DE969308C - Behaelter fuer pulverfoermige Stoffe - Google Patents

Behaelter fuer pulverfoermige Stoffe

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DE969308C
DE969308C DEA16873A DEA0016873A DE969308C DE 969308 C DE969308 C DE 969308C DE A16873 A DEA16873 A DE A16873A DE A0016873 A DEA0016873 A DE A0016873A DE 969308 C DE969308 C DE 969308C
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DE
Germany
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container
porous wall
outlet opening
cone
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DEA16873A
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English (en)
Inventor
Oivind Lind Knutsen
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AMALGAMATED LIMESTONE CORP Ltd
Original Assignee
AMALGAMATED LIMESTONE CORP Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/54Large containers characterised by means facilitating filling or emptying
    • B65D88/72Fluidising devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Behälter für pulverförmige Stoffe Die Erfindung bezieht sich auf transportable Behälter für pulverförmige Stoffe wie Zement, Kalkstein, Kohlenstaub u. dgl., die pneumatisch aus dem Behälter ausgebracht werden, und zwar auf Behälter, die zum Entleeren des pulverförmigen Inhaltes gekippt werden können und deren eine Stirnwand die Form eines nach außen und unten sich nach einer Ausflußöffnung im unteren Teil verjüngenden Kegels hat.
  • Es ist bekannt, den Austritt des Pulvers dadurch zu erleichtern, daß man Druckluft oder -gas in den Behälter nahe der Austrittsöffnung durch düsenähnliche oeffnungen in einer Platte einführt, wobei das Druckmittel durch die Öffnungen in der Richtung nach unten hindurchtritt, und daß man eine Luft- oder Gas düse in der Ausfluß leitung oder in dem mit der Ausflußöffnung vereinigten Verbindungsstück vorsieht, um das Material durch die Ausflußleitung zu fördern.
  • Nach einem bekannten Vorschlag werden selbstentleerende Behälter für pulverförmige Stoffe mit einer über die ganze Länge des Behälters sich erstreckenden porösen Wandung versehen, durch welche zur Vereinfachung des Entleerungsvorganges Druckluft, und zwar über die gesamte Länge dèr porösen Wandung, eingelassen wird.
  • Diese Behälter können jedoch nicht gekippt werden; sie besitzen auch keine kegelförmigen Stirnwände, in welche die ganze Druckluft einströmt, um unmittelbar auf eine vergleichsweise geringe Pulvermenge in der Nähe einer Auslaßöffnung in dem Kegel einzuwirken.
  • Nach der Erfindung besitzen zur Aufnahme pulverförmiger Stoffe dienende transportable Behälter, die zum Entleeren gekippt werden können und deren eine Stirnwand die Form eines nach außen und unten sich nach einer Auslaßöffnung im unteren Teil verjüngenden Kegels hat, eine in die Unterseite der konischen Stirnwand in der Nähe der Auslaßöffnung eingesetzte poröse Wandung und Mittel zum Zuführen belüftenden Druckmittels in den Behälter durch die poröse Wandung. Hierdurch kann das pulverförmige Gut in der Nähe der Ausflußöffnung zum Fließen gebracht und dadurch das Entleeren des Behälters vereinfacht werden.
  • Die poröse Wandung besteht zweckmäßig aus zwei durchbrochenen Platten mit einer Zwischenschicht luftdurchlässigen Materials, die beiden Platten und die Zwischenschicht sind über einer Öffnung der konischen Stirnwand angebracht.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist die poröse Wandung derart an einer Außenplatte aufgehängt, daß zwischen dieser und der porösen Wandung ein Zwischenraum gebildet wird, und das Druckmittel wird dem Behälter über diesen Zwischenraum zugeführt.
  • Vorteilhaft enthält die Zwischenschicht luftdurchlässigen Materials Schaumgummi. Die Anordnung einer porösen Wandung in unmittelbarer Nähe der Auslauföffnung an der Spitze eines die Stirnwand des Behälters in an sich bekannter Weise bildenden schiefen Kegels ergibt den Vorteil, daß die durch die poröse Wandung hindurchtretende Druckluft sofort und direkt auf eine geringe Menge Pulver in der Spitze des Kegels unmittelbar neben der Auslaßöffnung einwirken kann und infolge dieser Konzentrierung das Pulver kurz vor dem Einlaufen in die Auslaßöffnung zum Fließen bringt. Die Druckluft wird dadurch mit der höchstmöglichen Wirkung ausgenutzt.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. I eine Seitenansicht des vollständigen Behälters, Fig. 2 einen Grundriß zu Fig. I, wobei der zylindrische Teil des Behälters fortgelassen ist, Fig. 3 die Stirnansicht eines Teils der Entladeseite des Behälters mit den Rohrverbindungen für die Zuführung von Druckluft oder -gas, Fig. 4 schaubildlich einen Teil der Entladeseite des umgekehrten Behälters und Fig. 5 und 6 Einzelheiten.
