DE968426C - Blattfernschreibmaschine mit in der Zeilenrichtung wanderndem Typenhebelkorb - Google Patents

Blattfernschreibmaschine mit in der Zeilenrichtung wanderndem Typenhebelkorb

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DE968426C
DE968426C DES37704A DES0037704A DE968426C DE 968426 C DE968426 C DE 968426C DE S37704 A DES37704 A DE S37704A DE S0037704 A DES0037704 A DE S0037704A DE 968426 C DE968426 C DE 968426C
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DE
Germany
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rail
rails
lever
teletypewriter
intermediate rails
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Expired
Application number
DES37704A
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English (en)
Inventor
Josef Bauder
Robert Stabenau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L17/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
    • H04L17/16Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L17/22Apparatus or circuits at the receiving end using mechanical translation and type-bar printing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 20. MÄRZ 1958
S 37704 Villa/21a1
Typenhebelkorb
Dk Erfindung bezieht sich auf Blattfernschreibmaschinen mit in der Zeilenrichtung wanderndem Typenhebelkorb, der zur Auswahl der Typenhebel Wählglieder enthält, von denen jedes über eine oder ein Paar am festen Teil des Geräts parallel verschiebbar gelagerter Zwischenschienen steuerbar ist.
Es ist bekannt, zum Zwecke der Auswahl der Typenhebel über mehrere Umlenkhebel und Zwischenglieder mit Ansätzen und Aussparungen bei gegenseitiger Änderung der Bewegungsrichtung eine Zwischenschiene der obengenannten Art in etwa um 45 ° zu ihrer Längsachse geneigten Führungsschlitzen parallel zu verschieben. Bei dieser Verschiebung sind merkliche Reibungskräfte zu überwinden.
Vor allem aber ist die Verschmutzungsgefahr für die Empfangsorgane, wie Magnet, Anker, Anschlußkontakte und Übertragungs- und Verriegelungsglieder, bei dieser Bauweise, bei der die zuletzt genannten Teile unter den Zwischenschienen und dem Typenhebelkorb liegen, sehr groß.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung bei einer Fernschreibmaschine der eingangs erwähnten Art bei Vermeidung einer Verbreiterung der Maschine dadurch umgangen, daß die Zwischenschienen jeweils im wesentlichen in einer zu ihrer Längserstreckung senkrechten Richtung durch am einen Schienenende von unten her einwirkende Stößer vom Empfangsorgan, beispielsweise einem Empfangsmagnetanker, aus steuerbar sind.
709904/10
Gemäß einer Weiterbildung der'Erfindung wird insbesondere die Reibung beim Verstellen der Zwischenschienen dadurch besonders klein gehalten, daß je Kombinationselement eine Zwischenschiene im wesentlichen senkrecht zu ihrer Längserstreckung durch einen je nach der Art des empfangenen Impulses auf ein Schienenende oder einen Umlenkhebel zur gegenläufigen Verstellung der Schiene einwirkenden Stößer vom Empfangsübersetzer aus einstellbar ist und durch den Umlenkhebel und einen nahe dem anderen Schienenende angreifenden Lenker in Verbindung mit einer im wesentlichen längs verschiebbaren Kupplungsschiene zwischen Umlenkhebel und Lenker parallel geführt wird. Auf diese Weise kann man mit nur einer, und zwar einer sehr leichten Schiene je Kombinationselement auskommen. Die Schienen beanspruchen deshalb im Gegensatz zu entsprechenden Einrichtungen bei bekannten Fernschreibao maschinen wenig Platz, und die Gesamtanordnung hat nur geringes Gewicht.
