DE974785C - Verfahren und Vorrichtung zur Ausleuchtungskontrolle an Spiegelbogenlampen bei Kinobildwerfern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Ausleuchtungskontrolle an Spiegelbogenlampen bei KinobildwerfernInfo
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-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
- G03B21/20—Lamp housings
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Description
AUSGEGEBEN AM 27. APRIL 1961
F 15095 IX /57 a
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Ausleuchtungskontrolle an Spiegelbogenlampen
bei Kinobildwerfern.
Bei Kinoprojektoren ist es zur Erreichung einer einwandfreien Vorführung bei der Überblendung
erforderlich, daß die anlaufende Maschine auf Anhieb ein einwandfrei ausgeleuchtetes Bild projiziert.
Dazu ist eine genaue Ausrichtung der Kohlen und der Spiegel zum Bildfenster erforderlich.
ίο Es ist an sich bekannt, über einen sogenannten
Kraterreflektor die Lage des Brennendes beider Kohlen, d. h. den Lichtbogen in seiner räumlichen
Lage, zu überwachen. Diese Einstellung allein genügt aber nicht, weil erst die Lage des Licht-
t5 bogens zum Spiegel und zum auszuleuchtenden
Bildfenster für eine einwandfreie Projektion maßgebend ist. Von diesen drei Größen (Krater, Spiegel
und Bildfenster) liegt das Bildfenster räumlich fest. Der Krater der positiven Kohle ist ebenfalls
durch sogenannte Kohlenstützen am Brennende im Raum festgelegt. Das dritte Einstellorgan ist der
Spiegel, dessen eindeutige Ausrichtung zu den zwei eben genannten festen Punkten bisher durch keinerlei
Kontrollmittel überwacht werden konnte.
In der Praxis hat man sich zwar so geholfen, daß der Vorführer durch kurzzeitiges öffnen des
Lampenhausverschlusses Licht auf das Bildfenster bzw. ein Vorfenster oder irgendeinen in der Nähe
des Bildfensters gelegenen Verschlußteil fallen ließ und so die ungefähr richtige Spiegeleinstellung vor
Beginn der Überblendung kontrollierte. Diese Maßnahme ist jedoch äußerst nachteilig und zudem ge-
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fährlich, einmal deswegen, weil sie ungenau ist, und zum anderen deswegen, weil eine gewisse Brandgefahr
damit verbunden sein kann.
Die Erfindung soll diesen Mangel beseitigen und will eine Kontrolleinrichtung schaffen, durch welche
sowohl die genaue Einstellung des Spiegels zum Kohlenkrater als auch die genaue Einstellung des
Spiegels zum Bildfenster gefahrlos überwacht werden kann, um evtl. Korrekturen vornehmen zu
ίο können.
Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß von dem durch die Beleuchtungseinrichtung
reflektierten Lichtstrahlenbündel in dessen Randzone auf optischem Wege durch an sich
bekannte technische Mittel, z. B. einen Spiegel, eine Strahlenbüschel-Abzweigung herbeigeführt wird,
die im Hinblick auf eine korrekte Einstellung des Spiegels zum Bildfenster und in bezug auf die Solleinstellung
der Lichtquelle im Wege einer Reflektierung sichtbar gemacht wird.
Die Maßnahme, aus der Randzone eines vom Lampenspiegel reflektierten Beleuchtungsstrahlenbündels
ein Kontrollstrahlenbüschel abzuzweigen und einer Beobachtungsstelle zuzuführen, ist zwar
an sich im Prinzip schon bekannt. Diese bekannte Maßnahme diente aber in der Praxis einem ganz
anderen Zweck, nämlich dem, das durch den Spiegel reflektierte Kontrollstrahlenbüschel auf ein Lichtrelais
hin abzulenken, wodurch ein vorgesehener Mechanismus, der von diesem Lichtrelais ausgelöst
wird, die Kohlen der Spiegelbogenlampe entsprechend in Bewegung zu setzen, also in axialer
Richtung zu verschieben hat. Der Spiegel selbst wird durch diese bekannte Maßnahme nicht verstellt.
