DE968883C - Doppelplatten-Keilschieber - Google Patents
Doppelplatten-KeilschieberInfo
- Publication number
- DE968883C DE968883C DED507D DED0000507D DE968883C DE 968883 C DE968883 C DE 968883C DE D507 D DED507 D DE D507D DE D0000507 D DED0000507 D DE D0000507D DE 968883 C DE968883 C DE 968883C
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- slide
- plate
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K3/00—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
- F16K3/02—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
- F16K3/12—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with wedge-shaped arrangements of sealing faces
- F16K3/14—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with wedge-shaped arrangements of sealing faces with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sliding Valves (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 3. APRIL 1958
D 507 XII j 47 g
(Ges. v. 15. 7.1951)
Die Erfindung bezieht sich auf einen Doppelplatten-Keilschieber mit durch Keilschlupf auf die
Gehäusesitze aufpreßbaren, in einem Plattenhalter hängenden Schieberplatten.
Bei solchen Doppelplatten-Keilschiebern besteht bei z. B. einseitigem Abnutzen der Dichtflächen oder
bei unsymmetrischer Wärmedehnung die Gefahr des Verklemmens der Spindel.
Um dieser Gefahr zu begegnen, ist ein Doppelplatten-Keilschieber
der erwähnten Art gemäß der Erfindung in der Weise ausgebildet, daß sich gegen die einander zugekehrten Rückseiten der in dem
Plattenhalter sowohl in Strömungsrichtung als auch in Richtung der Spindelachse mit Spiel eingesetzten
Schieberplatten ein in einer Bohrung des Plattenhalters in Strömungsrichtung frei verschiebbares
Druckstück anlegt. Auf diese Weise wird erreicht, daß im praktischen Betrieb sich beim öffnen
des Schiebers zunächst das Druckstück von den Absperrplatten abhebt und auf diese Weise der Öffnungsvorgang
des Schiebers eingeleitet wird. Ein Verklemmen der Spindel kann dabei nicht eintreten,
da gleich im ersten Teil der Öffnungsbewegung der Schieberspindel ein Lockern der Schieberplatten in
axialer Richtung eintritt und somit die Spindel in einem gewissen Ausmaß ausweichen kann. Diese
vorteilhafte Wirkung wird noch durch die freie Verschieblichkeit
des Druckstückes im Plattenhalter unterstützt.
Zweckmäßig sind gemäß der Erfindung die einander zugekehrten Rückseiten der Schieberplatten
ballig und die Enden der bolzenartigen Druckstücke
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abgerundet. Auf diese Weise wird das Gleiten des Druckstückes an den Rückseiten der Schieberplatten
und damit auch der Lockerungsvorgang beim öffnen des Schiebers erleichtert. Diese Ausführungsform
eignet sich besonders bei einstückiger Ausführung des Druckstückes.
Es sind Zweiplattenkeilschieber mit einem zwischen den Platten liegenden keilartig wirkenden
Druckstück bekannt. Bei diesen bekannten Keil-Schiebern ist aber das Druckstück mit der Spindel
fest verbunden und nicht wie bei der Erfindung in einer axialen Bohrung eines Plattenhalters frei verschiebbar.
Bei anderen bekannten Plattenkeilschiebern ist zwar in einem Plattenhalter eine axiale Bohrung
vorgesehen, jedoch ist in dieser Bohrung nicht das Druckstück geführt, vielmehr dient diese Bohrung
zum Führen von rückwärtigen Ansätzen der Schieberplatte selbst. Es ist bei diesen bekannten Schie-
bern kein radiales Spiel der Platten im Plattenhalter möglich.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Schiebers nach der Erfindung in teilweisem Längsschnitt
dargestellt.
Am Schiebergehäuse 1 sind zwei keilförmig stehende Dichtflächen 2,2' vorgesehen. An den Dichtflächen
liegen in der Schließlage des Schiebers zwei ebenfalls keilförmig stehende Absperrplatten 3, 3'
an. Die Absperrplatten 3,3' hängen in der Offenlage des Schiebers mit radialem und axialem Spiel
in dem Halter 4, der zweiteilig ausgeführt ist. Die Rückseiten der Absperrplatten 3, 3' sind ballig ausgeführt.
In dem Halter 4 ist eine durchgehende Querbohrung 5 vorgesehen, in der ein Bolzen 6 paßdicht verschiebbar
ist. Die Enden des Bolzens 6 sind abgerundet. An diesen abgerundeten Enden liegen die
Absperrplatten 3, 3' an den Stellen 7, 7' punktförmig an.
In den Halter 4 ist die Antriebsspindel 8 eingeschraubt, die in der üblichen Weise außerhalb des
Schiebergehäuses mit einem Antriebshandrad versehen ist. Durch Drehen der Spindel 8 kann der
Schieber gehoben und gesenkt werden.
