DE969487C - Tuerverschluss, insbesondere fuer Kuehlschraenke - Google Patents

Tuerverschluss, insbesondere fuer Kuehlschraenke

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DE969487C
DE969487C DEB21259A DEB0021259A DE969487C DE 969487 C DE969487 C DE 969487C DE B21259 A DEB21259 A DE B21259A DE B0021259 A DEB0021259 A DE B0021259A DE 969487 C DE969487 C DE 969487C
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DE
Germany
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handle
door
door handle
button
intermediate member
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Expired
Application number
DEB21259A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Gronbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB21259A priority Critical patent/DE969487C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE969487C publication Critical patent/DE969487C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/0042For refrigerators or cold rooms
    • E05B65/0046For refrigerators or cold rooms with a bifurcated bolt

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Türverschluß, insbesondere für Kühlschränke, mit einem als Hebel wirkenden Griff, der beim Öffnen der Tür an einer die Schließfalle auslösenden längs verschiebbaren Taste angreift. Diese Taste hebt beim Betätigen des Türgriffes die Schloßfalle, welche einen Teil eines unter der Wirkung von Kraftspeicherfedern sich selbst sperrenden Hebelsystems bildet, vom Schließkloben ab; die Schloßfalle gelangt dabei in eine gesicherte Sperrlage, die erst beim Schließen der Tür durch den auf das freie Ende des Schließfallerihebels auftreffenden Schließkloben aufgehoben wird, so daß nunmehr die Schloßfalle ohne Mitwirkung des Handgriffs lediglich durch die Kraftspeicherfeder in die Schließlage verschwenkt wird.
Durch die Erfindung soll die Möglichkeit geschaffen werden, die Verbindung zwischen dem Türgriff und dem Schließgesperre im Bedarfsfall vollständig zu lösen, so daß man den Griff bei geschlossener Tür lediglich leer bewegen kann, ohne auf das Gesperre einzuwirken und damit die Tür öffnen zu können. Bei einem an Kraftfahrzeugen bekannten Türverschluß, dessen Schließfalle mittels eines Bolzens am Türgriff schwenkbar angelenkt ist, läßt sich dieser Gelenkbolzen durch einen Exzenter in axialer Richtung so verschieben, daß er keine Bewegung mehr vom Türgriff auf die
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Schließfalle übertragen kann. Bei dieser Anordnung müssen verhältnismäßig genaue Passungen eingehalten werden, da beim Kupplungsvorgang der Gelenkbolzen in der Fluchtlinie der Gelenkbohrung liegen muß.
Die damit verbundenen Schwierigkeiten werden bei einem Türschloß der eingangs gekennzeichneten Art dadurch vermieden, daß der Gelenkbolzen für den Türgriff ein Führungsglied bildet, an ίο dem ein auf zwei Schulterflächen des hohlen Türgriffs abgestütztes Zwischenglied quer zur Taste durch eine Handhabe derart verschoben werden kann, daß es beim Verschwenken des Türgriffes entweder auf die Taste stößt oder sich in einer Stellung befindet, in der es beim Betätigen des Türgriffes nicht auf die Taste auftrifft. Das gekennzeichnete Zwischenglied bildet einen ohne Einhaltung besonderer Passungen leicht ausrückbaren Kupplungsteil, der nur in seiner einen Endstellung eine kraftschlüssige Bewegung zwischen den Türgriff und der Taste ermöglicht, in der anderen Endstellung dagegen eine Leerlaufbewegung des Türgriffs zuläßt.
Dieses Merkmal unterscheidet den Erfindungsgegenstand vorteilhaft von einem bekannten Türverschluß, bei dem ein durch einen Schlüssel verschiebbares Verriegelungsglied in der Verriegelungsstellung den Hebelgriff festhält und daher durch die an diesem Griff wirkenden Kräfte starken mechanischen Beanspruchungen unterworfen ist.
Da bei dem Türverschluß gemäß der Erfindung kein Verriegelungsglied benötigt wird, das mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt ist, und da zum Verschieben des Zwischengliedes nur geringe Kräfte notwendig sind, können entsprechend schwach bemessene und an unauffälliger Stelle im Türgriff unterzubringende Mittel für diesen Zweck verwendet werden. Zweckmäßigerweise wird die Handhabe in Form eines Steckschlüssels gestaltet, der in ein am Türgriff drehbar gelagertes und die Verschiebungsbewegungen des Zwischengliedes bewirkendes Antriebsglied in Form eines Zylinderschlosses eingeführt werden kann.
Weitere in den Ansprüchen gekennzeichnete Erfmdungsmerkmale sind der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen, die sich auf das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel bezieht. Es zeigt
Fig. ι einen an einem Kühlschrank angebauten geöffneten Türverschluß im Schnitt,
Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2 und
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 2. An der Außenwandfläche einer Kühlschranktür 5 sitzt eine Grundplatte 6 mit zwei seitlich hochgebogenen Laschen 7, die einen Bolzen 8 tragen. Auf dem Bolzen ist ein hohler Handgriff 10 schwenkbar gelagert und ein U-förmiger Bügel geführt, dessen langer Schenkel 12 auf zwei an der Innenwand des hohlen Handgriffes 10 vorgesehenen Schulterflächen 13 aufliegt. An diese Schulterflächen wird der Bügelschenkel 12 mit leichter Kraft angepreßt durch den einen Arm einer haarnadelförmig gebogenen Drahtfeder 15, deren Win- 6g diungen 14 den Gelenkbolzen 8 umfassen., und deren anderer Arm sich an der Grundplatte 6 abstützt.
An dem ein Zwischenglied bildenden U-förmigen Bügel ist eine Lasche 16 mit einem einseitig offenen Schlitz 17 befestigt, in den ein Exzenter 18 hineinragt. Dieser Exzenter sitzt an der Stirnseite einer in der Wandung des Handgriffs 10 drehbar gelagerten Büchse 9, die die Form eines Zylinderschlosses hat und durch einen Steckschlüssel 20 (Fig. 4) über einen durch einen Anschlaglappen 21 festgelegten Winkelbereich gedreht werden kann. Bei der in Fig. 1 gezeichneten Stellung des Anschlaglappens stößt beim Verschwenken des Türgriffes 10 der längere Schenkel 12 des U-Bügels auf eine Taste 22 und bildet dabei ein Zwischenglied, das eine in Richtung des Pfeiles α ausgeführte Schwenkbewegung des Griffes auf diese Taste überträgt. Dabei hebt die Taste über mehrere Zwischenhebel eine Schließfalle 24 von dem Schließkolben 25 ab (Fig. 1). Die Tür kann somit geöffnet werden.
Wird nunmehr die Exzeniterachse 19 mittels des Steckschlüssels so gedreht, daß der Anschlaglappen 21 die in Fig. 2 gezeichnete Endstellung einnimmt und dabei der Exzenter 18 die Lasche 16 mit dem U-förmigen Zwischenglied nach rechts verschiebt, so kann der Schenkel 12 beim Verschwenken des Handgriffes 10 nicht mehr auf die Taste 22 einwirken. Der Türverschluß kann erst dann geöffnet werden, wenn die Büchse 19 mit dem Exzenter 18 und damit auch der Bügel 11 mittels des Steckschlüssels 20 wieder in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung gebracht sind.
An Stelle des Exzenters mit der nach Art eines Zylinderschlosses ausgebildeten Büchse kann selbstverständlich auch ein anderes Betätigungsmittel angeordnet werden, z. B. ein solches, das nach Art eines Riegels unmittelbar ein Verschieben des Zwischengliedes 11 ermöglicht.

