DE228752C - - Google Patents

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DE228752C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/26Producing shaped prefabricated articles from the material by slip-casting, i.e. by casting a suspension or dispersion of the material in a liquid-absorbent or porous mould, the liquid being allowed to soak into or pass through the walls of the mould; Moulds therefor ; specially for manufacturing articles starting from a ceramic slip; Moulds therefor
    • B28B1/267Producing shaped prefabricated articles from the material by slip-casting, i.e. by casting a suspension or dispersion of the material in a liquid-absorbent or porous mould, the liquid being allowed to soak into or pass through the walls of the mould; Moulds therefor ; specially for manufacturing articles starting from a ceramic slip; Moulds therefor in moulds or on moulding surfaces supported by, or formed in or by, conveyors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Me 228752 KLASSE SOa. GRUPPE
WILLIAM STUBBS in STOKE-on-Trent, Engl.
Maschine zum Gießen von Gegenständen aus Porzellan o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juni 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Gießen von Gegenständen aus Porzellan, Ton ο. dgl., bei welcher die Formen in einem drehbaren Rahmen gelagert sind und zum Ausgießen des überschüssigen Tons o. dgl. gekippt werden können.
Der Zweck der Erfindung ist, eine Maschine zum Gießen von Gegenständen aus Porzellan oder Ton zu schaffen, welche sich durch besondere Einfachheit in der Handhabung und ferner dadurch auszeichnet, daß der überschüssige Ton bzw. das überschüssige Porzellan bei der Bewegung des drehbaren, zum Tragen der Formen dienenden Rahmens wieder der Fütterungsvorrichtung und dem Zuführungsbehälter zugeführt werden kann, um unmittelbar wieder den Auslaßventilen zugeführt zu werden, wodurch ein besonderer Auffangbehälter entbehrlich wird und außerdem vermieden wird, daß der überschüssige Ton bzw. das überschüssige Porzellan von dem Auffangbehälter erst wieder in den Zuführungsbehälter geschüttet werden muß. Ferner bezweckt die Erfindung, die Maschine so einzurichten, daß die Filtrier- und Rühreinrichtung gleichzeitig mit der Drehung des die Formen tragenden Rahmens in Tätigkeit gesetzt werden kann, so daß die Maschine durch eine einzige Person bedient werden kann.
Erzielt wird diese vorteilhafte Wirkung dadurch, daß innerhalb des die Formen tragenden drehbaren Rahmens die zur Zuführung, Filtrierung und zum Rühren der Formmasse dienende Einrichtung angebracht ist, an deren tiefster Stelle die zur Einführung der Formmasse in die Formen dienenden Ventile angebracht sind, während an einer oberhalb des Zuführungstroges gelegenen Stelle eine Kippvorrichtung für die Formen angebracht ist. Der zum Antrieb des drehbaren Rahmens dienende Hebel steht dabei mit der Filtrier- und der Rührvorrichtung' so in Verbindung, daß beim Drehen des die Formen tragenden Rahmens unter gleichzeitiger Bewegung der Filtrier- und Rührvorrichtung die Formen an der tiefsten Stelle des Rahmens mit Formmasse gefüllt werden, während die überschüssige Formmasse bei der Bewegung der Formen über den Zuführungstrog wieder in den letzteren eingeführt und den Ventilen von neuem zugeführt werden.
Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt:
Fig. ι die Maschine in Vorderansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Endansicht der Maschine,
Fig. 3 einen Schnitt des zum Halten der Form dienenden Rahmens,
Fig. 4 den Querschnitt der Maschine nebst einzelnen Teilen in Ansicht.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform eines zum Regeln des Auslaufes des Töpferbreies dienenden Ventils.
Fig. 6 zeigt in Seitenansicht die Vorrichtung zum unabhängigen Bewegen eines jeden Ventils für den Töpferbrei.
Fig. 7 zeigt im Grundriß und teilweise im Schnitt die Vorrichtungen zum unabhängigen und gleichzeitigen Bewegen, der Ventile.