Man kann im Rahmen -der Erfindung die Anordnung aber auch so treffen, daß je Kombinationselement ein Zwischenschienenpaar senkrecht zu seiner Längserstreckung durch einen auf ein Schienenende einwirkenden Stößer vom Empfangs-Jübersetzer aus einstellbar ist und daß nahe den 'Schienenenden angreifende Lenker zur gegenläufigen Verstellung der vom Stößer jeweils unmittelbar nicht beeinflußten· Schiene des Paares in Verbindung mit einer im wesentlichen längs verschiebbaren Kupplungsschiene für die beiden Lenker vorgesehen sind. In ■ diesem Fall ist der Typenhebelkorbwagen besonders leicht abnehmbar, denn 'die Übertragungsglieder können dann, wenn sie z. B. als doppelarmige, die Oberkante der Zwischenschienen abtastende Hebel ausgebildet sind, einfach auf die ortsfest gelagerten1 Schienen aufgesetzt werden.
Gemäß weiterer Erfindung besitzen die Zwischenschienen versteifendes Profil. Insbesondere bei der Anordnung mit nur einer Schiene je Kombinationselement kann die zur Versteif ung dienende abgewinkelte Kante von dem die Einstellung der. Zwischenschienen auf das zugeordnete Wählnngsegment übertragenden Hebel umgriffen sein. Gemäß weiterer Erfindung ist die Lagerstelle für die Schwenkachse der zwischen den Wählgliedern und den Zwischenschienen angeordneten. Übertragungshebel als auf den Zwischenschienen mit einem oder zwei Führungskämmen aufsitzender Reiter ausgebildet.
Die längs verschiebbare Kupplungsschiene kanu
■ mit Einschnitten zum Abgreifen von Sonderfunk-' tionen zugeordneten Einstellungen versehen sein.
Bei der Anordnung mit einer Zwischenschiene je Kombinationselement ist schließlich vorzugsweise eine das Gewicht der Zwischenschiene mindestens teilweise ausgleichende Feder zwischen jeder Zwischenschiene oder einem damit gekuppelten Glied und dem Gehäuse der Maschine vorgesehen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben
sich aus den im folgenden beschriebenen und in der Zeichnung ausgeführten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht der Wählringsegmentanordnung eines wandernden Typenhebelkorbes mit der Einstell- und Abtasteinrichtung der zugeordneten, am festen Teil des Geräts gelagerten Zwischenschienen,
Fig. 2 einen Schnitt durch Fig. 1 an der Stelle und in der'Richtung I-I,
Fig. 3 einen Schnitt ^durch Fig. 1 an der Stelle und in der Richtung II-IL
Fig. 4 eine Vorderansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der Einrichtung nach Fig. i,
Fig. 5 eine Draufsicht auf Teile der Fig. 4 bei weggelassenen Wählringsegmenten,
Fig. 6 die gegenseitige Lage von Stößer und Zwischenschienenenden in der Seitenansicht.
Bei der Fernschreibmaschine· nach Fig. 1 bis 3 ist am feststehenden Gestell 1 der Maschine in nicht näher bezeichneter Weise ein in der Zeilenrichtung wandernder Typenhebelkorb 2 gelagert. In diesem Typenhebelkorb sind Wählringsegmente 3 schwenkbar geführt. Zur Einstellung dieser Wählringsegmente sind folgende Einrichtungen vorgesehen: Ein vom nicht gezeichneten Empfangsmagnetänker entweder in die ausgezeichnete oder in'die gestrichelte Stellung einstellbarer Stößer 4 kann aus der ausgezeichneten Stellung heraus mit einer Zwischenschiene 5 in Wirkverbindung gebracht werden. Diese je Kombinationselement einmal vorhandene Schiene ist durch einen ortsfesten Zapfen 7 in zu ihrer LängserStreckung senkrechter Richtung verschiebbar geführt. Um den Zapfen 7 ist ferner- ein Umlenkhebel 8 schwenkbar und um einen zweiten ortsfesten Zapfen 6 ein Lenker 9. Diese beiden greifen in Ausschnitte einer Kupplungsschiene 10 ein, welche durch Rollen 11 