DE968426C - Blattfernschreibmaschine mit in der Zeilenrichtung wanderndem Typenhebelkorb - Google Patents
Blattfernschreibmaschine mit in der Zeilenrichtung wanderndem TypenhebelkorbInfo
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- DE968426C DE968426C DES37704A DES0037704A DE968426C DE 968426 C DE968426 C DE 968426C DE S37704 A DES37704 A DE S37704A DE S0037704 A DES0037704 A DE S0037704A DE 968426 C DE968426 C DE 968426C
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- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L17/00—Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
- H04L17/16—Apparatus or circuits at the receiving end
- H04L17/22—Apparatus or circuits at the receiving end using mechanical translation and type-bar printing
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Description
AUSGEGEBEN AM 20. MÄRZ 1958
S 37704 Villa/21a1
Typenhebelkorb
Dk Erfindung bezieht sich auf Blattfernschreibmaschinen mit in der Zeilenrichtung wanderndem
Typenhebelkorb, der zur Auswahl der Typenhebel Wählglieder enthält, von denen jedes über eine oder
ein Paar am festen Teil des Geräts parallel verschiebbar gelagerter Zwischenschienen steuerbar ist.
Es ist bekannt, zum Zwecke der Auswahl der Typenhebel über mehrere Umlenkhebel und
Zwischenglieder mit Ansätzen und Aussparungen bei gegenseitiger Änderung der Bewegungsrichtung
eine Zwischenschiene der obengenannten Art in etwa um 45 ° zu ihrer Längsachse geneigten Führungsschlitzen
parallel zu verschieben. Bei dieser Verschiebung sind merkliche Reibungskräfte zu
überwinden.
Vor allem aber ist die Verschmutzungsgefahr für die Empfangsorgane, wie Magnet, Anker, Anschlußkontakte
und Übertragungs- und Verriegelungsglieder, bei dieser Bauweise, bei der die zuletzt
genannten Teile unter den Zwischenschienen und dem Typenhebelkorb liegen, sehr groß.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung bei einer Fernschreibmaschine der eingangs erwähnten
Art bei Vermeidung einer Verbreiterung der Maschine dadurch umgangen, daß die Zwischenschienen
jeweils im wesentlichen in einer zu ihrer Längserstreckung senkrechten Richtung durch am
einen Schienenende von unten her einwirkende Stößer vom Empfangsorgan, beispielsweise einem
Empfangsmagnetanker, aus steuerbar sind.
709904/10
Gemäß einer Weiterbildung der'Erfindung wird
insbesondere die Reibung beim Verstellen der Zwischenschienen dadurch besonders klein gehalten,
daß je Kombinationselement eine Zwischenschiene im wesentlichen senkrecht zu ihrer Längserstreckung
durch einen je nach der Art des empfangenen Impulses auf ein Schienenende oder einen
Umlenkhebel zur gegenläufigen Verstellung der Schiene einwirkenden Stößer vom Empfangsübersetzer
aus einstellbar ist und durch den Umlenkhebel und einen nahe dem anderen Schienenende
angreifenden Lenker in Verbindung mit einer im wesentlichen längs verschiebbaren Kupplungsschiene zwischen Umlenkhebel und Lenker parallel
geführt wird. Auf diese Weise kann man mit nur einer, und zwar einer sehr leichten Schiene je
Kombinationselement auskommen. Die Schienen beanspruchen deshalb im Gegensatz zu entsprechenden
Einrichtungen bei bekannten Fernschreibao maschinen wenig Platz, und die Gesamtanordnung
hat nur geringes Gewicht.
Man kann im Rahmen -der Erfindung die Anordnung
aber auch so treffen, daß je Kombinationselement ein Zwischenschienenpaar senkrecht zu
seiner Längserstreckung durch einen auf ein Schienenende einwirkenden Stößer vom Empfangs-Jübersetzer
aus einstellbar ist und daß nahe den 'Schienenenden angreifende Lenker zur gegenläufigen
Verstellung der vom Stößer jeweils unmittelbar nicht beeinflußten· Schiene des Paares in
Verbindung mit einer im wesentlichen längs verschiebbaren Kupplungsschiene für die beiden
Lenker vorgesehen sind. In ■ diesem Fall ist der Typenhebelkorbwagen besonders leicht abnehmbar,
denn 'die Übertragungsglieder können dann, wenn sie z. B. als doppelarmige, die Oberkante der
Zwischenschienen abtastende Hebel ausgebildet sind, einfach auf die ortsfest gelagerten1 Schienen
aufgesetzt werden.
