DE968029C - Am Vorderende verriegelndes Schloss fuer Maschinengewehre und aehnliche Feuerwaffen - Google Patents

Am Vorderende verriegelndes Schloss fuer Maschinengewehre und aehnliche Feuerwaffen

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DE968029C
DE968029C DEG11344D DEG0011344D DE968029C DE 968029 C DE968029 C DE 968029C DE G11344 D DEG11344 D DE G11344D DE G0011344 D DEG0011344 D DE G0011344D DE 968029 C DE968029 C DE 968029C
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similar firearms
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DEG11344D
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PAUL KURT JOHANNES GROSSFUSS
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PAUL KURT JOHANNES GROSSFUSS
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/12Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
    • F41A3/36Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing
    • F41A3/44Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having sliding locking elements, e.g. balls, rollers
    • F41A3/46Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having sliding locking elements, e.g. balls, rollers mounted on the bolt

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein am Vorderende verriegelndes Schloß für Maschinengewehre und ähnliche Feuerwaffen, die in Massenfertigung hergestellt werden und bei denen der Schloßkopf und der Schloßkörper aus verschiedenen Teilen bestehen.
  • Die immer höher steigenden Ansprüche an die Feuergeschwindigkeit von Maschinengewehren und ähnlichen Feuerwaffen setzen zur Aufrechterhaltung der Schußgenauigkeit und erst recht zur Vermeidung von Versagern eine gleichförmige Abnutzung aller Bauteile voraus, besonders der hochbeanspruchten Schloßbestandteile. Bei am Vorderende verriegelnden Schlössern, die sich für die Massenherstellung für Maschinengewehre durch Einfachheit und sicheren Betrieb auszeichnen müssen, können infolge unvermeidbarer Herstellungstoleranzen der Verriegelungseler iente ungenaue gegenseitige Einstellungen und damit einseitige Beanspruchung eintreten. Zum Beispiel können die Verriegelungsbolzen verschieden stark auf ihrer vorderen oder rückwärtigen Rast im Verschlußkopf bzw. Verriegelungsstück des Laufes anliegen.
  • Das Schloß kann auch in seiner Führungsbahn leicht unsymmetrisch gegenüber dem Verriegelungsstück des Laufes eingestellt sein; die Achse des Laufes kann mit der Achse des Schlosses einen wenn auch sehr minimalen Winkel bilden. Zwei oder mehrere dieser Ungenauigkeiten könnten unter Umständen gleichzeitig auftreten. So geringfügig sie im einzelnen sind, wirkt in den äußerst kleinen Hebelarmen infolge des Rückstoßes eine beträchtliche Kraft.
  • So kann es vorkommen, daß die Ruhelage des Schlosses im verriegelten Zustand nicht mit derjenigen Lage übereinstimmt, die das Schloß unter der Wirkung des Gasdruckes beim Schuß einnehmen muß. Jedes einseitige Spiel zwischen den Verriegelungselementen wird beim Schuß stoßartig ausgeglichen. Da die Längenabmessung des Schlosses durchschnittlich ein Vielfaches der Breite der Verriegelungsbasis ist, wird also durch eine kleine Bewegung zum Ausrichten der Verriegelungselemente beim Schuß entsprechend ihrer durch die Massenfertigung bedingten Abweichungen vom Nennmaß eine stark vergrößerte, schlagartige seitliche Bewegung des gesamten Schloßkörpers hervorgerufen.
  • Entsprechend wird aber auch infolge der Massenträgheit des Schloßkörpers beim Beginn der Ausgleichsbewegung dasjenige Verriegelungselement, das die kleinsten Abweichungen aufweist, für alle anderen belastet, also überlastet.
  • Die Erfindung vermeidet sämtliche dien bekannten Ausführungen anhaftenden Nachbeile für ein solches Schloß mit einem kurzen Schloßkopf und einem wesentlich längeren Schloßkö.rper. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß dicht hinter der Verriegelung von Schloß und Lauf der kurze Sch.loßkopf mit diem wesentlich längeren Schloßkörper durch eine aillseitig in geringem Maße bewegliche Kupplung verbunden ist.
