DE971590C - Verfahren zur Herstellung von Backhefe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Backhefe

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DE971590C
DE971590C DED311A DED0000311A DE971590C DE 971590 C DE971590 C DE 971590C DE D311 A DED311 A DE D311A DE D0000311 A DED0000311 A DE D0000311A DE 971590 C DE971590 C DE 971590C
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carbohydrate
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Marcel Celestin Honor Deloffre
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Fermzymetera SA Holding
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12NMICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA
    • C12N1/00Microorganisms; Compositions thereof; Processes of propagating, maintaining or preserving microorganisms or compositions thereof; Processes of preparing or isolating a composition containing a microorganism; Culture media therefor
    • C12N1/32Processes using, or culture media containing, lower alkanols, i.e. C1 to C6

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Backhefe Es ist bekannt, Hefe aus vergärbaren Kohlehydraten und Alkohol oder aus Alkohol allein zu gewinnen. So wird in der britischen Patentschrift 153 667 die Umwandlung von Alkohol, der sich zu Beginn der üblichen Gärung bildet, beschrieben. Diese Menge Alkohol ist aber in bezug auf das Volumen verhältnismäßig klein und stellt nur annähernd 13% des Gesamtrohstoffes dar. Außerdem wird dieser Alkohol nur langsam gänzlich oder teilweise während des letzten Stadiums der Gärung absorbiert. Aus der Art, wie die Gärung durchgeführt wird, ist ersichtlich, daß die Bildung von Alkohol soweit als möglich unterdrückt wird.
  • Die britische Patentschrift 354 118 bezieht sich auf die Verwendung von Alkohol als Nährmittel für die Hefe und sieht keine Absorption von Zucker gleichzeitig mit der des Alkohols vor. Das Verfahren kann als eine Nachbehandlung betrachtet werden. Die Menge des in der Flüssigkeit vorhandenen Alkohols ist so klein, daß sie nicht die Menge, die bei den üblichen Verfahren bei der Spaltung des Zuckers vorkommt, übertrifft.
  • Nach dem Verfahren der schweizerischen Patentschrift 90 954 soll der am Beginn der Hauptgärung bei geringerer Belüftung entstehende Alkohol im weiteren Gärverlauf unter aeroben Bedingungen als C-Quelle von der Hefe wieder verbraucht werden.
  • Es wurde nun gefunden, daß Backhefe aus Hefezellen von Zuchthefe durch Belüftung gewonnen werden kann, indem in einer ersten Gärstufe die Hälfte bis zwei Drittel der insgesamt zu verhefenden assimilierbaren Kohlehydratmenge mit der sehr geringen Menge an Reinzuchthefe von o,i bis 0,3% unter schwacher Belüftung zu 85 bis 95 % zu Alkohol vergoren und in einer zweiten Gärstufe die 2 bis 5 Volumprozent Alkohol enthaltende alkoholische Würze aus der ersten Gärstufe unter Zulauf der restlichen Kohlehydratmenge bei starker Lüftung restlos verheft wird.
  • Dieses Verfahren ist wirtschaftlich, bequem und besitzt viele praktische Vorteile. So wird die vielfach aufeinanderfolgende Zucht von Hefezellen unter wechselnden Bedingungen vermieden und dadurch das Verfahren vereinfacht. Eine größere Ausbeute an Handelshefe wird erzielt und eine Hefe mit einem Gärvermögen, die dem der besten Backhefe gleichkommt, gewonnen. Eine der bisherigen Handelshefe dauernd überlegene Qualität wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gewährleistet.
  • Um eine 2- bis 50/aige alkoholische Würze zu erhalten, wird eine kohlehydrathaltige Hefenährlösung oder Würze, die eine Verdünnung etwa zwischen 1 : 7 und i : io hat, was einem Gehalt von 9.5 bis 5% Glukose entspricht, und die Spuren mineralischer und organischer Substanzen, die für das Wachstum der Hefe wesentlich sind, enthält, mit Kulturhefe geimpft und in einer ersten Gärungsphase durch Belüften vergoren, bis der Kohlehydratgehalt durch die Hefe assimiliert ist, und zwar bis zu einem Grade, daß sich der Alkohol, als Kohlehydrat berechnet, in einer Menge von 85 bis 95 Gewichtsprozent des Kohlehydrates gebildet hat, was einer Alkoholkonzentration von 2 bis 5% entspricht.
  • In dieser Phase wird die Belüftung durch Einblasen von Luft in die Würze während ungefähr 15 bis i8 Stunden bei einer Geschwindigkeit von annähernd 25 m3 Luft pro Stunde für je ioo hl Würze bewirkt, wobei das Wachstum der Kulturliefe zur Zuchthefe zwischen 25 bis 3o Gewichtsprozent des Rohstoffes, der das in der Würze enthaltene Kohlehydrat enthält, beträgt, was 15 bis i8 Gewichtsprozent des im Verfahren verwendeten Rohstoffes gleichkommt.
