DE97206C - - Google Patents

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DE97206C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N1/00Linoleum, e.g. linoxyn, polymerised or oxidised resin

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)
  • Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)
  • Nonmetallic Welding Materials (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
J. ν. GERKAN in HELSINGBORG (Schweden) und ED. ZIETZ in HAMBURG.
Zusatz zum Patente ^89538 vom 25. August 1895.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1896 ab. Längste Dauer: 24. August 1910.
Das im Haupt-Patent beschriebene Verfahren zur Herstellung von Fufsbodenbelag und dergl. aus vorbereiteten Nadelholznadeln von allen Gattungen von Nadelhölzern (Fichten, Wachholder u. s. w.) ist dahin abgeändert bezw. ergänzt worden, dafs anstatt bezw. neben der Behandlung der Nadeln mit Wasserdampf, Säuren oder Laugen die unzerkleinerten oder jedenfalls nur grob zerkleinerten Nadeln zu der erforderlichen mehlartigen Feinheit im erhitzten Zustande zerkleinert werden. Hierzu kann je nach der besonderen Beschaffenheit der Nadelarten eine Temperatur von 50 bis 1500C. zweckmäfsig sein.
Im Haupt-Patent ist zwar auch schon erwähnt, dafs das beschriebene Aufschliefsen der Nadeln durch Hitze vor dem Zerkleinern geschehen könne. Es ist aber nicht gesagt worden, dafs die Hitze auch während des Zerkleinerns vorhanden sein soll, sei es, dafs sich das Zermahlen der Nadeln unmittelbar dem Erhitzen anschliefst, sei es, dafs die Nadeln während des Zermahlens erhitzt werden. In jedem Falle wird der Zweck des Hauptverfahrens: das Aufschliefsen der Nadeln durch Hitze, erreicht. Als neue Wirkung wird ferner erzielt, dafs das Zermahlen der Nadeln sich ohne Schwierigkeiten ausführen läfst.
Werden nämlich die Nadeln im nicht erwärmten Zustande zermahlen, so verschmiert das in den Nadeln vorhandene Harz die Mahlgänge, Mahlsteine oder Mahlwalzen, was deren Betrieb und Reinigung erschwert und ihre Einwirkung auf das Mahlgut beeinträchtigt und deshalb ein minderwerthiges Mahlproduct ergiebt. Bei einer Durchschnittstemperatur von 90 ° C. jedoch werden die in den Nadeln und kleinsten Zweigen enthaltenen Harze flüssig.
Wie bereits erwähnt, kann man die Nadeln, welche mit kleineren Zweigen vermengt sein können, unmittelbar vor dem Zermahlen erwärmen. Hierzu können sie in einen beheizten Cylinder eingebracht und durch diesen mittelst Schnecke oder eines anderen Bewegungsmittels langsam hindurchgeführt und zum Fülltrichter des Mahlwerkes hingeleitet werden.
Diese oder eine ähnliche Erwärmungsart wird in solchen Fällen zu wählen sein, wo eine directe Beheizung der Mahlwerkzeuge ausgeschlossen ist, und wird vollständig hinreichen, nicht nur, um gemäfs dem Verfahren des Haupt-Patents die Nadeln aufzuschliefsen, sondern auch um das Zermahlen ohne Schwierigkeiten und Nachtheile ausführen zu können.
Neben der vorbeschriebenen Behandlung können die Nadeln, wenn es nöthig oder erwünscht erscheint, auch noch den Mafsnahmen des Haupt-Patents unterworfen werden.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch:
    Eine Ausbildung des durch das Haupt-Patent Nr. 89538 geschützten Verfahrens zur Herstellung von Fufsbodenbelag und dergl. aus Nadelholznadeln dahin, dafs die Nadeln anstatt oder neben ihrer Behandlung nach dem Hauptverfahren in erhitztem Zustande zermahlen werden.
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