DE2152807C3 - Vorrichtung zum Fertigbearbeiten von Kapseln für pharmazeutische Verwendungen - Google Patents
Vorrichtung zum Fertigbearbeiten von Kapseln für pharmazeutische VerwendungenInfo
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Description
3 4
sehen Substanzen gefüllten Kapseln, sondern «um 15 und durch diese hindurch aus der Kammer her-
Oranulieren und/oder überziehen von Feststoff- ausbefördert wird. Auf Grund der symmetrischen
teilchen, Triehterform des Unterteils 12 hat der Luftstrom
Bei der Erfindung arbeitet auch die nachgeschal- zwiscnen der Einlaßöffnung 13 und dem Olwrteu U
tete Vorrichtung zum Entfernen von leeren Kapseln, 5 eine nach oben allmählich abnehmende lineare Ge-
Kapselteilen und -splittern vorzugsweise mit einem schwindigkeit. Wenn sich das T-VemH iu seiner abge-
Luftstrom, welcher die leeren Kapseln u.dgl. von schalteten Stellung befindet, bei der die Vakuura-
den gefüllten Kapsem trennt. Diitfür ist diese Vor- quelle von der Kammer getrennt ist, kann atmosphä-
ricbtung nach einem weiteren Merkmal der Erfin- rische Luft in der durch den Pfeil 20 gekennzejcnne-
dung am besten gemäß Anspruch 5 ausgebildet. Die w ten Richtung durch das T-Ventil in die Kammer ein-
Vorrichtung gemäß Anspruch 5 kann natürlich auch treten.
in Verbindung mit anderen als nach den Ansprü- Die Kammer 10 ist einer nicht zum Gegenstand
eben 1 bis 4 gestalteten Vorrichtungen zum Reinigen der Erfindung gehörenden Vorrichtung 30 zum Fül-
der gefüllten Kapseln verwendet werden, wobei sie len von Steckkapseln zugeordnet. Die Vorrichtung
gegebenenfalls nur zur Entfernung von Kapselteiien 15 30 weist einen Ausstoßring 32 mit zugeordneten
und-splittern dient. Ausstoßfingem 32 a und einer Ausstoßplatte 36 auf,
Andere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfin- die an Führungsstangen 37 schwenkbar sind und
dung sind in Unteransprüchen gekennzeichnet durch deren Zusammenwirken gefüllte Kapseln in
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vor- ein Sammelgehäuse 34 abgegeben werden. An seiner
teilhaften Einzelheiten an Hand eines schematisch *>
tiefsten Stelle hat das Sammelgehäuse eine Aus'aßdargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. öffnung 35, die auf die Mündung einer Übergabeln
den Zeichnungen zeigt rinne 40 paßt. Die Übergaberinne ist an von dem Ge-
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum häuse 34 wegstehenden Armen 38 um eine Achse 41
Reinigen gefüllter Kapseln, schwenkbar gelagert, so daß sie zwischen der in
F i g. 2 eine teilweise geschnitten gezeichnete iso- »5 F i g. 1 mit Vollinien dargestellten Übergabestellung
metrische Ansicht einer Vorrichtung zum Entfernen un<2 der strichpunktiert dargestellten Ruhestellung
leerer Kapseln u. dgl., hin und hergeschwenkt werden kann. In der Uberga-
F i g. 3 eine Stirnansicht der Vorrichtung nach bestellung reicht die Übergaberinne 40 mit ihrer Ab-
F i g. 2. gabeöffnung 43 genau vor dk Einlaßöffnung 13 der
Die in F i g. 1 gezeigte Vorrichtung umfaßt eine 30 Kammer 10. Die Abgabeöffnung 43 ist dabei der
senkrecht angeordnete Kammer 10 mit einem zylin- Einlaßöffnung 13 so angepaßt, daß eine dichte Ver-
drischen Oberteil 11 und einem sich daran anschlie- bindung zwischen der Übergaberinne 40 und der
ßenden konischen, nach unten verjüngenden Unter- Kammer 10 hergestellt ist, ar. der jedoch noch Luft
teil 12, das am Boden der Kammer mit einer Einlaß- in die Kammer eintreten kann. Die Übergaberinne
öffnung 13 endet. An der Oberseite ist die Kammer 35 weist ein Schließblech 42 auf, das in der Ruhestel-
10 mit einem kreisförmigen Deckel 14 abgeschlossen, lung der Übergaberinne die Auslaßöffnung 35 des
der in der Mitte eine Auslaßöffnung 15 aufweist und Sammelgehäuses 34 verschließt. Anschläge 45 und
an der Kammer mittels Stangen 16 und Flügelmut- 46 an der Übergaberinne bzw. an deren Schließblech
tern 17 .osbar befestigt ist. An der Unterseite des definieren die Übergabe- bzw. die Ruhestellung der
Deckels 14 ist unter der Auslaßöffnung 15 und diese 4c Übergaberinne.