Gemäß weiterer Erfindung besitzen die Zwischenschienen versteifendes Profil. Insbesondere
bei der Anordnung mit nur einer Schiene je Kombinationselement kann die zur Versteif ung dienende
abgewinkelte Kante von dem die Einstellung der. Zwischenschienen auf das zugeordnete Wählnngsegment
übertragenden Hebel umgriffen sein. Gemäß weiterer Erfindung ist die Lagerstelle
für die Schwenkachse der zwischen den Wählgliedern und den Zwischenschienen angeordneten.
Übertragungshebel als auf den Zwischenschienen mit einem oder zwei Führungskämmen aufsitzender
Reiter ausgebildet.
Die längs verschiebbare Kupplungsschiene kanu
■ mit Einschnitten zum Abgreifen von Sonderfunk-' tionen zugeordneten Einstellungen versehen sein.
Bei der Anordnung mit einer Zwischenschiene je Kombinationselement ist schließlich vorzugsweise
eine das Gewicht der Zwischenschiene mindestens teilweise ausgleichende Feder zwischen jeder
Zwischenschiene oder einem damit gekuppelten Glied und dem Gehäuse der Maschine vorgesehen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben
sich aus den im folgenden beschriebenen und in der Zeichnung ausgeführten Ausführungsbeispielen.
Dabei zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht der Wählringsegmentanordnung
eines wandernden Typenhebelkorbes mit der Einstell- und Abtasteinrichtung der zugeordneten,
am festen Teil des Geräts gelagerten Zwischenschienen,
Fig. 2 einen Schnitt durch Fig. 1 an der Stelle und in der'Richtung I-I,
Fig. 3 einen Schnitt ^durch Fig. 1 an der Stelle
und in der Richtung II-IL
Fig. 4 eine Vorderansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der Einrichtung nach Fig. i,
Fig. 5 eine Draufsicht auf Teile der Fig. 4 bei weggelassenen Wählringsegmenten,
Fig. 6 die gegenseitige Lage von Stößer und Zwischenschienenenden in der Seitenansicht.
Bei der Fernschreibmaschine· nach Fig. 1 bis 3
ist am feststehenden Gestell 1 der Maschine in nicht näher bezeichneter Weise ein in der Zeilenrichtung
wandernder Typenhebelkorb 2 gelagert. In diesem Typenhebelkorb sind Wählringsegmente 3
schwenkbar geführt. Zur Einstellung dieser Wählringsegmente sind folgende Einrichtungen vorgesehen:
Ein vom nicht gezeichneten Empfangsmagnetänker entweder in die ausgezeichnete oder
in'die gestrichelte Stellung einstellbarer Stößer 4 kann aus der ausgezeichneten Stellung heraus mit
einer Zwischenschiene 5 in Wirkverbindung gebracht werden. Diese je Kombinationselement einmal
vorhandene Schiene ist durch einen ortsfesten Zapfen 7 in zu ihrer LängserStreckung senkrechter
Richtung verschiebbar geführt. Um den Zapfen 7 ist ferner- ein Umlenkhebel 8 schwenkbar und um
einen zweiten ortsfesten Zapfen 6 ein Lenker 9. Diese beiden greifen in Ausschnitte einer Kupplungsschiene
10 ein, welche durch Rollen 11 und ioo
einen Führungskamm 12 sowie zwei weitere Führungskämme 13 und I4 längs verschiebbar geführt
ist. Die Führungskämme 13 und 14, welche ebenso wie der Kamm 12 am feststehenden Gestell 1 der
Maschine befestigt sind·, dienen gleichzeitig dazu,
die Zwischenschienen 5 in ihrer Bewegungsebene zu sichern. Die Kupplungsschiene 10 besitzt Einschnitte
15 zum Abgreifen, von Sonderfunktionen
zugeordneten Einstellungen dieser Schienen. Über die Hebelarme &a und ga der Hebel 8 und 9 wird no
die exakte Parallelführung der Zwischenschienen ifn Verein mit den zugeordneten Kupplungsschienen 10 sichergestellt. Die Zwischenschiene 5
ist sehr flach ausgebildet und ist zur Versteifung an der Oberkante abgewinkelt. Dieser abgewinkelte
Teil wird von einem im Typenhebelkorbwagen bei 16 gelagerten Übertragungshebel 17 umgriffen.
