DE119435C - - Google Patents
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- DE119435C DE119435C DENDAT119435D DE119435DA DE119435C DE 119435 C DE119435 C DE 119435C DE NDAT119435 D DENDAT119435 D DE NDAT119435D DE 119435D A DE119435D A DE 119435DA DE 119435 C DE119435 C DE 119435C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C19/00—Other disintegrating devices or methods
- B02C19/20—Disintegrating by grating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
- Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVr 119435 KLASSE 30g.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Körnmaschine für plastisches oder halbplaslisches,
jedoch hauptsächlich für solches Material, welches zur Herstellung pharmaceutischer Präparate
dient. Solches plastische Material hat bisher nur mittelst Hand unter Vermittelung eines
Siebes erfolgreich in der Weise gekörnt werden können, dafs das Material durch die Vorbewegung
der Hand durch die Oefmungen des Siebes gedrückt und so gekörnt wurde. Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, diese
Handarbeit auf mechanischem Wege möglichst nachzuahmen. Die zu körnende plastische
Masse wird einem Siebe zugeführt, welches die Bewegung der Hand dadurch nachahmt, dafs
dasselbe während der Zuführung des Materials vorbewegt wird. Das Material dringt hierbei
in die Maschen des Siebes ein und erhält durch dieselben seine Gestalt, während die
durch die Vorbewegung bewirkte Abtrennung der Masse bezw. die Geschwindigkeit dieser
Vorbewegung die Stärke dieser Körnung bedingt. Die im Verein mit dem Siebe verwandte
Zufuhrvorrichtung besteht aus zwei Flügeln mit stumpfwinklig zu einander angeordneten
Druckflächen, welche abwechselnd in eine parallele Lage zum Siebe übergeführt werden.
Diese Zufuhrvorrichtung führt mit einem Flügel das Material dem Siebe zu und prefst
dasselbe in und event, durch die Maschen des Siebes, während zu gleicher Zeit der andere
Flügel, hochgehoben, die Masse in den unter dem Flügel gebildeten Raum eintreten läfst.
Es wird deshalb stets eine bemessene Menge des Materials dem Siebe zur Körnung zugeführt.
Die Zufuhrvorrichtung ist gleichzeitig mit Fingern oder Messern versehen, welche
die auf derselben ruhende- zu körnende Masse fortwährend lockern und die Zufuhr der Masse
zum Siebe sichern. Das Sieb wird von einem Gitterwerk getragen, dessen als Auflage dienende
Rippen scharfkantig zur Vermeidung des Abschliefsens der Maschen desselben ausgebildet
sind.
Auf beiliegender Zeichnung ist
Fig. ι eine Seitenansicht der Körnmaschine,
Fig. 2 eine Oberansicht derselben in theilweisem Schnitt.
Fig. 3 ist ein Schnitt derselben.
Fig. 4 veranschaulicht in Oberansicht einen Theil des Siebes und das dasselbe tragende
Gitterwerk.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 3 in vergröfsertem Mafsstabe, und
Fig. 6 veranschaulicht in theilweiser Seitenansicht und Schnitt den Aufnahmebehälter für
das Material mit daran angebrachten Abstreichblättern.
Das Gestell α der Maschine ist innerhalb mit Ansätzen b versehen, die als Gleitbahn
eines Rahmens c dienen, welcher mittelst Stange d, Scheibe e, Welle/und Riemscheibe g
seinen Antrieb erhält bezw. durch dieselben auf der Gleitbahn hin- und herbewegt wird
(Fig. i, 2 und 3). Innerhalb des Rahmens c ist ein Gitterwerk h lose angeordnet, das als
Träger für ein Sieb i dient. Das Sieb / und Gitterwerk h ist durch Bolzen mit einem Rahmen
k verschraubt. Auf dem Gestell a,- mit
seinem unteren Ende das Sieb i berührend, ist ein Aufnahmebehälter / für das. zu körnende
plastische Material angeordnet, dessen Austritts-
Öffnung durch eine Prefs- bezw. Zufuhrvorrichtung theilweise abgeschlossen wird, wie
Fig. 3 zeigt. Die auf einer Welle η angeordnete Zufuhrvorrichtung m ist mit zwei Flügeln ο versehen (Fig. 5), welche stumpfwinklig zu einander
angeordnete Druckflächen j*- ■{ tragen, die durch
die Welle η abwechselnd in eine parallele Lage zum Sieb i übergeführt werden (Fig. 3). Durch
einen auf der Welle η angeordneten und mit der Stange d durch ein Glied j verbundenen
Arm ρ wird die Zufuhrvorrichtung nt derart
bewegt, dafs dieselbe bei der Vorbewegung des Siebes i mit einer der Druckflächen, beispielsweise
