DE968258C - Relaisimpulsgeber zur Erzeugung von Impulsen mit veraenderbarem Verhaeltnis - Google Patents

Relaisimpulsgeber zur Erzeugung von Impulsen mit veraenderbarem Verhaeltnis

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DE968258C
DE968258C DES38541A DES0038541A DE968258C DE 968258 C DE968258 C DE 968258C DE S38541 A DES38541 A DE S38541A DE S0038541 A DES0038541 A DE S0038541A DE 968258 C DE968258 C DE 968258C
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DE
Germany
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relay
pulse generator
winding
counter
generator according
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Expired
Application number
DES38541A
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English (en)
Inventor
Curt Eichler
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Sueddeutsche Telefon Apparate Kabel und Drahtwerke AG TEKADE
Original Assignee
Sueddeutsche Telefon Apparate Kabel und Drahtwerke AG TEKADE
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Relais schaltung, vorzugsweise für Fernmeldeanlagen mit Selbstwähl'betrieb, zur Erzeugung eines einzelnen Impulses oder einer Reihe von Impulsen, deren Breite und Abstand zur Anpassung an die jeweiligen Betriebserfordernisse wahlweise, unabhängig voneinander, geändert werden können. Die Erfindung erreicht dies durch Verwendung zweier sich gegenseitig steuernder Relais mit je zwei gegeneinandergeschalteten Wicklungen, deren eine Wicklung mit je einem veränderlichen Widerstand in Reihe geschaltet ist.
Auf vielen Gebieten der elektrischen Nachrichtentechnik werden Impuls- oder Stromstoßreihen mit unter sich gleichen und einen einheitliehen Abstand aufweisenden Impulsen benötigt, wobei jedoch die Impulse entsprechend ihrem Verwendungszweck jeweils verschiedene Dauer und unterschiedlichen Abstand haben sollen. So werden etwa für die Freizeichen-, die Besetztzeichengabe oder zur Steuerung von Wählern und Relais Impulse mit verschiedener Breite und unterschiedlichem Abstand benötigt. Sehr oft ist es aber auch erwünscht, bei Impulsen, die dem gleichen Zwecke dienen, die Breite und den Abstand der Impulse in gewissen Grenzen regeln zu können. Das i-st bei Steuerimpulsen von Bedeutung, die über Leitungen stark voneinander abweichender Länge übertragen
709 872/24
werden müssen und bei denen am Orte der Steuerung eine ganz bestimmte Breite und ein genau festgelegter Abstand der einzelnen Impulse, etwa zur Steuerung von Wählern, sehr wichtig ist. Zur Erzeugung von Impulsen ist es an sich bekannt, Relaiisschaltungen mit einem einzigen in Selbstunterbrecherschaltung arbeitenden Relais oder mit zwei sich gegenseitig steuernden Relais vorzusehen. Die Wirkungsweise dieser Anordnungen
ίο beruht auf den durch besondere Schaltmaßnahmen, z. B. durch Gegenwicklungen, durch Kurzschlußwicklungen oder durch in Reihe oder parallel zu den Relaiswicklungen geschaltete Kondensatoren, erzieibaren Anzugs- bzw. Abfallverzögerungen.
Die Verwendung eines Kondensators mit gegebenenfalls parallel geschaltetem Widerstand hat hierbei gegenüber anderen Schaltungen, die mit Gegen.wicklungen oder Kurzschlußwicklungen arbeiten, den Vorteil, die Breite der erzeugten Impulse in einfacher Weise ändern zu können. So ist insbesondere eine Relaisschaltung bekanntgeworden, bei welcher, zur wahlweisen Erzeugung zweier Impulse unterschiedlicher Breite, zwei sich gegenseitig steuernde Relais sowie ein Kondensator vorgesehen sind und das eine Relais eine Gegenwicklung hohen Widerstandes besitzt. Die Gegenwicklung dieses Relais wird über Ümschaltkontakte zur Einstellung der jeweiligen Schaltgeschwindigkeit mit verschiedenen Abgriffspunkten eines Spannungsteilers verbunden. Bei den bekannten Schaltungen ist es jedoch nicht möglich, sowohl die Breite des einzelnen Impulses als auch den Abstand der einzelnen Impulse unabhängig voneinander einzustellen.