überdeckend eine Umlenkeinrichtung 19 angebracht. Zur Betätigung des T-Ventils 26 ist ein pneumatiwelche
als sich nach unten verjüngendes, konisches scher Arbeitszylinder 27 vergesehen, welcher das
Sieb ausgebildet ist, dessen Siebwände 21 gleichmä- T-Ventil in Abhängigkeit von der Stellung der Überßig
verteilte öffnungen 22 aufweisen und gegenüber gaberinne 40 so steuert, daß es in der Übergabestelder
senk.7echten Mittelachse der Kammer 10 syirme- 45 lung der Übergaberinne die geöffnete Stellung eintrisch
unter einem Winkel von etwa 30 bis 50° ge- nimmt, in welcher ein Vakuum in der Kammer 10 erneigt
sind. Die Umlenkeinrichtung 19 läßt sich zu- zeugt wird, und in der Ruhestellung, in der die Einsammen
mit dem Deckel 14 als Einheit von der laßöffnung 13 freigegeben ist, die abgeschaltete Stel-Kammer
10 abnehmen, so daß die Siebwände 21 un- lung, in der atmosphärischen Luft von oben in die
mittelbar für Reinigungszwecke zugänglich sind. 5° Kammer 10 eintreten kann.
Mit der Auslaßöffnung 15 steht über einen Stutzen Die Wirkungsweise der insoweit beschriebenen
ein T-Ventil 26 in Verbindung, das an eine geeignete Vorrichtung ist wie folgt: Gefüllte Kapseln, die sich
Vakuumquelle angeschlossen ist. welche Luft in der bei in Ruhestellung befindlicher Übergaberinne 40 in
durch den Pfeil 29 angegebenen Richtung ansaugt. dem Sammelgehäuse 34 angesammelt haben, gleiten
Als Vakuumquellc kann ein handelsüblicher Staub- 55 nach Schwenken der Übergaberinne in die Übergabesauger
mit einer Leistung von beispielsweise 5 PS stellung durch diese zur Kammer 10. Gleichzeitig
Verwendung finden, welcher über eine flexible Rohr- wird in der Kammer 10 plötzlich ein starkes Vakuum
leitung von ungefähr 4 cm Durchmesser angeschlos- erzeugt, durch das die Kapseln in die Kammer 10
sen ist. Die Durchmesser der beiden öffnungen 13 eingesaugt werden. An der durch die Übergaberinne
und 15 betragen zweckmäßigerweise ebenfalls unge- 60 40 nicht vollständig verschlossenen Einlaßöffnung 13
fähr 4 cm, während das zylindrische Oberteile 11 tritt atmosphärische Luft in die Kammer 10 ein, so
einen Durchmesser von ungefähr 15 cm haben kann. daß es zur Ausbildung eines nach oben gerichteten
Wenn sich das T-Ventil 26 in seiner geöffneten Luftstroms in der Kammer kommt. In diesem Luft-Stellung
befindet, wird in der Kammer 10 ein Va- strom werden die Kapseln angehoben und in der
kuum erzeugt, auf Grund dessen Luft aus der Atmo- 6$ durch Pfeile in F i g. 1 angedeuteten Weise bis in das
Sphäre durch die Einlaßöffnung 13 in die Kammer zylindrische Oberteil 11 transportiert. Dort stoßen
eingesaugt und als Luftstrom nach oben durch die sie gegen die Umlenkeinrichtung 19 und prallen an
Umlenkeinrichtun^ 19 hindurch zur Auslaßöffnung dieser zu den Seitenwänden der Kammer hin ab, wo
sie entgegen der dort langsameren Luftströmung wieder nach unten in Richtung zur Einlaßöffnung 13
fallen, um im Kem des Luftstroms erneut angehoben zu werden. Während der auf diese Weise bewirkten
ständigen Umwälzung und Herumwirbelung der Kapseln in der Kammer 10 wird außen anhaftendes
Füllmaterial auf Grund des in der Kammer herrschenden Vakuums abgetrennt und durch die Siebwände 21 der Umlenkeinrichtung 19 und die Auslaßöffnung IS hindurch im Luftstrom aus der Kammer
