CH200431A - Dichtungsvorrichtung für die Antriebswelle von Rotationspumpen. - Google Patents
Dichtungsvorrichtung für die Antriebswelle von Rotationspumpen.Info
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Description
Dichtungsvorrichtung für die Antriebswelle von Rotationspumpen. Gegenstand der Erfindung ist eine Dich tungsvorrichtung für die Antriebswelle von Rotationspumpen, insbesondere Schweröl pumpen.
Die Erfindung hat den Zweck, eine mög lichst einwandfrei und zuverlässig wirkende, leicht zugängliche Dichtungsvorrichtung von grösster Widerstandsfähigkeit gegen Abnut zung zu schaffen, wobei gewisse Konstruk- tionselemente wie Federrohre und Tombak- scheiben, die bis jetzt allgemein bei solchen Vorrichtungen zur Verwendung gelangten, sich aber nicht restlos bewährten, durch ge eignetere Äquivalenzen ersetzt wurden.
Erfindungsgemäss ist die Diühtungsvo@r- richtung gekennzeichnet durch eine auf der Antriebseite des Pumpengehäuses lösbar an geordnete, die Welle umschliessende Hülse, z.
B. eine Überwurfmutter, und eine inner halb dieser Hülse: auf der Welle satt .sitzende, achsial verschiebbare Liderung, die mit der Welle synchron rotiert und vorteilhaft aus synthetischem Gummi besteht, wobei der Antrieb .der Liderung :durch :
die Welle ver- mittelst einer glauenkupplung erfolgt, derart, dass die Liderung durch zwei zwangsläufig rotierende, auf der Welle lose justierte Kupplungsglieder mitgenommen wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes veran schaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 dasselbe im Aehsialschnitt, wäh rend Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 darstellt.
Die dargestellte Pumpe, eine Zahnrad pumpe zur Speisung einer Ölfeuerung mit Brennstoff, besitzt ein Pumpengehäuse 3, in welches die ineinandergreifenden Zahnräder eingebaut sind. Der Antrieb der Pumpe er folgt mittels einer Welle 4, die im Pumpen gehäuse 3 gelagert und durch einen Elektro motor angetrieben wird.
Auf der Antriebseite der Pumpe ist eine Überwurfmutter 5 mittels eines Dichtungs- ringes 6 auf einen Ansatz 3' des Gehäuses. 3 aufgeschraubt. Diese Überwurfmutter um schliesst die Welle 4 und bildet einen Dich- tungsraum 7,
der an der Austrittetelle der Welle mittels einer in eine Bohrung der Überwurfmutter eingesetzten und mit letzte rer verlöteten Lagerbüchse 8 abgeschlossen ist.
Der Dichtungsraum 7, in welchen ein Entlastungskanal 9 zur Herstellung des Druckausgleiches mündet, enthält den me chanischen Teil der Dichtungsvorrichtung, der als Ganzes mit der Welle 4 rotiert und das Austreten des Öles bezw. der Flüssigkeit aus der Dichtungskammer ins Freie längs der Antriebswelle 4 verhindert.
Die zu fördernde Flüssigkeit (Schweröl) gelangt zum Teil unter dem hohen Druck, der in der Förder- kammer herrscht, längs der Welle 4 in den Dichtungsraum 7, der nach aussen, sowohl an der Stossfuge 6 (Dichtungsring) als auch an der verlöteten Nut zwischen Lagerbüchse 8 und Überwurfmutter 5, vollkommen dicht ist.
Damit nun die Flüssigkeit auch zwischen der Welle 4 und der Büchse 8 nicht austreten kann, ist auf der Welle eine Klauenkupplung angeordnet, die eine Kupplungsmuffe 10, eine Kupplungsscheibe 11 und ein Kupp lungsglied 12 aufweist. Die Kupplungs muffe 10 sowie die Kupplungsscheibe 11 können sich auf der Welle 4 achsial verschie ben. Die Muffe 10 ist auf Drehung, einer seits mittels Klauen 13 mit der Kupplungs scheibe 11, anderseits, gleichfalls mittels Klauen, mit dem Kupplungsglied 12 gekup pelt.
Dieses Kupplungsglied 12 besitzt ein Aussengewinde und einen Innenkonus. Auf dem Aussengewinde sitzt eine Spannmutter 14, während ein auf der Welle sitzender. Ringkeil (Konus) 15 in den Innenkonus des Gliedes 12 greift. Beim Anziehen der Spann mutter 14 wird der Ringkeil 15 in den Innen konus des Gliedes 12 hineingetrieben und auf der Welle 4 festgeklemmt, was eine ;
Verkei- lung des Gliedes 12 mit der Welle zur Folge hat, so dass dieses Kupplungeglied synchron mit der Welle rotiert und die Kupplungs muffe 10 sowie die 'Kupplungsscheibe 11 zwangsläufig antreibt.
In einer Aussparung der Kupplungs muffe 10 ist eine ringförmige Liderung 16 aus Dichtungsmaterial, vorteilhaft aus syn- thetischem Gummi, eingepasst, die satt auf der Welle sitzt und auf letzterer verschiebbar ist: Diese Liderung legt sich seitlich gegen einen Ansatz der Kupplungsscheibe 11, die sich ihrerseits gegen eine innere Stirnfläche der Büchse 8 abstützt und auf dieser rotiert.