Claims (5)

  1. PaTENTANSPHÜCHE:
    i. Türverschluß, insbesondere für Kühlschränke, mit einem Hebelgriff, der beim öffnen der Tür an einer die Schließfalle auslösenden längs verschiebbaren Taste angreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkbolzen (8) für den Türgriff (10) ein Führungsglied bildet, an dem ein auf zwei Schulterflächen (13) des hohlen Türgriffes abgestütztes Zwischenglied (12) quer zur Taste (22) durch eine Handhabe (20) derart verschoben werden kann, daß es beim Verschwenken des Türgriffes entweder auf die Taste (22) stößt oder sich in einer Stellung befindet, in der es beim Betätigen des Türgriffes nicht auf die Taste auftrifft.
  2. 2. Türverschluß mit einer Handhabe nach Art eines Steckschlüssels, der in ein in der Wandung des hohlen Türgriffes drehbar gelagertes Zylinderschloß eingeführt wird, das mit einem Antriebsexzenter versehen ist, nach
    Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsexzenter (18) in an sich bekannter Weise die Verschiebungsbewegungen des Zwischengliedes (12) herbeiführt und mit einem die Drehbewegungen begrenzenden Anschlaglappen (21) versehen ist.
  3. 3. Türversehluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkbolzen (8) für den Türgriff von den beiden Schenkeln eines U-förmigen Bügels umfaßt wird, von denen der eine (12) das Zwischenglied bildet.
  4. 4. Türversehluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ü-förrnigen Bügel eine mit einem Schlitz (17) versehene und an dem Antriebsexzenter (18) angreifende Lasche (16) befestigt ist.
  5. 5. Türversehluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf den an den Schulterfiächen (13) des Türgriffes abgestützten Schenkel des Zwischengliedes (12) der ao eine Arm einer haarnadelförmig gebogenen Drahtfeder (15) einwirkt, deren Windungen (14) den Gelenkbolzen (8) umfassen, und deren anderer Arm an der Grundplatte (6) des Türgriffes (10) abgestützt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 845 050.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 809 542/26 6.58
DEB21259A 1952-07-20 1952-07-20 Tuerverschluss, insbesondere fuer Kuehlschraenke Expired DE969487C (de)

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DE969487C true DE969487C (de) 1958-06-12

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE845050C (de) * 1951-04-01 1952-08-04 Paul Oberholz Kuehlschrankschloss mit Hakenriegel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE845050C (de) * 1951-04-01 1952-08-04 Paul Oberholz Kuehlschrankschloss mit Hakenriegel

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