abtransportiert. Der ständige Aufprall der Kapseln auf die Umlenkeinrichtung und die Seitenv/ände der
Kammer fördert die Abtrennung des Füllmaterials. In gleicher Weise werden schlecht zusammengesteckte Kapseln wieder geöffnet und entleert und
auch anderweitig defekte Kapseln wieder entleert, so daß von diesen nur leere Kapseln oder Kapselteile
und -splitter in der Kammer übrigbleiben. Die derart erzielte Reinigungswirkung erstreckt sich in vorteilhafter Weise auch auf etwaigen in der Sarnmclkammer 34 und der Übergaberinne 40 angesammelten
Staub. Der Reinigungsvorgang dauert so lange, bis die Übergaberinne 40 von einer Bedienungsperson
wieder in die Ruhestellung geschwenkt und dadurch auch das Vakuum abgeschaltet wird. Die gereinigten
Kapseln können dann aus der öffnung 13 am Boden der Kammer aus dieser herausfallen.
Die gereinigten Kapseln werden anschließend der in den Fig.2 und 3 dargestellten Vorrichtung 50
zum Entfernen leere Kapseln, Kapselteile und -splitter zugeführt. Die Vorrichtung 50 umfaßt einen Förderer 51, welcher die aus der Kammer 10 abgegebenen Kapseln in Richtung des Pfeiles D durch einen
den Förderer haubenförmig umschließenden Tunnel 53 transportiert, wobei die Kapseln an einem Tunnelende 55 in den Tunnel eintreten und ihn am anderen
Tunnelende 56 wieder verlassen. Mittels Schlitzen 59, durch die Schrauben 60 mit Flügelmuttern 61
reichen, ist der Tunnel 53 über dem Förderer 51 höhenverstellbar. Auf der Oberseite 54 des Tunnels 53
über dem Förderer ist ein Luftabzug 58 vorgesehen, welcher eine Abzugsöffnung 57 in der Oberseite 54
umschließt und an eine starke Vakuumquelle bzw. Sauglufteinrichtung angeschlossen ist.
Der Förderer 51, der beispielsweise eine Vibrationsrinne ist, bildet auf Grund eines am Boden vor
gesehenen Musters von öffnungen 62 ein luftdurchlässiges Tragbett für die Kapseln. Wenn die Vakuumquellc eingeschaltet ist, tritt ein Luftstrom durch
die Öffnungen 62 und die beiden Tunnelenden 55 und 56 in den Tunnel ein, durch den die leeren Kapseln sowie Kapselteile und -splitter mitgerissen und
durch den Luftabzug 58 hindurch abtransportiert werden, während die gefüllten Kapseln auf dem Förderer 51 verbleiben und den Tunnel in Richtung des
ίο Pfeiles F wieder verlassen. Durch eine unsymmetrische Anordnung des Luftabzuges 58 zwischen den
beiden Tunnelcnden 55 und 56 ist dabei erreicht, daß der am Tunnelende 55 in Förderrichtung eintretende Luftstrom schwächer als der am Tunnelende
ts 56 entgegen der Förderrichtung eintretende Luftstrom ist. Dadurch wird ein Luftvorhang am Tunnelende 56 erzeugt, welcher mit Sicherheit verhindert,
daß leere Kapseln u.dgl., die nicht sofort mit dem am Tunnelende 55 eintretenden Luftstrom abtrans-
ao portiert wurden, den Tunnel auf dem Förderer 51 am
Tunnelende 56 verlassen. Durch den durch die Öffnungen 62 eintretenden Luftstrom wird die Trennung
der leeren Kapseln u. dgl. von den gefüllten Kapseln noch erleichtert.
as D.e Stärke der Abzugswirkung und des Rückdrucks ist je nach den durch Kapselgröße, Kapselgewicht usw. bedingten Anforderungen durch entsprechende Höheneinstellung des Tunnels veränderbar.
Durch die Höheneinstellung kann die Größe der öff
nungen an den beiden Tunnelenden gemäß F i g. 3
einzeln eingestellt werden.
