DE418191C - Mehrladewaffe mit Kastenmagazin - Google Patents

Mehrladewaffe mit Kastenmagazin

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DE418191C DESCH50731D DESC050731D DE418191C DE 418191 C DE418191 C DE 418191C DE SCH50731 D DESCH50731 D DE SCH50731D DE SC050731 D DESC050731 D DE SC050731D DE 418191 C DE418191 C DE 418191C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/65Box magazines having a cartridge follower
    • F41A9/66Arrangements thereon for charging, i.e. reloading
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/65Box magazines having a cartridge follower
    • F41A9/68Plural magazines, e.g. tandem magazines ; Arrangements of cartridges in two or more independent rows or channels which are selectively or sequentially brought into operative position

Description

  • 1Vlehrladewaffe mit Kastenmagazin. Die Erfindung betrifft eine Mehrladewaffe mit Kastenmagazin und ist an einem Militärgewehre dargestellt. Mit den gleichen Vorteilen kann sie jedoch auch für andere Waffenarten verwendet werden.
  • Die Torteile, welche durch die Erfindung erreicht werden, bestehen darin, Feuerwaffen, in erster Linie Militärgewehre, schnellstens mit einem Griff und gleichzeitig mit einer großen Anzahl Patronen zu laden und so die Feuerbereitschaft und Feuergeschwindigkeit zu erhöhen und die Handhabung des Gewehres zu vereinfachen. Bei dem bisherigen Ladesystem der Militärgewehre werden entweder nur wenige Patronen in das Gewehr eingeladen, oder aber will man das Gewehr mit einer größeren Anzahl Patronen versehen, so sind viele Griffe erforderlich. Durch das öftere Laden aber geht dem Schützen im Feuerkampfe mit dem Gegner kostbare Zeit verloren. In entscheidenden Augenblicken, namentlich bei feindlichen Sturmangriffen und großer Cbermacht, ist dieser Zeitverlust unersetzlich und von ausschlaggebender Bedeutung.
  • Durch den Erfindungsgegenstand werden diese Nachteile beseitigt. Der Schütze kann mittels der Patronenhalter eine zusammengefaßte Menge bis zu 2o Patronen auf einmal und mit einem Griff in das Gewehr einladen, und zwar so, daß die Patronenhalter sowohl von oben als auch von unten in den Gewehrkasten eingeschoben werden können, wodurch die Handhabung des Gewehres im Feuergefecht bedeutend erleichtert wird.
  • Patronenmagazine mit hoher Patronenzahl und mehreren Abteilungen sind bereits bekannt; ihr Mechanismus ist aber zu kompliziert, und die Funktion ist unsicher. In jedem Patronenmagazin, sogar in jedem Abteil müssen Patronenzubringer und Zubringerfedern angeordnet sein, so daß die Herstellung überaus teuer ist und infolge des umfangreichen Mechanismus sehr viele Störungen eintreten. Wichtige Vorteile der Erfindung sind dall-r, dal,) an den Patronenhaltern alle Zubringer und Zubringerfedern in Fortfall kommen, und daß durch eine sinnreiche Idee die Zubringer nur am Gewehre angebracht sind,' und zwar derart, daß mehrkammerige Patronenhalter mit zwei oder drei Kammern im Gewehre mit sicherer Funktion zu Entleerung durch den Waffenverschluß gebracht werden. Bei dreikammerigen Patronenmagazinen wird gewöhnlich nach Leerschießen der Mittelkammer die eine Seitenkammer geleert und, nachdem diese geleert, die andere Seitenkammer geleert. Die Einrichtung hat Mängel an sich, und weil die beiden Seitenkammern nacheinander in den Bereich des Waffenverschlusses treten, so versagt oft der Mechanismus. Bei der Erfindung wird durch die eigentümliche Anordnung der Zubringer erreicht, daß die Seitenkammern nach Entleerung der Mittelkammer beide zugleich in den Bereich des Waffenverschlusses geschwungen werden und beide zugleich auch geleert werden können und so eine sichere und einfache Entleerung der Seitenkammern erfolgt.