Fig. 8 ist ein Schnitt durch eine Form.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus zwei Rahmen a, welche durch Querstangen b miteinander verbunden sind und von Rahmen c unterstützt werden, die an Gestellen e'befestigt sind. Zwischen den Rahmen α und c sind zur Verminderung der Reibung Rollen f gelagert, welche Drehzapfen aufweisen, die durch Gelenke g hindurchgehen, so daß eine endlose Kette gebildet wird, die sich nötigenfalls mit
ίο dem ringförmigen Rahmen α bewegen kann. Zwischen den Rahmen α sind an Trägern Drehzapfen h angebracht, welche die Rahmen i tragen, die während des größten Teiles der Drehung des Rahmens α infolge ihrer Schwere auf den Drehzapfen eine wagerechte Lage annehmen. Die Rahmen bestehen aus einem Brett, welches in einen mit Nuten versehenen Träger j eingeschoben und aus ihm herausbewegt werden kann. In diesen Trägern werden die Bretter
so durch Klinken k festgehalten. In jedem Brett sind die gebräuchlichen Formen / aus Gips oder aus einer anderen aufsaugenden Masse angebracht. Diese Formen werden in den Brettern unter Vermittlung von an federnden Armen η angebrachten Rollen m in ihrer Lage gesichert. Die Arme η sind an Balken n2 befestigt, welche von den Trägern / gehalten werden. Die Rollen legen sich gegen die oberen Ränder der Formen und halten die letzteren in ihren Lagen, verhindern jedoch nicht eine Einsetzung und ein Herausnehmen der die Formen tragenden Bretter.
Die Vorrichtung zum Aufnehmen des Töpferbreies besteht aus einem Trog ο, welcher an der oberen Seite offen ist, so daß der Töpferbrei dem Trog zugeführt und vor allem aber der überschüssige Töpferbrei nach dem Gießen wieder in den Trog entleert werden kann. Die Entleerungsseite des Troges besteht aus einem Sieb, durch welches der Töpferbrei geseiht wird, bevor er in einen zweiten Trog p unterhalb des Troges 0 gelangt. Dieser Trog p ist auf dem Rande des Haupttroges q befestigt, welcher an dem Maschinengestell sitzt. Der Trog p ist ebenfalls mit einem Sieb versehen, so daß der Töpferbrei, bevor er in den unteren Trog gelangt, nochmals geseiht werden kann. Diese drei Tröge bilden die Vorrichtung zur Zuführung und zum Filtrieren des Tröpferbreies.
Im unteren Teile des Troges q sitzen Ventile r, deren Anzahl gleich ist der Zahl der Formen, die in jedem Rahmen i sitzen. Diese Ventile ermöglichen die Entleerung des Töpferbreies in die Formen I. Diese Entleerung findet jedesmal statt, wenn ein die Formen tragender Rahmen unter die Mitte des Troges q gelangt. Die Ventile können während der Drehung des Gestelles α gleichzeitig in Tätigkeit gesetzt werden. Zu diesem Zwecke sind die Ventile an Stangen s befestigt, welche sich nach aufwärts durch Öffnungen einer Stange t erstrecken, welche an Hebeln u befestigt ist. Das andere Ende der Hebel u ist auf einer Achse ν befestigt, welche mit einem Hebel w versehen ist, durch den die Ventile geöffnet oder geschlossen werden können. An jeder Seite der Stange t sind auf den Ventilspindeln Federn χ (Fig. 5) angebracht, welche durch Schraubenmuttern y eingestellt werden können, so daß die Ventile in einer nachgiebigen Art bewegt werden und sich selbst dem Ventilsitz anpassen können. Oberhalb der Stange t ist eine zweite Stange ζ angebracht, welche Stellschrauben aufweist, die die Aufwärtsbewegung der Ventilspindeln regeln. Durch diese Einrichtung können die Ventile gleichzeitig bewegt werden, so daß der Töpferbrei in die porösen Formen gelangen kann. Da aus verschiedenen Gründen die Ventile nicht ermöglichen, daß gleiche Mengen in derselben Zeit ausfließen, so ist es wünschenswert, Vorkehrungen zu treffen, welche eine unabhängige Bewegung der einzelnen Ventile ermöglichen, so daß ein Ventil geschlossen werden kann, wenn die entsprechende Form gefüllt ist, oder daß ein Ventil geöffnet werden kann, wenn eine Form noch nicht vollständig angefüllt ist. Zu diesem Zwecke ist die in den Fig. 6 und 7 veranschaulichte Einrichtung getroffen. Auf der Stange t ist ein Hebel a1 drehbar gelagert. Ein Ende eines jeden Hebels ist gegabelt, um unter eine der Schraubenmuttern eines jeden Ventils zu greifen, während das andere Ende des Hebels einen langen Arm b1 bildet, welcher sich nach der Seite der Maschine erstreckt, an welcher sich der Hebel w zur gleichzeitigen Bewegung der Ventile befindet. Jeder Arm b1 wird durch eine Feder in der angehobenen Stellung gehalten. Durch Niederdrücken des langen Armes eines jeden Hebels kann jedes Ventil für sich geöffnet werden, während beim Freigeben des Hebels das Ventil selbsttätig geschlossen wird.
