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Maschinengewehr.
Die Erfindung betrifft ein Maschinengewehr, bei dem das Gehäuse hinten durch eine verschiebbare Platte abgeschlossen ist, die Handgriffe zur Führung der Waffe trägt. Die Erfindung bezweckt ein leichtes Zerlegen der Waffe sowie ein wirksames Halten derselben in Sicherungslage.
Gemäss der Erfindung sind die Handgriffe verschwenkbar an der genannten Platte angebracht, und sie dienen dazu, die Waffe zu sichern und gleichzeitig die Platte in ihrer Lage festzuhalten. Die Handgriffe sind mit Vorsprüngen versehen, die derart wechselweise mit Einschnitten des Maschinengewehrgehäuses in Eingriff stehen, dass dieser Eingriff bei Querstellung der Handgriffe bei dem einen Handgriff, bei Längsstellung der Handgriffe hingegen bei dem andern Handgriff stattfindet. Die Sieherung der Waffe erfolgt derart, dass die Handgriffe in ihrer Längsstellung den Abzug blockieren.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung. Fig. 1 ist eine Ansicht des hinteren Teiles eines Maschinengewehrgehäuses, wobei die Verschlussplatte und die Handgriffe fortgelassen sind. Fig. 2 ist ein Querschnitt durch den hinteren Teil des Gehäuses und zeigt die Verschlussplatte und die Handgriffe. Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den hinteren Teil des Gehäuses und zeigt die Handgriffe in der Schiessstellung.
Das Gehäuse 26 ist hinten durch die Platte 13 abgeschlossen, die in lotrechter Richtung in Nuten 13 a gleiten kann, welche in den inneren Seitenflächen des Gehäuses 26 angeordnet sind. Diese Platte trägt die Dämpfungsvorrichtung 27, gegen die das Verschlussstück am Ende der Öffnungsbewegung stösst. Die Platte trägt ferner den Abzug 28, der durch einen in Längsrichtung beweglichen Block gebildet wird, dessen in das Waffeninnere hin gerichtete Bewegung durch eine nicht dargestellte Vorrichtung die Bewegung der Zunge 29 a der Abzugsstange 29 bewirkt. Dieser Abzug ist normalerweise durch eine Sperre 30 blockiert, die sich mit einem Einschnitt über den Abzug 28 legt. An der Platte 13 sind zwei Handgriffe 31 und 32 angebracht, die aus der Querstellung (Fig. 3) in die Längsstellung (Fig. 2) verschwenkt werden können.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, steht der Handgriff 32 in Querstellung bzw. Schiessstellung mit seinem runden Vorsprung 32 a in Eingriff mit den Einschnitten 33, die sich rechts hinten am Gehäuse befinden. In dieser Stellung des Handgriffes 32 ist daher das Herausschieben der Platte 13 nicht möglich.
Der andere Handgriff 31 steht hingegen in der Querstellung (Fig. 3) mit den zugehörigen Einschnitten 35 am Gehäuse ausser Eingriff, während, wenn dieser Handgriff 31 parallel zur Längsachse der Waffe umgeklappt wird (Fig. 2), sein runder Vorsprung 31 a mit den Einschnitten 35 zum Eingriff kommt. Der Handgriff 32 gelangt jedoch mit den Einschnitten 33 ausser Eingriff, wenn dieser Handgriff in die Längsstellung geklappt wird. Infolgedessen ist das Entfernen der Platte 13 in Sehiessstellung nicht möglich ; ebenso verhält es sich, wenn beide Handgriffe in die Längslage geklappt sind, die sie beim Transport der Waffe einnehmen.
In dieser Stellung legen sich an den beiden Handgriffen vorgesehene Vorsprünge 31 bund 32 b genau vor den Abzug 28, so dass auf diese Weise jede zufällige Verschiebung dieses Abzuges nach vorn verhindert wird.
Die Entfernung der Platte 13 ist lediglich dann möglich, wenn der Handgriff 31 die Querstellung nach Fig. 3 einnimmt und wenn ausserdem der Handgriff 32 parallel zur Längsachse der Waffe liegt.
Wenn die Platte herausgenommen ist, wird das plötzliche Entspannen der Rückholfeder 12 dadurch verhindert, dass die Stange 14 einen Vorsprung 14 a aufweist, der in eine entsprechende Öffnung im Boden der Hülse eingreift.