Auf diese Weise kann in jeder Stellung des Typenhebelkorbwagens die Stellung der zugeordneten Wählschiene 5 über den als Winkelhebel iao
ausgebildeten Übertragungshebel 17 und eine Stange 18 auf das zugeordnete Wählringsegment 3
übertragen werden. Für die Bewegung dieses Segments und der benachbarten, beispielsweise
weiteren vier. Segmente ist ein mit einem Ausschnitt 3o an den Segmenten zusammenwirkender
Endanschlag 19 vorgesehen. Um das Gewicht der senkrecht verstellbaren Zwischenschiene 5 wenigstens
teilweise auszugleichen, ist zwischen 'dem
Maschinengestell und der Kupplungsschiene 10 eine Feder 20 vorgesehen. Die Eingriffsstelle zwischen
dem Übertragungshebel 17 und der Abwinkelung der Schiene 5 wird durch einen am Typenhebelkorbwagen
befestigten Führungskamm 21 geführt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Es sei angenommen, daß der Stößer in
seiner rechten, in der Zeichnung. Fig. 1 ausgezogenen Stellung liegt und von dort aus angehoben
wird. Er trifft dann auf das Ende 5ß der Zwischenschiene
5 und verschiebt diese nach oben. Über den Hebelarm 8al des Umlenkhebels und dessen
nach unten ragenden Hebelarm wird diese Bewegung über die Kupplungsschiene 10 auf den
Lenker 9 übertragen, der seinerseits über das Habelende ga eine genaue Parallelführung der
Zwischenschiene 5 sicherstellt. Der Übertragungshebel 17 wird im Gegensinn des Uhrzeigers verschwenkt,
und über d'ie Stange 18 wird das Wählringsegment 3 mach, links verschoben, bis es mit
der rechten Kante seines Ausschnitts 3a am Endanschlag
19 anstößt. Die beteiligten Organe sind dabei so ausgebildet, daß bei federndem Anlegen
an das Zwischenschienenende 5a das Wählringsegment
spielfrei am Endanschlag 19 anliegt. Die Enden der Zwischenschiene und des zugeordneten
Umlenkhebels, an denen der Stößer wahlweise angreift, sind so geformt, daß ihre vom Stößer
beaufschlagten Kanten in der zwischen der Zwischenschiene und dem Umlenkhebel liegenden
Verstellebene des Stößers liegen. Zum Zwecke der Gewichtsersparnis sind die Schienen 5 und 10 an
den Stellen, an denen keine wesentlichen Kräfte zu übertragen sind, ausgeschnitten.
Befindet sich· der Stößer in der gestrichelten Stellung und hat die Zwischenschiene, wie oben
erläutert, ihre obere Stellung eingenommen, so stößt er bei seiner Aufwärtsbewegung gegen das
rechte Ende des Umlenkhebels 8. Dieser bewegt nun aber seinen Hebelarm. 8a die Zwischenschiene 5
nach unten; gleichzeitig wird durch ihn die "Kupplungsschiene 10 entgegen der Kraft der Feder 20
nach rechts verstellt und über den Lenker 9 wiederum die Parallelführung der Schiene 5
sichergestellt. Über den Übertragungshebel 17 und die Stange 18 wird das Wählringsegment 3 in die
gezeichnete Lage zurückgezogen.