Unterhalb der Ventile sind in einem feststehenden Rahmen ein oder mehrere Siebe c1 befestigt, durch welche der Töpferbrei nochmals geseiht werden kann, bevor er in die Formen gelangt.
Die Drehung des Hauptrahmens α ist zweckmäßig eine schrittweise, damit die Einsetzung und Entfernung der die Formen tragenden Ge- no stelle i aus den sie unterstützenden Trägern ermöglicht wird, und daß die Formen Zeit haben, einen Teil der Feuchtigkeit des Töpferbreies aufzusaugen und einen Überzug zu bilden, bevor der überschüssige Töpferbrei wieder in den oberen Trog 0 abgeladen wird.
Um die Abladung des überschüssigen Töpferbreies zu ermöglichen, sind die Träger j mit Armen d1 versehen, welche mit einer fest-, stellenden Daumenfläche f1 in Eingriff kommen können. Bei dieser Berührung der Arme d1 mit der Daumenfläche f1 werden die die Formen
tragenden Gestelle in der in der Fig. 2 veranschaulichten Art gekippt, so daß der überschüssige Töpferbrei aus den Formen wieder in den Trog 0 fließt. Nachdem die Arme d1 den Vorsprung f1 verlassen haben, nehmen die die Formen tragenden Gestelle wieder ihre wagerechte Lage ein.
Die schrittweise Bev/egung des Hauptrahmens α kann durch verschiedene Mittel bewirkt werden. Bei der gezeichneten Ausführungsform wird ein Hebel g1 verwendet, dessen hinteres Ende an einem Teile des Maschinengestelles drehbar gelagert ist, während sein vorderes freies Ende sich gegen die Vorderseite der Maschine erstreckt und mit einer Klinke h1 versehen ist, die mit Zapfen j1 des Rahmens α in Eingriff kommen kann. Auf diese Weise wird ein Sperrgetriebe gebildet. Der Hebel g1 ist in der Fig. 2 in seiner höchsten Lage veranschaulicht, bei welcher die Klinke h1 mit einem der Zapfen j1 in Eingriff steht, so daß, wenn der Hebel g1 nach abwärts gedrückt wird, der Rahmen α teilweise gedreht wird. Das untere Ende der Klinke h1 ist bei A2 mit einer Kerbe versehen, um mit einem der Zapfen j1 des drehbaren Rahmens a in Eingriff kommen zu können. Wenn der Rahmen α teilweise gedreht oder um einen Schritt weiterbewegt worden ist, so verläßt die Klinke h1 durch ihr Eigengewicht den Zapfen j1, so daß der Hebel g1 und die Klinke h1 frei sind, um wieder nach aufwärts bewegt werden zu können. Die Klinke h1 kommt nun wieder mit einem anderen Zapfen j1 in Eingriff, so daß der Rahmen α von neuem um einen Schritt weiterbewegt wird. Der Hebel g1 kann mit einem Gegengewicht k1 versehen sein. Durch jede Bewegung des Hebels g1 wird ein die Form tragendes Gestell in die unterste Lage gerade unter die Achse des Rahmens α gebracht, in welcher Stellung die Formen mit Töpferbrei angefüllt werden können. Die Bewegung des Hebels g1 bewirkt gleichzeitig eine Schwingung des Troges j>, welcher zu diesem Zweck mit einem vorstehenden Arm m1 versehen ist, welcher in seiner gewöhnlichen Lage an den Zähnen eines Schaltrades n1 anliegt. Das Schaltrad n1 ist auf einem an der Seite des Haupttroges q befestigten Zapfen drehbar gelagert, und die Nabe des Schaltrades besitzt einen Hebel o1, welcher durch Gelenke p1 an den Armen einer Kurbel q1 befestigt ist. Das oberste Gelenk ist drehbar mit dem Hebel g1 verbunden. Mit den Gelenken ist eine gewichtsbelastete Klinke r1 verbunden, so daß bei der Bewegung des Hebels g1 das Schaltrad n1 gedreht werden kann, wodurch der Trog f eine hin und her gehene Bewegung erhält und eine Filtrierung des Töpferbreies erzielt wird.