Die Schaltung gemäß der Erfindung behebt diesen Mangel und zeichnet sich durch einen geringen Aufwand von Schaltmitteln und damit geringen Platzbedarf aus. Sie besteht aus zwei sich gegenseitig steuernden Relais mit je einer Gegenwicklung und je einem in Reihe zur Gegenwicklung liegenden Regelwiderstand. Die genaue Wirkungsweise der erfindungs gern äßen Schaltung geht aus den Abb. 1 und 2 näher hervor.
U und R (Abb. 1) stellen zwei Relais dar, die je
4-5 eine Erregerwicklung I und eine Gegenwicklung II aufweisen. Pi und P2 bedeuten die Regelwiderstänide, mit denen die Impulse nach Breite und Abstand unabhängig voneinander verändert werden können. In 'der gezeigten Schaltung wirken die beiden Relais in Verbindung mit den verschiedenen Kontakten u und r folgendermaßen zusammen: Wird der Kontakt s, entweder von Hand oder durch ein nicht gezeichnetes, in Abhängigkeit von weiteren Schältvorgängen der Anlage gesteuertes Relais, geschlossen, so kommt das Relais U über den Ruhestromkontakt rj, des Relais R unter Strom. Da die beiden Wicklungen 5-6 und 7-8 gegeneinandergeschaltet sind und außerdem in Reihe zur Gegenwicklung 7-8 der Regelwiderstand P2 liegt, spricht das Relais. U verzögert an. Die Ansprechverzögerung hängt hierbei von dem Verhältnis der Windungszahlen der beiden. Wicklungen 5-6 und 7-8 sowie von dem jeweils ein- j gesteinten Betrag des Regelwiderstandes P 2 ab. Sobald das Relais U anspricht, schließt es mit seinem Arbeitskontakt u 1 einen SeTbsthaltekreis, falls der Kontakt j inzwischen wieder geöffnet wird, und legt mit seinem Umschaltkontakt u 2 Spannung an die Wicklung 1-2 des Relais R, das nahezu unverzögert anspricht. Mit dem Arbeitskontakt r 1 schließt das Relais R einen Selbsthaltekreis, und mit seinem Arbeitskontakt r 2 bereitet es die Einschaltung seiner Gegenwicklung 3-4 vor. Mit dem Ruhekontakt rj wird außerdem der Stromkreis des Relais U unterbrochen. Dieses Relais fällt nahezu unverzögert ab und schließt mit seinem Umschaltkontakt u2 den Stromkreis für die Gegenerregung des Relais R über die Wicklung 1-2.
Das Relais R fällt verzögert ab. Während seine Ansprechzeit durch die Zahl der Amperewindungen der Erregerwicklung 1-2 bestimmt wird, ergibt sich seine Abfallzeit, analog der Anzugsverzögerung des Relais U, aus der Differenz von Erreger-Amperewindungen 1-2 und Gegen-Amperewindungen 3-4. Hierbei sind die Grenzen für die Gegen-Amperewindungen ziemlich weit gesteckt. Die kürzesten Abfallzeiten ergeben sich, wenn die Wirkung der Gegenwicklung die der Erregerwicklung übersteigt; sie werden länger, je weniger die Gegenwicklung überwiegt; die längsten Abfallzeiten werden erreicht, wenn die Gegenwicklung und die Erregerwicklung die gleiche Amperewindungszahl aufweisen oder nur ein so geringer Überschuß für die Erregerwicklung verbleibt, daß er für das Halten des Relais nicht ausreicht.
