DE495567C - Wehenmesser - Google Patents
WehenmesserInfo
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- DE495567C DE495567C DEC41922D DEC0041922D DE495567C DE 495567 C DE495567 C DE 495567C DE C41922 D DEC41922 D DE C41922D DE C0041922 D DEC0041922 D DE C0041922D DE 495567 C DE495567 C DE 495567C
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B5/00—Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
- A61B5/03—Measuring fluid pressure within the body other than blood pressure, e.g. cerebral pressure ; Measuring pressure in body tissues or organs
- A61B5/033—Uterine pressure
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A61B5/00—Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
- A61B5/43—Detecting, measuring or recording for evaluating the reproductive systems
- A61B5/4306—Detecting, measuring or recording for evaluating the reproductive systems for evaluating the female reproductive systems, e.g. gynaecological evaluations
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- A61B5/4356—Assessing uterine contractions
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Description
- Wehenmesser Es ist ein Wehenmesser bekannt, mit dessen Hilfe man die Dicken- und Härtezunahme des Uterus durch die Bauchdecken hindurch feststellen kann. Dieser Apparat ist mit einer Aufsetzplatte, einem Meßbolzen und einer Anzeigevorrichtung ausgerüstet. Bei diesem bekannten Wehenmesser haben sich folgende Nachteile herausgestellt: Es fehlt eine Einstellungsvorrichtung für den Meßzapfen, die innere Reibung des Apparates ist zu groß, als daß genauere Meßwerte gewonnen werden können; es fehlt ferner die Möglichkeit, durch: Gewichtszusätze den Anfangsdruck des Meß:bolzens zu verändern. Auch die Ablesevorrichtung für die Bewegungen des -Meßbolzens zeigt nur unzureichende Unterschiede an. Ferner ist die Schwerpunktsverteilung des bekannten Apparates ungünstig.
- Diese Übelstände werden durch die Erfindung dadurch vermieden, daß der durch die Wehentätigkeit in seiner Stellung veränderliche Meßzapfen, welcher das untere Ende des Meßbolzens darstellt, in beliebiger Weise zur Aufsetzplatte verstellt werden kann. Ferner wird durch Einbau von Kugel- und Steinlagern und durch Verwendung einer auf Zug zu beanspruchenden Meßfeder die störende innere Reibung nahezu behoben. Der Meßbolzen ist aus einem Rohr angefertigt, welches Zusatzgewichte aufzunehmen vermag, so daß der- Druck -des Meßstempels in einer zur Messung notwendigen Weise verändert werden kann. Durch Vergrößerung der Aufsetzplatte ist der Schwerpunkt des Apparates tiefer verlegt, so daß die automatische Einstellung in die radiäre Druckrichtung des Wehendruckes zuverlässiger als bei dem bekannten Gerät erfolgt. Zur Erleichterung des Einströmens von Bindegewebs:wasser in die komprimierte Bauchdecke ist die Bodenfläche der Aufsetzplatte gewölbt. In dem Zeigergehäuse befindet sich ein gekuppeltes Zeigerpaar im Verhältnis i : 1a, wodurch feinste Höhenunterschiede des Meßbolzens wahrnehmbar werden. Dorthin ist auch die Stoppuhr verlegt, was den Überblick über die drei Zeigerskalen zur Notierung des Wehenverlaufes erleichtert.
- Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Schnitt durch den. Gesamtapparat, Abb. a den Schnitt durch das obere Schiebelager, Abb. 3 den Schnitt durch das untere Schiebelager, Abb. q: die Draufsicht auf die Zeigerdose, Abb. 5 die Vorderansicht des Werkes für den Übertragungsmechanismus, Abb. (f die Draufsicht des Werkes für den Übertragungsmechanismus, Abb.7 bis io verschieclene Zusatzgewichte.
