DE97168C - - Google Patents

Info

Publication number
DE97168C
DE97168C DENDAT97168D DE97168DA DE97168C DE 97168 C DE97168 C DE 97168C DE NDAT97168 D DENDAT97168 D DE NDAT97168D DE 97168D A DE97168D A DE 97168DA DE 97168 C DE97168 C DE 97168C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
mass
insert
way
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT97168D
Other languages
English (en)
Publication of DE97168C publication Critical patent/DE97168C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B17/00Details of, or accessories for, apparatus for shaping the material; Auxiliary measures taken in connection with such shaping
    • B28B17/02Conditioning the material prior to shaping
    • B28B17/026Conditioning ceramic materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/50Mixing liquids with solids
    • B01F23/54Mixing liquids with solids wetting solids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)
  • Mixers With Rotating Receptacles And Mixers With Vibration Mechanisms (AREA)
  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80: Thonwaaren-, Stein-, Cementindustrie.
PAUL BÖHM in BERLIN. Vorrichtung zum Anfeuchten und Entlüften von Kunststeinmassen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. August 1896 ab.
Um pulverförmige Massen aus einem Stoff oder mehreren Stoffen, die bereits gemischt sind, von der eingeschlossenen Luft zu befreien und dabei gleichmäfsig anzufeuchten, soll der nachstehend beschriebene Apparat in Anwendung kommen, in welchem der Masse unter gleichzeitigem kräftigen Rütteln die zuzugebende Feuchtigkeit von unten zugeführt wird.
Der Gegenstand der Erfindung dient beispielsweise zur Ausführung des unter Nr. 95507 patentirten Verfahrens zur Herstellung von Kunststeinen.
Die Vorrichtung ist in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung in zwei verschiedenen Ausführungsformen dargestellt.
Die Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus einem oben offenen Behälter A beliebiger Form, welcher zur Aufnahme des zu behandelnden Gutes dient. Im unteren Theil dieses Behälters A ist ein calottenförmiger oder ähnlicher Einsatz B, welcher der Form des Behälters A entspricht, in einem bestimmten Abstand vom Boden bezw. der Wandung des Behälters angebracht, so dafs zwischen beiden Theilen ein gleichmäfsiger Zwischenraum bleibt. Ueber diesem Einsatz wird ein zweiter ringförmiger Einsatz C, welcher mit seinem oberen Ende fest gegen die Wandung des Behälters A anliegt und sich ebenfalls der Form des Behälters anpafst, derart befestigt, dafs zwischen beiden Einsätzen sich ein etwa ebenso weiter Zwischenraum befindet wie zwischen der Wandung des Behälters A und dem Einsatz B, und dafs beide Zwischenräume nur oben mit einander in Verbindung stehen. Möglichst tief an dem Behälter A ist ein Stutzen D angebracht, durch welchen die Flüssigkeit in den äufseren Zwischenraum eingeführt wird. Die Flüssigkeit steigt in diesem äufseren Zwischenraum in die Höhe, fällt über den Rand des Einsatzes B in den inneren Zwischenraum und tritt dann durch die untere Oeffhung des Einsatzes C in die Masse ein. Auf diese Weise ist die Masse von der Eintrittsöffnung des Stutzens D ferngehalten, so dafs diese nicht verstopft werden kann. Das Wasser wird von unten zugeführt und feuchtet so die Masse, indem es langsam in derselben aufsteigt, gleichmäfsig an.
Um nun zu gleicher Zeit aus der Masse die etwa vorhandenen oder durch die Flüssigkeit miteingeführten Luftmengen zu entfernen, ist der Behälter schwingbar angeordnet. Im Beispiel Fig. ι sitzt der Behälter auf einer in eine Spur eingesetzten Stütze. Am Behälter A sind zwei Anschläge F angebracht, welche bei der Schwingung des Behälters gegen zwei feste Anschläge E treffen, die gewünschtenfalls durch entsprechende Unterlagen nachgiebig gemacht werden können. Zur Hin- und Herbewegung des Behälters kann eine Stange G mit einem Schlitz dienen, in welchen ein am Behälter A festsitzender Zapfen eintritt. Wird mittelst dieser Stange G der Behälter A aus jeder Endstellung über die gezeichnete Mittellage ge-
bracht, so fällt er nach der anderen Seite hin gegen den Anschlag, und hierdurch wird die Masse in dem Behälter so stark gerüttelt, dafs die Massentheilchen dicht zusammensinken und etwa eingeschlossene Luft aus ihr entweicht.
Anstatt den Behälter schwingbar zu stützen, kann man ihn auch pendelnd aufhängen, wie in Fig. 2, oder man könnte ihn auch schräg aufhängen bezw. stützen, so dafs er, nachdem er von seinem Anschlag abgehoben ist, mit einem kurzen Ruck auf denselben zurückfällt. Schliefslich könnte man die Anschläge unter dem Behälter in seiner lothrechten Mittellinie anbringen und den Behälter einfach hochheben und wieder fallen lassen, um den erwähnten Zweck zu erreichen.
Mit dem Anfeuchtungs- und Entluftungsapparat ■ sollen hauptsächlich solche vorher gemischte Materialien verarbeitet werden, die zur Herstellung von Kunststeinen verwendet werden, z. B.:
1. Cement, Sand, Farbe,
2. Cement, Marmorstaub oder Abfälle und Farbe,
3. Thon, Sand, Farbe,
4. hydraulischer Kalk, Feuerstein und Farbe u. s. w.
Die Mischungsverhältnisse ergeben sich aus den jeweilig nachzuahmenden Naturmustern.
Der Apparat kann in jeder Thonwaarenfabrik, in jeder Kunststeinfabrik, auf Kunststeingiefsereien, ebenso in Porcellanfabriken Verwendung finden, nur müssen alle verwendeten Rohmaterialien vorher trocken in dem nothwendigen richtigen Verhältnifs gemischt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Anfeuchten und Entlüften., von Geinischen aus pulverförmigen Stoffen, bestehend aus einem schwingenden Behälter mit einem seiner Form angepafsten, z. B. calottenförmigen Einsatz, welcher von einem zweiten ringförmigen Einsatz derart überdeckt wird, dafs durch die so gebildeten Zwischenräume hindurch das Wasser von unten in das Pulver eingeführt werden kann, ohne dafs die Zutrittsöffnungen verstopft werden.
2. Zur Ausführung der Bewegung des in Anspruch ι genannten Behälters die pendelnde Stützung oder Aufhängung desselben derart, dafs er jedesmal am Ende einer Schwingung gegen Anschläge trifft und so die Masse einer kräftigen Rüttelbewegung aussetzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT97168D Active DE97168C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE97168C true DE97168C (de)