  • Es ist weiter bekannt und sachlich auch erkennbar, daß ein Unterbringen von zwei Patronenreihen in Zickzackform in nur einem Raum oder Abteil nicht genügend sicher ist in der Funktion. Namentlich das Abstreifen der Patronen vom Ladestreifen und das übergehen der Patronen in Zickzacklagerung im Gewehrkasten führt zu recht häufigen, bedenklichen Ladehemmungen. Außerdem sind beim Entladen der Patronen aus dem Gewehr recht viele unbequeme Griffe erforderlich, da jede Patrone einzeln herausgenommen werden muß. Die Lösung des Problems, das sich die Erfindung stellt, ist daher , eine Zickzacklagerung von zwei Patronenreihen in nur einem Raum wegen der Mängel völlig zu vermeiden, dagegen jede Patronenreihe in einem Abteil unterzubringen und trotzdem beide Abteile des Gewehrkastens oder des Patronenhalters zur Entleerung durch den Waffenverschluß zu bringen. Ferner ein leichtes, handliches, sicheres Laden mit einfachen stabilen Patronenhaltern, auf welchen die Patronen fest und sicher zusammengefaßt sind und beim Einschieben des Halters in das Gewehr nicht abgestreift zu werden brauchen, um gleichzeitig zu ermöglichen, daß an diesen Patronenhaltern Zubringer und Zubringerfedern in Fortfall kommen, trotz der hohen Patronenzahl und trotz mehrerer Patronenabteile. Da ferner das Erfindungsproblem das Einladen von Zubringerlosen, mehrkammerigen Patronenhaltern von oben und unten in den Gewehrkasten löst, so sind es sehr erhebliche, bedeutende Vorteile von größter Tragweite, die die Erfindung in ihrem Wesen, ihrer Eigentümlichkeit und ihrem technischen Fortschritt kennzeichnen.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung in mehreren Ausführungsformen dargestellt. Es zeigt: Abb. i eine Draufsicht auf den Gewehrkasten mit der Hebel- und Zubringervorrichtung, Abb. z einen Schnitt durch das Gewehr mit Seitenansicht der Hebelvorrichtung, Abb. ; den Querschnitt eines Patronenhalters, Abb. q. die Seitenansicht des Patronenhalters, Abb. 5 eine Draufsicht auf den Halter, Abb. 6 bis i i stellen weitere Ausführungsformen dar.
  • Der mit dem Gewehr vereinigte, in Abb. i dargestellte Gewehrkasten besitzt einen Zubringer 2, welcher mit zwei Armen in die Gewehrkastenabteile hineinragt und auf der Achse 3 gelenkig lagert. Die Achse 3 und die Zubringerfeder q. sind in einem Kastenblock 5 untergebracht. An dem Kastenblock ist ein Hebel 6 angeordnet und mit dem Kastenblock durch Schrauben 7 fest verbunden. Sowohl Kastenblock 5 wie Hebel 6 sind auf der Achse S drehbar gelagert. Da auch der Zubringer 2 in dem Kastenblock angeordnet ist, so müssen Hebel und Zubringer und Kastenblock die gleichen Bewegungen ausführen (Abb. 2). Wird nun der Hebel 6 nach unten geschwungen, so muß der Zubringer z dieser Bewegung folgen, er wird somit aus dem Gewehrkasten herausgeschwungen. Da der Boden g des Gewehrkastens ebenfalls mit dem Kastenblock 5 und somit auch mit dem Hebel 6 verbunden ist, und auch .er der Bewegung des Hebels folgen muß, so wird der Gewehrkasten beim Ausschwingen des Hebels und Kastenblockes geöffnet, und derselbe ist nun frei, um den Patronenhalter (Abb. 3) einschieben zu können. Nach Einschieben des Patronenhalters wird der Hebel 6 wieder hochgesch«vungen, der Zubringer 2 spannt sich hierbei, und die Patronen in dem Halter kommen unter Druck des Zubringers. Da der eine Arm des Zubringers um halben Patronenbodendurchmesser höher steht als der andere, so tritt nach Hochschwingen des Hebels und beim Leerschießen des Halters jedesmal die oberste Patrone aus den beiden Abteilungen in die Waffenverschlußbahn. Die Wirkung des zweiarmigen Zubringers zwingt somit die Patronen des einen Abteils in eine Zickzacklagerung zu den gegenüberliegenden Patronen des anderen Abteils. Die beiden Abteile des Halters werden vom Waffenverschluß i nicht nacheinander, sondern beide gleichzeitig entleert. Nach Leerschießen des Halters wird der Hebel 6 wieder ausgeschwungen, wobei der Halter mit herausgeworfen wird und ein neuer Halter eingeschoben werden kann. Da durch das Zurückschwingen des Hebels in seine Anfangsstellung auch der Gewehrkasten unten wieder geschlossen wird, so sind die Patronen und die Halter im Gewehre stets vor Staub und Schmutz geschützt. Die federnden Nasen i o am Gewehrkasten verhindern ein Heraustreten des Patronenhalters nach oben, lassen den Halter aber durchtreten, wenn derselbe von oben in den Gewehrkasten eingeschoben werden soll.