Die Bewegung des Hebels g1 bewirkt auch eine Umrührung des Töpferbreies in dem Troge q. Zu diesem Zwecke ist der Kniehebel q1 an dem Ende einer Welle s1 befestigt, welche in den Seiten des Troges q gelagert ist und an welcher eine Anzahl von Armen t1 befestigt ist. Diesen Armen wird in dem Troge q eine hin und her gehende Bewegung erteilt, so daß der Töpferbrei in konstanter Bewegung erhalten wird, um ein Niedersetzen der schwereren Bestandteile des Breies zu verhindern.
Zum Halten der Formen in den Gestellen kann auch ein gelenkig befestigter Deckel u1 verwendet werden (Fig. 8). Dieser Deckel ist an dem die Form tragenden Gestell drehbar befestigt und mit einer Anzahl von Ringen u2 aus Porzellan, Glas oder blankem Metall versehen, welche in den Deckel u1 eingelassen sind. Jeder Ring ist versenkt und liegt mit seiner Mittelachse in der Achse der Form. Der untere Teil des Deckels oder Ringes liegt dicht an der oberen Seite der Form an. Eine federnde Klinke u3 dient zum Festhalten des Deckels in seiner Lage. Die Formen können bis zu ihrem oberen Rande oder bis etwas über die Unterseite der Ringe u1 angefüllt werden. Wenn die Formgestelle aus der Maschine entfernt werden sollen, so werden zuerst die Deckel aufgeklappt, worauf der Überschuß des Töpferbreies entfernt wird, obwohl gewöhnlich dieser überschüssige Töpferbrei schon bei dem beschriebenen Umkippen der Formen entfernt wird. " · .
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: . Der durchseihte Töpferbrei fließt in den unteren Trog q, während die Ventile geschlossen sind. Wenn der Formträger sich in einer mit der Mitte der Maschine zusammenfallenden wagerechten Ebene verbindet, wird das die Formen tragende Gestell in seinen Träger eingesetzt. Der Rahmen α wird dann ein Stück gedreht, um einen anderen Formträger in die vorstehend angeführte Lage zu bringen. Wenn die erste Reihe der Formen den unteren Teil der Maschine unterhalb der Ventile erreicht, werden die letzteren angehoben, so daß der Töpferbrei in die Form gelangen und diese anfüllen kann. Ist dies geschehen, so wird das Gestell α wieder vorwärts bewegt, um eine andere Reihe von Formen unter die Ventile zu bringen. Auf diese Weise werden sämtliche Reihen von Formen zu den Ventilen geführt. Wenn die Formen die Lage A in Fig. 2 erreichen, wird das die Formen tragende Gestell umgekippt, so daß der überschüssige Töpferbrei in den oberen Trog abfließt, um durch die Filtriervorrichtung wieder in den unteren Trog zu gelangen. Der Töpferbrei ist vollständig ausgeflossen, wenn die Formen die Stellung B erreichen, wo sich die die Formen tragenden Gestelle wieder in die wagerechte Lage bewegen. Bei der weiteren Bewegung bis zu der Anfangsstellung wird das Gestell mit den gegossenen Waren entfernt und an dessen Stelle ein anderes Gestell in den Rahmen eingesetzt. Die Bewegung des Rahmens a
von der Stelle, an welcher die Formen mit dem Töpferbrei gefüllt werden, bis zu dem Punkte, an welchem der Überschuß des Töpferbreies abgelassen wird, ist so bemessen, daß die notwendige Aufsaugung der Feuchtigkeit stattfindet und die erforderliche Dichtheit der Ware erhalten wird.
