DE830486C - Schachteinbauten - Google Patents

Schachteinbauten

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Publication number
DE830486C
DE830486C DEG3077A DEG0003077A DE830486C DE 830486 C DE830486 C DE 830486C DE G3077 A DEG3077 A DE G3077A DE G0003077 A DEG0003077 A DE G0003077A DE 830486 C DE830486 C DE 830486C
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DE
Germany
Prior art keywords
manhole
fittings
shaft
frame
internals
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Expired
Application number
DEG3077A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Reulecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D7/00Shaft equipment, e.g. timbering within the shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine besondere Art der Anordnung von Schachteinbauten, die durch einen Zwischenraum vom Schachtausbau getrennt sind. Sie ist insbesondere in Blindschächten vorteilhaft anzuwenden.
  • Es ist ein Schachtausbau bekannt, der aus zwei durch ehren freien Zwischenraum voneinander getrennten Schachtröhren aus Mauerwerk oder Eisenbeton besteht, von denen die innere starr ausgebildet ist, während die äußere aus mehreren in der Umfangsrichtung unter Zwischenschaltung von Quetschhölzern gegeneinander verschiebbaren Ringabschnitten besteht. Die äußere Röhre soll die durch deni Gebirgsdruck hervorgerufenen Bewegungen aufnehmen, die innere soll als starre Säule die ungestörte Förderung sichern. Beide Röhren sind gegeneinander durch hölzerne Stützkörper abgestützt, die die innere Röhre bis zu ihrer inneren Oberfläche durchqueren, um an dem Hervortreten der Stützhölzer die Bewegung der äußeren Röhre beobachten zu können. Beide Schachtröhren sind in bekannter Art auf dem festen Grundgebirge aufgebaut.
  • Die Erfindung, die vorzugsweise einen eisernen Ausbau zum Gegenstand hat, schlägt vor, die Einbauten an besonderen, vom Ausbau unabhängigen Tragvorrichtungen, z. B. in den Schacht umgebenden Gestein verlagerten Profilträgern, zu befestigen, vorzugsweise aufzuhängen. Die Auflage der Tragvorrichtung erfolgt wiederum vorzugsweise auf einer Sohle oder einer Zwischensohle, kann jedoch auch an beliebiger anderer Stelle vorgesehen werden. Da Blindschächte bekanntlich in einem Gebirge abgeteuft werden, in dem der Abbau noch umgeht, sind diese Blindschächte in den meisten Fällen Gebirgsbewegungen ausgesetzt, die sich auch auf den Schachtausbau übertragen. Würden die Einbauten starr mit dem Ausbau verbunden sein, würde sich die Gebirgsbewegung auch auf die ersteren übertragen und die Förderung unterbrochen werden. Der Vorschlag der Erfindung, die Schachteinbauten an unabhängig vom Ausbau verlagerten Tragvorrichtungen anzuhängen, eignet sich daher besonders für Blindschachteinbauten.
  • Ar. jeder Tragvorrichtung können mehrere Einbauten befestigt werden, indem letztere durch lotrechte Pfosten oder Träger miteinander verbunden werden. Es können so beliebig große Abschnitte gebildet werden, und die Tragvorrichtungen können an den für sie geeigneten Stellen aufgelagert werden. Beim Einbau werden die Einbauten, z. B. die Einstrichrahmen, vorzugsweise so verteilt, daß sie außerhalb der Ebene der Schachtausbaurahmen angeordnet sind. Zwischen Einsbauten und Ausbau werden verstellbare Verbindungen, z. B. Verspannungen, in waagerechter oder geneigter Anordnung angebracht. Die Einstrichrahmen sind dabei starr ausgebildet. Mit "diesen Rahmen sind auch die Fahrten und Ruhebühnen verbunden, so daß auch diese frei vom Ausbau und von dessen Verschiebung sind. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens dargestellt. Es zeigt All. i einen lotrechten Längsschnitt durch einen Teil eines Schachtes mit den Einlauten gemäß der Erfindung, Abb. 2 einen lotrechten Längsschnitt durch einen Teil eines Schachtes mit einer zweiten Ausführungsform der Einbauten, Abb. 3 einen Querschnitt durch den Schacht nach der Linie II1-III der Abb.i.
  • In den Abbildungen bezeichnet i die Tragvorrichtung, die hier als eiserne U-Träger dargestellt sind. Sie kann ebenso aus Stabil. Beton. Holz oder anderem Werkstoff ausgeführt werden. Mit 2 sind die eisernen Schachtausbauringe bezeichnet, die im unteren Teil der Abb. i der Gebirgsbewegung nachgegeben haben und teils schräg gestellt, teils ztisammengeschoben worden sind. Die Einbauten, vor allem die Einstrichrahmen 3, an denen die Spurlatten 4 befestigt sind, hallen an dieser Stelle zufolge ihrer unabhängigen Aufhängung ihre ursprüngliche Lage beibehalten.
  • Mehrere Einstrichrahmen 3 können durch die lötrechten Träger 5 miteinander verbunden werden. Zwischen den Einbauten 3 und dein Ausbau 2 sind verstellbare Verspannungen 6 vorgesehen. Diese können waagerecht oder schräg eingebaut sein und in letzterem Falle abstützend oder tragend wirken.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schachteinbauten, die durch einen freien Zwischenraum vom Schachtausbau getrennt sind, insbesondere Blindschachteinbauten, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauten an besonderen, vom Ausbau unabhängigen Tragvorrichtungen (i), vorzugsweise auf einer Sohle bzw. einer Zwischensohle, befestigt sind.
  2. 2. Schachteinbauten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Einbauten. z. B. Einstrichrahmen (3), an einer Tragvorrichtung z. B. durch lotrechte Pfosten (5) gemeinsam befestigt sind.
  3. 3. Schachteinbauten nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstrichrahmen (3) vorzugsweise außerhalb der Ebene der Schachtausbaurahmen (2) angeordnet sind.
  4. 4. Schachteinbauten nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet. daß zwischen Einbauten und Schachtausbau verstellbare. waagerechte oder geneigte Verbindungen (6), z. B. Abstützungen oder Aufhängungen, angebracht sind.
  5. 5. Schachteinbauten nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstriche als starre Rahmen ausgebildet sind.
  6. 6. Schachteinbauten nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrten und Ruhebühnen lediglich an den Einstrichrahmen aufgehängt oder abgestützt sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091962B (de) * 1954-07-29 1960-11-03 Josef Brand Schachtstuhlanordnung, insbesondere fuer Blindschaechte
DE975021C (de) * 1950-07-16 1961-07-06 Wilhelm Dipl-Ing Reulecke Schachteinbauten, insbesondere Blindschachteinbauten

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975021C (de) * 1950-07-16 1961-07-06 Wilhelm Dipl-Ing Reulecke Schachteinbauten, insbesondere Blindschachteinbauten
DE1091962B (de) * 1954-07-29 1960-11-03 Josef Brand Schachtstuhlanordnung, insbesondere fuer Blindschaechte

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