DE968587C - Druckmittelantrieb fuer den Vorschub einer auf Schienen fahrbaren Foerdervorrichtung - Google Patents

Druckmittelantrieb fuer den Vorschub einer auf Schienen fahrbaren Foerdervorrichtung

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DE968587C
DE968587C DER7982A DER0007982A DE968587C DE 968587 C DE968587 C DE 968587C DE R7982 A DER7982 A DE R7982A DE R0007982 A DER0007982 A DE R0007982A DE 968587 C DE968587 C DE 968587C
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DE
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rail
pressure medium
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DER7982A
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English (en)
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Richard Rauschner
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RICHARD RAUSCHNER
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RICHARD RAUSCHNER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/03Vibrating conveyors
    • B65G2812/0324Frames
    • B65G2812/0336Frames movable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Conveyors (AREA)

Description

  • Druckmittelantrieb für den Vorschub einer auf Schienen fahrbaren Fördervorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckmittelantrieb für den Vorschub einer auf Schienen fahrbaren Fördervorrichtung mit hin- und hergehendem Fördermittel, das beim Vorschub der Vorrichtung mitschwingen kann, wobei der Vorschubantrieb aus einem oder mehreren an der Fördervorrichtung gelagerten Zylindern mit doppelt wirkendem Kolben besteht und als Widerlager Schienenklemmen dienen. Als Anwendungsbeispiel sei eine Fördervorrichtung mit hin- und hergehender Förderbewegung, vorzugsweise eine Schüttel -rutsche, erwähnt, wie sie beim Vortrieb von Strekken im Untertagebergbau zum Laden und Abbefördern des herausgeschossenen Haufwerkes dient.
  • Hier wie auch in anderen Fällen einer ständigen Vorschubbewegung kommt es darauf an, einen Vorschubantrieb zu schaffen, der eine sichere und stetige Kraftübertragung gewährleistet, die Vorschubbewegung wahlweise vorwärts oder rückwärts ermöglicht sowie in einfacher und zuverlässiger Weise steuerbar und regelbar ist. Ferner bezweckt die Erzündung die Ausbildung eines solchen Vorschuban -triebes derart, daß er sich durch einfache, übersichtlicne Bauart und durch die Möglichkeit leichter und schneller Handhabung auszeichnet.
  • Diesen Anforderungen wird die Erfindung durch einen Vorschubantrieb der eingangs umrissenen Art in solcher Ausbildung gerecht, bei der der Vor schubantrieb in an sich bekannter Weise an einem llicht mitschwingenden Teil der Vorrichtung, und zwar an ihrem Fahrgestell angeordnet ist und die Æolbenstangen der Zylinder unmittelbar oder mittelbar mit je einer selbsttätigen Schienenklemme verbunden sind, die mit in einer Richtung wirksamen Elemmstücken versehen und derart umlegbar gelagert sind, daß sie wahlweise in der Vor- schub- oder in der entgegengesetzten Richtung kraftschlüssig an der Schiene angreifen können.
  • Abb. I und 2 zeigen in schematischer Darstellung und in Seitenansicht die allgemeine Ausbildung des Vorschubantriebes, wie er der Erfindung zugrunde liegt, an zwei Beispielen.
  • An dem auf einem Gleis fahrbaren Gestell I einer Fördervorrichtung - etwa einem Lade- und Fördergerät für herausgeschossenes Haufwerk beim Strekkenvortrieb unter Tage -- ist an jeder Längsseite ein Druckmittelzylinder 2 um ein Gelenk 3 in senkrechter Ebene schwenkbar gelagert, und zwar am rückwärtigen Ende des Fahrgestells 1. An der Stange 5 des in jedem Zylinder 2 geführten Kolbens 4 ist eine Schienenklemme 6 von selbstklemmender Bauart angelenkt. Jeder Zylinder 2 ist mit Leitungen7 und 8 zur Zuführung des gespannten bzw. zur Abführung des entspannten Druckmittels, vorzugsweise von Frischluft bzw. Abluft, versehen.