Zur Reinigung von mit Laktose gefüllten Kapseln, die in einer Menge von 600 Stück/Min, zugeführt
werden und bei denen mit einem Vakuum von 250
bis 380 mm Wassersäule gearbeitet wird, hat die
Vorrichtung beispielsweise folgende Abmessungen: Der Tunnel ist etwa 42 mm breit, die Abzugsöffnung
57 ist rechteckig und mißt etwa 42 χ 51 mm und ist etwa 64 mm vom Tunnelende 55 und 35 mm vom
Tunnelende 56 entfernt angeordnet. Die Höhe ist in einem Bereich zwischen etwa 20 und 32 mm verstellbar. Die öffnungen 62 im Boden des Förderers haben einen Durchmesser von 4 mm und sind mit
einem gegenseitigen Abstand von 4,8 mm, gemessen
von Mittelpunkt zu Mittelpunkt, angeordnet, so daß
etwa 60 %> der Bodenfläche durchlässig ir*.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum. Fertigbearbeiten von Kap- stellt Nach dem Füllen muß überschüssiges Fttllmaseln
für pharmazöotiscbe Verwendungen, ge- 5 terial vuro Äußeren der Kapseln vollständig entfernt
kennzeichnet durch eine senkrecht an- werden, damit diese nicht nur ein angenehmes äußegeordnete
Kammer (10) mit einer öffnung (13) res Ausseben haben, sondern auch frei von Geam
Boden, durch welche die Kapsem mittels schmack und Geruch des Füllmaterials sind. Bei
einer Zuführeinrichtung (40) in die Kammer ein- einem in »The Theory and Practice of Industrial
führbar sind, durch eine an der Oberseite der io Pharmacy« S.358, Lea&Febiger, Philadelphia,
Kammer angeschlossene Sauglufteinrichtung (26) 1970 beschriebenen Verfahren werden die gefüllten
zur Erzeugung eines senkrecht nach oben gerich- Kapsem zur Reinigung in einem Salzbett gerührt. Die
teten Luftstromes in der Kummer, welcher die Reinigungswirkung beruht hierbei auf der Anwesen-Kapseln
anhebt und herumwirbelt, durch eine an beit von Feuchtigkeit im Salz, die den Oberflächender
Oberseite in der Kammer vorgesehene Um- 15 staub absorbiert und die Kapseln sauber hinterläßt
lenkeinrichtung (19) mit gegenüber der Senkrech- Dieses Reinigungsverfahren ist zwar wirksam, in der
ten geneigten Siebwänden (21), durch welche der Ausführung jedoch umständlich. Es hat ferner den
Luftstrom hindurchtritt und an welcher die vorn Nachteil, daß nicht einwandfrei zusammengesteckte
Luftstrom getragenen Kapseln zu den Seitenwän- Kapseln oder Kapseln mit Löchern und Rissen nicht
ilen der Kammer hin abprallen, und durch eine »o ausgesondert werden. Außerdem muß die Reinigung
Steuerung (27) zur Unterbrechung des Luftstro- im Salzbett unmittelbar im Anschluß an das Füllen
mes sowie eine Ausbildung der Zuführeinrich- der Kapseln durchgeführt werden, da anderenfalls
tung derart, daß zum Entleeren der Kammer bei das überschüssige Füllmaterial in die Kapselwand
unterbrochenem Luftstrom die öffnung im Bc- eindringt oder auch Feuchtigkeit absorbiert, die ihden
freigebbar ist. 35 rerseits die Kapselwand berschädigt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Der Erfindung liegt als Aufgabe die Schaffung
kennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung durch einer Vorrichtung zum Fertigbearbeiten von Kapseln
eine schwenkbare Übergaberinne (40) gebildet zugrunde, mit der gefüllte Kapseln in einfacher und
Ist, welche in ihrer Übergabestellung mit der Ab- selbsttätiger Weise von außen anhaftendem Füllmagabeöffnung
(4J) vor die öffnung (13) im Boden 30 terial befreit werden können und die maschinelle
der Kammer (10) reicht und in ihrer anderen Aussonderung defekter Kapseln ermöglicht wird.