Zwischen der Spannmutter 14 und einer Schulter der Kupplungsmuffe 10 ist eine Schraubenfeder 17 ungeordnet, die fortwäh rend das Bestreben hat, die Kupplungsmuffe <B>10</B> mittels der Liderung 16 gegen die Kupp lungsscheibe 11, bezw. letztere, gegen die Stirnfläche der Büchse 8 zu drücken, woraus sich ergibt;
dass die aus komprimierbarem Stoff bestehende Liderung 16 zwischen den beiden Kupplungsgliedern 10 und 11 zu sammen und zugleich dichtend gegen die Welle 4 gepresst wird,
während anderseits die vollkommen glatten Berührungsflächen zwi schen der festen Büchse 8 und der rotieren den Kupplungsseheibe 11 unter der Wirkung der Druckfeder 17 stets gegeneinander ge presst werden und eine dichte, gegen Flüssig keit undurchlässige Fuge bilden.
Da sich sämtliche Teile der Dichtungs vorrichtung, mit Ausnahme der Überwurf- mutier 5 und der Büchse 8, synchron mit der Antriebswelle drehen, sind die wesentlichen Dichtungsorgane praktisch keiner schädli- ohen Abnutzung unterworfen,
selbst bei höchster Tourenzahl der Antriebswelle. Die geringe Abnutzung durch Reibung der Be- rührungsflächen der Kupplungsscheibe 11 und der Büchse B ist übrigens belanglos;
da diese Flächen unter der Wirkung der Feder 17 gegeneinander gepresst werden.
Die Liderung 16 könnte auch aus nicht komprimierbarem oder verhältnismässig wenig geschmeidigem Stoff, etwa aus einer geeigne- ten Metallegierung; geschaffen sein.
Im weiteren ist zu bemerken, dass die Be festigung des Kupplungsgliedes 12 auf der Antriebswelle 4 durch beliebige Mittel be- werkstelligt werden kann;
die dargestellte Ausführungsform (Ringverkeilung) bietet aber immerhin den Vorteil, dass sie die An triebswelle gänzlich unversehrt, das heisst frei von Bohrungen, Nuten,. Rillen usw. lässt. Neben dieser technischen Eigenschaft sind noch praktische Vorteile der beschriebenen Vorrichtung hervorzuheben, die darin be stehen, dass sämtliche Teile und Organe der Vorrichtung rasch und bequem, durch blosses Lösen der Überwurfhülse 5 freigelegt werden können, zum Beispiel bei Störungen oder an lässlich vorzunehmender Revisionen oder Re paraturen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Dichtungsvorrichtung für die Antriebs welle von Rotationspumpen, insbesondere Schwerölpumpen, gekennzeichnet durch eine auf der Antriebseite des Pumpengehäuses lös bar angeordnete, die Welle umschliessende Hülse und eine innerhalb dieser Hülse auf der Welle satt sitzende, achsial verschiebbare Li- derung, die mit der Welle synchron rotiert, wobei der Antrieb der Liderung durch die Welle vermittels einer Klauenkupplung er folgt, derart,dass die Liderung durch zwei zwangsläufig rotierende, auf der Welle lose angeordnete Kupplungsglieder mitgenommen. wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Dichtungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Liderung (16) aus synthe tischem Gummi besteht und zwischen einer achsial verschiebbaren, durch eine Druck- feder (17) beherrschte Kupplungsmuffe (10) und einer mit letzterer gekuppelten Kupplungsscheibe (11) festgepresst ist,wobei diese Kupplungsscheibe sich mit einer Dichtungsfläche gegen die innere Stirnfläche einer mit der die Welle um schliessenden Hülse (5) starr verbundenen Büchse (8) der Welle dichtend abstützt. 2.Dichtungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kupplungsmuffe (10) auf der Antriebseite durch ein mit der Welle (4) mittels einer lösbaren Ring- verkeilung verbundenes Kupplungsglied (12) in Drehung versetzt wird. 3. Dichtungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass das Kupplungs glied (12) mit einem Aussengewinde ver sehen ist und einen Innenkonus aufweist.während auf der Welle ein Ringkeil (15) und eine auf obigem Aussengewinde sitzende Spannmutter (14) derart angeord net sind, dass@ beim Anziehen der Spann mutter der Ringkeil in den Innenkonus des Kupplungsgliedes hineingetrieben und auf der Welle festgeklemmt wird, so dass letz tere das Kupplungsglied zwangsläufig an treibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH200431T | 1938-01-25 |
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ID=4442309
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH200431D CH200431A (de) | 1938-01-25 | 1938-01-25 | Dichtungsvorrichtung für die Antriebswelle von Rotationspumpen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH200431A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE964143C (de) * | 1954-12-18 | 1957-05-16 | Dr Jur Manfred Lange | Drehkolbenmaschine |
| DE975752C (de) * | 1946-11-22 | 1962-08-23 | Flexibox Ltd | Schleifringdichtung fuer Wellen |
-
1938
- 1938-01-25 CH CH200431D patent/CH200431A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE964143C (de) * | 1954-12-18 | 1957-05-16 | Dr Jur Manfred Lange | Drehkolbenmaschine |
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