und ioo einen Führungskamm 12 sowie zwei weitere Führungskämme 13 und I4 längs verschiebbar geführt ist. Die Führungskämme 13 und 14, welche ebenso wie der Kamm 12 am feststehenden Gestell 1 der Maschine befestigt sind·, dienen gleichzeitig dazu, die Zwischenschienen 5 in ihrer Bewegungsebene zu sichern. Die Kupplungsschiene 10 besitzt Einschnitte 15 zum Abgreifen, von Sonderfunktionen zugeordneten Einstellungen dieser Schienen. Über die Hebelarme &a und ga der Hebel 8 und 9 wird no die exakte Parallelführung der Zwischenschienen ifn Verein mit den zugeordneten Kupplungsschienen 10 sichergestellt. Die Zwischenschiene 5 ist sehr flach ausgebildet und ist zur Versteifung an der Oberkante abgewinkelt. Dieser abgewinkelte Teil wird von einem im Typenhebelkorbwagen bei 16 gelagerten Übertragungshebel 17 umgriffen. Auf diese Weise kann in jeder Stellung des Typenhebelkorbwagens die Stellung der zugeordneten Wählschiene 5 über den als Winkelhebel iao ausgebildeten Übertragungshebel 17 und eine Stange 18 auf das zugeordnete Wählringsegment 3 übertragen werden. Für die Bewegung dieses Segments und der benachbarten, beispielsweise weiteren vier. Segmente ist ein mit einem Ausschnitt 3o an den Segmenten zusammenwirkender
Endanschlag 19 vorgesehen. Um das Gewicht der senkrecht verstellbaren Zwischenschiene 5 wenigstens teilweise auszugleichen, ist zwischen 'dem Maschinengestell und der Kupplungsschiene 10 eine Feder 20 vorgesehen. Die Eingriffsstelle zwischen dem Übertragungshebel 17 und der Abwinkelung der Schiene 5 wird durch einen am Typenhebelkorbwagen befestigten Führungskamm 21 geführt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Es sei angenommen, daß der Stößer in seiner rechten, in der Zeichnung. Fig. 1 ausgezogenen Stellung liegt und von dort aus angehoben wird. Er trifft dann auf das Ende 5ß der Zwischenschiene 5 und verschiebt diese nach oben. Über den Hebelarm 8al des Umlenkhebels und dessen nach unten ragenden Hebelarm wird diese Bewegung über die Kupplungsschiene 10 auf den Lenker 9 übertragen, der seinerseits über das Habelende ga eine genaue Parallelführung der Zwischenschiene 5 sicherstellt. Der Übertragungshebel 17 wird im Gegensinn des Uhrzeigers verschwenkt, und über d'ie Stange 18 wird das Wählringsegment 3 mach, links verschoben, bis es mit der rechten Kante seines Ausschnitts 3a am Endanschlag 19 anstößt. Die beteiligten Organe sind dabei so ausgebildet, daß bei federndem Anlegen an das Zwischenschienenende 5a das Wählringsegment spielfrei am Endanschlag 19 anliegt. Die Enden der Zwischenschiene und des zugeordneten Umlenkhebels, an denen der Stößer wahlweise angreift, sind so geformt, daß ihre vom Stößer beaufschlagten Kanten in der zwischen der Zwischenschiene und dem Umlenkhebel liegenden Verstellebene des Stößers liegen. Zum Zwecke der Gewichtsersparnis sind die Schienen 5 und 10 an den Stellen, an denen keine wesentlichen Kräfte zu übertragen sind, ausgeschnitten.
Befindet sich· der Stößer in der gestrichelten Stellung und hat die Zwischenschiene, wie oben erläutert, ihre obere Stellung eingenommen, so stößt er bei seiner Aufwärtsbewegung gegen das rechte Ende des Umlenkhebels 8. Dieser bewegt nun aber seinen Hebelarm. 8a die Zwischenschiene 5 nach unten; gleichzeitig wird durch ihn die "Kupplungsschiene 10 entgegen der Kraft der Feder 20 nach rechts verstellt und über den Lenker 9 wiederum die Parallelführung der Schiene 5 sichergestellt. Über den Übertragungshebel 17 und die Stange 18 wird das Wählringsegment 3 in die gezeichnete Lage zurückgezogen.