  • Den Leitungen 7 und s beider Zylinder ist ein beliebiges gemeinsames Steuerorgan vorgeschaltet.
  • Für den Antrieb der Fördervorrichtung in der Vorschubrichtung (Pfeil v) wird den Zylindern 2 über das Steuerorgan das Druckmittel durch die Leitungen 7 mit der Wirkung zugeführt, daß durch die entsprechende Beaufschlagung jedes Kolbens 4 über die Stange 5 auf jede Schienenklemme 6 ein Druck ausgeübt wird, der ihr Festklemmen an der Schiene zur Folge hat. Unter Abstützung auf diese Widerlager verschieben sich infolge der weiteren Wirkung des Druckmittels die Zylinder 2 gegenüber den Kolben 4 in Richtung und erteilen dem Fahrgestell I und der Fördervorrichtung selbst den Vorschubantrieb. Haben die Kolben 4 ihre linke Endstellung erreicht, so wird nach Umsteuerung der Druckmittelzuführung die linke Seite jedes Koibens 4 beaufschlagt; dies hat nach vorheriger Festlegung des Fahrgestells I gegenüber dem Gleis und nach Lösen der Schienenklemmen 6, das bei deren entsprechender Ausbildung unter dem Kraftrichtungswechsel selbsttätig erfolgt, deren Heranholen an das Fahrgestell I in Richtung v um das Ausmaß des Kolbenhubes zur Folge. Hiernach wird wiederum umgesteuert und damit der Vorschubantrieb von neuem eingeschaltet.
  • Während es den Zylindern in Abb. I die schwenlcbare Lagerung am Fahrgestell gestattet, dem Bewegungsablauf auch in senkrechter Ebene zu folgen, greift bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 die Kolbenstange 10 jedes der beiden Zylinder g mittels einer Zug- und Schubstange II an eine Schienenklemme 6 an, so daß hier die Zylinder g fest am Fahrgestell I gelagert werden können.
  • Sowohl in Abb. I als auch in Abb. 2 können die beiden Schienenklemmen 6 bzw. ihr Antriebsgestänge mit einer Querverbindung versehen sein.
  • Abb. 3 und 4 veranschaulichen die schematische Oberansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels des Erfindungsgegenstandes in zwei verschiedenen Stellungen.
  • Die seitliche Anordnung je eines Druckmittelzylinders I2 am rückwärtigen Ende eines Fahrgestells I ist die gleiche wie in Abb. 2. Entweder unmittelbar an den Kolbenstangen 13 oder zweckmäßig unter Einschaltung je einer Zug- und Schubstange 11 wie in Abb. 2 ist ein Querträger 14 drehbar gelagert, der an je einem Arme 15 eine selbstsperrende Schienenklemme 16 trägt, die sowohl an ihrer Ober- als auch an ihrer Unterseite je ein Andruckrollenpaar I7 bzW. I8 zur seitlichen Anlage am Schienenkopf besitzt. An einem seiner Enden ist auf dem Querträger 14 undrehbar, z.B. auf einen Vierkant aufsteckbar, ein Handhebel 19 angeordnet.
  • Abb. 3 zeigt die Stellung des Widerlagers für den Fall des Vorschubantriebes in Richtung des Pfeiles v, wobei in den Zylindern I2 die vordere (rechte) Kolbenfläche vom Druckmittel beaufschlagt wird.
  • Hier stehen die Schienenklemmen I6 mit ihren unteren (nicht sichtbarenj Rollenpaaren I8 in sperrender Anlage mit den Schienenköpfen und liegen rückwärts vom Querträger 14. In derselben Stellung vollzieht sich auch nach Beendigung jedes Vorschubhubes das Heranholen der Schienenklemmen, wie es zu Abb. I beschrieben wurde. Soll das Fahrgestell I hingegen in Richtung des Pfeiles r (Abb. 4) rückwärts verfahren werden, so wird der Querträger 14 mit dem Handhebel 19 um I800 geschwenkt. Dadurch kommen die Schienenldemmen i6 auf der anderen Seite des Querträgers mit ihren nunmehr unteren Andruckrollenpaaren I7 in Anlage mit den Schienenköpfen und klemmen sich an ihnen infolge der umgesteuerten Kolbenbeaufschlagung in den Zylindern I2 und der jetzt in entsprechender Richtung wirkenden Kraft fest, so daß sie auch beim Rückwärts fahren des Gestells I das Widerlager seines Antriebes bilden.
