AT151475B - Mikroskop. - Google Patents

Mikroskop.

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AT151475B
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Description


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  Mikroskop. 



   Die Erfindung betrifft ein Mikroskop, bei welchem eine besondere Ausbildung der Lichtzuführung vorgesehen ist, insbesondere im Zusammenhang mit einer Anordnung der Bedienungsgriffe für Fein-und eventuell auch Grobeinstellung unterhalb des Mikroskoptisches und der Anordnung der Stativsäule gegenüber dem Beobachter. Der Zweck solcher Mikroskope soll in einer bequemen
Bedienung der Einstellbewegungen des Mikroskopes bestehen. Es ist bisher nicht möglich gewesen, die   Lichtzuführung   und den Stativfuss so zu gestalten, dass eine Behinderung der Hand und eine Berührung mit kalten Metallteilen vermieden wurde und gleichzeitig der an der Vorderseite des Mikroskopes arbeitende Benutzer nicht durch Beleuchtungsstrahlen geblendet wird oder anderseits selbst die Lichtzuführung behindert. 



   Erfindungsgemäss wird nun eine geschlossene und die Bedienung des Mikroskopes nicht behindernde Beleuchtungszuführung dadurch erzielt, dass der Stativfuss als hohler Lichtschacht ausgebildet ist, der   Lichtzuführung3elemente   wie Spiegel oder Linsen und eventuell Lichtquellen aufnimmt. 



  Hiebei ist abweichend von der bisherigen Bauart statt eines sich in zwei vorderen Enden gabelnden Fusses mit nach vorne sperriger Ausladung ein einziger Vorderfuss mit zwei seitlich hinten liegenden Füssen vorgesehen. Der vordere   Fuss-und Lichtzuführungskasten   befindet sich unterhalb des Tisches und der Fein-und Grobeinstellung, deren Bedienungsgriffe seitlich so über den Fuss vorstehen, dass eine unbehinderte Bedienung desselben möglich ist. Ferner ist an der Kreuzungsstellung der drei Füsse ein beweglicher zweckmässig drehbarer Spiegel angebracht, der ein Zuführen der verschiedenen gebräuchlichen Lichtarten aus den andern als Lichtschächte ausgebildeten Hohlräumen des Statives gestattet, als da sind Tageslicht, künstliches Tageslicht und punktförmiges Starklicht für Dunkelfeldbeleuehtung.

   Die Lampen sind fest mit dem Mikroskop verbunden und gedrängterer Bauweise halber zweckmässig in den Hohlräumen des Statives eingebaut. Die Stativsäule ist als Entlüftungsschacht ausgebildet und oberhalb einer Lichtquelle im oberen Teil der Stativsäule ist ein Lichtzuführungsspiegel vorgesehen, welcher eine Ausnutzung der Lichtquelle ausser für Durchsicht auch für Auflicht gestattet. Zur Behebung des bei den bekannten Mikroskopen bestehenden Nachteils, dass die Scharfeinstellung auf das zu untersuchende oder zu messende Objekt infolge des langen Messkastens nur schwer möglich ist, befindet sich erfindungsgemäss die Grob-oder Feineinstellvorrichtung derart in bekannter Weise unterhalb des Tisches, dass keinerlei Behinderung der das Objekt scharf einstellenden Hände durch irgendwelche Teile des Mikroskopes eintreten kann.

   Es sind bereits bei einfachen Mikroskopen Grob-oder Feineinstellvorrichtungen oder beide unterhalb des Tisches verlegt, doch ist die Kombination dieser Einrichtung mit einem Mikroskop, bei welchem der Stativfuss als Lichtzuführungsschacht ausgebildet ist, erst von wesentlichem Vorteil, weil die weit auslaufenden Stativfüsse eine Bedienung der oberhalb am Stativ befindlichen Einstellvorrichtungen, wie z. B. bei dem Messmikroskop nach dem U. S.   A.-Patent Nr.   1974606, sehr behindern und bei den einfachen Mikroskopen ist die Anordnung der Einstellvorrichtungen unterhalb des Tisches nur von untergeordneter Bedeutung. 



   Fig. 1 zeigt das Mikroskop im Aufriss, Fig. 2 dasselbe in der Draufsicht, Fig. 3 einen Teil desselben im Aufriss, insbesondere den Tubus mit abnehmbarem Objektivwechsler und Fig. 4 einen Teil des Stativs im Aufriss, von hinten gesehen. 



