DE95641C - - Google Patents
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C13/00—Brewing devices, not covered by a single group of C12C1/00 - C12C12/04
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C7/00—Preparation of wort
- C12C7/14—Lautering, i.e. clarifying wort
- C12C7/16—Lautering, i.e. clarifying wort by straining
- C12C7/17—Lautering, i.e. clarifying wort by straining in lautertuns, e.g. in a tub with perforated false bottom
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 6: Bier, Branntwein.
Beim Ablassen der Würze aus dem Läuterbottich bilden sich infolge der saugenden
Wirkung der Würze im Abflufsrohr stets Rinnen in den Trebern nach den Abläufen
hin, so dafs die Würze getrübt abfliefst und die Treber nicht gehörig ausgenutzt werden.
Man hat versucht, diesen Uebelstand dadurch zu beseitigen, dafs man das Abläuterungsrohr
wieder bis etwa unterhalb des Würzespiegels emporführte, so dafs also der Ablauf der
Würze nur unter dem Drucke des Höhenunterschiedes von der Oeffnung des Abläuterungsrohres
bis zum Würzespiegel geschieht (s. F af s bend er, mechanische Technologie der Bierbrauerei und Malzfabrikation,
Supplementband, S. 887 bis 888, und Zeitschrift für das gesammte Brauwesen, 1894,
S. 239 bis 240). Hierbei mufs das Abläuterungsrohr von Zeit zu Zeit, entsprechend
dem Sinken des Würzespiegels, gesenkt werden. Bei jeder Senkung findet aber eine stofsweise
Druckveränderung statt, welche stets zu einer Rinnenbildung in den Trebern und einem
unklaren trüben Ablaufen der Würze Anlafs giebt.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung vermeidet nun jeglichen Stofs beim
Senken des Abläuterungsrohres dadurch, dafs das letztere sich selbstthätig nach dem Stande
des Würzespiegels einstellt, wodurch jede plötzliche Bewegung der Würze im Läuterbottich
während des Abläuterns ausgeschlossen und ein stets klares Laufen der Würze, sowie eine volle
Ausnutzung der Treber gewährleistet wird.
Die beiliegende Zeichnung stellt im Verticalschnitt und Grundrifs diese Vorrichtung dar.
Die Bierwürze wird zunächst aus dem links gezeichneten, mit Rührwerk versehenen Läuterbottich
durch die Hähne der Läuterbatterie a in die Läuterrinne gelassen. Sobald sie klar
läuft, schliefst man die Hähne α und öffnet die Dreiweghähne der Hülfsbatterie b (oder der
Dampfbatterie k, wenn eine solche vorhanden ist), so dafs, die Würze nunmehr durch das
Abläuterungsrohr c in die Maischpfanne gelangt.
Um nun zu erreichen, dafs die Ausflufsöffnung des Abläuterungsrohres c stets 10 bis
ι 5 cm unter dem Würzespiegel im Bottich verbleibt,
ist Rohr c mittelst Kette und Gegengewicht g an einer Rolle e aufgehängt. Letztere
ist mit einer zweiten Rolle d fest verbunden, welche durch die über die Leitrolle h laufende
Kette des Schwimmers^/ bethätigt wird. Sinkt nun der Würzespiegel und damit der Schwimmer/
im Bottich, so drehen sich die Rollen h d e in solchem Sinne, dafs die über Rolle e laufende
Kette das Abläuterungsrohr c entsprechend herabsinken läfst.
Eine Schwierigkeit bei der Durchführung dieser selbsttätigen Einstellung des Abfüll-.
rohres c besteht darin, dafs der Schwimmer f im Läuterbottich nur soweit sinken kann, bis
er auf den Trebern aufliegt, während das Abläuterungsrohr c sich auch dann noch mit
dem sinkenden Würzespiegel weiter senken mUfste.
Zur Beseitigung dieser Schwierigkeit kann man das Uebersetzungsverhältnifs der Rollen d
und e so wählen, dafs das Abläuterungsrohr c um die ganze Höhe des Würzestandes
im Bottich sinkt, während der Schwimmer f den Weg vom höchsten Würzestand bis zur
Treberoberfläche zurücklegt. Wenn beispielsweise die Treber stets ein Drittel der Würze
ausmachen, so müfste die Geschwindigkeit des Schwimmers f und des Abläuterungsrohres c
im Verhältnifs von 2 : 3 stehen, also die Umfange und damit auch die Durchmesser der
Rollen d und e sich wie 2 : 3. verhalten. Obwohl bei dieser Anordnung die Ausflufsöffnung
des Abläuterungsrohres c in der letzten Periode des Abfliefsens anormal tief steht, so ruft diese
Zunahme des Höhenunterschiedes zwischen Würzespiegel und Ausflufsöffnung und die dadurch
bedingte Erhöhung der saugenden Wirkung des Abläuterungsrohres Unzuträglichkeiten
nicht hervor, weil die Würze bereits innerhalb der Treber steht, also eine Rinnenbildung
infolge plötzlichen Zuströmens gröfserer Mengen Würze ausgeschlossen ist.
Noch einfacher läfst sich die erwähnte
Schwierigkeit dadurch beseitigen, dafs man den Schwimmer f in einem besonderen, mit dem
Bottich communicirenden Behälter, der von Trebern freie Flüssigkeit enthält, spielen läfst.
Zu diesem Zweck benutzt man einen unten mit Sieb versehenen Behälter, welcher entweder
in den Bottich selbst eingeführt wird oder irgendwo aufserhalb desselben angebracht
und mit dem Bottich durch ein Rohr verbunden ist.
Claims (2)
1. Läutervorrichtung für Bierwürze, dadurch gekennzeichnet, dafs man das Läuterrohr
mit einem auf dem Würzespiegel im Läuterbottich oder auf dem Würzespiegel in einem
mit dem Bottich communicirenden Behälter angeordneten Schwimmer derart verbindet,
dafs durch den sinkenden Schwimmer auch das Läuterrohr zu sinken gezwungen wird.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. genannten
Vorrichtung, gekennzeichnet durch zwei fest verbundene Rollen (de), über
welche die mit dem Schwimmer und dem Läuterrohr verbundenen Ketten oder dergl.
Organe kufen, wobei die Rolle für das Läuterrohr zweckmäfsig einen gröfseren Durchmesser besitzt, damit das Läuterrohr
schneller sinkt als der Schwimmer.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95641C true DE95641C (de) |
Family
ID=366864
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95641D Active DE95641C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95641C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975171C (de) * | 1951-09-21 | 1961-09-14 | Jacob Carl | Vorrichtung zum regelbaren Abtrennen der Wuerze von der Treberschicht im Laeuterbottich |
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- DE DENDAT95641D patent/DE95641C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975171C (de) * | 1951-09-21 | 1961-09-14 | Jacob Carl | Vorrichtung zum regelbaren Abtrennen der Wuerze von der Treberschicht im Laeuterbottich |
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