Die Einrichtung kann auch so ausgebildet sein, daß die Zapfen 6 und 7 lediglich als Schwenkachsen der Hebel 8 bzw. 9 dienen und nicht zur vertikalen Führung der Schiene 5. Zur Führung in dieser Richtung dient dann der ohne Spiel mit einem Zapfen in ein Rundloch der Schiene 5 eingreifende Arm 8a des Umlenkhebels 8. Das Ende ga des Lenkers 9 sorgt dann wieder für eine genaue Parallelführung der Schiene. Der Ausschnitt in der Schiene 5 für den Zapfen im Lenkerende % ist dabei, wie in Fig. 1 gezeichnet, in. Richtung der Längsachse der Schiene etwas länglich, um Längentoleranzen der Schiene berücksichtigen zu können.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 bis 6, welche ebenfalls für die Einstellung von Wählringsegmenten in einer Fernschreibmaschine mit in der Zeilenrichtung wanderndem Typenhebelkorb bestimmt ist, ist das Maschinengestell der Übersichtlichkeit halber ganz weggelassen. Der Typenhebelkorbwagen 31 ist in diesem Gestell waagerecht verschiebbar. Es sind in ihm wiederum Wählr'ingsegmente 32 schwenkbar gelagert. Je nach der Stellung der einzelnen Wählringsegmente kann eine der jedem Typenhebel zugeordneten Zugstangen 33 in die Flucht von Ausschnitten 34 einfallen. Für die Verstellung der Wählringsegmente vom feststehenden Teil der Maschine aus ist wieder je Kombinationselement ein Stößer 35 vorgesehen, der am rechten Ende der Schiene 36 oder 37 eines Zwischenschienenpaares angreift. Diese Schienen sind senkrecht zu ihrer Längserstreckung gegenläufig verschiebbar. Sie sind dabei durch Kämme 38 und 39 geführt und durch Lenker 40 und 41 miteinander gekuppelt. Der Lenker 40 ist um eine ortsfeste Achse 42 und der Lenker 41 um eine ebensolche Achse 43 schwenkbar. Die linken Enden der T-förmigen Lenker sind dabei mit der Schiene 37, die rechten mit der Schiene 36 und die unteren mit einer waagerechten, also in ihrer Längserstreckung verschiebbaren Kupplungsschiene 44 ■ gelenkig verbunden." Diese Kupplungsschiene besitzt wiederum Einschnitte 45, mit deren Hilfe Sonderfunktionen zugeordnete Einstellungen durch Schienen 46 abgegegriffen werden können. Im Typenhebelkorbwagen ist eine Lagerstelle für eine Schwenkachse 47 vorgesehen. Um diese Achse sind dreiarmige Hebel 48 schwenkbar, deren eines Ende 48,, mit dem zugeordneten Wählringsegment schwenkbar gekuppelt ist, während die Enden 482, und 48C auf den Oberkanten der Zwisehenschienien 36 bzw. 37 aufliegen. Die Form dieser Übertragungshebel ist aus den Fig. 4 und 5 deutlich erkennbar. In Fig. 5 sind dabei zwei benachbarte Schienenpaare und Übertragungshebel gezeichnet. Die Lagerstätte für die durchgehende, über den Zwischenschienen liegende Schwenkachse 47 ist als Reiter ausgebildet und besitzt vor und ■hinter den Übertragungshebeln je einen Führungskamm 49 bzw. 50. Zum Zwecke der Gewichtsverminderung besitzen die Schienen 36, 37 und 44 Aussparungen 51. Um die Stößer möglichst schmal gestalten zu können, sind die ihnen gegenüberliegenden Schienenenden in der aus Fig. 6 ersiehtliehen Weise etwas in Richtung aufeinander abgewinkelt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Wenn der Stößer 35 die in F'ig. 4 ausgezogen gezeichnete Stellung einnimmt und nach oben bewegt wird, so wird die Zwischenschiene 36 parallel nach oben verschoben. Über den Lenker 41, die Kupplungsschiene 44 und den Lenker 40 wird dabei einerseits eine genaue Parallelführung sichergestellt, und andererseits wird die Zwischenschiene um den gleichen Betrag nach unten verschoben.