   Das Mikroskop besitzt drei Füsse 2,   8   und 4, die hohl und nach unten offen ausgebildet sind. 



  Sie münden in einen weiteren Hohlraum   1   in Gestalt der den Mikroskoptubus 23 tragenden Stativ- 

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 säule aus. Der vordere Stativfuss dient zur Zuführung der Durchlichtbeleuchtungen und ist unterhalb des Tisches 22 und der zu seiner Einstellung dienenden Grobstellung 25 und Feineinstellung 26 angeordnet.   Die Lichtaustrittsöffnung des Lichtschachtes ist unterhalb des Hell- oder Dunkelkondensors 10   durch eine Sammellinse 31 abgeschlossen. 34 ist eine Öffnung, in welche Zahntrieb 33 oder Bewegungsschlitten sich senken können, wobei der Zahntrieb 33 seitlich des Strahlenganges angeordnet ist.

   Durch Drehen des Spiegels 13 mittels Griff 14 kann das Licht von Lampe 5 durch Kondensorlinse 29 dem Durchlichtkondensor 10 zugeführt werden, wie in Fig. 1 dargestellt, oder das Tageslicht über den an der drehbaren Hülse 16 schwenkbar angelenkten Spiegel   12,   wie in Fig. 2 dargestellt, oder ferner von einer Lichtquelle 24, die durch eine mattierte Blauscheibe 32 ein künstliches Tageslicht erzeugt. Die Lichtquelle 5 befindet sich in der Stativsäule innerhalb eines Entlüftungsmantels, der unterhalb einer Entlüftungsöffnung   8   des Stativs angeordnet ist und zur Abführung der Wärme dient. Die Lampe 5 
 EMI2.1 
 werden. Die Lampe 5 kann in ihrer Fassung seitlich herausgezogen werden und statt ihr z. B. eine Hülse (Fig. 4) mit Kondensorlinse 18 und Spiegel 6 eingesetzt werden, um z.

   B. das Licht einer Bogenlampe für   Auflicht-oder Durchlichtbeleuchtung   zuzuführen. Die Einrichtung für Auflicht 19, 20 kann gegen einen Revolverträger 21 mit Ausgleichslinse 30 (Fig. 3) ausgewechselt werden. Der Revolver 21 ist so angeordnet, dass die unbenutzten'Objektive nach hinten, also nach der Stativsäule hin, stehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mikroskop mit einer hohlen Stativsäule, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Mikroskop-

Claims (1)

  1. EMI2.2
    4. Mikroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stativsäule zur wechselweisen Aufnahme einer Lichtquelle (5) und eines Spiegels (6) ausgebildet ist und eine Einrichtung (8) zur Ableitung von Wärmestrahlen besitzt.
    5. Mikroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Schnittpunkt der Mikroskopfüsse bzw. im Schnittpunkt der Stativsäule mit dem Mikroskopfüssen ein verstellbarer Spiegel (13) angeordnet ist.
    6. Mikroskop nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen im oberen Teil der Stativsäule oberhalb der Lichtquelle (5) oder des Spiegels (6) angeordneten Spiegel (9) für die Auflichtbeleuchtung.
    7. Mikroskop nach Anspruch l, gekennzeichnet, durch einen im Mikroskopfusse (2) unterhalb des Kondensors (10) angeordneten Spiegel (11).
    8. Mikroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich des Mikroskopfusses (4) ein Beleuchtungsspiegel (12) angeordnet ist, welcher zweckmässig an einer in den Fuss einzusetzenden Hülse drehbar ist.
    9. Mikroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtzuführungsschacht des einen Stativfusses (2) durch die Linse (31) eines Sammelsystems abgeschlossen ist.
    10. Mikroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die. Grob-oder Feineinstellvorrichtung derart in bekannter Weise unterhalb des Tisches angeordnet ist, dass keine Behinderung der das Objekt scharf einstellenden Hände durch irgendwelche Teile des Mikroskopes eintreten kann.
    11. Mikroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des mittleren Stativschenkels (2) ein Mikroskopiertisch mit Grob-und Feineinstellung angeordnet ist.
AT151475D 1935-12-21 1936-10-19 Mikroskop. AT151475B (de)

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DE2146506X 1935-12-21

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ID=7987160

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US2146506A (en) 1939-02-07

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