DE975171C - Vorrichtung zum regelbaren Abtrennen der Wuerze von der Treberschicht im Laeuterbottich - Google Patents

Vorrichtung zum regelbaren Abtrennen der Wuerze von der Treberschicht im Laeuterbottich

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DE975171C
DE975171C DEC4729A DEC0004729A DE975171C DE 975171 C DE975171 C DE 975171C DE C4729 A DEC4729 A DE C4729A DE C0004729 A DEC0004729 A DE C0004729A DE 975171 C DE975171 C DE 975171C
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wort
pipe
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laeuterbottich
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DEC4729A
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Jacob Carl
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/14Lautering, i.e. clarifying wort
    • C12C7/16Lautering, i.e. clarifying wort by straining
    • C12C7/17Lautering, i.e. clarifying wort by straining in lautertuns, e.g. in a tub with perforated false bottom

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  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum regelbaren Abtrennen der Würze von der Treberschicht im Läuterbottich Zum schnellen Abläutern von Brauereimaischen durch Bodenabzug ist man bestrebt, das Verdichten der Treberschicht im Läuterbottich möglichst zu verzögern oder gänzlich zu verhüten.
  • Man hat zu diesem Zweck schon vorgeschlagen, den auf den. Trebern lastenden Flüssigkeitsdruck zu regulieren, indem man an dem mit dem Bottichboden kommunizierenden Abzugsrohr des Bottichs ein Schwenkrohr lenkbar angeordnet hat, das bis in die Nähe des Würzespiegels nach oben geführt und zur Höhenverstellung des Schwenkrohrknies um eine Achse schwenkbar ist. Dabei wird für die Bogenbahn des Schwenkrohres viel seitlicher Raum benötigt. Andererseits wandert beim Heben und Senken des Schwenkrohres das Auslaufende desselben in horizontaler Richtung mehr oder weniger hin und her. In kuppelartig abgedeckten Pfannen müssen entsprechende Schlitze für die Bogenbahn des Schwenkrohres vorgesehen. werden.
  • Auch ist die Anordnung von Schwimmern zum Abziehen der Würze an der Oberschicht bekannt. Gemäß der Erfindung wird ein technischer Vorteil dadurch erzielt, daß eine Regelvorrichtung als vertikal verschiebbares Überlaufrohr in dem ortsfest angeordneten Abzugsrohr 22 angeordnet ist, wobei dieses Abzugsrohr zur Rückführung der Würze in die dem üblichen Sammelrohr zugeordnete Mulde, aus der sie dann endgültig abgeführt wird, dienen, kann.
  • Die Verwendung des beanspruchten, vertikal verschieblichen Überlaufrohres ermöglicht es, dieses Rohr innerhalb eines seine Überlauföffnung umgebenden, bis auf eine kleine Belüftungsöffnung geschlossenen Rohrstückes unterzubringen, so daß die überlaufende Flüssigkeit umgedrosselt abgeführt werden kann und weder eine Heberwirkung noch eine Oxydation der Würze erfolgt.
  • Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird in einfacher Weise eine genau und zuverlässig regelbare, langsame Verdichtung der Treberschicht erzielt `sowie eine wesentliche Beschleunigung des Abläutervorganges gegenüber den bekannten Vorrichtungen und eine gleichmäßige klare und helle Würze und durch die Verkürzung der Läuterzeit auch eine geschmacksreinere Würze erhalten. Auch wird eine Erhöhung der Ausbeute erzielt.
  • Fig. i der Zeichnung zeigt schematisch eine Gesamtansicht der Einrichtung von vorn und Fig. 2 von der Seite.
  • i stellt einen Läuterbottich mit dem Deckel 2 dar. In der Seitenwand des Bottichs ist in geringem Abstand über dem Boden 3 des Bottichs eine seitliche Abzugsöffnung 4 vorgesehen. Im Bereich dieser Abzugsöffnung ist innerhalb des Bottichs eine Kammer 6 von, dem übrigen Bottichinhalt abgetrennt.