Der Übertragungshebel 48 wird dabei, im Uhrzeigersinn etwas verschwenkt und das Wählringsegment 32 so weit nach rechts gezogen, bis die linke Kante seines Ausschnitts 32a an dem vorgesehenen Endanschlag 52 anschlägt. Durch federndes Anlegen des Stößers an das Schienenende wird wiederum dafür gesorgt, daß das zugeordnete Wählringsegment spielfrei am Endanschlag 52 anliegt.
Es versteht sich, daß die Einrichtung zur Verstellung der Wählglieder in- einem wandernden Typenhebelkorb im Rahmen der Erfindung auch in anderer Weise ausgebildet sein kann. Durch die Anordnung von Stößern am Schienenende wird
einerseits- erreicht, daß die Empfangsorgane nicht so leicht verschmutzen, andererseits sind durch die senkrecht zu ihrer Längserstreckung erfolgende Bewegung der Zwischenschienen die Reibungswege sehr klein, gehalten, und man kommt mit einem
geringen Gewicht des gesamten Übertragungs-. mechanismus aus. Entgegen- der bekannten Ausführung mit schräger Schlitzführung brauchen bei der erfindungsgemäßen· Ausführung die Bewegungen der Schienen 36 und 37 im wesentlichen nicht
größer als durch den Anschlag 52 bedingt zu sein — die dynamischen Kräfte bei der Einstellung sind hierdurch gering —, da bei der Schlitzführung immer noch eine Seitenbewegung hinzukommt. Gleichwohl besteht die Möglickeit, gegebenenfalls den Typenhebelkorb längs der Zeile während der Wählgliedereinstellung· zu verschieben.

Claims (13)

  1. Patentansprüche:
    i. Blattfernschreibmaschine mit in der Zeilenrichtung wanderndem Typenhebelkorb, der zur Auswahl der Typenhebel Wählglieder enthält, von denen jedes über eine oder ein Paar unterhalb des Typenhebelkorbs parallel verschiebbar gelagerter Zwischenschienen steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschienen jeweils im wesentlichen in einer zu ihrer Längserstreckung senkrechten Richtung durch am einen Schienenende von unten her einwirkende Stößer (4, 35) vom Empfangsorgan, beispielsweise einem Empfangsmagnetanker, aus steuerbar sind.
  2. 2. Biattfernschreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je Kombinationselement eine Zwischenschiene im wesentlichen senkrecht zu ihrer Längserstreckung durch einen je nach der Art des empfangenen Impulses auf ein Schienenende oder einen Umlenkhebel zur gegenläufigen Verstellung der Schiene einwirkenden Stößer vom Empfangsüibersetzer aus einstellbar ist und durch den" Umlenkhebel und einen nahe dem anderen Schienenende angreifenden Lenker in Verbindung mit einer im wesentlichen längs verschiebbaren Kupplungsschiene zwischen Umlenkhebel und Lenker parallel geführt ist.
  3. 3. Biattfernschreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je Kombinationselement ein Zwischenschienenpaar senkrecht zu seiner LängserStreckung' durch einen auf ein Schienenende einwirkenden Stößer vom Empfangsübersetzer aus einstellbar ist und daß nahe den Schienenenden angreifende Lenker zur gegenläufigen Verstellung der vom Stößer jeweils- unmittelbar nicht beeinflußten Schiene des Paares in Verbindung mit einer im wesentlichen längs verschiebbaren Kupplungsschiene für die beiden Lenker vorgesehen sind.