In der Schließlage drücken die Schultern 9,9' auf die Absperrplatten 3, 3'. Infolge der Abstützung der
Absperrplatten an dem einen Teil des Halters 4 bildenden Bolzen 6 wird der Spreiz- und Schließdruck
erzeugt. Beim öffnen des Schiebers braucht ledig-Hch
die Reibung an den Stellen 7, 7' gegenüber den Absperrplatten 3, 3' überwunden zu werden, was
mit verhältnismäßig geringer Kraft möglich ist. Sofort nach Aufhören der Berührung ist der Schieber
vollständig entlastet, so daß das weitere öffnen keinerlei Schwierigkeiten mehr macht. .
Ein in einer Heißdampfleitung eingebauter Schieber wird in geschlossenem Zustand auf der einen
Seite durch hohen Druck und hohe Temperatur beansprucht, während auf der anderen Seite die übliche
Kesselhaustemperatur herrscht und die Leitung drucklos ist. Es ist demnach die eine Dichtfläche
sehr heiß, während die andere nur gering erwärmt ist. Die dadurch hervorgerufene unsymmetrische
Verformung des Schiebergehäuses kann zu Undichtigkeiten führen. Der Bolzen 6 kann infolge
seiner Verschiebbarkeit dieser Verformung selbsttätig folgen. Auch bei Maßungenauigkeiten werden
die auf den Schieber infolge der Unterschiede in der Plattenstärke ausgeübten ungleichen Kräfte durch
den Bolzen 6 ausgeglichen.
Sollte sich durch Nacharbeitungen oder Abnutzungen der Abstand der Dichtflächen 2, 2' voneinander
vergrößert haben, dann kann durch einfache Auswechslung des Bolzens 6 durch einen etwas längeren
das Maß der Nacharbeitung oder Abnutzung ausgeglichen werden. Es ist daher nicht nötig, daß
der Schieber in diesem Fall tiefer gesetzt werden muß. Er kann vielmehr in der gleichen Höhenlage
wie zu Anfang verbleiben.
Claims (2)
1. Doppelplatten-Keilschieber mit durch Keilschlupf auf die Gehäusesitze aufpreßbaren, in
einem Plattenhalter hängenden Schieberplatten, dadurch gekennzeichnet, daß sich gegen die einander
zugekehrten Rückseiten der in dem Plattenhalter sowohl in Strömungsrichtung als auch in Richtung der Spindelachse mit Spiel eingesetzten
Schieberplatten ein in einer Bohrung des Plattenhalters in Strömungsrichtung frei
verschiebbares Druckstück anlegt.
2. Doppelplatten - Keilschieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einander
zugekehrten Rückseiten der Schieberplatten ballig und die Enden der bolzenartigen
Druckstücke abgerundet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 455907, 554938, 561720, 569435, 642546, 742286;
Deutsche Patentschriften Nr. 455907, 554938, 561720, 569435, 642546, 742286;
französische Patentschrift Nr. 725520.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 915/98 3.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED507D DE968883C (de) | 1941-09-20 | 1941-09-20 | Doppelplatten-Keilschieber |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED507D DE968883C (de) | 1941-09-20 | 1941-09-20 | Doppelplatten-Keilschieber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE968883C true DE968883C (de) | 1958-04-03 |
Family
ID=7028757
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED507D Expired DE968883C (de) | 1941-09-20 | 1941-09-20 | Doppelplatten-Keilschieber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE968883C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1137913B (de) * | 1956-03-31 | 1962-10-11 | Bopp & Reuther Gmbh | Keilplattenabsperrschieber mit beweglichem Druckstueck |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE455907C (de) * | 1928-02-11 | Gustav Huedig | Absperrkeilschieber | |
| FR725520A (fr) * | 1931-11-02 | 1932-05-13 | Cocard Jules Sa | Obturateur pour vannes |
| DE554938C (de) * | 1932-07-15 | Poerringer & Schindler | Zweiplattenschieber | |
| DE561720C (de) * | 1929-01-26 | 1932-10-17 | Poerringer & Schindler | Zweiplattenabsperrschieber |
| DE569435C (de) * | 1931-02-14 | 1933-02-03 | Armaturenwerk | Absperrschieber mit Abkippvorrichtung |
| DE642546C (de) * | 1934-10-31 | 1937-03-08 | Schaeffer & Budenberg G M B H | Absperrschieber |
| DE742286C (de) * | 1940-02-23 | 1943-11-26 | Wilh Strube G M B H | Absperrschieber mit hydraulischer Anpressung der Absperrplatten und einem den Bewegungen der Absperrplatten folgenden Rohrpassstueck |
-
1941
- 1941-09-20 DE DED507D patent/DE968883C/de not_active Expired
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE455907C (de) * | 1928-02-11 | Gustav Huedig | Absperrkeilschieber | |
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| DE1137913B (de) * | 1956-03-31 | 1962-10-11 | Bopp & Reuther Gmbh | Keilplattenabsperrschieber mit beweglichem Druckstueck |
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