DE975021C - Schachteinbauten, insbesondere Blindschachteinbauten - Google Patents

Schachteinbauten, insbesondere Blindschachteinbauten

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DE975021C
DE975021C DEG3078A DEG0003078A DE975021C DE 975021 C DE975021 C DE 975021C DE G3078 A DEG3078 A DE G3078A DE G0003078 A DEG0003078 A DE G0003078A DE 975021 C DE975021 C DE 975021C
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DE
Germany
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guide rails
manholes
adjustable
lines
particular blind
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Expired
Application number
DEG3078A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dipl-Ing Reulecke
Original Assignee
Wilhelm Dipl-Ing Reulecke
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D5/00Lining shafts; Linings therefor
    • E21D5/06Lining shafts; Linings therefor with iron or steel
    • E21D5/08Lining shafts; Linings therefor with iron or steel in the form of profiled parts

Description

  • Schachteinbauten, insbesondere Blindschachteinbauten Bekanntlich verändern Abbauwirkungen die Abmessungen der Räume unter Tage und machen sich auch in Schächten und insbesondere in Blindschächten störend bemerkbar, so daß zur Aufrechterhaltung eines einwandfreien Fahr- und Förderbetriebes durch Nachstellen der Einbauten für einen Ausgleich der Gebirgsbewegung zu sorgen ist.
  • Zum Stand der Technik gehören verschiedenartige Ausführungen zum Nachstellen der Spurlatten. So ist es z. B. nicht neu, für die Befestigung der Spurlatten am Einstrich als Halterung je ein geschlitztes Hebelpaar vorzusehen, das eine begrenzte Nachstellung ermöglicht. Hier bleibt aber der gegenseitige Abstand der Spurlatten nicht gewahrt, was für einen störungsfreien Fahrbetrieb unerläßlich ist. Bei einer anderen Ausführung sind die Spurlatten an den starren Einstrichen mittels Bolzen und zwischengeschalteter Federn gelagert. Die Spurlatten sind in Richtung der nachgiebigen Bolzenbewegung verstellbar. Verschiedene Nachgiebigkeit der Federn kann leicht Unregelmäßigkeiten verursachen. Auch sind unmittelbar am Schachtausbau befestigte Spurlatten nicht neu. Es ist hierbei versucht worden, durch Zwischenschaltung von Halterungen mit Federn, Quetschhölzern u. dgl. für eine Verstellbarkeit zu sorgen. Alle Halterungen dieser Art erlauben zwar ein Nachstellen; doch der Verstellbereich ist nicht groß genug, um Bewegungen des Gebirges auszugleichen, die auf den Schachtausbau übertragen werden.
  • Zum Stand der Technik ist außerdem ein Schachtausbaurahmen zu erwähnen, dessen Eckverbindungen nachgiebig sind. Gegebenenfalls vorhandene Einstriche sind längsverstellbar am Rahmen festgelegt. Dabei sind jedoch keine Spurlatten vorgesehen, so daß das Problem, die Abstände der Spurlatten aufrechtzuerhalten, wenn die Einstriche ihre Länge und damit die Spurlatten ihre Lage zum Schachtausbau ändern, nicht auftritt. Infolgedessen sind auch keine Anregungen zur Lösung dieses Problems von dieser Konstruktion abzuleiten.
  • Endlich betrifft ein nicht zum Stand der Technik gehörender Vorschlag Schachteinbauten, die durch einen freien Zwischenraum vom Schachtausbau getrennt sind, insbesondere Blindschachteinbauten mit Spurlatten zur Führung eines Förderkorbes. Diese Einbauten sind unabhängig vom Ausbau an Tragvorrichtungen, vorzugsweise auf einer Sohle bzw. einer Zwischensohle, eingebaut. Auf diese Weise können die Spurlatten in ihrer ursprünglichen Lage durch besondere Spurlattenträger gehalten werden, selbst wenn der Ausbau, der Gebirgsbewegung folgend, seine Lage verändert. Die Spurlattenträger sind vorzugsweise als den Förderquerschnitt umfassende starre Rahmen ausgebildet, die durch lotrechte Pfosten miteinander verbunden sind. Auf diese Weise entsteht ein aus Spurlattenträgern, Spurlatten und lotrechten Pfosten bestehendes starres Gerüst, das von den Bewegungen des Schachtausbaus unabhängig ist.