  • Durch einen hohlen Schwimmer =1, =3 und. Anlenkhebel 8 kann. die geklärte Stammwürze z. B. zu Beginn des Läuterverfahrens über das Abzugsrohr =4 in eine an sich bekannte Läutermulde i5 und von dort über eine Leitung =6 der weiteren Verwendung zugeführt werden. Der wesentliche Teil der Würze und nach Abzug der Stammwürze auch der Nachguß wird in der bisher üblichen Weise unter Durchsickern durch die abgesetzte Treberschicht durch Bodenöffnungen des Läuterbottichs i und durch die Rohrleitungen =8 über das beanspruchte Überlaufrohr nach der Läutermulde =5 hin abgeführt. Die Rohrleitungen =8 sind als Steigrohre =g ausgebildet.
  • Durch Anordnung von Ausflußhähnen 2o, die als Dreiwegehähne ausgebildet sein können, kann die Flüssigkeit in die Läutermulde geleitet werden.
  • Die Steigrohre =g führen nach oben in ein Sammelrohr 2=, von welchem ein Abführ- oder Rücklaufrohr 22 zu der beanspruchten Druckregelvorrichtung führt. Gemäß der Erfindung besteht die Regelvorrichtung aus einem Überlaufrohr 23, das mit seinem unteren Ende in dem vertikalen Endteil des Rückleufrohres 22 dicht eingepaßt und verschiebbar angeordnet ist.
  • Das Überlaufrohr 23 ist so ausgeführt, daß sein oberes, die Überlaufkante 24 bildendes Ende in verschiedene, unterhalb des Flüssigkeitsspiegels im Läuterbottich liegende Stellungen gebracht werden kann. Das Überlaufrohr 23 ist von einem Rohr 25 umgeben, dessen Weite so bemessen ist, daß die aus dem Überlaufrohr 23 austretende Flüssigkeit ohne jede Drosselung durch den Zwischenraum zwischen den Rohren 23 und 25 nach uzten entweder in das seitliche Abzugsrohr =4 oder über ein getrenntes Leitungsstück in die Läutermulde abfließen kann.
  • Die unter dem Druck der Flüssigkeitssäule im Läuterbottich i nach dem Prinzip kommunizierender Röhren in der Rücklaufleitung =4 hochsteigende Flüssigkeit stellt sich im Überlaufrohr 23 auf die Höhe des Flüssigkeitsspiegels des Bottichs i ein. Das Überlaufrohr 23 bzw. seine Kante 24 wird im Betrieb auf ein etwas unter dieser Höhe liegendes Niveau eingestellt, so daß die Flüssigkeit überläuft und in die Läutermulde abgeführt wird. Zur Einstellung des Überlaufrohres dient beispielsweise eine an seinem oberen Ende angebrachte Spindel 26, die durch den Deckel des äußeren Rohres 25 geführt ist und an dieser Stelle in der gewünschten Stellung festgehalten wird.
  • Infolge dieser Anordnung wirkt auf die abgesetzte Treberschicht im Läuterbottich i ein Flüssigkeitsdruck, der gleich ist dem Unterschied zwischen den Höhen des Flüssigkeitsspiegels im Läuterbottich i und der Überlaufkante 24. Durch entsprechende Einstellung der Höhe dieser Überlaufkarite kann somit die Größe des Druckes, die dadurch bedingte Verdichtung der Treberschicht und schließlich die Durchtrittsgeschwindigkeitdes Nachgusses beeinflußt werden.
  • Diese Druckregelvorrichtung kann auch bei Läutereinrichtungen verendet werden, bei denen kein seitlicher Abzug der Würze erfolgt. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum regelbaren Abtrennen der Würze von der Treberschicht im Läuterbottich, dadurch gekennzeichnet, daß in einem ortsfest angeordneten Abzugsrohr (22) ein vertikal verschiebbares, auf den Spiegel der Würze einstellbares Überlaufrohr (23) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 39 468, 233 319, 203 384, 66o 757, 70113i, 95 641; französische Patentschrift Nr. 446 372; Fassbender, »Mechanische Technologie der Bierbrauerei undMalzfabrikation«c, Supplementband, S.887/ 888; »Zeitschrift für das gesamte Brauwesene, 1894, S.239/240.
DEC4729A 1951-09-21 1951-09-21 Vorrichtung zum regelbaren Abtrennen der Wuerze von der Treberschicht im Laeuterbottich Expired DE975171C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1180339B (de) * 1959-10-22 1964-10-29 Ziemann G M B H A Ablaeutervorrichtung

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE39468C (de) * H. HACKMANN in Mellrichstadt in Bayern Neuerung an Läuter-Apparaten
DE203384C (de) *
DE233319C (de) *
DE95641C (de) *
FR446372A (fr) * 1912-07-23 1912-12-03 Richard Mueller Appareil à clarifier les mouts
DE660757C (de) * 1936-12-31 1938-06-02 Gottfried Jakob Laeuterverfahren
DE701131C (de) * 1939-04-30 1941-01-09 Weigelwerk A G Vorrichtung zum oberschichtigen Abziehen von Vorderwuerze

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