der Druckfläche y-, in der Bewegungsrichtung desselben schwingt, während die
andere Druckfläche ^ angehoben wird. Der durch das Anheben entstehende leere Raum
unter der Druckfläche und dem Siebe füllt sich mit Material an, wie mit Bezug auf Fig. 3
ohne Weiteres ersichtlich ist. Das unter der herabbewegten Druckfläche befindliche Material
wird durch dieselbe auf das Sieb und in die Maschen oder auch durch die Maschen desselben
gedrückt, welche die eingedrungene Masse von der übrigen Masse durch seine Bewegung
abtrennt. Die Form und Weite der Maschen giebt der ■ plastischen Masse in gekörntem
oder granulirtem Zustande die Gestalt, während die Geschwindigkeit, mit welcher
das Sieb bewegt wird, die Stärke dieser Körnung bedingt. In dem Augenblicke, in welchem
das Sieb das Ende seiner Bewegung erreicht hat, ist auch gleichzeitig die herabbewegte
Druckfläche in eine parallele Lage zum Sieb i übergeführt und alle unter der Druckfläche
befindliche Masse demselben zugeführt worden. Der Flügel wird nunmehr in seine Anfangsstellung zurückgebracht, wogegen das
Sieb eine Bewegung in entgegengesetzter Richtung ausführt. Das oben beschriebene Spiel
der Körnung wiederholt sich nunmehr auf der anderen Seite der Zufuhrvorrichtung, dessen
Druckfläche bei der Vorbewegung des Siebes herabbewegt wird. Durch die Zufuhr des zu
körnenden oder granulirenden Materials und die Bewegung des Siebes in der beschriebenen
Weise wird eine gleichmäfsige Körnung bezw. Granulirung erzielt. Das Gitterwerk h ist aus
sich kreuzenden Rippen von spitzwinkligem Querschnitt gebildet, dessen scharfe obere
Kanten ein Abschliefsen der Maschen des Siebes i verhindern bezw. keine Auflage für
die in die Maschen oder durch dieselben gedrückte Masse bieten.
Um ein fortwährendes Lockern des zu körnenden plastischen Materials in dem Aufnahmebehälter
/ zu ermöglichen, ist die Zufuhrvorrichtung m mit Finger oder Messer r versehen, welche bei der, schwingenden Bewegung
, derselben die Masse fortwährend durchdringen , dieselbe nahe der Zufuhrvorrichtung
lockern und so die Zufuhr der Masse unter die Flügel 0 sichern (Fig. 2, 3 und 5).
Am Ende und auf der äufseren Seite des Aufnahmebehälters m sind Abstreichblätter u
angeordnet, deren Kanten auf dem Sieb i ruhen und verhindern, dafs bei der Vorbewegung
des Siebes das mitgenommene Material sich aufserhalb des Aufnahmebehälters auf dem
Sieb i ansammeln kann.
Claims (3)
1. Körnmaschine für plastisches Material, gekennzeichnet
durch ein hin- und herbewegtes Sieb und eine über diesem angeordnete Zufuhrvorrichtung, welche das Material
dem Sieb zuführt und in bezw. durch die Maschen desselben drückt, zu dem
Zweck, die Masse in gleich grofse Theile zu zerlegen bezw. zu körnen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs die Zufuhrvorrichtung mit zwei Flügeln versehen ist, deren stumpfwinklig an einander stofsende Druckflächen,
abwechselnd in parallele Lage zum Sieb gebracht, mit dem niedergehenden Flügel das Material dem Sieb zuführt,
während der aufsteigende Flügel dem Material den Zutritt gestattet und so gleichzeitig
die Menge des demnächst zu körnenden Materials bestimmt.
3. . Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs das hin- und hergehende Sieb von einem Gitterwerk getragen bezw. in gerader Lage gehalten wird, dessen
scharfkantige Auflageflächen ein Abschliefsen der Maschen des Siebes und dadurch ein
Verstopfen verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE119435C true DE119435C (de) |
Family
ID=388568
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT119435D Active DE119435C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE119435C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4114525A (en) * | 1977-01-28 | 1978-09-19 | Stichting Bedrijven Van Het Nederlands Instituut Voor Zuivelonderzoek | Device for generating shearing forces in treating yogurt and other viscous liquids or gels |
-
0
- DE DENDAT119435D patent/DE119435C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4114525A (en) * | 1977-01-28 | 1978-09-19 | Stichting Bedrijven Van Het Nederlands Instituut Voor Zuivelonderzoek | Device for generating shearing forces in treating yogurt and other viscous liquids or gels |
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