Die Einrichtung kann auch so ausgebildet sein, daß die Zapfen 6 und 7 lediglich als Schwenkachsen
der Hebel 8 bzw. 9 dienen und nicht zur vertikalen Führung der Schiene 5. Zur Führung in
dieser Richtung dient dann der ohne Spiel mit einem Zapfen in ein Rundloch der Schiene 5 eingreifende
Arm 8a des Umlenkhebels 8. Das Ende ga
des Lenkers 9 sorgt dann wieder für eine genaue Parallelführung der Schiene. Der Ausschnitt in
der Schiene 5 für den Zapfen im Lenkerende % ist dabei, wie in Fig. 1 gezeichnet, in. Richtung der
Längsachse der Schiene etwas länglich, um Längentoleranzen der Schiene berücksichtigen zu
können.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 bis 6, welche ebenfalls für die Einstellung von Wählringsegmenten
in einer Fernschreibmaschine mit in der Zeilenrichtung wanderndem Typenhebelkorb bestimmt
ist, ist das Maschinengestell der Übersichtlichkeit halber ganz weggelassen. Der Typenhebelkorbwagen
31 ist in diesem Gestell waagerecht verschiebbar. Es sind in ihm wiederum Wählr'ingsegmente
32 schwenkbar gelagert. Je nach der Stellung der einzelnen Wählringsegmente kann
eine der jedem Typenhebel zugeordneten Zugstangen 33 in die Flucht von Ausschnitten 34 einfallen.
Für die Verstellung der Wählringsegmente vom feststehenden Teil der Maschine aus ist
wieder je Kombinationselement ein Stößer 35 vorgesehen, der am rechten Ende der Schiene 36 oder
37 eines Zwischenschienenpaares angreift. Diese Schienen sind senkrecht zu ihrer Längserstreckung
gegenläufig verschiebbar. Sie sind dabei durch Kämme 38 und 39 geführt und durch Lenker 40
und 41 miteinander gekuppelt. Der Lenker 40 ist um eine ortsfeste Achse 42 und der Lenker 41 um
eine ebensolche Achse 43 schwenkbar. Die linken Enden der T-förmigen Lenker sind dabei mit der
Schiene 37, die rechten mit der Schiene 36 und die unteren mit einer waagerechten, also in ihrer
Längserstreckung verschiebbaren Kupplungsschiene 44 ■ gelenkig verbunden." Diese Kupplungsschiene
besitzt wiederum Einschnitte 45, mit deren Hilfe Sonderfunktionen zugeordnete Einstellungen durch
Schienen 46 abgegegriffen werden können. Im
Typenhebelkorbwagen ist eine Lagerstelle für eine Schwenkachse 47 vorgesehen. Um diese Achse sind
dreiarmige Hebel 48 schwenkbar, deren eines Ende 48,, mit dem zugeordneten Wählringsegment
schwenkbar gekuppelt ist, während die Enden 482,
und 48C auf den Oberkanten der Zwisehenschienien
36 bzw. 37 aufliegen. Die Form dieser Übertragungshebel ist aus den Fig. 4 und 5 deutlich
erkennbar. In Fig. 5 sind dabei zwei benachbarte Schienenpaare und Übertragungshebel gezeichnet.
Die Lagerstätte für die durchgehende, über den Zwischenschienen liegende Schwenkachse
47 ist als Reiter ausgebildet und besitzt vor und ■hinter den Übertragungshebeln je einen Führungskamm
49 bzw. 50. Zum Zwecke der Gewichtsverminderung besitzen die Schienen 36, 37 und 44
Aussparungen 51. Um die Stößer möglichst schmal gestalten zu können, sind die ihnen gegenüberliegenden
Schienenenden in der aus Fig. 6 ersiehtliehen Weise etwas in Richtung aufeinander abgewinkelt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Wenn der Stößer 35 die in F'ig. 4 ausgezogen
gezeichnete Stellung einnimmt und nach oben bewegt wird, so wird die Zwischenschiene 36 parallel
nach oben verschoben. Über den Lenker 41, die Kupplungsschiene 44 und den Lenker 40 wird
dabei einerseits eine genaue Parallelführung sichergestellt, und andererseits wird die Zwischenschiene
um den gleichen Betrag nach unten verschoben.