  • Der Patronenhalter (4bb. 3) ist durch eine Zwischenwand i i in zwei Abteile geteilt. Die Patronen in demselben werden, wie bekannt ist, durch Führungen 12 festgehalten, so daß sie nach vorn nicht austreten können. Die Ränder 13 sichern die Patronen vor einem Austreten nach oben sowie auch nach unten. Durch den Sperrhebel 14 (Abb. q.) an der Rückseite des Halters werden die Patronen der beiden Abteile in gleicher Höhe festgehalten, bis der Halter in den Gewehrkasten eingeschoben ist und der Sperrhebel 14 die Patronen freigibt, wo dieselben dann hochsteigend nacheinander aus den zwangläufigen Führungen 12 (Abb. 3 bis 5) austreten, so daß der Verschluß i sie nach vorn in den Lauf schieben kann. Da die Patronenhalter keine Zubringer und keine Zubringerfedern besitzen, wie sie bekannte Patronenmagazine mit hoher Patronenzahl aufweisen, so kann die Munition in dem Halter jahrelang lagern, ohne daß die Brauchbarkeit des Halters verloren geht. Soll das Laden des Patronenhalters von oben in den Gewehrkasten erfolgen, so wird der Hebel durch den Knopf 15 in der Nut 16, die seitlich vom Gewehre auf einer Gleitschiene angebracht ist, festgestellt. Beim Einschieben des Halters spannt sich nun der Zubringer 2, indem er sich auf der Achse 3 dreht und nach unten schwingt, während der gelenkig angeordnete Kastenblock 5 fest stehenbleibt und auch der Gewehrkasten unten geschlossen bleibt. Die Wirkung des Zubringers auf die Patronen in den beiden Abteilen des Halters und die Entleerung durch den Waffenverschluß ist dieselbe wie beim Laden von unten. In gedeckten Stellungen ist ein Laden von oben von Vorteil, im Bewegungskampfe aber ein Laden von unten ein weit größerer Vorteil, weil sich hierbei Oberkörper und Hände des Schützen nicht vom Erdboden erheben brauchen und somit Verwundungen und Verluste bedeutend vermindert werden.
  • Der in Abb.6 dargestellte Gewehrkasten ist durch eine feststehende Mittelwand 17 in zwei Abteile geteilt. Bei diesem Gewehrkasten kann auch die Hebel- und Zubringervorrichtung, wie bei Abb. i und 2 beschrieben, benutzt werden. Es können dann anstatt des Patronenhalters (Abb. 3) Ladestreifen (Abb. 7) in die beiden Abteile des Gewehrkastens eineschoben werden. Das Einbringen des Lade-3 streifens kann hier sowohl von oben als auch von unten in den Gewehrkasten erfolgen. Die Ladestreifen können entweder mit den Patronen gemeinschaftlich eingeführt werden oder auch von dem Streifen beim Laden abgestreift werden. Beim gemeinschaftlichen Einbringen der Patronen und Streifen laufen die Führungen i9 an den Ladestreifen in eine Ausbuchtung 2o aus, oder es stehen die Ladestreifen im Gewehrkasten so niedrig, daß die obersten Patronen eines jeden Abteils aus dem Streifen treten, damit sie der Waffenverschluß nach vorn in den Lauf schieben kann. Die federnden Nasen io verhindern ein Austreten der Patronen nach oben aus dem Gewehrkasten, während die Führungen 18 die Ladestreifen oder die abgestreiften Patronen im Gewehrkasten sichern. Durch die Wirkung des Zubringers 2 verschiebt sich auch hier die Patronenreihe des einen Abteils des Gewehrkastens in Zickzacklagerung zur Patronenreihe des anderen Abteils. Wird durch den Waffenverschluß die oberste Patrone aus dem rechten Abteil in den Lauf geschoben, so gleitet im gleichen Augenblick die oberste Patrone im linken Abteil aus den Führungen 18 oder aus dem Ladestreifen und wird frei, um vom Waffenverschluß i nach vorn in den Lauf gebracht werden zu können. Dieses wiederholt sich abwechselnd in den Abteilen bis zur völligen Entleerung des Gewehrkastens. Bei abnehmbarer und entfernter Mittelwand 17 kann auch ein Laden mit Patronenhaltern von oben und unten in den Gewehrkasten stattfinden.