  • Abb. 5 zeigt in größerem Maßstabe die Einzelheiten einer umlegbaren Schienenklemme nach Abb. 3 und 4 in Oberansicht.
  • Der Querträger 14 - zweckmäßig ein durchgehendes Rundprofil - ist an beiden Enden mittels einer Buchse 20 in einem Auge der Zug- und Schubstange 11 gelagert, die an die Kolbenstange jedes der beiden Druckmittelzylinder angelenkt ist. Der Querträger 14 endet in einem Vierkant 21 zum Aufstecken des Handhebels 19. Im Bereich jeder Schiene des Fahrgestellgleises ist am Querträger 14 ein Armpaar 22 starr befestigt, in dem ein Klemmstück 23 um einen Bolzen 24 schwenkbar gelagert und mittels einer Stellschraube 25 in seiner Betriebsstellung festlegbar ist. Das Klemmstück 23 (s. auch Abb. 6, Schnitt nach VI-VI der Abb. 5) hält in zwei beiderseits angeordneten Lagerplatten 26 zwei Bolzen 27, die auf der Ober- und der Unterseite je eine Klemmrolle I8 in solcher Anordnung tragen, daß sie an beiden Flanken des Schienenkopfes 28 anliegen und zwar derart, wie aus der Lage der Verbindungsgeraden a ihrer Achsen in bezug auf die Schiene in Abb. 5 hervorgeht. An entsprechenden Stellen sind auf dem Querträger 14 zwei Rollen 30 zur Abstützwlg auf den Schienen gelagert. Auf der linken Seite zeigt Abb. 5 die Lage des Widerlagers in der Stellung nach Abb. 3, auf der rechten Seite in strichpunktierten Linien diejenige nach Abb. 4, in die es lediglich durch Um legen des Handgriffes 19 gebracht wird, wobei links die auf der einen und rechts die auf der anderen Seite des Klemmstückes 23 liegendenRollenpaare I8 am. Schienenkopf 28 anliegen. Ihr Andruck an diesem entsteht durch ihre Verklemmung infolge der Zug- oder Schubwirkung der Stange I3 und unter entsprechender kurzer Schwenkung des Klemmstückes 23 um seinen Bolzen 24, wobei die Anlage an der Stellschraube 25 die Lösungsstellung der Rollenpaare 18 festlegt.
  • Abb. 7 zeigt in Oberansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel des Widerlagers nach der Erfindung.
  • Am freien Ende jeder Zug- und Schubstange 11, die an jeder Längsseite des Fahrgestells an die Kolbenstange eines Druckmittelzylinders angelenkt ist, sitzt auf der Innenseite ein Zapfen 3I, und zwar derart, daß bei gleichen Kolbenstellungen die Achse beider Zapfen auf einer das Gleis rechtwinklig schneidenden Geraden liegen. An jedem Zapfen 31 ist ein Klemmstück23, das im übrigen mit demjenigett in Abb. 5 und 6 übereinstimmt, mittels eines Auges 32 schwenkbar gelagert. Beide Klemmstücke 23 sind an ihren einander zugewandten Seiten durch einen Bügel 33 mit einem Handhebel 34 verbunden, mittels dessen das gesamte Widerlager in die strichpunktierte Stellung umgelegt werden kann.
