DE969256C - Verfahren zum Verlegen von Fussboeden aus Gussasphalt - Google Patents

Verfahren zum Verlegen von Fussboeden aus Gussasphalt

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Publication number
DE969256C
DE969256C DEZ3416A DEZ0003416A DE969256C DE 969256 C DE969256 C DE 969256C DE Z3416 A DEZ3416 A DE Z3416A DE Z0003416 A DEZ0003416 A DE Z0003416A DE 969256 C DE969256 C DE 969256C
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DE
Germany
Prior art keywords
asphalt
lubricant
floor
hexanetriol
laying
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Expired
Application number
DEZ3416A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Maximilian Veidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeller and Gmelin GmbH and Co KG
Original Assignee
Zeller and Gmelin GmbH and Co KG
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/12Flooring or floor layers made of masses in situ, e.g. seamless magnesite floors, terrazzo gypsum floors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)
  • Working-Up Tar And Pitch (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verlegen von Fußböden aus Gußasphalt Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verlegen von Fußböden aus Gußasphalt.
  • Asphaltfußbodenbeläge werden für Kinos, Ausstellungshallen, Kasernen, Geschäftsräume, Fabriken usw. in steigendem Maße verwendet. Sie sind billig, leicht zu pflegen, hygienisch, warmhaltend und trittschalldämpfend. Sie können in verschiedenen Farben, wie Schwarz, Rot, Braun und anderen, hergestellt werden.
  • Die größte Schwierigkeit bei der Verwendung von Asphalt als Fußbodenbelag liegt in der Herstellung von glatten Oberflächen.
  • Man hat bisher auf verschiedene Weise versucht, Asphaltbeläge mit glatten Oberflächen herzustellen. Beispielsweise hat man die Oberflächen mit Schleifmaschinen trocken "oder naß abgeschliffen. Die gewünschte Glätte läßt sich aber durch Abschleifen allein nicht erzielen. Der Fußboden bleibt rauh und verliert außerdem beim Schleifen seine Farbigkeit und wird grau. Deshalb werden nach dem Schleifen in einem weiteren Arbeitsgang die größeren Vertiefungen mit Spachtelmassen ausgefüllt, um die Rauhigkeit zu beheben, und die Fläche mit einem Lösungsmittel aasgelöst, um die Einheitlichkeit der Farbe wieder herzustellen.
  • Diese Verfahren erfordern also viele Arbeitsgänge, und das Auflegen von Fremdmassen sowie die Behandlung mit einem Lösungsmittel sind außerdem kostspielig.
  • Gemäß der Erfindung wird nun der zu behandelnde Fußboden unmittelbar nach der Verlegung in noch heißem, plastischem Zustand in üblicher Weise mit einem flüssigen Schmiermittelfilm bedeckt und dann- glatt gebügelt, wonach das Schmiermittel wieder entfernt wird.
  • Das Schmiermittel muß gegen Asphalt neutral sein. Insbesondere darf sich der Asphalt in diesem Schmiermittel nicht lösen. Außerdem soll das Schmiermittel in Wasser oder solchen organischen Lösungsmitteln, in denen Asphalt sich nicht löst, löslich sein, so daß es durch Abwaschen oder Abspülen mit dem betreffenden organischen Lösungsmittel, beispielsweise Methanol oder Äthanol, leicht entfernt werden kann. Als besonders geeignete Schmiermittel für den Zweck der Erfindung haben sich mehrwertige aliphatische Alkohole, wie Glycerin, Glykol und insbesondere Hexantriol, erwiesen.
  • Als Schmiermittel besonders geeignet sind auch Substanzgemische, wie insbesondere Mischungen von Hexantriol mit Wasser.
  • Zum Glätten oder Ausbügeln des mit dem Schmiermittel überzogenen Fußbodens können die üblichen Schleifbohnermaschinen, die mit Glättscheiben versehen sind, verwendet werden., Wird der Asphaltfußboden ohne Verwendung eines Schmiermittels mit den oben angegebenen Geräten und in der oben angegebenen Weise behandelt, so wird die Oberfläche nicht geglättet, sondern zum Teil sogar weiter aufgerauht.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung soll im folgenden an Hand eines Beispiels näher erläutert werden. Beispiel Eine Fläche von ioo m2 wird in üblicher Weise in einzelnen Bahnen von etwa 5 m Breite mit normalem Gußasphalt für Hartbeläge von Räumen bedeckt. Sobald der Asphaltbelag am Anfang einer Bahn sich auf etwa 8o his ioä° abgekühlt hat, so daß er noch plastisch ist, jedoch nicht mehr so weich, daß der -Arbeiter beim Begehen einsinkt, wird er mittels einer Bürste mit Hexantriol bestrichen und die bestrichene Fläche sofort mit einem bohnerartigen Gerät, das statt Bürstenscheiben Glättscheiben besitzt, gebügelt. Dieser Prozeß wird' abschnittsweise je nach der Geschwindigkeit der Abkühlung durchgeführt. Für die Fläche von ioo m' werden dabei insgesamt io kg Hexantriol verwendet. Nachdem die ganze Fläche in dieser Weise bearbeitet ist, wird das Hexantriol mit Wasser restlos abgewaschen. Die Asphaltfläche ist dann glatt und besitzt ein linoleumartiges Aussehen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Verlegen von Fußböden aus Gußasphalt, dadurch gekennzeichnet, daß Gußasphalt in üblicher Weise über dem Fußboden ausgebreitet, in noch heißem, plastischem Zustand mit einem flüssigen Schmiermittel, in dem der Asphalt unlöslich ist, in dünner Schicht überdeckt und hierauf der Boden glattgebügelt und das Schmiermittel entfernt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schmiermittel verwendet wird, das in Wasser oder solchen organischen Lösungsmitteln, in denen Asphalt sich nicht löst, löslich ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Schmiermittel Hexantriol verwendet wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das. Schmiermittel, z. B. Hexantriol, im Gemisch mit Wasser verwendet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Oberingenieur O. Martin und Dipl.-Ing, Neumann: »Der deutsche Naturasphalt und seine Verwendung im Ba'uwesen«, 2. Auflage, 195o, Straßen-und Tiefbau-Veilagsgeserlschaft m. b. H., Berlin-Pankow, S. 70, 76, 77; ' F. E. Ornry und A. W. Grittings, »Mastie Asphalte Work«, 195o, London, Verlag Crosby, Lockwood and Son Ltd., 39 Thurloe Street SW 7, S. 66, 67, 68, 7o.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276319B (de) * 1958-07-26 1968-08-29 Richard Grueb Vorrichtung zum Glaetten und Verdichten von Schichten aus Beton od. dgl.

Non-Patent Citations (1)

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Title
None *

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DE1276319B (de) * 1958-07-26 1968-08-29 Richard Grueb Vorrichtung zum Glaetten und Verdichten von Schichten aus Beton od. dgl.

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