  • Bei dem Gewehrkasten (Abb.8) sind zwei selbständige Seitenabteile und ein Mittelabteil angeordnet. Die Seitenabteile haben feste, nicht schwingbare Wände, während sie jedoch als vollständige Abteile unten im Gewehrkasten gelenkig befestigt und innerhalb desselben schwingbar sind. Der Zubringer 21 (Abb.9) des Mittelabteils ist auf der Achse 22 drehbar gelagert, so daß er auf und ab schwingen kann, auch kann er durch Gelenk 23 seitwärts schwingbar angeordnet sein. Die anderen beiden Zubringer 24 der Seitenabteile sind auf der Achse 22 fest verbunden und müssen daher stets die gleiche Bewegung ausführen, da sie, obwohl zwei Zubringer, dennoch gemeinsam schwingen. Der eine Zubringer steht um halben Patronenbodendurchmesser höher als der andere. Zubringer und Zubringerfedern sind in dem drehbaren Kastenblock 5 angebracht. Wird nun diese Zubringervorrichtung mit dem Hebel 6 verbunden, so kann auch bei diesem Gewehrkasten das Einschieben der Patronen mittels Ladestreifen von oben und unten in dem Gewehrkasten erfolgen, ebenso können auch Patronenhalter mit drei Abteilen nach der Ausführungsform (Abb.8) gebildet werden.
  • Bei gewöhnlichem Gebrauch des Gewehres braucht nur das mittlere Abteil des Gewehrkastens benutzt zu werden, die beiden Seitenabteile dagegen in schweren Feuergefechten und entscheidenden Augenblicken. Ist das mittlere Abteil leer geschossen, so schwingen die Seitenfedern 25 die beiden Seitenabteile zugleich nach der Mitte, sö daß die beiden Abteile zugleich in Bereich des Waffenverschlusses kommen. Der Waffenverschluß entnimmt nun abwechselnd je eine Patrone aus dem rechten und linken Seitenabteil bis zur völligen Entleerung des Gewehrkastens. Bei dem Zusammenschwingen der beiden Seitenabteile bewirken die Zubringer eine Zickzacklagerung der Patronen- in den beiden Seitenabteilen zueinander, und der Waffenverschluß kann daher zu gleicher Zeit die beiden zusammengeschwungenen Seitenabteile entleeren. Den Zeitpunkt, wo der Wagenverschluß die letzte Patrone aus dem mittleren Abteil entnimmt, um darauf die Sei:enabteile zusammenzuschwinge.n, sowie die Stellung der Zubringer 24. zeigt Abb. i o.
  • Um die beiden Seitenabteile festzustellen, so daß die Seitenfedern 25 keinerlei Druck auf die Patronen im Mittelabteil ausüben können, ist ein Handschieber 26 (Abb. i i) angebracht, der an einem Ende auf einer Achse lagert. Durch die Ansätze 27 können nun die beiden Seitenabteile dauernd festgestellt und auch wieder freigegeben werden, so daß das Mittelabteil allein zum Schießen benutzt werden kann. Es kann daher bei dieser Ausführungsform entweder das Mittelabteil oder auch alle drei Abteile benutzt werden, ohne daß die tadellose Funktion im geringsten beeinflußt wird. Will man die eingeschobenen Patronen oder auch den Patronenhalter (Abb. 3) aus dem Gewehr entnehmen, so schwingt man den Hebel 6 aus, worauf man dann mit einem Griff alle Patronen entnehmen kann.