  • Wie die Ausführungsbeispiele erkennen lassen, sind die Schienenklemmen erfindungsgemäß grundsätzlich so ausgebildet, daß ihrer Wirksamkeit in der Vorschub uiid in der entgegengesetzten Richtung je eine den Kraftschluß mit der Schiene herbeiführende Lage ihrer Klemmorgane zugeordnet ist und sie je nach Richtung der auf sie wirkenden Kraft in die eine oder in die andere Lage umschaltbar, insbesondere umklappbar sind. Statt der in der Zeichnung dargestellten Rollenform können die Islemmstücke auch jede andere, z. B. backenartige Gestalt erhalten, die für den Kraftschluß mit der Schiene geeignet ist.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel des Vorschubantriebes nach der Erfindung in Anwendung bei einer Fördervorrichtung, wie sie zum Streckenvortrieb im Bergbau benutzt wird, ist in Abb. 8 bis II in Verbindung mit einem Beispiel der ebenfalls zur Erfindung gehörenden Steuereinrichtung für die Bewegungsvorgänge beim Vorschub véranschaulicht. I)ie Fördervorrichtung selbst, die als hin- und hergehende Ladeschaufel zum Aufnehmen und Abl>efördern von Haufwerk gedacht ist, ist in den schematischen Grundrißdarstellungen der Abb. 8 bis 1 I der besseren Uebersicht halber fortgelassen; es ist dort nur ihr Fahrgestell I mit Schienenklemme 51 und ihr Antriebsmotor 52 angedeutet.
  • Die Steuervorrichtung nach Abb. 8 bis II besitzt ein Hauptsteuerorgan 35 und ein ihm nachgeschaltetes Steuerorgan 36. An das Organ 35 ist die Druckmittelzuführung 37 eines an der Einsatzstelle verlegten L>ruckmittelnetzes angeschlossen. Vom Steuerorgan 35 führt zu jedem Ende des Antriebszylinders 38 der Schienenklemme 51 des Fahrgestells I eine Druckmittelleitung 39 und 40. Außerdem führen aus dem Gehäuse des Steuerorgans 35, das in der schematisch gehaltenen Zeichnung mit drei Kreisen veranschaulicht, konstruktiv aber als einheitliches Ganzes ausgebildet ist, von zwei verschiedenen Stellen ausgehend je zwei Leitungen 41, 42 bzw. 43, 44 zu zwei verschiedenen Stellen des ebenfalls einheitlich ausgebildeten Gehäuses des Steuerorgans 36; in ihn münden die Leitungen 41 und 44 einerseits und 42 und 43 andererseits im Bereich je eines Schaltorgans 45 bzw. 46, das z. B. als Dreiwegehahn mit rechtwinklig gebogener Bohrung ausgebildet ist. Beide Schaltorgane 45 und 46 sind zu einem Konstruktionselement vereinigt, das mit einem Bedienungsgriff oder -hebel versehen ist. Von den beiden genannten Stellen des Gehäuses des Steuerorgans 36 führt je eine Druckmittelleitung47 bzw. 48 zu den Stirnenden der beiden Druckmittelzylinder 53.
  • Abb. 8 zeigt die Stellung der Steuervorrichtung und die Beaufschlagung der Antriebe bei dem Ilauptarbeitsgang der Fördervorrichtung, nämlich beim schrittweisen Vorschieben gegen das abzubefördernde Haufwerk. Hierbei ist der Zylinder 38 im Sinne des Lösens der Schienensperre 5I beaufschlagt, während den parallel geschalteten Zylinder 53 das Druckmittel in dem Sinne zugeführt wird, daß das Fahrgestell 1 gegenüber dem durch die Schienenlilemmen I6 festgelegten rückwärtigen Fahrgestellteil vorgeschoben wird.