  • Die Erfindung beruht ebenfalls auf dem Gedanken, die Spurlattenträger als starre, aber gegenüber dem Schachtausbau bewegliche, den Förderquerschnitt umfassende Rahmen auszubilden, lagert diese Rahmen aber im Gegensatz zu dem nicht vorveröffentlichten Vorschlag auf den Schachtausbaurahmen. Da die Spurlattenträger damit auch zusammen mit dem Ausbau ihre Abstände voneinandern ändern können, müssen die Spurlatten natürlich höhenverstellbar festgelegt werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Spurlatten höhenverstellbar an starren, den Förderquerschnitt umfassenden Rahmen, diese auf Einstrichen quer zur Längsrichtung der Einstriche verstellbar und die Einstriche wiederum längsverstellbar auf den Schachtausbaurahmen gelagert und lösbar befestigt sind.
  • Auf diese Weise ist ein Nachstellen in verschiedenen Richtungen in einem Bereich möglich, daß jede Verlagerung des Schachtausbaus ausgeglichen werden kann. Dabei gewährleistet der starre Rahmen eine Einhaltung des gegenseitigen Abstandes der Spurlatten und trägt damit wesentlich zur Vermeidung einer Störung des Fahr- und Förderbetriebes bei.
  • Die Einstriche können aus mehreren z. B. teleskopartig in Längsrichtung gegeneinander verschiebbaren Teilen bestehen. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. i einen lotrechten Längsschnitt durch einen Blindschacht mit den Einbauten gemäß der Erfindung, Abb. :2 einen Ouerschnitt nach der Linie 11-I1 der Abb. i.
  • In den Abbildungen bezeichnet i die starren Rahmen, an denen die Spurlatten 4 befestigt sind. Diese Rahmen sind verstellbar auf den Einstrichen 3 gelagert, die wiederum verstellbar auf den Ausbauringen 2 gelagert sind. Zum Beispiel werden die Einstriche 3 und die Anschlüsse des Spurlattenträgerrahmens i aus zwei ineinandergleitenden Profileisen hergestellt, wobei auf jeden Stab zweimal das Profil wechselt. Auf diese Weise entstehen auf jedem Stab zwei ineinanderschiebbare Stellen, die sowohl um gleiche als auch um ungleiche Längen ineinandergeschoben werden können. Die Auflagerung der Einstriche 3 auf den Ausbau 2 und die Auflagerung der Anschlußstücke des Spurlattenträgerrahmens i an die Einstriche 3 sind gelenkartig ausgebildet. Damit ist dem Ausbau eine große Bewegungsmöglichkeit in jeder Richtung gegeben, ohne dadurch die Förderung zu stören. Ein Beispiel der möglichen Bewegung ist im unteren Teil der Abb. i dargestellt. Auch ein einseitiges Absenken der Ausbauringe kann der Förderung nicht schaden, wenn z. B. den Befestigungsschrauben der Spurlatten eine gewisse Bewegungsfreiheit gegeben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schachteinbauten, insbesondere Blindschachteinbauten, bei denen die Spurlatten zur Führung des Förderkorbes gegenüber dem Ausbau verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurlatten höhenverstellbar an starren, den Förderquerschnitt umfassenden Rahmen (i), diese auf Einstrichen (3) quer zur Längsrichtung der Einstriche (3) verstellbar und die Einstriche (3) wiederum längsverstellbar auf den Schachtausbaurahmen (2) gelagert und lösbar befestigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 4o6 543, .1.70 770, 473938, 473939, 570-1-50, 722330, 722516, 577 370, 549 044. In Betracht gezogene ältere Rechte: Deutsches Patent Nr. 830486.
DEG3078A 1950-07-16 1950-07-16 Schachteinbauten, insbesondere Blindschachteinbauten Expired DE975021C (de)

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