Family

ID=368237

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT97168D Active DE97168C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE97168C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69703007T2 (de) Sprühvorrichtung und Verfahren zum Sprühen von pulverisiertem Material, das durch pulsierende Vibrationsluft aktiviert wird
DE3827014A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum zufuehren eines pulverfoermigen materials zu einer versorgungseinrichtung
DE2407657C3 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Mischen eines Baustoffs mit Wasser
DE97168C (de)
DE1932094C3 (de) Vorrichtung zum Mischen pulver förmiger und breiartiger Guter
DE2016545C3 (de) Vorrichtung zum Bestimmen des Feuchtklebergehaltes in Mehlproben
DE257754C (de)
DE2152807C3 (de) Vorrichtung zum Fertigbearbeiten von Kapseln für pharmazeutische Verwendungen
DE584190C (de) Verfahren zum Mischen von mehlfoermigen Stoffen
DE2112028A1 (de) Verfahren zum Entmolken und Verdichten der Bruchmasse aus einem Molkenbruchgemisch,sowie Vorrichtung zur Anwendung dieses Verfahrens
DE479521C (de) Sandblasmaschine zum Fuellen von Formkaesten, bei der die Luftduese axial in das Sandrohr muendet
DE228752C (de)
DE2537259A1 (de) Vorrichtung zur erzeugung eines fluidisierten bettes koernchenfoermigen materials
DE4442996C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Wiederverwendung von Strahlmittel und Strahlwasser
DE107610C (de)
DE575174C (de) Vorrichtung zum Brennen von Gut, insbesondere Zementrohgut
DE202008013042U1 (de) Vorrichtung zum Fördern von zumindest überwiegend aus Feststoffpartikeln bestehendem Material, insbesondere Pulvermaterial, beispielsweise Trockenmörtel
DE1459259A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden aus Fasermatte
DE3136992C1 (de) Vorrichtung zum Sichten von Hausmüll
DE270133C (de)
DE281714C (de)
DE119435C (de)
DE45982C (de) Erhebungen zwischen den Lochungen von Sieben
DE549591C (de) Siebvorrichtung
DE112213C (de)