  • In der zweiten Gärungsphase dient der in der ersten Gärungsphase gebildete Alkohol als Nährstoff für die Zuchthefe. Zu Beginn dieser Phase beträgt die Menge des vorhandenen Alkohols ungefähr 5o bis So Gewichtsprozent des Gesamtrohstoffes, der für das Verfahren das Kohlehydrat liefert. Dagegen schwankt die Menge an Zuchthefe, die zu dieser Zeit in der Würze vorhanden ist, zwischen 15 und 18 Gewichtsprozent des in beiden Phasen verwendeten Gesamtrohstoffes. Im Gegensatz zu den üblichen Verfahren, in denen eine sehr verdünnte Würze zu Beginn der Gärung verwendet wird,- kann das Verfahren gemäß der Erfindung von nfang an mit der gesamten während der ersten Gärphase gebildeten Alkoholmenge arbeiten, wobei die Verdünnung der Würze zwischen i : i i und i : 15 liegt, was einem Gehalt von 6 bis 3,5 Gewichtsprozent an Glukose entspricht. Man kann aber auch bei einer Verdünnung von i :7 bis i :15 arbeiten, was 9,5 bis 3,5 Gewichtsprozent an Glukose entspricht. Diese Verdünnung wird in der zweiten Gärphase aufrechterhalten, wenn weiterer Hefenährstoff der belüfteten Würze ununterbrochen oder diskontinuierlich mit einer Geschwindigkeit, wie sie durch das allmähliche Steigen der Wachstumsgeschwindigkeit der Hefe erforderlich ist, zugeführt wird.
  • Folgende Beispiele, die jedoch den Umfang der Erfindung nicht erschöpfend behandeln, sollen das Verfahren gemäß der Erfindung erläutern.
  • Beispiele i. Eine Hefennährwürze aus 2268 kg Rübenmelasse wurde auf bekannte Weise hergestellt, indem man die Würze klärte und ihr mineralische Salze, die für das Wachstum der Hefe notwendig sind, zugab. Die Würze wurde hierauf zusammen mit Wasser in einen vollständig geschlossenen Kulturtank gebracht, gekocht, um sie zu sterilisieren, und auf 30° C abgekühlt, wobei das Endvolumen etwa 21o hl betrug, was ungefähr einem Gehalt von 5,6 Gewichtsprozent Glukose entspricht. 2,268 bis 4,536 kg ausgewählte Kulturhefe wurden hierauf in die Würze gegeben und dann die Gärung der Masse durch Einblasen von Luft, die nach bekannten Verfahren durch Filtration sterilisiert war, mit einer Geschwindigkeit von annähernd 25 m3 steriler Luft je ioo hl Würze und Stunde während ungefähr 16 bis 17 Stunden durchgeführt.
  • Die erste Gärungsphase des Verfahrens war nach 16 bis 17 Stunden Belüftung beendet. Eine Probe der Gärwürze zeigte, daß die Zuchthefe sich bis zu 28,5g pro Liter vermehrt hatte, während 3143 Volumprozent Alkohol sich durch die Hefe in der Würze gebildet hatten, was beweist, daß 87'/o des Gesamtzuckers in dem Kulturtank in Alkohol umgewandelt worden waren.
  • Die alkoholische Würze, die die Zuchthefe enthält, wurde darauf in ein Gärgefäß übergeführt und Wasser zugegeben, um das Volumen auf 315 hl zu bringen.
  • Für die zweite Gärungsphase des Verfahrens wurden 1635 kg Weizen mit Salzsäure verzuckert. Nach der Verzuckerung wurde die Lösung durch Filtration geklärt. Die Lösung wurde nach Zugabe mineralischer Salze in konzentrierter Form zunächst in Vorratstanks gelagert, dann mit Wasser bis zu einer Konzentration von ungefähr i : i i verdünnt, was einer Zuckerkonzentration von ungefähr 5,1 Gewichtsprozent Glukose entspricht, und während etwa 12 Stunden der alkoholischen Würze im Gärgefäß allmählich zugegeben. Während dieser Zeit wurde die Würze durch Einblasen von iooo bis i5oo m3 steriler Luft je ioo hl Würze und je Stunde belüftet. Die Zuflußgeschwindigkeit der kohlehydrathaltigen Lösung zu der belüfteten Würze wurde durch die Wachstumsgeschwindigkeit der Hefe bestimmt und mit dieser allmählich gesteigert. Während dieser Phase wurde der in der ersten Phase gebildete Alkohol zusammen mit der kohlehydrathaltigen Lösung allmählich durch die Hefe assimiliert. Nach dieser Zeit zeigten Proben, daß der Alkohol und das zugegebene Kohlehydrat vollständig durch die Hefe umgesetzt wurden, wie folgende Tabelle zeigt. Diese Gärung war nach 13,5 Stunden beendet, wobei die Belüftung der Würze mit einer Geschwindigkeit zwischen iooo und ISoo m3 steriler Luft je ioo hl Würze und je Stunde zusammen mit der allmählichen Zugabe der kohlehydrathaltigen Lösung begann.