  4. 4. Fernschreibmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschienen· zum Zwecke der Gewichtsverminderung Aussparungen bzw. Ausnehmungen (51) besitzen.
  5. 5. Fernschreibmaschine nach Anspruch 1, 2, 3 ' oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschienen versteifendes Profil besitzen.
  6. 6. Fernschreibmaschine nach-. Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere die Oberkante der Schienen (5) abgewinkelt ist.
  7. 7. Fernschreihmaschine nach Anspruch 2 und S, dadurch gekennzeichnet, daß die die Einstellung der Zwischenschienen auf die Wählglieder, z. B. Wählringsegmente (3), übertragenden Hebel (17) mit ihrem einen Endedie abgewinkelte Kante der jeweils zugeordnetenZwischenechiene umgreifen.
  8. 8. Fernschreibmaschine nach einem der Ansprüche ι bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Einstellung der Zwischenschienen auf die Wählglieder, z. B1. Wählringsegmente, übertragenden Hebel um eine über den Zwischenschienen liegende Achse (16, 47) schwenkbar sind.
  9. 9. Fernschreibmaschine nach· einem der Ansprüche ι bis 6, insbesondere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstelle für die Schwenkachse der die Einstellung der Zwischenschienen' auf die Wählglieder, z. B. Wählringsegmente, übertragenden Hebel als auf den Zwischenschienen mit einem Führungskamm (49, 50) gegebenenfalls vor und hinter den Übertragungshebeln aufsitzender Reiter ausgebildet ist.
  10. 10. Fernschreibmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die längs verschiebbaren Kupplungsschienen mit Einschnitten (15) zum Abgreifen von Sonder funktionen zugeordneten Einstellungen versehen sind.
  11. 11. Fernschreibmaschine nach einem der Ansprüche ι bis 1©, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die beiden, von einem Stößer wahl-
    _„weise verstellbaren Schienen- bzw. Umlenkhebelenden so geformt sind, daß ihre vom Stößer beaufschlagten' Kanten in der vorzugsweise zwischen den zu verstellenden Gliedern (Zwischenschienen bzw. Zwischenschiene und Umlenkhebel) liegenden Verstellebene des Stößers bewegbar sind.
  12. 12. Fernschreibmaschine nach einem der Ansprüche ι bis ii, gekennzeichnet durch eine derartige gegenseitige Anordnung und, Ausbildung der Zwischenschienen, Ubertragungshebel, Wählglieder und gegebenenfalls Umlenkhebel, daß bei federndem Anlegen der Stößer (4) an die Zwischenglieder (Zwischenschienen bzw. Umlenkhebel) die Wählglieder spielfrei an Endanschlägen anliegen.
  13. 13. Fernschreibmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Gewicht der Zwischensohiene mindestens teilweise ausgleichende Feder (20) zwischen jeder Zwischenschiene oder einem damit gekuppelten Glied und dem Gehäuse der Maschine vorgesehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 717 101, 952822,
    758; .
    »Fernschreibtechnik« von F. Schiweck,
    2. Aufl., S. 53.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 526/286 5.56 (709 904/10 3.58)
DES37704A 1954-02-19 1954-02-19 Blattfernschreibmaschine mit in der Zeilenrichtung wanderndem Typenhebelkorb Expired DE968426C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE339758C (de) * 1919-12-18 1921-08-05 Berliner Broncegiesserei Rohrb Typeneinstellwerk fuer Addiermaschinen
DE717101C (de) * 1938-09-30 1942-02-06 Siemens Ag Blattfernschreiber mit in der Zeilenrichtung wanderndem Typenhebelkorb
DE952822C (de) * 1952-09-16 1956-11-22 Siemens Ag Fernschreibmaschine mit Stoessereinstellung der Waehlglieder

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