Claims (7)

  1. PATEN T- ANSPRÜCHE: i. Mehrladewaffe mit Kastenmagazin. bei welcher eine große Zahl von Patronen mit einem Griff von oben oder unten in das Magazin der Waffe eingeladen werden kann und bei der Patronenzubringer und iNlagazinkastenboden nach unten ausgeschwungen werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiarmiger oder mehrere Patronenzubringer mit ihren Zubringerfedern in einem selbständigen, auf der Achse (8) drehbaren Block (5) angeordnet sind, und der Block (5) mit dem Hebel (6) starr verbunden ist, und daß bei nicht ausgeschwungenem Block sowohl ein Laden mit mehrkammerigen, keinen Zubringer besitzenden Patronenhaltern als auch mit Ladestreifen von oben, bei ausgeschwungenem Block dagegen ebenfalls ein Laden mit mehrkammerigen, -zubringerlosen Patronenhaltern oder mit Ladestreifen von unten in das Magazin der Waffe erfolgt und beim Einschwingen des Blockes sich die Patronenzubringer spannen.
  2. 2. Ilehrladewaffe nach Anspruch i, bei der im Gewehrkasten oder im Patronenhalter zwei Reihen Patronen in zwei nicht schwingbaren Kammern oder Abteilen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiarmige Zubringer mit seinen Armen in die beiden Abteile des Gewehrkastens oder des Patronenhalters greift und beim Einführen des Halters oder der Ladestreifen von oben in den Gewehrkasten die eine Patronenreihe zwangsweise in Zickzacklagerung zu der gegenüberliegenden, durch die Zwischenwand (i i) oder Wand ( 17) getrennten Patronenreihe tritt und beim Laden von unten dieser Eintritt der einen Patronenreihe in Zickzacklagerung zur andern Patronenreihe nicht beim Einschieben des Halters oder der Ladestreifen, sondern beim Hochschwingen des Hebels (6) erfolgt.
  3. 3. Mehrladewaffe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Patronen wechselweise aus den Abteilen und Führungen (12, 18) oder Ladestreifen treten, so daß, wenn der Waffenverschluß ( i) die erste Patrone vom rechten Abteil entnimmt, die nächste Patrone im linken Abteil austritt, wenn diese Patrone durch den Waffenverschluß entnommen, dann die weitere Patrone im rechten Abteil austritt und so wechselweise fort bis zur völligen Entleerung beider Abteile, und daß die Führungen (12, 18) oder die Ladestreifen mit der obersten Kante um halben Patronenbodendurchmesser tiefer angeordnet sind als die Bahn des Waffenverschlusses (i).
  4. 4. Mehrladewaffe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite des Patronenhalters ein federnder Sperrhebel (14) so angeordnet ist, daß er die Patronen in beiden Abteilen des Halters festhält, wenn er nicht eingeladen, beide Abteile aber freigibt, wenn derselbe eingeladen ist.
  5. 5. Mehrladewaffe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelwand (17) des Gewehrkastens abnehmbar angebracht ist, so daß bei entfernter Wand Patronenhalter von oben und unten und bei eingesetzter Wand Ladestreifen von oben und unten in den Gewehrkasten eingeschoben werden.
  6. 6.. Mehrladewaffe nach Anspruch i, wobei der Gewehrkasten in zwei schwingbare Seitenabteile und einen Mittelabteil geteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse (22) :ein einarmiger und ein zweiarmiger Patronenzubringer angeordnet sind und durch Hineingreifen der beiden Arme des Zubringers (24) in die Seitenabteile diese letzteren eine gemeinschaftliche Verbindung erhalten trotz des dazwischenliegenden Mittelabteiles, und daß durch gleichzeitiges Zusammenschwingen beider Seitenabteile unter und in Bereich des Waffenverschlusses diese dann auch gemeinschaftlich geleert werden, indem die Patronen des einen Seitenabteiles in Zickzacklagerung zu den Patronen des anderen Seitenabteiles gebracht werden, wobei der eine Arm des Zubringers (24) um halben Patronenbodendurchmesser höher steht als der andere.
  7. 7. Mehrladewaffe nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Handschieber (26) die beiden Seitenabteile dauernd festhält, wenn nur das mittlere Abteil zum Schießen benutzt werden soll, durch Drehen des Schiebers aber Ansätze (27) am rechten und linken Seitenabteil gelöst werden, und daß die Seitenabteile nun beide zugleich im Bereich des Waffenverschlusses schnellen und somit auch gleichzeitig beide vom Waffenverschluß geleert werden.
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