DE97679C - - Google Patents
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/02—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen..
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1897 ab.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Nähmaschine besitzt eine zweite von
unten nach oben stechende Nadel, und zwar arbeitet die zweite untere Nadel im Zusammenhang
mit der bekannten senkrechten Nadel, dem Greifer und der Unterfadenspule der
Greifernähmaschine.
Durch diese neue Combination entsteht ein neuer, aus drei Fäden zusammengesetzter Zierstich,
der aus dem bekannten Steppstich der Greifernähmaschine und der auf der oberen Stoffseite liegenden, unterhalb des Steppstichoberfadens
durchgeführten Zierschleife der zweiten unteren Nadel besteht.
Die beiliegende Zeichnung giebt eine Darstellung des Antriebes der zweiten, von unten
stechenden Nadel, wie derselbe unterhalb des vorderen Theiles der Nähmaschinenplatte angebracht
ist, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt,
Fig. 2 einen Grundrifs,
Fig. 3 eine Längsansicht,
Fig. 4 einen Querschnitt und
Fig. 5 die einfache Ziernaht in vergröfsertem Mafsstabe.
■ Auf der unterhalb der Platte α gelagerten ■ Greiferwelle b befindet sich eine Curvenwalze g,
ähnlich wie sie für die Bewegung des Fadenhebels an Nähmaschinen angewendet wird
(Fig. 1). Seitlich von der Curvenwalze g ist der Winkel h an die Platte α geschraubt und
trägt den Winkelhebel/, an dessen nach oben stehendem Schenkel eine Rolle u sitzt, welche
in die Nuth der Curvenwalze g greift. Der andere Schenkel läuft nach vorn in eine Kugel
aus, die als Angriffspunkt der kleinen Zugstange k dient.
Die zweite Nadel ρ wird im Hebel 0 mittelst einer Druckschraube befestigt. Der Hebel ο
ist in dem auf dem Stoffschieberbalken t geschraubten Zahnkopf η drehbar gelagert und
umfafst denselben mit seinem im Winkel gebogenen Arm (Fig. 2).
Am Ende des Drehzapfens vom Hebel 0 ist eine kleine Kurbel m angebracht mit einem
kugeligen Zapfen, der den zweiten oberen Angriffspunkt für die Zugstange k bildet.
Durch die Drehung der Welle b führt die Nadel ρ schräg auf- und abgehende Bewegungen
aus. Die höchste Stellung der nach der Spitze hin gekrümmten Nadel ρ ist in
Fig. ι und 4 ersichtlich, in ihrer niedrigsten Stellung geht die Nadel ρ so weit nach unten,
dafs sie mit der Spitze 2 mm unterhalb der Stichplatte steht. Die Fadenführung für die
Nadel ρ geschieht durch die regulirbare Spannung D, Federöse C, feste Oese s, dann durch
ein Ideines Fadenloch im Hebel 0 und endlich durch das Nadelöhr (Fig. 2).
Infolge der gekrümmten Form der Nadel ρ legt sich der Faden, an der inneren Seite nicht
an die Nadel, sondern läfst eine Lücke frei, durch welche die senkrecht arbeitende Nadel
der Maschine mit dem Oberfaden hindurchsticht.. Ist die Nadel q in ihre höchste Stellung
zurückgegangen, so geht ■ die Nadel ρ nach
unten und zieht dabei durch den von Nadel q und dem Greifer. gebildeten Steppstich eine
Schlinge, welche sich auf die Oberfläche des Nä'hstoffes legt, wie Fig. 5 zeigt. 0 ist der
Oberfaden und U der Unterfaden des Steppstiches, Z ist die Zierstichschlinge der Nadel p.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:. Eine Zweinadel-Zierstich-Nähmaschine, bei welcher durch Zusammenwirken der Stichbildungswerkzeuge für den Doppelsteppstich mit einer zweiten schräg von unten nach oben stechenden Nadel (ρ) ein aus drei Fäden bestehender Zierstich hervorgebracht wird, welcher aus dem bekannten Steppstich (O U) und einer auf der oberen Stoffseite liegenden, unterhalb des Steppstichoberfadens (0) durchgeführten Zierschleife (Z) zusammengesetzt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97679C true DE97679C (de) |
Family
ID=368709
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97679D Active DE97679C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97679C (de) |
-
0
- DE DENDAT97679D patent/DE97679C/de active Active
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