DE975752C - Schleifringdichtung fuer Wellen - Google Patents

Schleifringdichtung fuer Wellen

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DE975752C
DE975752C DEF4155A DEF0004155A DE975752C DE 975752 C DE975752 C DE 975752C DE F4155 A DEF4155 A DE F4155A DE F0004155 A DEF0004155 A DE F0004155A DE 975752 C DE975752 C DE 975752C
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DE
Germany
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shaft
spring
seal
race
slip ring
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF4155A
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick Benjamin Porges
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Flexibox Ltd
Original Assignee
Flexibox Ltd
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Publication date
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Publication of DE975752C publication Critical patent/DE975752C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/34Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
    • F16J15/38Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member sealed by a packing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleifringdichtung für Wellen mit einem mittels einer die Welle umgreifenden Schraubenfeder gegen einen festen Dichtring angedrückten und mit der Welle kraftschlüssig verbundenen Dichtungslaufring, wobei das eine Schraubenfederende die Welle so eng umschließt und der Federwicklungssinn derart gewählt ist, daß bei einem Drehen des Dichtungslaufringes relativ zur Welle der Kraftschluß zwischen
ίο der Schraubenfeder und der Welle erhöht wird. Um die bei laufender Welle an die Feder geleitete Drehkraft auf den Laufring übertragen zu können, ragt das laufringseitige Federende mit einem abgekröpften Teil in einen Schlitz des Laufringes ein.
Nachteilig ist, daß die Feder abgekröpft werden muß. Bei einer anderen bekannten Schleifringdichtung übernimmt die Feder lediglich das Anpressen des Laufringes gegen die feste Anlauffläche, während zur Drehkraftübertragung eine zu-
ao sätzliche Klauenkupplung herangezogen wird. Dies ist ungünstig, weil die zusätzlich benötigte Kupplung zu einer verhältnismäßig verwickelten Bauweise führt.
Ferner ist es bekannt, aneinanderstoßende WeI-lenenden mittels einer diese eng umgreifenden Schraubenfeder zu kuppeln.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die aufgezeigten Mängel zu beseitigen. Die diese Aufgabe lösende Erfindung besteht darin, daß das andere Schraubenfederende einen Ansatz des Dichtungslaufringes so eng umschließt, daß bei einem Drehen des Dichtungslaufringes relativ zur Welle auch der Kraftschluß zwischen der Schraubenfeder und dem Dichtungslauf ring erhöht wird.
An einer solchen Schleifringdichtung kommt die Abkröpfung der Feder in Fortfall. Diese bildet demzufolge ein äußerst einfaches und betriebssicheres Bauteil, insbesondere für hohe Drücke, das sowohl den axialen Anpreßdruck auszuüben als auch das Drehmoment zu übertragen vermag.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert, die ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Dabei zeigt
Fig. ι eine Schleifringdichtung im Längsschnitt und
Fig. 2 eine Darstellung, aus der die Einbauweise eines mit dem Dichtungslaufring zusammenwirkenden Dichtungsringes ersichtlich ist.
Zwischen dem ruhenden Dichtungsring 1 und dem festen Gehäuse 2 ist eine Dichtung 3 vorgesehen, die aus synthetischem Gummi hergestellt sein kann. Die Dichtung 3 dient einerseits zur wasserdichten Abdichtung zwischen dem Ring 1 und dem Gehäuse 2 und bildet andererseits ein elastisches Widerlager für die Dichtungsvorrichtung. Die von ihr ausgeübte Reibkraft ist ausreichend, um den Ring ι am Verdrehen gegenüber dem Gehäuse 2 zu hindern. Um die Sicherheit gegen solches Verdrehen zu steigern, kann am Gehäuse 2 ein Stift 12 angebracht werden, der in einen Schlitz 13 des Dichtungsringes 1 einragt (Fig. 2).
Der Dichtungslauf ring 4 weist einen Ansatz 5 auf, der von dem einen Ende der Feder 6 umgriffen wird. Der Dichtungslaufring 4 besitzt ferner eine Nut, die zur Aufnahme eines ihn gegenüber der Welle 8 dichtenden Ringes 7 dient. Der Ring 7 kann wiederum aus synthetischem Gummi bestehen. Er verhindert das Durchdringen von Flüssigkeit entlang der Oberfläche der Welle 8. Das dem Dichtungsring 4 abgekehrte Ende der Feder 6 umgreift die Manschette 9. Diese umfaßt die Welle 8 unmittelbar an der Schulter 10, gegen die die Feder 6 sich abstützt. Gegebenenfalls kann an Stelle der Manschette 9 eine Verdickung der Welle 8 treten.
Die Feder 6 umgreift einerseits die Manschette 9 und andererseits den Ansatz 5 so eng, daß diese Bauteile fest umpreßt werden. Der Federwicklungssinn ist so gewählt, daß bei einem etwaigen Schlupf zwischen dem Laufring 4 und der ihn drehend durch die Feder mitnehmenden Welle 8 ein Verengen der Feder 6 sowohl laufringseitig als auch wellenseitig erfolgt. Sollte daher der Laufring 4, bedingt durch die Reibkraft zwischen ihm und dem Schleifring 1, beim Umlaufen der Welle 8 die Tendenz zeigen, etwas zurückzubleiben, dann werden die Federenden in steigendem Maße verengt, wodurch die Drehkraftübertragung erhöht wird.
Zwischen dem Ansatz 5 und der Manschette 9 liegt die Feder 6 nicht auf der Welle 8 auf; sie ist vielmehr im Durchmesser größer als diese gehalten. Damit wird die Gefahr, die Welle beim Anbringen der Feder zu verletzen, weitgehend ausgeschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Schleifringdichtung für Wellen mit einem mittels einer die Welle umgreifenden Schraubenfeder gegen einen festen Dichtring angedrückten und mit der Welle kraftschlüssig verbundenen Dichtungslaufring, wobei das eine Schraubenfederende die Welle so eng umschließt und der Federwicklungssinn derart gewählt ist, daß bei einem Drehen des Dichtungslaufringes relativ zur Welle der Kraftschluß zwischen der Schraubenfeder und der Welle erhöht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Schraubenfederende einen Ansatz (5) des Dichtungslaufringes (4) so eng umschließt, daß bei einem Drehen des Dichtungslaufringes relativ zur Welle auch der Kraftschluß zwischen der Schraubenfeder (6) und dem Dichtungslaufring (4) erhöht wird.
DEF4155A 1946-11-22 1950-09-30 Schleifringdichtung fuer Wellen Expired DE975752C (de)

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GB975752X 1946-11-22

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE112158C (de) *
CH200431A (de) * 1938-01-25 1938-10-15 Safag A G Dichtungsvorrichtung für die Antriebswelle von Rotationspumpen.
DE698193C (de) * 1937-05-05 1940-11-04 Goetzewerk Friedrich Goetze Ak Umlaufende, sich selbsttaetig nachstellende Schleifringdichtung

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE112158C (de) *
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CH200431A (de) * 1938-01-25 1938-10-15 Safag A G Dichtungsvorrichtung für die Antriebswelle von Rotationspumpen.

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