- Es bedeutet in Abb,. i a. das Gehäuse des Apparates und b die Aufsetzplatte, die am Boden eine schwache Wölbung erhalten hat. Aus dieser Wölbung ragt der in seiner Länge skalenmäßig verstellbare Meßbolzen d mit dem Zapfen e heraus. Der Meßbolzen d nimmt die Zusatzgewichte (Abb.8 bis io) auf. Zur Steigerung der Belastung setzt man nach Bedarf die Gewichte (Abb, 7) auf das bereits eingesetzte Zusatzgewicht auf. Durch diese Gewichtszusätze wird der durch die Spannfeder dem Meßstempel erteilte Druck nach Bedarf erhöht. Der Meßbolzen ruht in einer Mutter f, die zugleich als Schiebelager mit Kugelführung ausgebildet ist. Nach unten wird die Führung des Meßbolzens durch ein zweites Schiebekugellager gewährleistet. Diese Kugeln werden durch den -Kugelkäfig g derart gehalten, daß der Meßbolzen eine reibungslose Hub- wie Rotationsbewegung ausführen kann. Zwischen dem Schiebelager f und dem Kugelkäfig befindet sich die genau geeichte Feder h, welche auf Zug beansprucht wird. Nach oben zu wird das Gehäuse durch die Zeigerdose i mit dem Abschlußdeckel h begrenzt. In dieser befindet sich der Mitnehmer 1, der in die Mutter f eingesetzt ist. Durch diesen Mitnehmer wird der Kniehebel p bewegt. Die Bewegungen des Meßbolzens werden weiterhin durch den Schäkel q auf das Segment r und von dort auf die Zahnräder übertragen. Auf der Welle des Zahnrades s sitzt der Zeiger der Skala x. und auf der Welle des Triebrades t der Zeiger der Skala o. Die Kupplung der beiden Zahnräder geschieht durch ein Zwischenzahnrad u. na bedeutet eine Stoppuhr.
- Beim Gebrauch des Apparates wird dieser zunächst durch Einstellung der Länge des Meßbolzens und durch Wahl eines Zusatz- -gewichtes justiert. Dann erfolgt die Messung der Wehe, was in verschiedener Weise vor sich gehen kann. In jedem Falle erkennt man den Beginn der Wehe dadurch, daß die Zeigerpaare in Bewegung gesetzt werden. Aus den Differenzen der Zeigerzahlen aus ursprünglicher und neuer Stellung ergibt sich die Wehenkraft bzw. der Wehenhub. Aus beiden Faktoren errechnet sich die Wehenarbeit. Die gleichzeitig mit der Bewegung der Zeigerpaare in Tätigkeit zu setzende Stoppuhr erlaubt, die Wehendauer abzulesen oder durch Notierungen von Zwischenwerten eine Wehenkurve zur qualitativen Bewertung der Wehe auszuzeichnen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wehenmesser mit einer Aufsetzplatte, Anzeigevorrichtung und einem unter Federwirkung stehenden Meßbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Meßbolzen (d) mittels ;einer Schraubvorrichtung (f) auch nach dem Aufsetzen des Apparates auf die Bauchdecke in seiner Lage zur Aufsetzplatte (b) verstellbar ist und der Druck auf diesen Meßbolzen durch eine Zugfeder (h) herbeigeführt wird.
- 2. Wehenmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßbolzen (d) durch Zusatzgewichte in seiner Druckerzeugung veränderbar ist.
- 3. Wehenmesser nach Anspruch i und. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablesevorrichtung für die Lageveränderung des Meßbolzens mit einem gekuppelten Zeigerpaar (n, o). ausgerüstet ist. q..
- Wehenmesser nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine in der Zeigerdose (i) untergebrachte Stoppuhr
- 5. Wehenmesser nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß der Meßbolzen (d) in Kugellagern eingebaut ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC41922D DE495567C (de) | 1928-09-08 | 1928-09-08 | Wehenmesser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC41922D DE495567C (de) | 1928-09-08 | 1928-09-08 | Wehenmesser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE495567C true DE495567C (de) | 1930-04-08 |
Family
ID=7024759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC41922D Expired DE495567C (de) | 1928-09-08 | 1928-09-08 | Wehenmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE495567C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2704539A (en) * | 1952-10-28 | 1955-03-22 | Frank B Smith | Skin sensitivity detector |
-
1928
- 1928-09-08 DE DEC41922D patent/DE495567C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2704539A (en) * | 1952-10-28 | 1955-03-22 | Frank B Smith | Skin sensitivity detector |
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