner mit einer das Prüfstück unter Federkraft einspannenden Hülse, mit dem der Fühlstift des Tiefenmeßgeräts verbunden ist. Die Messung geht also über diese Spannhülse, deren Deformation durch die Einspannkraft jedoch nicht berücksichtigt oder ausgeglichen wird und dadurch Ungenauigkeiten mit sich bringt.
  • Der erwähnte bekannte Härteprüfer besitzt nur einen Handantrieb, mit dem der gewünschte Effekt, nämlich die Bestimmung der Belastung, die zur Erzielung einer bestimmten Eindringtiefe aufgebracht wird, nur bei sehr vorsichtiger Handhabung erreicht wird. Diese l>estimmte Eindringtiefe kann leicht überfahren werden, und es muß die Härtezahl für die abgelesene Eindringtiefe und Belastung aus Kurvenblättern entnommen werden.
  • Außerdem ist es nötig, die Nullstellung bei jeder Prüfung einzustellen oder den Tiefenwert von einem zweiten der Nullstellung entsprechenden Zeiger aus umzurechnen.
  • Alle diese Nachteile haben unter anderem dazu beigetragen, daß der zum Vergleich erwähnte Härteprüfer sich nur sehr wenig verbreitet hat, obwohl diese Härteprüfmethode große Vorteile besitzt.
  • Diese Vorteile beruhen auf der Tatsache, daß bei Verwendung eines kegel- oder pyramidenförmigen Eindringkörpers sich bei Gleichhaltung der Eindringtiefe die Belastungen proportional den Härtezahlen verhalten. Entsprechend der gewählten, bei jeder Prüfung konstant gehaltenen Eindringtiefe kann also die Belastungsskala von Null bis zu einem Höchstwert ansteigend in Härtezahlen geeicht werden, deren Teilungswerte entsprechend den üblichen Belastungseinrichtungen mit Pendelwaage oder Federwaage gleiche Abstände voneinander haben.
  • Man erhält also eine gleichmäßig geteilte Härteskala für den weichen und harten Bereich, im Gegensatz zu den bisher üblichen Verfahren der Tiefen-und Druckmessermessung bei konstanter Belastung, deren Härteskala, einer quadratischen Gleichung folgend, im weichen Bereich weit auseinandergezogen und im harten Bereich eng zusammengedrängt ist.
  • Der erfindungsgemäße Härteprüfer bringt diese Vorteile voll zur Auswirkung, weist aber die geschilderten Nachteile nicht auf. Das die Eindringtiefe anzeigende Meßgerät ist auf einer Hülse befestigt, die in der Senkrechten fast reibungslos im Maschinengehäuse geführt ist und deren unteres Ende auf dem Prüfstück unter ihrem Eigengewicht ruht. In der Ruhestellung ruht mit dem Prüfstück ferner der Eindringkörper mit einem pyramidenförmig oder kegelig geschliffenen, an der Spitze in üblicher Weise eingelöteten Diamanten, dessen Fassung lose in der den Druck übertragenden und ebenfalls fast reibungslos geführten Druckbüchse gleitet, aber eine Planfläche besitzt, die sich bei der Aufwärtsbewegung an die Druckbüchse anlegt.
  • Die Fassung des Diamanten ist durchbohrt und trägt in der bis auf den Diamanten reichenden Bohrung einen gleitbaren Stift, dessen Spitze durch eine Feder kraftschlüssig mit dem Diamanten verbunden ist und dessen oberes Ende in Form einer Stange aus der Diamantfassung herausragt, in einer mechanischen oder elektromagnetischen Kupplung gleitet, die zentrisch an dem auf Zug reagierenden Fühlstift des Tiefenmeßgeräts befestigt ist. Die Meßzugkraft des Instruments ist größer als das Gewicht der Kupplung, so daß durch die anhängende Kupplung das Meßsystem noch nicht in Tätigkeit tritt und der Zeiger des Instruments auf Null zeigt.
  • Erfolgt nun eine Prüfung durch die mechanisch oder hydraulisch betätigte Aufwärtsbewegung des Prüfstücks, setzen sich Hülse und Diamanthalter auf das Prüfstück auf und machen die Aufwärtsbewegung des Prüfstücks mit.