Schwenkstellung die Öffnung frugibt. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die in An-
3. Vorrichtung nach Aiispruc'"· 2, dadurch ge- spruch 1 gekennzeichnete Vorrichtung gelöst,
kennzeichnet, daß die übergabennne (40) in ih- Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden rer Übergabestellung eine unmittelbare Verbin- 35 die Kapseln selbsttätig chargenweise im Luftstrom dung zwischen der Kammer (10) und dem Sam- gereinigt. Das außen an den Kapseln anhaftende melgehäuse (34) einer Abfüllvorrichtung (30) für Füllmaterial wird vom Luftstrom mitgerissen und die Kapseln herstellt. aus der Kammer, in welcher sich iJie zu reinigenden
kennzeichnet, daß die übergabennne (40) in ih- Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden rer Übergabestellung eine unmittelbare Verbin- 35 die Kapseln selbsttätig chargenweise im Luftstrom dung zwischen der Kammer (10) und dem Sam- gereinigt. Das außen an den Kapseln anhaftende melgehäuse (34) einer Abfüllvorrichtung (30) für Füllmaterial wird vom Luftstrom mitgerissen und die Kapseln herstellt. aus der Kammer, in welcher sich iJie zu reinigenden
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, da- Kapseln befinden, abtransportiert. Während des Reidurch
gekennzeichnet, daß sich die Kammer (10) 40 nigungsvorgangs werden die gefüllten Kapseln durch
von unten nach oben symmetrisch erweitert. den Luftstrom ständig gegen die Umlenkeinrichtung
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 an der Oberseite der Kammer geschleudert. Durch
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrich- den Aufprall der Kapseln auf die Umlenkeinrichtung
tung (50) zum Entfernen von leeren Kapseln, wird die Ablösung des anhaftenden Füllmaterials un-Kapselteilen
und -splittern nachgeschaltet ist, 45 terstützt. Von der Umlenkeinrichtung werden die
welche einen Tunnel (53) umfaßt, durch den die Kapseln zu den Seitenwänden der Kammer hin abge-Kapseln
von der Kammer (10) mittels eines For- lenkt, wo sie entgegen dem Luftstrom wieder nach
derers (51) mit perforiertem, luftdurchlässigem unten fallen und in der Mitte der Kammer erneut im
Tragbett für die Kapseln hindurchtransportierbar Luftstrom zur Umlenkeinrichtung angehoben wersind
und an dessen Oberseite (54) über dem For- 50 den. Durch die derart herbeigeführte wiederholte
derer ein an eine Sauglufteinrichtung anschließ- Umwälzung der Kapseln in der Kammer wird eine
barer Luftabzug (58) vorgesehen ist, welcher sehr intensive und gründliche Reinigungswirkung ereinen
die leeren Kapseln u. dgl. mitreißenden, an zielt. Durch den Luftstrom werden ferner schlecht
den beiden offenen Tunnelenden (55, 56) und zusammengesteckte Kapseln oder aus anderen Gründurch
das Tragbett in den Tunnel eintretenden 55 den undichte Kapseln allmählich entleert, bis nur
Luftstrom bewirkt. noch die leeren Kapseln übrigbleiben. Dies schafft
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge- die Voraussetzung für eine gegebenenfalls nachgekennzeichnet,
daß der Luftabzug (58) unsymme- schaltete Vorrichtung zum selbsttätigen Entfernen
trisch zwischen den beiden Tunnelenden (55, 56) der leeren Kapseln sowie von Kapselteilen und -splitderart
vorgesehen ist, daß der an dem einen Tun- 60 tern, deren Wirkungsweise auf dem unterschiedlichen
nelende entgegen der Förderrichtung eintretende Gewicht von leeren und gefüllten Kapseln beruht.
Luftstrom stärker als der am anderen Tunnelende Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 6 602 562 ist eintretende Luftstrom ist. bereits eine Vorrichtung bekannt, bei welcher phar-
Luftstrom stärker als der am anderen Tunnelende Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 6 602 562 ist eintretende Luftstrom ist. bereits eine Vorrichtung bekannt, bei welcher phar-
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, da- mazeutische Substanzen in einer senkrecht angeord·
durch gekennzeichnet, daß die Größe der öff- 65 neten, sich nach oben erweiternden Kammer einem
nungeii an den beiden Tunnelenden (55, 56) ein- vertikal nach oben gerichteten Gasstrom ausgesetzt
stellbar ist. werden. Diese bekannte Wirbelbettanordnung dient
. jedoch nicht zum Reinigen von mit pharmazeuti-
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