Geht man z. B. davon aus, daß das Bildfenster fest steht und daß sich der Krater nach Einstellung
mit Hilfe des bekannten Kraterreflektors in der Sollstellung befindet, dann wird mittels der erfindungsgemäßen
Kontrolleinrichtung der Spiegel so lange verstellt, bis ein vom Spiegel entworfenes
Bild des Kraters mit der Fadenkreuzmarkierung dieser Kontrolleinrichtung zur Deckung gelangt.
In der Fig. 1 der Zeichnung ist eine solche Einrichtung
schematisch dargestellt.
Auf der optischen Achse 1 befinden sich das Bildfenster 2 und der Krater 3 der positiven
Kohle 4.
Der Spiegel 5 soll nun so ausgerichtet werden, daß das Bild des Kraters 3 in die Bildfensteröffnung
2 projiziert wird. Nach dem gezeigten Beispiel wird zu diesem Zweck aus dem Lichtbündel
6 durch eine kleine Lochblende oder Linse 7 ein kleines Lichtbüschel abgezweigt und
beispielsweise über einen Winkelspiegel 8 in einen Schacht 9 gelenkt, so daß durch die Lochblende
bzw. Linse 7 der Krater 3 auf der Mattscheibe 10 mit einem darin angebrachten Fadenkreuz 11 abgebildet
wird. Wird nun der Spiegel 5 verstellt, so wandert auch die durch 7 und 8 verursachte
Abbildung des Kraters 3 auf der Mattscheibe 10 relativ zum Fadenkreuz.
Die Fig. 2 zeigt eine Ansicht der Mattscheibe 10 und des Fadenkreuzes 11. Das Bild des Kraters 3
wird von dem Lichtfleck 12 auf der Mattscheibe veranschaulicht.
Auf diese Art ist es nach der Erfindung möglich, vor Beginn der Vorführung durch geeignete Verstellung
des Spiegels 5 den Lichtfleck 12 sowohl auf Mitte Fadenkreuz 11 als auch auf Sollgröße zu
bringen. Damit ist gewährleistet, daß auch die Ausleuchtung im Bildfenster zu Beginn der Vorführung
bzw. der Überblendung korrekt ist.
Claims (3)
1. Ausleuchtungskontrolle an Spiegelbogenlampen bei Kinobildwerfern, dadurch gekenn
zeichnet, daß von dem durch die Beleuchtungseinrichtung reflektierten Lichtstrahlenbündel in
dessen Randzone auf optischem Wege durch an sich bekannte technische Mittel, z. B. einen
Spiegel, eine Strahlenbüschel-Abzweigung herbeigeführt wird, die im Hinblick auf eine korrekte
Einstellung des Spiegels zum Bildfenster und in bezug auf die Solleinstellung der Lichtquelle
im Wege einer Reflektierung sichtbar gemacht wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine Lochkamera oder eine Linse, die in Verbindung mit einem Umlenkspiegel das Bild des
Kraters auf einer mit einer Einstellmarkierung, wie z. B. Fadenkreuz, Bildfenstermarkierung,
versehenen Mattscheibe erzeugt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen in seiner Lage justierbaren
Umlenkspiegel (8) zur einmaligen Justierung der Vorrichtung zur Ausleuchtungskontrolle.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509598/228 11.55 (109 561/6 4.61)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF15095A DE974785C (de) | 1954-07-02 | 1954-07-02 | Verfahren und Vorrichtung zur Ausleuchtungskontrolle an Spiegelbogenlampen bei Kinobildwerfern |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEF15095A DE974785C (de) | 1954-07-02 | 1954-07-02 | Verfahren und Vorrichtung zur Ausleuchtungskontrolle an Spiegelbogenlampen bei Kinobildwerfern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE974785C true DE974785C (de) | 1961-04-27 |
Family
ID=7087776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF15095A Expired DE974785C (de) | 1954-07-02 | 1954-07-02 | Verfahren und Vorrichtung zur Ausleuchtungskontrolle an Spiegelbogenlampen bei Kinobildwerfern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE974785C (de) |
-
1954
- 1954-07-02 DE DEF15095A patent/DE974785C/de not_active Expired
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