  • Im Verlauf der Aufwärtsbewegung wird selbsttätig die an dem Taststift des Meßgeräts hängende mechanische oder elektromagnetische Kupplung betätigt und die Verbindung zwischen dem Taststift der Meßuhr und der unter Kraftschluß mit dem Diamant stehenden Stange hergestellt. Ein Ausschlagen des Meßuhrzeigers findet aber noch nicht statt, da noch keine zusätzliche Belastung angreift. Stößt jetzt die Planfläche des Diamanthalters gegen die Druckbüchse, wird der Diamant belastet und dringt in das Prüfstück ein. Die Nteßstange macht die Eindringbewegung des Diamanten mit und bringt den Zeiger des Meßgeräts um den Betrag der Eindringtiefe zum Ausschlagen.
  • Durch diese erfindungsgemäße Anordnung kommt die Messung der Eindringtiefe während der Aufwärtsbewegung zustande, es ist also völlig gleichgültig, ob das Prüfstück unter der Belastung nachgibt oder nicht. Bei einem Nachgeben folgt die Hülse und der Diamant in gleicher Weise dieser Bewegung, so daß sich an der Tiefenanzeige nichts ändert. Auflagefehler werden also nicht mehr mitgemessen, sie beeinflussen die Messung nicht.
  • Die gesonderte Verbindung zwischen Meßuhr und Diamant in Form der Afeßstange ist erfindungsgemäß frei von der Deformation durch die Belastung und ermöglicht eine genaue Eindrucktiefenmessung des unter Belastung stehenden Diamanten, wenn man annimmt, daß sich der Diamant unter den üblichen Prüflasten bis zu IOO kg praktisch nicht zusammendrückt.
  • Die mechanische oder elektromagnetische Kupplung hat erfindungsgemäß den Zweck, die Prüfungen unabhängig von der Ebenmäßigkeit des Prüfstücks auszuführen, denn die Kupplung schaltet sich erst ein, wenn die Hülse und der Diamant in gleicher Weise die Aufwärtsbewegung mitmachen. Hierdurch wird auch erreicht, daß ein evtl. eintretender Vorlasteindruck nicht mitgemessen wird und die Nullstellung des Tiefenmeßgeräts bei jeder Prüfung selbsttätig erhalten bleibt.
  • Das die Eindringtiefe anzeigende Instrument ist erfindungsgemäß mit einem elektrischen, beliebig verstellbaren Kontakt versehen, so daß bei Erreichen einer vorbestimmten Eindringtiefe ein Stromkreis geschlossen wird, der zum Beispiel eine elektromagnetische Kupplung derart steuert, daß der Antrieb der Aufwärtsbewegung plötzlich unterbrochen oder umgekehrt wird.
  • Die an dem Schaltpunkt herrschende Belastung kann nachträglich an der in Härtezahlen geteilten Skala am Schleppzeiger abgelesen werden.
  • Die Abbildung zeigt den beispielsweisen Aufbau des Härteprüfers in einem Längsschnitt. Das Tiefenmeßinstrument I ist in der in der Vertikalen fast reibungslos im Maschinengehäuse geführten Hülse 2 befestigt, die mit der unteren Planfläche auf dem Prüfstück 3 aufsitzt. Das Prüfstück 3 ruht auf dem auf der Gewindespindel 4 aufgesetzten Prüftisch 5.
  • Die in dem Maschinenunterteil geführte Gewindespindel 4 wird mit dem als Mutter ausgebildeten Kegelrad 6 durch die auskuppelbare Handkurbel 7 angetrieben. Das Kegelrad 6 kann beispielsweise außerdem von dem Motor S über ein Schneckengetriebe 9 und über eine magnetische Kupplung 10 in Drehung versetzt werden und bewirkt je nach der l)relrichtung des Motors eine auf- oder abwärtsgehende Bewegung der Gewindespindel 4. Der Diamanthalter II, an dessen Spitze der Diamant I2 eingelötet ist, ist durchbohrt und enthält bei zentrischer anordnung den WIeßstift I3, dessen Spitze durch eine Druckfeder kraftschlüssig auf dem an der Prüfspitze gegenüberliegenden Seite plangeschliffene Diamanten aufsitzt. Der Meßstift 13 ragt mit seinem aii<leren Ende in die an dem auf Zug reagierenden Taststift 14 befestigte magnetische Kupplung 15 hinein. Der Diamanthalter 11 ist in der Druckbüchse 16 gleitbar angeordnet und legt sich bei der Aufwärtsbewegung mit seinem Bund an der unteren Planfläche der Druckbüchse 16 an. 1 )iese drückt hei der Aufwärtsbewwegung gegen den an <ler festen lagerstelle 17 gelagerten Hebel r8, der über das Gestänge 19 und 20 das Pendel 21 zum Ausschlagen veranlaßt. Mit dem Pendel 21 ist der hebel 22 verbunden, an dem die waagerecht gelagerte, hin ulld her bewegliche Stange 23 durch tlas mit einem Gewichtechen 24 im Rechtsdrehsinn angetriebenen Ritzel 25 kraftschlüssig anliegt. Mit dem Ritzel 25 ist der Lfauptzeiger 26 verbunden, welcher bei einer Bewegung der Stange 23 über einer gleichmäßig geteilten Rundskala 27 ausschlägt. Nlit dem Hauptzeiger 26 wird der Schleppzeiger 25 angetrieben, welcher bei rückläufiger hauptzeigerbewegung stehenbleibt.