  • Der Behälter 10 ist auf dem größeren Teil seiner Länge zylindrisch, vnd er ist an einem Ende durch eine nach außen konvexe Scheibe II geschlossen, die an das eine Ende des zylindrischen Behälterteiles angeschweißt ist. Die andere Stirnwand I3 ist an den zylindischen Teil des Behälters angeschweißt und hat eine Form ähnlich einem schiefen Kegel. d. h., sie verjüngt sich nach außen und unten, so daß sie eine der Entladung dienende Schnauze bildet, die das zu entladende Pulver vom Behälter in eine Ausflußleitung g leitet, die mit der Auslaßöffnung 8 (Fig. 4) in der Schnauze verbunden ist. Der Durchgang des Behälterinhaltes durch die Auslaßöffnung der Schnauze wird geregelt durch eine Ventilplatte 14 (Fig. 5), die auf einer kurzen Welle 15 befestigt ist, die in einer Büchse I6 und einer Deckplatte I7 drehbar gelagert ist. Die Platte 17 ist durch Schrauben mit einem Flansch I8 verbunden, der an die Schnauze I3 angeschweißt ist. Das äußere Ende der Welle 15 hat einen Vierkant und kann eine Handkurbel 19 (Fig. I) aufnehmen. In der Abschlußplatte 14 ist eine (nicht gezeichnete) U-förmige öffnung, die durch Drehen der Handkurbel 19 über die Auslaßöffnung der Schnauze gebracht werden kann, oder sie kann aus dieser Lage herausgedreht werden, so elaß derAuslaß geschlossen wird. Der Behälter wird mit pulverförmigem Gut durch eine Offnung an seiner Oberseite gefüllt, und er wird durch einen Deckel 20 geschlossen.
  • Die Bodenfläche der Schnauze I3 enthält eine Öffnung 21 (Fig. 2 und 4), über der eine Vorrichtung angebracht ist (Fig. 6), die aus durchbrochenen Ober- und Unterplatten 22, 23 besteht, zwischen die ein Streifen 24 luftdurchlässigen Materials, z. B. Schaumgummi, eingebracht ist. Die Vorrichtung ist an beiden Enden auf einem Gummiblock 25 abgestützt, der von der Abschlußplatte 26 getragen wird, die an beiden Enden an einer Stange 27 durch Bolzen befestigt ist. Die Stangen 27 sind än die Bodenfläche der Schnauze I3 angeschweiRt.
  • Die Einrichtung ist so getroffen, daß zwischen der Vorrichtung 22, 23, 24 und der Abschlußplatte 26 ein Raum 28 besteht, in den Druckluft oder -gas eingeführt werden kann zum Zwecke der Belüftung des Pulvers in der Nähe des Auslasses aus dem Behälter, wodurch der Ausfluß erleichtert wird. Das Druckmittel geht durch die Vorrichtung 22, 23, 24 hindurch.
  • Die Druckluft oder das Druckgas wird dem Raum 28 zugeführt aus einer Hauptleitung 30, die drei Abzweigungen 3I, 32, 33 (Fig. 3) hat. Die Abzweigung 3I versorgt den Raum 28. Die Abzweigungen 32, 33 stehen mit Einlaßkanälen in Verbindung, die diametral einander gegenüber in der Wandung des Ausfluß rohres g angeordnet sind. Die Einmündungen der Abzweigungen 32, 33 in das Rohr g verlaufen in der Ausflußrichtung geneigt.
  • Anstatt geneigt zu sein oder zusätzlich dazu, können sie tangential zur AusfluBleitung liegen.
  • Die tUiffnungen sind vorzugsweise tangential, so daß die eintretende Druckluft oder das Druckgas schraubenlinienförmig im Rohr fließt und dadurch die Strömung des Pulvers in dem Rohr erleichtert.
  • Ein Sicherheitsventil 34 ist in der Druckluftleitung 30 angeordnet, und ein Abschlußventil 35 befindet sich in der Leitung 30 zwischen dem Ventil 34 und den Abzweigungen 32, 33.
  • Es ist bekannt, in transportablen Behältern für pulverförmiges Gut Mittel zum Einführen von Druckluft in den Behälter neben der Auslaßöffnung und in die Ausfluß leitung vorzusehen, um dadurch das Ausbringen des Pulvers zu erleichtern. Als neu angesehen werden dagegen die besondere Bauart der beschriebenen Vorrichtung 22, 23, 24 und die Anwendung der Einrichtung, durch die das Druckmittel in die Ausflußleitung gebracht wird, ohne deren Durchflußquerschnitt zu beeinträchtigen, auf die Ausfluß leitung eines Behälters für pulverförmiges Gut.
  • Der Hauptteil des Behälters kann statt des gezeichneten zylindrischen Querschnitts elliptischer oder ähnlichen Querschnitt erhalten.
  • In manchen Fällen kann es erwünscht sein, an beiden Enden des Behälters eine Auslaßöffnung zu haben. Beide Stirnwände des Behälters werden dann ähnlich wie die Stirnwand I3 ausgebildet. Je eine Einrichtung, wie sie beschrieben ist zum Zuführen von Druckluft oder -gas, wird dann an beiden Enden vorgesehen. In diesem Fall kann der Behälter nach beiden Seiten gekippt werden.
  • Behälter nach der Erfindung können auf Straßenfahrzeugen, Eisenbahnwagen u. dgl. angebracht werden. Das Fahrzeug, auf dem der Behälter angebracht ist, kann mit Vorrichtungen zum Kippen des Behälters ausgerüstet sein. Die Kippeinrichtung kann sich auch außerhalb des Fahrzeuges befinden. Die Kippeinrichtung kann beispielsweise einen Kran an der Auslaßseite enthalten.
  • Der Behälter kann hermetisch verschließbar sein.
  • Wenn der Behälterinhalt in einen Hochbehälter od. dgl. entladen werden soll, kann dann der Behälter ausreichenden Druck erhalten, durch den das ausgebrachte Pulver auf die gewünschte Höhe entgegen der Schwerkraft gehoben wird. Der für das Ausbringen entgegen der Schwerkraft benötigte Druck ist verhältnismäßig niedrig, so daß es möglich ist, den Behälter ziemlich dünnwandig und demgemäß in leichter Bauart auszuführen.