    Dauer Gesamtvolumen Alkoholgehalt Assimilierter Produzierte Hefe Würze
    Alkohol je kg Rohstoff
    Stunden hl 1 1 kg 1
    1,30 315 66o - 603 13,4
    3 628 32 642
    4 587 41 721
    6 347 477 110 1148 13,2
    8 353 124 1875
    10 4.17 igo 163 268o 12,8
    12 IS 175 3440
    13,5 487 0 15 3730 12,4
    Die nach dem Verfahren gemäß der Erfindung hergestellte Hefe wurde hierauf durch Zentrifugieren von der flüssigen Würze getrennt, gründlich gewaschen und durch Verpressen geformt.
  • 2. Von einer Gesamtbeschickung, die aus 4o8o kg Rübenmelasse bestand, wurden für die erste Gärungsphase zwei Drittel durch Klärung und Sterilisieren, wie im Beispiel i beschrieben, in eine Hefenährwürze umgewandelt. Diese Würze wurde zusammen mit Wasser in einen vollkommen geschlossenen Kulturtank gebracht, sterilisiert und auf 30° C abgekühlt, wobei das Endvolumen 225 hl betrug, was 6,3 Gewichtsprozent Glukose entspricht. Mit 4,536 kg einer ausgewählten Kulturhefe wurde hierauf die Würze geimpft und durch Einblasen von 25 m3 steriler Luft je ioo hl Würze und je Stunde während ungefähr 18 Stunden vergoren.
  • Am Ende dieser ersten Gärphase enthielt die Würze Alkohol in einer Konzentration von 3,66 Volumprozent, was beweist, daß goo/o des Gesamtzuckers in dem Kulturtank sich in Alkohol umgewandelt hatten, während die Hefe sich bis zu 30 g im Liter vermehrte. Diese alkoholische Würze wurde hierauf in ein Gärgefäß gepumpt und Wasser hinzugegeben, um das Volumen der Masse auf 315 hl zu bringen.
  • Die verbleibenden 136o kg Melasse wurden hierauf in eine kohlehydrathaltige Hefenährlösung umgewandelt und in der zweiten Gärphase des Verfahrens wie oben beschrieben verwendet, wobei die Lösung in konzentrierter Form in Vorratstanks gelagert wurde. Diese Lösung wurde hierauf mit Wasser bis zu einer Konzentration von ungefähr 1 :13 verdünnt, was einer Zuckerkonzentration von ungefähr 4 Gewichtsprozent Glukose entspricht, und während 12 Stunden 2o Minuten in die alkoholische Würze allmählich zugegeben, wobei die Würze während dieser Zeit durch Einblasen von iooo bis ISoo m3 steriler Luft je ioo hl Würze und je Stunde belüftet wurde. Die Zuflußgeschwindigkeit der kohlehydrathaltigen Lösung in die belüftete Würze wurde allmählich. mit der Wachstumsgeschwindigkeit der Hefe gesteigert. Proben am Ende der Gärperiode zeigten, daß der Alkohol vollständig durch die Hefe assimiliert worden war.
  • Die folgende Tabelle zeigt deutlich die technischen Einzelheiten dieser Gärphase, die nach 13 Stunden und .4o Minuten beendet war.
    Dauer Gesamtvolumen Alkoholgehalt Assimilierter Produzierte Hefe Würze
    Alkohol je kg Rohstoff
    Stunden hl 1 1 kg 1
    1,66 315 823 - 676 11,25
    3 76o 43 714
    5 736 44 Io65
    7 352 584 152 1555 11,3
    9 385 199 2230
    I 1 4.25 192 193 2920 11,5
    13 il 181 356o
    14 488 0 11 36go 11,9
    Die so hergestellte Hefe wurde von der flüssigen Würze durch Zentrifugieren getrennt und wie im Beispiel i behandelt.
  • Diese Beispiele zeigen deutlich die Wachstumsgeschwindigkeit der Hefe infolge der Assimilation des in der Würze vorhandenen Alkohols und der gleichzeitigen Assimilation des Kohlehydrates in der kohlehydrahthaltigen Hefenährlösung.