  • Der Diamanthalter 11 schließt bei seiner Aufwärtsbewegung, bevor sein Bund an der Planfläche der Druckbüchse 16 zum Anliegen kommt, einen Gleitkontakt 29 und schaltet damit einen Stromkreis ein, so daß die magnetische Kupplung 15 betätigt und die \'erhilldung zwischen dem Meßstift I3 und dem Taststift 14 des Tiefenmeßgeräts hergestellt wird. J)ie beliebig an dem Tiefenmeßgerät I verstelll>are Kontaktstelle 30 schaltet bei bestimmter Zeigerstelluiig einen anderen Stromkreis ein, der ülier das Schaltschütz 31 die magnetische Getriebekupplung 10 ausschaltet und den antrieb der Gewindespindel 4 4 unterlricht. Die magnetische Getriebekupplung 10 kann auch so angeordnet sein, daß auch der Handantrieb 7 unterbrochen wird, oder es kann durch die Kontaktstelle 30 der Motor über ein nicht gezeichnetes Polwendeschütz in umgekehrte Drehrichtung versetzt werden.
  • PATENTANSPROCHE.
  • I. Härteprüfer zur Bestimmung der Härtezahl aus der zur Erzielung einer vorbestimmten Eindringtiefe aufgewendeten Belastung und zur Messung der Eindringtiefe unter Belastung, dadurch gekennzeichnet, daß das Tiefenmeßgerät zur Vermeidung von Auflagefehlern in einer im Maschinengehäuse fast reibungslos geführten Hülse befestigt ist, die während der Messung auf dem Prüfstück ruht.

Claims (1)

  1. 2. Härteprüfer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß eine gesonderte Verbindung zwischen dem eindringenden Körper (Diamant) und dem Fühlstift des Tiefenmeßgeräts besteht, die an der Druckübertragung auf den Eindringkörper nicht beteiligt ist und daher durch den Belastungsdruck nicht beeinflußt wird.
    3. Härteprüfer nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der auf Zug ansprechende Fühlstift des Tiefenmeßinstruments mit Hilfe einer mechanischen oder elektromagnetischen Kupplung zu einem bestimmten Zeitpunkt des Prüfvorgangs mit der die Verbindung zum eindringenden Körper herstellenden und dessen Bewegung mitmachenden Stange verbunden wird.
    4. Härteprüfer nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungssteigerung bei Erreichen einer vorbestimmten Eindringtiefe unter der Einwirkung einer von dem Tiefenmeßinstrument oder von einem anderen Teil der Tiefenmeßeinrichtung gesteuerten mechanisch oder elektromagnetisch wirkenden Vorrichtung aufhört und die hierbei aufgewendete Belastung an einer in Härtezahlen geteilten Skala durch Haupt- und Schleppzeiger angezeigt wird.
DEW1326A 1950-03-07 1950-03-07 Haertepruefer zur Bestimmung der Haertezahl aus der aufgewendeten Belastung Expired DE815555C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135209B (de) * 1954-07-28 1962-08-23 H W Wallace & Company Ltd Haertepruefer, insbesondere Mikrohaertepruefer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1135209B (de) * 1954-07-28 1962-08-23 H W Wallace & Company Ltd Haertepruefer, insbesondere Mikrohaertepruefer

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