Beim Abfall des Relais R unterbricht dieses mit seinen Arbeitskontakten r 1 und r2 den Selbsthaltekreis über die Wicklung 1-2 und den Gegenerregungskreis über die Wicklung 3-4. Mit seinem Ruhekontakt rs schaltet das Relais R, falls der Kontakt s noch geschlossen ist, wieder das Relais U ein, so daß das Spiel von neuem beginnt. Wurde der Kontakt j jedoch inzwischen geöffnet, so kann das Relais U nicht mehr erregt werden. Es wird dann nur ein einziger Impuls erzeugt. Zum Übertragen einer Spannung, beispielsweise von 16 kHz zur Steuerung eines Gebührenzählers, kann auf dem Relais U oder dem Relais R noch ein besonderer Arbeits- oder Ruhekontakt angebracht sein, der im Takte der erzeugten Impulse betätigt wird. Dieser Kontakt legt dann jeweils die 16-kHz-Spannung eines Steuergenerators an die Teilnehmerleitung, an der über eine Weiche auch der Gebührenanzeiger angeschlossen ist.
Um mit der gleichen Relaisschaltung Impulse unterschiedlicher Breite und/oder Abstandes, beispielsweise für das Freizeichen, das Besetztzeichen u. dgl., erzeugen zu können, wird an Stelle der Regel widerstände P ι und P 2 je ein fest abgestufter Spannungsteiler mit an einen Umschalter geführten Abgriffen vorgesehen, wie es in Abb. 2 gezeigt ist. Als Umschalter kann ein Wähler verwendet werden, dessen Kontaktarme d 1 und d2 in Abhängigkeit von den besonderen Belegungsvorgängen der Anlage gesteuert werden. Je nach Erfordernis können die beiden Wählerarme hierbei
unabhängig voneinander oder gleichzeitig verstellt werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Relaisimpulsgeber zur Erzeugung von Impulsen mit veränderbarem Verhältnis, dadurch gekennzeichnet, daß zwei sich gegenseitig steuernde Relais mit je einer Gegenwicklung und einem hierzu in Reihe liegenden Regelwiderstand vorgesehen sind.
2. Relaisimpulsgeber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsabstand durch ein Potentiometer (P 2) einstellbar ist, das in Serie zur Gegenwicklung (7-8) in einen Kreis parallel zur Hauptwicklung (5-6) des ersten Relais liegt, und daß die Impulsbreite durch ein Potentiometer (Pi) einstellbar ist, das in Serie mit der Gegenwicklung (3-4) parallel zur Hauptwicklung (1-2) des zweiten Relais liegt.
3. Relaisimpulsgeber nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem mit Anzugsverzögerung arbeitenden Relais beide Wicklungen gleichzeitig erregt und aberregt werden.
4. Relaisimpulsgeber nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Abfallverzögerung arbeitende Relais zuerst über seinen nicht in Reihe mit dem Widerstand liegenden Anschluß erregt wird und erst nach dem Ansprechen des Relais über einen eigenen Kontakt auch die Wicklung für die Gegenerregung eingeschaltet wird.
5. Relaisimpulsgeber nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle eines oder beider stetig einstellbarer Regelwiderstände ein Spannungsteiler mit Abgriffen vorgesehen ist.
6. Relaisimpulsgeber nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der festen Spannungsteiler durch einen Wählerrelaiskontakt erfolgt, der in Abhängigkeit von Belegungsvorgängen auf der Leitung gesteuert wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 700 872, 847 457,
920497;
R. Führer, »Grundlagen der Fernsprechschal-
tungstechnik«, 1941, S. 86 bis 90;
»Technische Mitteilungen TT«, 1935, Nr. 2,
S. 54 (Schweizerische Postverwaltung).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©709 872/24 1.58
DES38541A 1954-04-04 1954-04-04 Relaisimpulsgeber zur Erzeugung von Impulsen mit veraenderbarem Verhaeltnis Expired DE968258C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE700872C (de) * 1939-07-11 1941-01-02 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung fuer Relaisunterbrecher in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE847457C (de) * 1950-12-13 1952-08-25 Normalzeit G M B H Stromstosssendevorrichtung mit Tastenzahlengeber und Zaehlrelaiskette
DE920497C (de) * 1951-11-03 1954-11-22 Standard Elek Zitaets Ges A G Langsamunterbrecher

Patent Citations (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE920497C (de) * 1951-11-03 1954-11-22 Standard Elek Zitaets Ges A G Langsamunterbrecher

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