Claims (5)

  1. PATENTANsPRÜcHE: I. Behälter für pulverförmige Stoffe mit einer Einfüllöffnung, einer Auslaßöffnung, einem porösen Wandteil in der Nähte der Auslaßöffnung und Mitteln zum Zuführen belüftenden Druckmittels in den Behälter durch diese poröse Wandung mit dem Ziel, das Pulver in der Nähe der Auslaßöffnung zum Fließen zu bringen. dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter zum Entleeren des pulverförmigen Inhaltes kippbar ist und eine Stirnwand in Form eines schiefen Kegels (I3) aufweist, dessen untere Kegelmantellinie etwa in Verlängerung des Behälterbodens verläuft, und daß die Auslaßöffnung (8) an der Kegelspitze und der poröse Wandteil (22, 23, 24) an der Unterseite dieses Kegels angeordnet ist.
  2. 2. Behälter nach Anspruch I, gekennzeichnet durch die Ausbildung beider Stirnwände des Behälters als schiefe Kegel, wobei je eine Auslaßöffnung an der Kegeispitze und poröse Wandung an der Unterseite beider Kegel vorgesehen ist, die ein Entleeren des Behälters wahlweise von beiden Enden ermöglichen.
  3. 3. Behälter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Wandung aus zwei durchbrochenen Platten (22, 23) mit einer Zwischenschicht (24) luftdurchlässigen Materials besteht, wobei die beiden Platten und die Zwischenschicht über einer Öffnung (2I) in der Unterseite der konischen Stirnwand (I3) angebracht sind.
  4. 4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Wandung (22 bis 24) derart an einer Außenplatte (26) aufgehängt ist, daß zwischen dieser (26) und der porösen Wandung ein Zwischenraum (28) gebildet wird. und daß das Druckmittel dem Behälter über diesen Zwischenraum zugeführt wird.
  5. 5. Behälter nach Anspruch 3 oder 4, dadurcl gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (24) luftdurchlässigen Materials Schaumgummi ent hält.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 604 049, 639 074, 649342. 740004, 620572, 469589, 7I5 I03, 734696; belgische Patentschrift Nr. 493 I75; französische Patentschriften Nr. 9773(84,86I ski2; schweizerische Patentschrift Nr. 207 033; IvTSA.-Patentschriften Nr. 474507, 2036 115 2 I643I7; britische Patentschrift Nr. 639 o27; Zeitschrift »Fördertechnik«, 1944, Heft 5 und 6, S.53 bis 55; Zeitschrift »Bautechnik«, 1933, Jahrg. II, Heft 4, S.6I bis 63; Katalog zur internationalen Behälterausstellung, Zürich, vom 14. bis 23. April Ig5I.S.II.
DEA16873A 1951-11-14 1952-11-14 Behaelter fuer pulverfoermige Stoffe Expired DE969308C (de)

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