  • Wenn bisher bei Maschinengewehren zweiteilige Schlösser verwendet wurden, so war die Aufteilung doch in jedem Fall so, daß beide Teile in der Längsrichtung gegeneinander geführt waren, daß man beispielsweise also eine Hülse auf einem Zylinder verschieblich anordnete oder bei rechteckiger Querschnittsform ein Prisma mit einem rahmenförmigen Mantel über die ganze Länge umgab.
  • Diese Anordnung .sch loß geradezu eine seitliche Gew.egungsmöglichk :evt aus, indem sie nur eine axiale beließ.
  • Im Gegensatz hierzu besteht der Lösungsgedanke der Erfindung, ausgehend von der leichten Ausgleichsmöglichkeit, darin, das Schloß in seiner Längenausdehnung so zu unterteilen, daß ein kurzer Verschlußkopf mit dem -wesentlich längeren übrigen Schloßkörper durch eine bewegliche Kupplung verbunden ist.
  • Das Wesentliche ist also die Unterteilung dicht hinter den Verriegelungselementen und dazu die ein leichtes, allse:itige.s geringes Spiel ermöglichende Kupplung.
  • Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. i stellt eine Draufsicht dar; Fig. 2 stellt den Schlagbolzen zum Teil im Längsschnitt dar.
  • Der Verschlußkopf i enthält die Verriegelungsbolzen 2. Das Schloßgehäuse 3 ist mit den klauenartigen Fortsätzen .4 hinter entsprechende Ansätze des Verschlußkopfes i bajonettartig eingehängt. Die Kupplung ist jedoch allseitig in geringem Maße beweglich. In Fig. 2 trägt der Schlagbolzen 5 die Schlagbolzenspitze 6, die in ihrer Bohrung 7 mit allseitigem Spiel gelagert ist und durch den Hebel 8, der durch die Feder 9 in seiner Lagerung gehalten wird, nach vorn gesichert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Am Vorderende verriegelndes Schloß für Maschinengewehre und ähnliche Feuerwaffen mit einem kurzen Schiloßkopf und einem wesentlich läng eren Schloßkörper als davon verschiedenem Teil, dadurch gekennzeichnet, d.aß dicht hinter d,er Verriegelung (2) von Schloß und Lauf der kurze Sch:loßkopf (i) mit dem wesentlich längeren Schsoßkörper (3) durch eine allsteitig in geringem Maße bewegliche Kupplung verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 323 398, 334 448, .164 8 16; schweizerische Patentschrift Nr. 9i 6oo.
DEG11344D 1940-11-23 1940-11-23 Am Vorderende verriegelndes Schloss fuer Maschinengewehre und aehnliche Feuerwaffen Expired DE968029C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE91600C (de) *
DE323398C (de) * 1919-08-24 1920-07-24 Georg Walther Schlagbolzen fuer Handfeuerwaffen aller Art mit einer als besonderen Teil hergestellten und loesbar mit dem Koerper des Schlagbolzens verbundenen Spitze
DE334448C (de) * 1919-07-15 1921-03-15 Fritz Walther Selbstladewaffe mit feststehendem Lauf, bei welcher der Schlagbolzen von dem Verschlussstueck getrennt in einem besonderen Schlagbolzengehaeuse untergebracht ist
DE464816C (de) * 1925-03-25 1928-08-28 Metallurg Bresciana Gia Tempin Verschlussvorrichtung fuer die Fuehrungshuelse von selbsttaetigen Schusswaffen mit feststehendem Lauf

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE91600C (de) *
DE334448C (de) * 1919-07-15 1921-03-15 Fritz Walther Selbstladewaffe mit feststehendem Lauf, bei welcher der Schlagbolzen von dem Verschlussstueck getrennt in einem besonderen Schlagbolzengehaeuse untergebracht ist
DE323398C (de) * 1919-08-24 1920-07-24 Georg Walther Schlagbolzen fuer Handfeuerwaffen aller Art mit einer als besonderen Teil hergestellten und loesbar mit dem Koerper des Schlagbolzens verbundenen Spitze
DE464816C (de) * 1925-03-25 1928-08-28 Metallurg Bresciana Gia Tempin Verschlussvorrichtung fuer die Fuehrungshuelse von selbsttaetigen Schusswaffen mit feststehendem Lauf

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