Der Übertragungshebel 48 wird dabei, im Uhrzeigersinn
etwas verschwenkt und das Wählringsegment 32 so weit nach rechts gezogen, bis die
linke Kante seines Ausschnitts 32a an dem vorgesehenen
Endanschlag 52 anschlägt. Durch federndes Anlegen des Stößers an das Schienenende wird
wiederum dafür gesorgt, daß das zugeordnete Wählringsegment spielfrei am Endanschlag 52 anliegt.
Es versteht sich, daß die Einrichtung zur Verstellung der Wählglieder in- einem wandernden
Typenhebelkorb im Rahmen der Erfindung auch in anderer Weise ausgebildet sein kann. Durch die
Anordnung von Stößern am Schienenende wird
einerseits- erreicht, daß die Empfangsorgane nicht so leicht verschmutzen, andererseits sind durch die
senkrecht zu ihrer Längserstreckung erfolgende Bewegung der Zwischenschienen die Reibungswege
sehr klein, gehalten, und man kommt mit einem
geringen Gewicht des gesamten Übertragungs-. mechanismus aus. Entgegen- der bekannten Ausführung
mit schräger Schlitzführung brauchen bei der erfindungsgemäßen· Ausführung die Bewegungen
der Schienen 36 und 37 im wesentlichen nicht
größer als durch den Anschlag 52 bedingt zu sein — die dynamischen Kräfte bei der Einstellung
sind hierdurch gering —, da bei der Schlitzführung immer noch eine Seitenbewegung
hinzukommt. Gleichwohl besteht die Möglickeit, gegebenenfalls den Typenhebelkorb längs der Zeile
während der Wählgliedereinstellung· zu verschieben.
Claims (13)
- Patentansprüche:i. Blattfernschreibmaschine mit in der Zeilenrichtung wanderndem Typenhebelkorb, der zur Auswahl der Typenhebel Wählglieder enthält, von denen jedes über eine oder ein Paar unterhalb des Typenhebelkorbs parallel verschiebbar gelagerter Zwischenschienen steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschienen jeweils im wesentlichen in einer zu ihrer Längserstreckung senkrechten Richtung durch am einen Schienenende von unten her einwirkende Stößer (4, 35) vom Empfangsorgan, beispielsweise einem Empfangsmagnetanker, aus steuerbar sind.
- 2. Biattfernschreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je Kombinationselement eine Zwischenschiene im wesentlichen senkrecht zu ihrer Längserstreckung durch einen je nach der Art des empfangenen Impulses auf ein Schienenende oder einen Umlenkhebel zur gegenläufigen Verstellung der Schiene einwirkenden Stößer vom Empfangsüibersetzer aus einstellbar ist und durch den" Umlenkhebel und einen nahe dem anderen Schienenende angreifenden Lenker in Verbindung mit einer im wesentlichen längs verschiebbaren Kupplungsschiene zwischen Umlenkhebel und Lenker parallel geführt ist.
- 3. Biattfernschreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je Kombinationselement ein Zwischenschienenpaar senkrecht zu seiner LängserStreckung' durch einen auf ein Schienenende einwirkenden Stößer vom Empfangsübersetzer aus einstellbar ist und daß nahe den Schienenenden angreifende Lenker zur gegenläufigen Verstellung der vom Stößer jeweils- unmittelbar nicht beeinflußten Schiene des Paares in Verbindung mit einer im wesentlichen längs verschiebbaren Kupplungsschiene für die beiden Lenker vorgesehen sind.
- 4. Fernschreibmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschienen· zum Zwecke der Gewichtsverminderung Aussparungen bzw. Ausnehmungen (51) besitzen.
- 5. Fernschreibmaschine nach Anspruch 1, 2, 3 ' oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschienen versteifendes Profil besitzen.
- 6. Fernschreibmaschine nach-. Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere die Oberkante der Schienen (5) abgewinkelt ist.
- 7. Fernschreihmaschine nach Anspruch 2 und S, dadurch gekennzeichnet, daß die die Einstellung der Zwischenschienen auf die Wählglieder, z. B. Wählringsegmente (3), übertragenden Hebel (17) mit ihrem einen Endedie abgewinkelte Kante der jeweils zugeordnetenZwischenechiene umgreifen.