  • Das Fahrgestell 1 ist vollkommen ausgefahren, wenn die Kolben (Abb. 8) die rückwärtige Stirnwand des Zylinders 53 erreicht haben. Zum nunmehr erforderlichen Nachholen des Widerlagers wird in der Steuervorrichtung nach Abb. 8 das Steuerorgan 35 in die Stellung nach Abb. g umgelegt. Dies hat eine derartige Druckmittelbeaufschlagung des Kolbens im Antriebszylinder 38 zur Folge, daß die Schienenklemme 51 angezogen und damit das Fahrgestell 1 gegenüber dem Gleis festgelegt wird. Das Steuerorgan 36 behält seine Stellung bei, jedoch erfolgt durch die Umlegung des Steuerorgans 35 die Druckmittelzufuhr zu den Zylindern 53 nunmehr mit der Wirkung, daß in ihnen die Kolben nach vorn verschoben werden und dadurch den Querträger 14 mit den Schienenklemmen I6 an das Fahrgestell 1 heranholen, wobei die letzteren gelöst werden. Sobald die Kolben ihre vordere Endstellung erreicht haben, wird das Steuerorgan 35 wieder in die Stellung nach Abb. 8 umgelegt, und die Beaufschlagung der Antriebe erfolgt nunmehr wieder im Sinne des allmählichen Vortreibens des Fahrgestells 1, wobei es sich auf das durch die Schienenklemmen 16 festgelegte Widerlager abstützt.
  • Abb. 10 und II veranschaulichen die Wirkungsweise der Steuerung beim Rückwärtsfahren der Fördervorrichtung, das sich grundsätzlich mit den gleichen Relativbewegungen .der beiden Fahrgestellteile zueinander abspielt, jedoch in entgegengesetzter Richtung, wie zu Abb. 8 und 9 beschrieben.
  • Zu diesem Zwecke nimmt das Steuerorgan 35 zunächst die Stellung nach Abb. 10 ein, während das Steuerorgan 36 aus der Stellung nach Abb. 8 und 9 in diejenige nach Abb. 10 und ii umgelegt wird und in ihr während der gesamten Rückwärtsbewegung verbleibt. Das abwechselnde Festhalten und Verschieben des Fahrgestells und des Widerlagers zueinander wird auch hier durch Umlegen des Steuerorgans 35 bewirkt.
  • Mittels des Steuerorgans 36 kann außerdem die Druckmittelzufuhr zu den Zylindern 53 nach Abb. S bis II geregelt werden; dadurch hat man die Mög lichkeit, die Vorschubgeschwindigkeit der Ladeschaufel in das Haufwerk den jeweiligen Betriebsverhältnissen anzupassen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Druckmittelantrieb für den Vorschub einer auf Schienen fahrbaren Fördervorrichtung mit hin- und hergehendem Fördermittel, das beim Vorschub der Vorrichtung mitschwingen kann, wobei der Vorschubantrieb aus einem oder mehreren an der Fördervorrichtung gelagerten Zylindern mit doppelt wirkendem Kolben besteht und als Widerlager Schienenklemmen dienen, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubantrieb (2, 4) in an sich bekannter Weise an einem nicht mitschwingenden Teil der Vorrichtung, und zwar an ihrem Fahrgestell (i) angeordnet ist und daß die Kolbenstangen (5) der Zylinder unmittelbar oder mittelbar mit je einer selbsttätigen Schienenklemme (I6) verbunden sind, die mit in einer Richtung wirksamen Klemmstücken (I8) versehen und derart umlegbar gelagert sind, daß sie wahlweise in der Vorschub- oder in der entgegengesetzten Richtung kraftschlüssig an der Schiene angreifen können.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenklemmen (I6) an ihrer Ober- und an ihrer Unterseite mit Andruckrollen (I8) versehen sind.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rollen tragenden Teile (23) der Schienenklemmen gelenkig mit an einem umlegbaren Querträger (14) befestigteii Tragarmen (22) verbunden sind.
  4. 4. Vorschubantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenklemmen (23) selbst ein Teil der Querverhindung der Kolbenstangen oder der an ihnen angreifenden Stangen (ii) sind (Abb. 7).
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 474 I3I, 668 62 ; USA.-Patentschrift Nr. 1 85o 582.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5261331A (en) * 1989-12-21 1993-11-16 Harsco Corporation Propulsion device for a train intended for renewal of railway tracks utilizing rail grippers to supply propulsion thrust

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DE668624C (de) * 1936-02-16 1938-12-07 Bergtechnik G M B H Foerderrutsche mit verlaengerbarem Troge, dessen Vorschub unabhaengig von dem Rutschenantriebe angetrieben wird

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