Selbstverständlich kann die Maschine auch durch eine andere Kraft schrittweise weiterbewegt werden. Die Maschine kann nötigenfalls auch ununterbrochen bewegt werden. Ferner kann die Maschine auch zum Gießen von anderen als den angeführten Gegenständen verwendet werden.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Maschine zum Gießen von Gegenständen aus Porzellan, Ton o. dgl., bei welcher die Formen in einem drehbaren Rahmen . gelagert sind und zum Ausgießen der überschüssigen Formmasse gekippt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des die Formen tragenden drehbaren Rahmens die zum Zuführen, Filtrieren und zum Rühren der Formmasse dienende Vorrichtung (0, p, q, t1) angebracht ist, an deren tiefster Stelle sich die zur Einführung der Formmasse in die Formen dienenden Ventile (r) befinden, während an einer oberhalb des Zuführtroges (0) gelegenen Stelle eine Kippvorrichtung (f1) für die Formen angebracht ist, und wobei der zum Antrieb des drehbaren Rahmens (a) dienende Hebel (g1) mit der Filtriervorrichtung und der Rührvorrichtung so in Verbindung steht, daß beim Drehen des die Formen tragenden Rahmens unter gleichzeitiger Bewegung der Filtrier- und Rührvorrichtung die Formen an der tiefsten Stelle des Rahmens mit Formmasse gefüllt werden, während die überschüssige Formmasse bei der Bewegung der Formen über den Zuführungstrog wieder in den letzteren eingeführt wird, um den Formen von neuem zugeführt zu werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Innenraum des drehbaren, die Formen tragenden Rahmens (a) ein oben offener Trog (0), unterhalb des letzteren ein mit einem Sieb versehener, hin und her beweglicher Trog (f) und darunter ein Trog (q) angebracht sind, welch letzterer an seiner tiefsten Stelle gegenüber dem drehbaren Rahmen (a) mit Auslaßventilen (r) für die Formmasse versehen ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Rahmen (a) mittels eines drehbar gelagerten Hebels (g1) bewegt wird, welcher mit einer Zapfen (j1) des drehbaren Rahmens umgreifenden Klinke (h1) versehen und mit dem Antriebshebel (q1) für den hin und her beweglichen Trog (ρ) verbunden ist, auf dessen Welle (s1) auch die Rührvorrichtung (t1) sitzt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Formen tragenden, an dem Rahmen (a) befestigten drehbaren Träger (j) mit Armen (d1) versehen sind, welche bei der Drehung des Rahmens (a) an einer oberhalb des Zuführungstroges (0) befindlichen feststehenden Daumenfläche (f1) Führung erhalten, wodurch die Formen gekippt werden, um die überschüssige Formmasse wieder .in den Zuführungstrog (0) zurückzuführen.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßventile (r) unter Vermittlung einer mit sämtlichen Ventilstangen verbundenen Stange (t) gemeinsam und unter Vermittlung von auf dieser Stange (t) drehbar gelagerten, mit je einer Ventilstange verbundenen Hebeln (bx, a1) unabhängig voneinander geöffnet werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961963C (de) * 1951-08-21 1957-04-11 Phillip Ivor Robinson Vorrichtung zum Giessen keramischer Massen
DE1237479B (de) * 1962-09-01 1967-03-23 Netzsch Maschinenfabrik Trockenvorrichtung fuer keramische Formlinge in einer Giessanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961963C (de) * 1951-08-21 1957-04-11 Phillip Ivor Robinson Vorrichtung zum Giessen keramischer Massen
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