DE9699C - - Google Patents

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D83/00Heel-presses without nailing apparatus; Machines for pressing single lifts or punching holes for nailing

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Description

Die im Patente No. 535 patentirte Maschine zur Herstellung von Schuh- und Stiefelabsätzen ist hier für Motorenbetrieb eingerichtet, dessen Anordnung in beiliegender Zeichnung in Fig. 1 bis 8 dargestellt ist.
α und a' sind die beiden Seitenwände, welche, mit dem Tische υ verbunden, das Gestell der Maschine bilden, b ist die Welle, welche in Lagern der Ständer α und α1 läuft und auf welcher die feste und lose Riemscheibe c und c' und das Schwungrad d sitzen.
An der Aufsenseite des Ständers sitzt auf der Welle b das konische Rad e, welches in ein gleiches Rad e* eingreift und bei der Umdrehung die Schraube / bewegt; die Schraube/ greift in das Rad g ein, welches auf der Excenterwelle h sitzt.
Auf dieser Welle befinden sich zwei Excenter, über welche die zwei Bügel i und 2' gesteckt sind, deren Enden in einer Welle liegen, welche die Schienen k und k 1 verbindet. Durch die Umdrehung der Excenterwelle h gehen die Bügel, sich seitlich bewegend, auf und nieder und nehmen die Schienen k und k1, welche in den Ständern α und «' parallel geführt sind, mit. Die Schienen k und kx sind oben durch eine Traverse /, in welcher die Regulirschraube m sitzt, verbunden. An der Regulirschraube m ist der Brechbock η befestigt.
Sollen mit dieser Maschine Absätze geprefst werden, so wird der in der Patentschrift des oben erwähnten Patentes No. 535 auf Blatt II (im Texte irrthümlich mit Blatt III bezeichnet) gezeigte Apparat unter den Brechbock η geschoben und, wenn die Excenter in ihrer tiefsten Lage stehen, wird die Regulirschraube so weit niedergeschraubt, dafs der Apparat fest zusammengedrückt ist. Man zieht darauf den Apparat unter dem Brechbock hervor', legt Nägel und die Fleckstücke für den Absatz ein und, nachdem der Deckel wieder auf den Apparat gebracht ist, setzt man die Maschine in Bewegung; wenn die Excenter auf ihrer höchsten Stelle stehen, schiebt man den Apparat wieder unter den Brechbock, welcher beim Niedergehen der Excenter den Absatz zusammendrückt und gleichzeitig die Nägel in den Absatz treibt. Wird zu viel Leder in den Apparat eingelegt oder ist die Maschine zu tief regulirt, so dafs die Excenter nicht ganz niedergehen können, dann wird der Brechbock η zerspringen, da er so construirt ist, genügend Druck für die Arbeit auszuhalten, bei einem übermäfsigen Druck jedoch früher zerspringt, als ein anderer, schwieriger zu ersetzender Maschinentheil. Nachdem der Absatz zusammengeprefst ist, wird der Apparat unter dem Brechbock hervorgezogen, und durch den im folgenden beschriebenen vorn an der Presse angebrachten Apparat ausgestofsen.
Auf der Welle b sitzt der Hebedaumen q, welcher auf einem Keile verschiebbar ist, von einer Feder jedoch immer nach der rechten Seite gedrückt wird. Durch den Winkelhebel r wird der Daumen unter den Gelenkhebel s geschoben, welcher bei der Umdrehung diesen mit dem daran befestigten Ausstofsstift t hebt und den Absatz aus dem Apparat stöfst. Der Tritt u dient zum Einrücken des Hebedaumens vermittelst des Winkelhebels r; verläfst der Fufs den Tritt, so drückt die Feder den Hebedaumen wieder zurück.
Patenτ-Anspruch:
Die Bewegung der Presse in der gezeichneten Weise durch konische Räder und Schraubengetriebe, sowie den Ausstofsapparat, wie gezeichnet und beschrieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

  1. ,1S79.
    Klasse'71.
    WEBER & MILLER in BOCKENHEIM bei FRANKFURT a. M. Presse zum Zusammenpressen von Schuhabsätzen.
    Zusatz-Patent zu No. 535 vom 12. August 1877.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. December 1879 ab. Längste Dauer: 11. August 1892.
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