- 8. Fernschreibmaschine nach einem der Ansprüche ι bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Einstellung der Zwischenschienen auf die Wählglieder, z. B1. Wählringsegmente, übertragenden Hebel um eine über den Zwischenschienen liegende Achse (16, 47) schwenkbar sind.
- 9. Fernschreibmaschine nach· einem der Ansprüche ι bis 6, insbesondere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstelle für die Schwenkachse der die Einstellung der Zwischenschienen' auf die Wählglieder, z. B. Wählringsegmente, übertragenden Hebel als auf den Zwischenschienen mit einem Führungskamm (49, 50) gegebenenfalls vor und hinter den Übertragungshebeln aufsitzender Reiter ausgebildet ist.
- 10. Fernschreibmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die längs verschiebbaren Kupplungsschienen mit Einschnitten (15) zum Abgreifen von Sonder funktionen zugeordneten Einstellungen versehen sind.
- 11. Fernschreibmaschine nach einem der Ansprüche ι bis 1©, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die beiden, von einem Stößer wahl-_„weise verstellbaren Schienen- bzw. Umlenkhebelenden so geformt sind, daß ihre vom Stößer beaufschlagten' Kanten in der vorzugsweise zwischen den zu verstellenden Gliedern (Zwischenschienen bzw. Zwischenschiene und Umlenkhebel) liegenden Verstellebene des Stößers bewegbar sind.
- 12. Fernschreibmaschine nach einem der Ansprüche ι bis ii, gekennzeichnet durch eine derartige gegenseitige Anordnung und, Ausbildung der Zwischenschienen, Ubertragungshebel, Wählglieder und gegebenenfalls Umlenkhebel, daß bei federndem Anlegen der Stößer (4) an die Zwischenglieder (Zwischenschienen bzw. Umlenkhebel) die Wählglieder spielfrei an Endanschlägen anliegen.
- 13. Fernschreibmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Gewicht der Zwischensohiene mindestens teilweise ausgleichende Feder (20) zwischen jeder Zwischenschiene oder einem damit gekuppelten Glied und dem Gehäuse der Maschine vorgesehen ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 717 101, 952822,758; .»Fernschreibtechnik« von F. Schiweck,2. Aufl., S. 53.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 526/286 5.56 (709 904/10 3.58)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES37704A DE968426C (de) | 1954-02-19 | 1954-02-19 | Blattfernschreibmaschine mit in der Zeilenrichtung wanderndem Typenhebelkorb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES37704A DE968426C (de) | 1954-02-19 | 1954-02-19 | Blattfernschreibmaschine mit in der Zeilenrichtung wanderndem Typenhebelkorb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE968426C true DE968426C (de) | 1958-03-20 |
Family
ID=7482657
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES37704A Expired DE968426C (de) | 1954-02-19 | 1954-02-19 | Blattfernschreibmaschine mit in der Zeilenrichtung wanderndem Typenhebelkorb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE968426C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE339758C (de) * | 1919-12-18 | 1921-08-05 | Berliner Broncegiesserei Rohrb | Typeneinstellwerk fuer Addiermaschinen |
| DE717101C (de) * | 1938-09-30 | 1942-02-06 | Siemens Ag | Blattfernschreiber mit in der Zeilenrichtung wanderndem Typenhebelkorb |
| DE952822C (de) * | 1952-09-16 | 1956-11-22 | Siemens Ag | Fernschreibmaschine mit Stoessereinstellung der Waehlglieder |
-
1954
- 1954-02-19 DE DES37704A patent/DE968426C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE339758C (de) * | 1919-12-18 | 1921-08-05 | Berliner Broncegiesserei Rohrb | Typeneinstellwerk fuer Addiermaschinen |
| DE717101C (de) * | 1938-09-30 | 1942-02-06 | Siemens Ag | Blattfernschreiber mit in der Zeilenrichtung wanderndem Typenhebelkorb |
| DE952822C (de) * | 1952-09-16 | 1956-11-22 | Siemens Ag | Fernschreibmaschine mit Stoessereinstellung der Waehlglieder |
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