  • Aus Beispiel i kann die Assimilationsgeschwindigkeit des Alkohols zusammen mit dem zeitlichen Steigen des Gesamtvolumens ersehen werden, wobei die durchschnittliche Zuflußgeschwindigkeit an kohlehydrahthaltiger Lösung, die eine Konzentration von i : i i hatte, was ungefähr 5,1 Gewichtsprozent an Glukose entspricht, während der ersten 4,5 Stunden ungefähr 7,5 hl je Stunde betrug, während in den folgenden 4 Stunden die durchschnittliche Geschwindigkeit der Zugabe 17,5 hl je Stunde und während der letzten 3,5 Stunden dieser Phase die Durchschnittsgeschwindigkeit 2o hl je Stunde ausmachte.
  • Im Beispiel 2 kann die Alkoholassimilationsgeschwindigkeit in Beziehung zu einem zeitlichen Ansteigen des Volumens durch die Zugabe der kohlehydrathaltigen Lösung gebracht werden, die eine Konzentration von i :13 hatte, entsprechend ungefähr 4 Gewichtsprozent Glukose, bei einer durchschnittlichen Zuflußgeschwindigkeit während der ersten 5,5 Stunden von ungefähr 7 hl je Stunde. In den folgenden 4 Stunden betrug die Zuflußgeschwindigkeit i8,25 hl je Stunde und während der letzten 3 Stunden dieser Phase 21 hl je Stunde.
  • Die Beispiele erwähnen die Verwendung eines Kulturtanks und eines besonderen Gärgefäßes. Die Herstellung der die Zuchthefe enthaltenden alkoholischen Würze und die Gärung zu Handelshefe kann in einem einzigen Gärgefäß durchgeführt werden, vorausgesetzt, daß ein solches Gefäß während der ersten Phase des Verfahrens, in der sich die Kulturhefe zur Zuchthefe vermehrt, verschließbar ist und daß dieses hierauf für die Gärung gemäß der zweiten Phase geöffnet verwendet werden kann. Diese Anordnung kann mit nur geringen Abänderungen des Verfahrens angewendet werden. Sie vermindert die Zahl der erforderlichen Gärgefäße und senkt die Produktionskosten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Gewinnung von Backhefe aus alkoholischer Hefenährwürze durch Impfen mit Zuchthefe und Vergärung unter Belüftung und unter allmählicher Zugabe von kohlehydrathaltiger Hefenährlösung, dadurch gekennzeichnet, daß in einer ersten Gärstufe die Hälfte bis zwei Drittel der insgesamt zu verhefenden assimilierbaren Kohlehydratmenge mit der sehr geringen Menge an Reinzuchthefe von o,i bis 0,3 0/0 - bezogen auf die vorgelegte Kohlehydratmenge - unter schwacher Belüftung zu 85 bis 95 0/a zu Alkohol vergoren und in einer zweiten Gärstufe die 2 bis 5 Volumprozent Alkohol enthaltende alkoholische Würze aus der ersten Gärstufe unter Zulauf der restlichen Kohlehydratmenge bei starker Lüftung restlos verlieft wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die 2 bis 5 Volumprozent Alkohol enthaltende Hefenährwürze mit einer solchen Menge Zuchthefe geimpft wird, daß das Gewicht des Alkohols 8o bis ioo% des Gewichts der Zuchthefe entspricht.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Würze zugeführte kohlehydrathaltige Hefenährlösung eine derartige Konzentration hat, daß die Verdünnung der Würze bis zu Beginn der Gärung zwischen 1 :7 und i : 15 liegt, entsprechend einem Gehalt von 9,5 bis 3,5 Gewichtsprozent Glukose, und am Ende der Gärung i : i i bis i :15 in bezug auf die gesamte Rohstoffmenge aus Kohlehydrat und Alkohol (der als Kohlehydrat berechnet ist) beträgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch t bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die alkoholhaltige Würze während des Zulaufs der Nährflüssigkeit io bis 14 Stunden lang mit iooo bis i5oo m,3/ioo hl Würze und je Stunde belüftet wird und daß die Würze während dieser Zeit eine Temperatur von annähernd 30° C hat.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der ersten Gärung die kohlehydrathaltige Hefenährwürze annähernd eine Temperatur von 30° C und eine Konzentration hat, die einer Verdünnung zwischen 1 :7 und i : io entspricht, was einem Gehalt von 9,5 bis 5,2 Gewichtsprozent Glukose gleichkommt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei der ersten Gärung neben dem Alkohol 15 bis i8 Gewichtsprozent der in dem Verfahren verwendeten Gesamtrohstoffe zur Bildung von Hefe verbraucht werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 310 461, 3oo 662, 590 55o. 62o 995, 637 728; österreichische Patentschrift Nr. 130 438; britische Patentschrift Nr. 192 085; schweizerische Patentschrift Nr. 90 954.
DED311A 1941-01-22 1949-11-08 Verfahren zur Herstellung von Backhefe Expired DE971590C (de)

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